Coronavirus-Blog: Die Lage im Norden

Im Norden sind inzwischen mehr als 9.000 Menschen infiziert: Alle News zur Ausbreitung des Coronavirus vom Donnerstag können Sie in unserem Blog nachlesen. mehr

Ab 150 Euro: Bußgelder für Verstöße gegen Corona-Regeln

Wer in Hamburg während der Corona-Pandemie den Mindestabstand nicht einhält, muss künftig mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro rechnen. Eine entsprechende Verordnung will der Senat beschließen. mehr

Mit neuem Erlass gegen Coronavirus in SH-Pflegeheimen

Ältere und vorerkrankte Menschen sind durch die Lungenkrankheit Covid-19 besonders gefährdet. Damit das Coronavirus nicht in Pflegeheime eingeschleppt wird, erlässt Schleswig-Holstein strenge Regeln. mehr

NDR Info im Radio

Livestream
Player im neuen Fenster

Das Informationsprogramm - Die Nachrichten für den Norden.

06:00 - 13:00 Uhr

Zum Radioprogramm

MELDUNGEN| 11:15 Uhr

Niederlage für Polen, Ungarn und Tschechien vor Gericht

Luxemburg: Im Streit über die Aufnahme von Flüchtlingen in der EU hat der Europäische Gerichtshof ein Urteil mit Signalwirkung gesprochen. Die Richter entschieden, dass Polen, Ungarn und Tschechien europäisches Recht gebrochen haben, als sie die Aufnahme von Asylbewerbern aus Griechenland und Italien verweigerten. Die EU-Länder hatten 2015 mehrheitlich beschlossen, 160.000 Flüchtlinge aus Italien und Griechenland auf alle Staaten der Gemeinschaft zu verteilen. Tschechien, Ungarn und Polen lehnte die Aufnahme von Asylbewerbern komplett oder weitgehend ab. Das Gericht sieht keinen stichhaltigen Grund für diese Entscheidung. Die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung sei nicht bedroht gewesen. Die EU-Kommission kann jetzt beim Gerichtshof eine Strafe für die Länder beantragen. Die Beschlüsse der Innenminister zu Flüchtlingsverteilung sind inzwischen außer Kraft.

Link zu dieser Meldung

Zahl der Infizierten steigt auf 73.500

Berlin: In Deutschland ist die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf 73.500 gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, ist dies ein Anstieg um 6.100 innerhalb eines Tages. 872 Erkrankte sind gestorben. Am stärksten betroffen sind weiterhin Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Bund und Länder haben gestern beschlossen, die geltenden Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April zu verlängern. Damit gelten sie auch an den Osterfeiertagen. FDP-Chef Lindner erneuerte seine Forderung an die Bundesregierung, Perspektiven für eine schrittweise Lockerung der Maßnahmen aufzuzeigen.

Link zu dieser Meldung

Weil: Keine Kontrollen zwischen Bundesländern

Hannover: Niedersachsens Ministerpräsident Weil hat sich gegen Grenzkontrollen zwischen den Bundesländern ausgesprochen. Weil sagte in der ARD, es wäre schön, wenn Bremer Bürger in Bremen blieben, aber Niedersachsen werde keine Kontrollen einführen. Über Ostern sei unter Umständen mit der Sperrung von Ständen oder Deichabschnitten zu rechnen. Aber die Menschen benötigten auch ein Ventil, so Weil. Deshalb lehne er eine generelle Ausgangssperre ab.

Link zu dieser Meldung

Mehr Intensivbetten in Deutschland geschaffen

Berlin: Die Kliniken in Deutschland haben wegen der Corona-Krise die Zahl der Intensivbetten deutlich erhöht. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gaß, geht von knapp 40.000 Betten aus, von denen etwa die Hälfte frei sein müsste. Zuvor gab es nach seinen Worten rund 28.000 Intensivbetten. Ebenfalls erhöht hat sich laut Gaß die Zahl der Beatmungsgeräte auf den Intensivstationen.

Link zu dieser Meldung

Klimakonferenz wird verschoben

Glasgow: Die für November geplante UN-Klimakonferenz in der schottischen Stadt wird wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Wie die britische Regierung mitteilte, soll sie im kommenden Jahr nachgeholt werden. Auf der Konferenz sollten die Staaten neue Pläne vorlegen, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens doch noch zu erfüllen. Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace oder BUND zeigten Verständnis für die Entscheidung warnten aber auch davor, die Bedrohung durch die Klimaveränderungen zu vergessen.

