Stand: 13.09.2019 10:00 Uhr

"Befreit! Und dann?" Frag nach, wie es gewesen ist!

Gezeichnet, aber befreit: Polnische Frauen, die beim Warschauer Aufstand gekämpft und von den Nazis ins Lager Oberlangen im Emsland gebracht worden waren.

Der Zweite Weltkrieg fordert allein in Deutschland rund sechs Millionen Tote. Am 8. Mai 1945 wird er mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches beendet. Deutschland ist befreit. Ein Grund zum Feiern für alle, die unter dem Terror-Regime gelitten haben. Aber nun begegnen sie den Tätern. Frag nach, wie das gewesen ist! Was erzählen Oma und Opa oder andere Zeitzeugen? Was findest du in Archiven, Museen und Chroniken? Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und das NDR Landesfunkhaus Niedersachsen sind interessiert an deiner Spurensuche in Niedersachsen. Wenn du zwischen 15 und 25 Jahre alt bist, nimm teil am Geschichtswettbewerb!

Die einstigen Täter: Was bleibt?

Zwölf Jahre lang hatte das NS-Regime den Deutschen eingetrichtert, sie seien besser als andere und hätten das Recht, über ganz Europa zu herrschen. Sogenannte Untermenschen sollten eliminiert werden. Nun ist der Krieg zu Ende. Deutschland ist besiegt, wird befreit von seinem Terror-Regime. Die Siegermächte strömen in Städte und Dörfer. Deutschland liegt in Trümmern, die Deutschen müssen sehen, wie sie überhaupt überleben können. Und: Was ihnen zwölf Jahre lang vom Regime befohlen und eingehämmert wurde - ist plötzlich falsch.

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Multimedia-Doku

Die Befreiten von 1945

Stell dir vor, es ist Krieg - und dann ist er endlich vorbei. Fünf damals junge Norddeutsche: verfolgt, gehasst, ausgebombt. In der Web-Doku erzählen sie ihre Geschichte von 1945. mehr

Die Opfer: Wie kann es weitergehen?

Neben der deutschen Bevölkerung stehen und gehen plötzlich wieder die, die über Jahre verfolgt und gequält wurden: befreite KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter, Deportierte, Juden, verfolgte Sinti und Roma. Sie alle haben in den Jahren des Nationalsozialismus' gelitten, wurden in Lager und Gefängnisse gepfercht, mussten um ihr Leben bangen. Sie haben das Ende der deutschen Terror-Herrschaft herbeigesehnt, sich über das Kriegsende unendlich gefreut. Nun treten sie heraus aus den schrecklichen Lagern und Gefängnissen - begegnen auf den Straßen den Deutschen. Die vermeintlichen "Herrenmenschen" sind besiegt.

Opfer und Täter: Wie begegnen sie sich?

Wie ist das gewesen vor 75 Jahren? Wie war es, sich gegenüberzustehen? Haben die Opfer und die Deutschen miteinander geredet? Sind sie sich aus dem Weg gegangen? Welche Konflikte hat es gegeben? Rache? Scham?

Schwarz-weiß-Aufnahme vom Ende des zweiten Weltkrieges, auf der eine Frau einem Mann (scheinbar Offizier), den Handrücken küsst.

Geschichtswettbewerb für Jugendliche zum Kriegsende

Hallo Niedersachsen -

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und das NDR Landesfunkhaus Niedersachsen haben einen Geschichtswettbewerb für Jugendliche ausgerufen. Thema: das Ende des Zweiten Weltkriegs.

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Steig ein in die Recherche! Alleine oder in der Gruppe

Was erfährst du dazu von deinen Großeltern, Nachbarn oder Senioren im Altenheim nebenan? Was in Museen und Archiven? Gibt es in deinem Ort eine Chronik aus dieser Zeit, die Aufschluss gibt? Zeitungsberichte? Fotos? Was ist darauf zu sehen und welche Spuren sind zu finden?

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Wie der Krieg in Niedersachsen zu Ende ging

Vor 70 Jahren war der Krieg zu Ende, auch Niedersachsen wurde befreit. Die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs im Land hat NDR.de in einer Chronik zusammengefasst. mehr

Wenn du zwischen 15 und 25 Jahre alt bist: Mach dich auf den Weg, beginne deine Recherche und entwickle deinen eigenen Geschichtsbeitrag. Oder du schließt dich mit anderen zusammen: Ob Schulklasse, Jugendfeuerwehr, Sportverein, Landjugend oder Gewerkschaftsjugend - gemeinsam werdet ihr sicherlich gute Ideen entwickeln.

Wir haben ein paar Leitfragen zusammengestellt, die helfen können, den Inhalt deines Projekts zu bestimmen.

Text, Film, Ausstellung, Theater: Wettbewerb für alle Formate

Welche Form du deinem Beitrag geben möchtet, ist ganz dir überlassen: Schreibe einen Text, filme ein Interview oder produziere einen eigenen kleinen Film. Erstelle eine kleine Ausstellung, eine Website oder ein Instagram-Projekt. Oder du bringst deine Erkenntnisse in ein Theater- oder Musikstück ein - der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die besten Projekte werden ausgestellt

Eine Jury - zusammengesetzt aus Historikern, Pädagogen und Vertretern des NDR - wird die fertigen Arbeiten bewerten. Die ausgewählten Projekte sollen in einer Ausstellung im NDR Landesfunkhaus Niedersachsen in Hannover präsentiert werden. Außerdem werden die Gewinner zu einer "Fernseh-Werkstatt" mit Tipps von den Profis eingeladen.

Der NDR wird im Fernsehen im Regionalmagazin Hallo Niedersachsen und im Hörfunk auf NDR 1 Niedersachsen immer wieder über die Recherchen, die Beteiligten und die Ergebnisse berichten. Die besten Projekte werden auch bei NDR.de vorgestellt.

Einsendeschluss: 31. Januar 2020

Rechte-Hinweis: Mit der Einsendung deines Beitrags erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Diese sowie Antworten auf die wichtigsten Fragen haben wir hier zusammengestellt:

Teilnahmebedingungen

"Befreit! Und dann?" - FAQ zum Wettbewerb

Du bist zwischen 15 und 25 und möchtest am Geschichtswettbewerb zum Ende des Zweiten Weltkriegs teilnehmen? Hier die Teilnahmebedingungen und Antworten auf die wichtigsten Fragen. mehr

Der Einsendeschluss für deinen oder euren Beitrag ist der 31. Januar 2020, 24 Uhr.

Bitte beachte, dass du mit deinem Wettbewerbsbeitrag auch deine unterschriebene Einverständniserklärung mit einreichst. Minderjährige Teilnehmer benötigen auf diesem Formular zusätzlich das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten.

Für das Hochladen der Dateien nutze bitte folgenden Link:

Datei-Upload

Dein Beitrag zum Geschichtswettbewerb

Hier kannst du deine Dateien für die Teilnahme am Wettbewerb "Befreit! Und dann?" hochladen. Bitte beachte: Damit erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. extern

Dieses Thema im Programm:

Hallo Niedersachsen | 31.10.2019 | 19:30 Uhr

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