Stand: 05.03.2019 17:10 Uhr  - Hamburg Journal

Stint - der kleine Köstliche aus Elbe und Weser

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Bei der Zubereitung müssen die kleinen Fische ausgenommen werden.

Er ist etwa 15 bis 20 Zentimeter lang und lebt in den europäischen Küstengewässern: der Stint. Zum Laichen begibt sich der Fisch in die Flüsse. Das Wasser muss dann mindestens neun Grad warm sein. Zwischen Februar und April wandern große Schwärme von der Nordsee in Elbe und Weser flussaufwärts, um zu laichen - dann ist Stint-Saison in Norddeutschland.

Stint ist zart und kann ganz gegessen werden

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Stint wird meist gebraten serviert, Gräten und Schwanz kann man problemlos mitessen.

Frischer Stint riecht nach Gurke und trägt daher auch den Beinamen "Gurkenfisch". Die Norddeutschen genießen den kleinen Fisch traditionell meist gebraten: Dazu wird er nach dem Ausnehmen in Roggenmehl gewendet und zusammen mit Speck in Butter gebraten. Dazu gibt es Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln. Stint eignet sich aber auch zum Räuchern, Grillen oder süß-saurem Einlegen. Die Gräten und der Schwanz sind so zart, dass sie mitgegessen werden können.

Die Fischbestände nehmen ab

Jahrzehntelang war der Stint wegen der starken Wasserverschmutzung fast vollständig aus der Elbe verschwunden. Nachdem sich die Wasserqualität in den 90er-Jahren stark verbessert hatte, kehrte der Fisch zurück in der Elbe. Doch in den vergangenen Jahren wurde immer weniger Stint gefangen. Schließlich blieb die Fischart 2017 und 2018 fast völlig aus. Wissenschaftler führen das auch auf die Trübung des Elbwassers zurück. An der Weser sind die Fischer zufriedener, sie holen an guten Tagen 700 Kilogramm Stint aus dem Wasser.

Stint-Bestände schwinden: Elbfischer in Sorge

Hamburg Journal -

Für die Stintfischer auf der Elbe waren die Zeiten noch nie so schlecht. Der Fang wird immer kleiner. Schuld sind die Sauerstofflöcher im Fluss und die Folgen der Elbvertiefung.

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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 16.02.2020 | 19:30 Uhr

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