Link zu dieser Meldung

Ausländer dürfen Neuseeland verlassen

Wellington: Neuseeland erlaubt Tausenden Ausländern, die wegen der Corona-Krise in dem Land festsitzen, die Ausreise. Wie die Regierung ankündigte, können sie von Freitag an den Pazifikstaat verlassen. Vize-Premierminister Peters teilte mit, Regierungen betroffener Länder könnten Rückholflüge organisieren. In Neuseeland sitzen auch etwa 12.000 Deutsche fest. Das Auswärtige Amt hatte am vergangenen Sonnabend die Rückholaktion mit einem ersten Flug gestartet. Danach hatte die neuseeländische Regierung aus Sicherheitsgründen alle Rückführungsflüge gestoppt.

Link zu dieser Meldung

Börse

Der Dax steigt um 0,2 Prozent auf 9.561 Punkte. Der japanische Nikkei-Index schließt um 1,4 Prozent niedriger bei 17.819. Der Euro kostet einen Dollar 09 20.

Link zu dieser Meldung

Wetter

Heute viele Wolken, zwischendurch etwas Sonne und Regen, am Abend häufigere Schauer. Maximal 8 bis 12 Grad. An der Küste Sturmböen.

Link zu dieser Meldung

Deutschland und die Welt

04:44

Psychologin Scheuermann: "In einer Krise kann mehr Innigkeit entstehen"

Geburten und Hochzeiten sollen eigentlich zu den schönsten Tagen im Leben gehören. Wegen der Corona-Pandemie müssen manche Paare nun umdenken. Audio (04:44 min)

Coronavirus: Wie können Pflegeheime geschützt werden?

Das Coronavirus kann besonders für alte und kranke Menschen zur tödlichen Gefahr werden. Pflegeheime müssen deshalb besonders geschützt werden. Welche Vorkehrungen treffen die Nord-Länder? mehr

Coronavirus-Podcast: Alle Folgen in der Übersicht

Professor Christian Drosten, der Leiter der Virologie an der Berliner Charité, liefert im Coronavirus-Update Expertenwissen. Hier finden Sie alle Folgen zum Nachlesen und Nachhören. mehr

Niedersachsen

Schließung: Kleine Händler sehen sich benachteiligt

Kleine Händler sehen sich durch die Schließung ihrer Läden wegen der Corona-Krise benachteiligt. Denn die Kunden kaufen diese Produkte jetzt in Supermärkten oder Drogerien. mehr

Seedorf gedenkt der gefallenen Soldaten von Kundus

Am 2. April 2010 starben drei niedersächsische Fallschirmjäger in einem Gefecht in Afghanistan, acht weitere wurden verletzt. Heute gedenkt die Kaserne in Seedorf der Gefallenen. mehr

02:18
Hallo Niedersachsen
01:30
Hallo Niedersachsen
02:02
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

Corona: Lübecker Firma bringt Antikörpertest auf Markt

Die Firma Euroimmun aus Lübeck darf einen Antikörpertest für das Coronavirus auf den Markt bringen. Doch zum sofortigen Nachweis von Corona sind sie nicht geeignet. mehr

Rätselraten um 10.000 Beatmungsgeräte aus Lübeck

Der Lübecker Konzern Dräger baut im Auftrag der Bundesregierung Tausende Beatmungsgeräte, und die ersten sind nun fertig. Doch welche Kliniken bekommen sie? Darüber wird noch beraten. mehr

03:03
Schleswig-Holstein Magazin
03:19
Schleswig-Holstein Magazin
03:39
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Wismar: Brand bei Holzverarbeiter

In Wismar brennt es seit dem frühen Morgen auf dem Gelände der Holzwerke Egger. 120 Feuerwehrleute mehrerer Wehren sind im Einsatz, um brennendes Holz zu löschen. mehr

Rostock: Streit um Centogenes Corona-Tests

Über die richtige Coronavirus-Teststrategie gibt es Streit. Eigentlich sollen nur Personen mit Symptomen oder Kontakt zu Infizierten getestet werden. Rostock geht einen anderen - umstrittenen - Weg. mehr

03:30
Nordmagazin
01:37
Nordmagazin
03:14
Nordmagazin

Hamburg

Grasbrook: Bürgerbeteiligung nur im Internet

Die Corona-Krise führt auch zu Einschnitten bei der Bürgerbeteiligung. Bei der Planung für den neuen Hamburger Stadtteil Grasbrook ist sie nur im Internet möglich. mehr

Schüler starten neue Petition gegen Abitur-Pläne

Hamburger Schüler haben eine Online-Petition gegen die neuen Abitur-Termine gestartet. Sie verlangen eine weitere Verschiebung, um die Prüfungstermine zu entzerren. mehr