Stand: 08.02.2018 13:52 Uhr

Strand bis zum Horizont in St. Peter-Ording

Ein schier endloser Strand, darauf einzelne Pfahlbauten, außerdem Dünen, Salzwiesen, Kiefernwald und Meer - diese Kombination macht St. Peter-Ording zu einem der beliebtesten Urlaubsorte an der Nordseeküste. Auf zwölf Kilometern Länge und bis zu zwei Kilometern Breite erstreckt sich der feinsandige Strand und lädt zum Sonnen, Baden, Kitesurfen und Strandsegeln ebenso ein wie zu ausgedehnten Spaziergängen. Selbst an kühlen Tagen muss man auf Badespaß im Salzwasser nicht verzichten: Die Dünen-Therme bietet neben einem Freizeitbad mit angenehm temperiertem Meerwasser eine Saunalandschaft und ein Wellnesszentrum.

Strand, Watt, Meer: St. Peter-Ording in Bildern

Das Nordseeheil- und Schwefelbad St. Peter-Ording liegt auf der Halbinsel Eiderstedt im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer. Der Strand ist so weitläufig, dass sowohl Wasser- und Strandsportler als auch Ruhesuchende und Sonnenbader reichlich Platz finden, ohne sich gegenseitig zu stören.

Böhl: Breiter Strand und flaches Wasser

Vier Ortsteile - Böhl, Dorf, Bad und Ording - reihen sich in St. Peter-Ording aneinander. Im Süden liegt mit St. Peter-Böhl der ruhigste Ortsteil mit vielen Ferienwohnungen, Pensionen und Campingplätzen. Zu dem weitläufigen Strand mit seinen Strandkörben und einem Pfahlbau mit Restaurant geht man durch eine breite Salzwiesenzone. Das Wasser ist bei Böhl sehr flach und ideal zum Planschen. Daher zieht dieser Strandabschnitt viele Familien mit Kindern an. Auch bei Tagestouristen ist Böhl beliebt, denn im Sommer gibt es dort Parkplätze direkt am Strand. Weiterer Anziehungspunkt in Böhl ist der Tierpark Westküstenpark mit dem Robbarium, in dem sich Seehunde tummeln, und Hunderten weiterer Tiere.

Alte Reetdachhäuser und Cafés in Dorf

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Das Museum der Landschaft Eiderstedt informiert über die Geschichte der Halbinsel und ihrer Orte.

Nördlich von Böhl liegt der älteste Ortsteil Dorf. Hübsche Reetdachhäuser, kleine Läden, Cafés und Restaurants machen seinen Reiz aus. Der Strandabschnitt bei Dorf ist über einen Fußweg durch die Dünen zu erreichen und schmaler als bei den anderen Ortsteilen. Im Ort selbst lohnt ein Besuch im Museum der Landschaft Eiderstedt sowie im Bernsteinmuseum. Die Strände von St. Peter-Ording - besonders das vorgelagerte Hitzsand - sind für ihren Reichtum an Bernstein bekannt.

Bad: Strandurlaub und Kurbetrieb

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Über mehr als einen Kilometer führt die Seebrücke von der Promenade in Bad zum Strand.

Lebendig und quirlig geht es in der Hochsaison in St. Peter-Bad zu. In dem Ortsteil gibt es viele Geschäfte und Cafés. Von der Promenade hinter den Dünen führt eine 1.095 Meter lange Seebrücke über die Salzwiesen bis zum Strand mit den Pfahlbauten. Dort haben Strandsegler und Kitebuggy-Fahrer ihr Revier, die auf dem festen Sand ideale Bedingungen finden. Interessierte können bei Schnupperkursen die Sportarten kennenlernen. An dem weitläufigen Strand bleibt aber auch für die klassischen Badeurlauber ausreichend Platz. Wer mag, mietet sich einen Strandkorb. Gleichzeitig ist Bad das Zentrum des Kurbetriebs und verfügt über eine eigene Schwefelsole-Quelle. Mehrere Kurkliniken setzen bei ihren Anwendungen außerdem auf die salzhaltige Luft, Meerwasser und Schlick.

Ording: Revier der Strand - und Wassersportler

Der Strand von St. Peter-Bad geht über in den von Ording, dem vierten Ortsteil. Ob Wind- und Kitesurfen, Kitebuggy-Fahren oder Beachvolleyball - sportlich Aktive finden hier gute Bedingungen. Der lange Badestrand mit FKK-Abschnitt lockt auch viele Tagesgäste nach Ording. Wer mit dem Auto anreist, hat ähnlich wie in Böhl die Möglichkeit, direkt am Strand zu parken.

Von St. Peter-Ording aus Eiderstedt erkunden

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Der Leuchtturm Westerhever ist ein schönes Ziel für einen Ausflug in die nähere Umgebung.

St. Peter-Ording ist auch ein guter Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung. Lohnend etwa ist ein Abstecher nach Tönning mit dem Eidersperrwerk und dem Multimar Wattforum sowie zum bekannten Leuchtturm Westerhever, einem Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt. Nicht entgehen lassen sollten sich Urlauber außerdem eine Wattwanderung. Die von der Schutzstation Wattenmeer organisierten Touren starten regelmäßig am Strand von St. Peter-Dorf.

Anreise

Die meisten Urlauber kommen mit dem Auto nach St. Peter Ording. Doch auch mit der Regionalbahn über Husum lässt sich das Seebad gut erreichen.

Karte: St. Peter-Ording
Weitere Informationen

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Dieses Thema im Programm:

Lust auf Norden | 09.02.2018 | 18:15 Uhr

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