Stand: 15.07.2019 11:10 Uhr

Auf Gipfeltour in den Harburger Bergen

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Schöne Wälder, aber auch Heideflächen prägen die hügelige Region der Harburger Berge.

Wer im Hamburger Umland wandert, muss meist nur wenige Höhenmeter überwinden. Das gilt allerdings nicht, wenn der Ausflug in die Harburger Berge führt. Das Wald- und Heidegebiet beginnt am südlichen Stadtrand der Hansestadt, befindet sich aber größtenteils im niedersächsischen Landkreis Harburg. Überraschend steile Anstiege, enge Täler und bis für Norddeutschland mit bis zu 155 Metern ungewöhnlich hohe Erhebungen machen das Gebiet sowohl für Wanderer als auch für Mountainbiker attraktiv.

Wandern durch Wälder und Heideflächen

Mehrere gut ausgeschilderte Wanderwege führen durch die Region, darunter etwa der Wanderweg W1, ein zehn Kilometer langer Rundkurs. Er beginnt etwa 500 Meter von der S-Bahnhaltestelle Neuwiedenthal entfernt und verläuft durch Wald- und Heideflächen und über die Hügel der Region. Dabei bieten sich immer wieder schöne Blicke auf Hamburg und das Elbe-Urstromtal.

Eingang einer Hütte im Wald.

Alpine Harburger Berge

Rund um den Michel -

Hamburg kann auch alpin - in den Harburger Bergen. Man kann dort wandern und es gibt sogar ein Skigebiet. Außerdem befindet sich dort der höchste natürliche Punkt der Stadt.

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Weitere Touren führen unter anderem zum Freilichtmuseum am Kiekeberg, das Wissenswertes über das Landleben der letzten Jahrhunderte vermittelt, sowie zum Wildpark Schwarze Berge. In der waldartigen Anlage leben rund 100 verschiedene Tierarten, darunter Wölfe, Bären und Luchse.

Der Hülsenberg - höchster Berg der Region

Mit 155 Metern ist der Hülsenberg die höchste Erhebung der Harburger Berge. Er liegt im östlichen Teil des Gebiets. Ein beliebtes Ziel für Wanderungen ist außerdem der Paul-Roth-Stein am Wanderweg 5, ein fast zwei Meter hoher Findling aus Granit, der laut Inschrift einem "Wanderer, Freund der Heide und des Waldes" gewidmet ist. Einen Überblick über die Wanderwege der Region sowie Beschreibungen der Touren bietet der Verein Regionalpark Rosengarten auf seiner Website.

Wer eine mehrtägige Tour plant, kann die Harburger Berge auf der Fernwanderroute Heidschnuckenweg erkunden. Er verläuft von der Fischbeker Heide durch die Region und weiter über Buchholz in die Lüneburger Heide.

Die hügelige Landschaft der Harburger Berge ist auch als Eldorado für Mountainbiker bekannt. Drei verschiedene Rundkurse, die sich sowohl für Einsteiger wie für erfahrene Mountainbiker eignen, sind ausgeschildert.

Anreise per S-Bahn und Shuttlebus

Von Mitte Juli bis Mitte Oktober verbindet an den Wochenenden und Feiertagen ein kostenloser Shuttlebus wichtige Orte der Region. Er pendelt zwischen der S-Bahnhaltestelle Neugraben Fischbek und dem Regionalbahnhof Buchholz und fährt unter anderem den Wildpark Schwarze Berge und das Freilichtmuseum Kiekeberg an. Der Bus nimmt auch Fahrräder mit.

Ausflugstipps

Walderlebnisse im Wildpark Schwarze Berge

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Wo in Hamburg die Heidschnucken grasen

Schafe, Hügelgräber, Segelflieger: Auf einer Wanderung durch die Fischbeker Heide im Süden Hamburgs kann man viel entdecken - und das nicht nur zur Heideblüte im Spätsommer. mehr

Landleben damals im Museum am Kiekeberg

Ein Rundgang durch das Freilichtmuseum bei Hamburg ist abwechslungsreich und bietet viele Möglichkeiten, selbst aktiv werden. Dabei kann es manchmal auch nass werden. mehr

Karte: Ausflugsziele in den Harburger Bergen

Dieses Thema im Programm:

Rund um den Michel | 14.07.2019 | 18:00 Uhr

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