Stand: 16.11.2018 13:59 Uhr

Natur erleben im Feldberger Seenland

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Die Gewässer in der Seenlandschaft sind meist klar und sauber.

Die Region um das Städtchen Feldberg im Südosten Mecklenburgs gilt als eine der schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Mit weitläufigen Wäldern und zahlreichen klaren Seen ist sie ein ideales Ziel für Wanderer, Wassersportler und Naturfreunde. Ein erheblicher Teil der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft an der Grenze zu Brandenburg wurde als Naturpark ausgewiesen. Urlauber können in dem fast 35.000 Hektar großen Gebiet sanfte Hügel, Binnendünen und Moore entdecken. Mit etwas Glück begegnen sie Adlern, Eisvögeln oder rund 140 weiteren Vogelarten.

Segway Touren um die Feldberger Seelandschaft

Segway-Touren in der Feldberger Seelandschaft

Nordtour -

Bei individuellen Touren mit dem Segway kann man die Feldberger Seenlandschaft erkunden. Zu erleben gibt es viel Natur, aber auch kulturelle Highlights wie das Hans-Fallada-Museum.

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Wandern von See zu See

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Vom Reiherberg bietet sich ein weiter Blick über den Naturpark bis nach Feldberg.

Die abwechslungsreiche Landschaft lädt zu ausgedehnten Spaziergängen und Wanderungen ein. Ein beliebtes Ziel ist der Reiherberg. Von dort bietet sich ein schöner Blick auf das Städtchen Feldberg und den Haussee mit seinen beiden Inseln. Der 7,5 Kilometer lange Haussee-Rundweg führt zu einer 145 Meter hohen Abbruchkante des Berges, die in der Eiszeit entstanden ist.

Auf einem Höhenweg geht es weiter zum See Breiter Luzin. Ein lohnendes Wanderziel ist auch Deutschlands ältester Buchenwald, die sogenannten Heiligen Hallen bei Lüttenhagen. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird das Waldgebiet nicht mehr bewirtschaftet und entwickelt sich zu einem Urwald. Die ältesten Bäume stehen dort seit rund 350 Jahren.

Wilde Orchideen im Kneipp-Kurort Feldberg

In Feldberg selbst gibt es mit dem Wiesenpark ein einzigartiges Biotop. Dort wachsen und blühen ab Ende Mai seltene wilde Orchideen, die von Holzstegen aus betrachtet werden können. Seit 2015 darf sich Feldberg Kneipp-Kurort nennen. Im Kurpark am Ufer des Haussees können Besucher einen Barfußpfad ausprobieren, ein Gräserlabyrinth erkunden und in der Kneipp-Anlage Beine und Arme kühlen. An der alten Marienquelle gibt es eine weitere Wassertret-Stelle und einen Fitness-Parcours.

Auf Entdeckertour über und unter dem Wasser

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Das Fährhaus steht seit 1907 am Schmalen Luzin.

Beste Bedingungen bietet die Seenlandschaft um Feldberg für Wassersportler: Der Breite Luzin, mit knapp 60 Metern der zweittiefste See in Mecklenburg, darf auch mit Motorbooten befahren werden. Am benachbarten Schmalen Luzin sind Verbrennungsmotoren tabu. Dafür eignen sich die zum Teil sehr engen Wasserwege ideal für Kanutouren. Verleihstationen gibt es rund um den See. Ganz im Süden der Seenlandschaft liegt das Naturschutzgebiet Krüselinsee und Mechowsee, das mit Einschränkungen ebenfalls befahren werden darf.

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Gute Reviere für Angler

Angler freuen sich über 15 Gewässer mit großen Fischbeständen, an denen sie ihrem Hobby nachgehen können. Als besonders gutes, anspruchsvolles Revier gilt der Carwitzer See südöstlich von Feldberg. Wer keinen Angelschein besitzt, kann mit dem Touristen-Fischereischein erste Erfahrungen sammeln.

Auf den Spuren des Schriftstellers Hans Fallada

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In Carwitz zeigt das Hans-Fallada-Museum die Arbeits- und Wohnräume des Schriftstellers.

Bekannt wurde die Feldberger Seenlandschaft auch durch die Bücher von Hans Fallada (1893-1947), der dort bis zu seinem Tod lebte. Einige seiner schönsten Werke erzählen von der Region. Der Schriftsteller, der mit Werken wie "Bauern, Bonzen und Bomben" oder "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" bekannt wurde, lebte von 1933 bis 1944 in Carwitz. Dort zeigt seit 1995 ein Museum die restaurierten Wohn- und Arbeitsräume Falladas und alle Werke in deutscher Erstausgabe. Seit die Urne des Schriftstellers 1981 überführt wurde, befindet sich auch sein Grab im Dorf.

Karte: Feldberger Seenlandschaft
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Dieses Thema im Programm:

Nordtour | 17.11.2018 | 18:00 Uhr

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