Stand: 15.08.2016 16:19 Uhr

Rotbarsch - der bedrohte Tiefseefisch

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Rotbarsch ist an seiner rötlichen Färbung und den großen Augen zu erkennen. An den Flossen besitzt er spitze Stacheln.

Obwohl seine Bestände seit Jahren bedrohlich sinken, ist der Rotbarsch wegen seines hervorragenden Geschmacks nach wie vor ein beliebter Speisefisch. Das feste, rot-weiße Fleisch ist fettarm und reich an den gesunden Omega-3-Fettsäuren sowie an Selen, einem Zellschutzstoff, der gegen freie Radikale wirkt. Rotbarsch schmeckt sowohl gebraten als auch gedünstet oder gegrillt. Er kommt vor allem in der Tiefsee des Nordatlantiks vor.

Wächst nur langsam und gilt als gefährdet

Rotbarsche gehören nicht, wie der Name es suggeriert, zu den Barschen, sondern zu den Drachenkopfartigen. Die im östlichen und westlichen Nordatlantik heimischen Tiere sind Fische der Tiefsee, die auch in 1.000 Metern Tiefe vorkommen und sich von Garnelen, Krabben und kleinen Fischen ernähren. Die Schwarmfische wachsen langsam und werden erst mit etwa 13 Jahren geschlechtsreif. Dadurch ist der Rotbarsch sehr empfindlich, was Überfischung betrifft und gilt als gefährdet. Umweltschutz-Organisationen wie Greenpeace raten deshalb vollständig vom Verzehr ab. Der WWF hält nur den Kauf von Rotbarsch mit MSC-Zertifikat oder aus der Nordostarktis und der Norwegischen See für vertretbar.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | Lust auf Norden | 20.04.2018 | 18:15 Uhr

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