Stand: 27.07.2017 15:45 Uhr

Fischland-Darß-Zingst: Seebäder und Natur

Rund 60 Kilometer feinster Sandstrand und die abwechslungsreiche Landschaft zwischen Bodden und Ostsee machen die Seebäder der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zu einer der beliebtesten Urlaubsregionen an der deutschen Ostseeküste. In vielen Orten stehen noch schöne alte Reetdachhäuser, der Darßer Urwald ist ein ideales Revier für Rad-, Reit- und Wandertouren durch ursprüngliche Natur. Unterkünfte gibt es in verschiedenen Urlaubsorten, die größten im Überblick:

Judith Rakers mit NDR-Moderator Heinz Galling beim Grillen am Strand. © NDR/Doclights/Michel Wehmschulte, honorarfrei

Fischland-Darß-Zingst... mit Judith Rakers

Inselreportagen mit Judith Rakers -

Im hohen Norden Mecklenburg-Vorpommerns, umspült von Ostsee und Bodden, liegt die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Judith Rakers lernt die Menschen und die Hotspots dort kennen.

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Wustrow - das Familienbad

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Der Strand von Wustrow bietet einen angenehm flachen Zugang in die Ostsee.

Das ehemalige Fischer- und Seefahrerdorf liegt auf Fischland an einer der schmalsten Stellen der Halbinsel. Nur einige Hundert Meter sind es von der Ostsee im Westen bis zum Saaler Bodden an der Südostseite. Da die meisten Häuser zwischen Strand und Durchgangsstraße liegen, müssen Urlauber auf dem Weg zum Meer nicht die stark befahrene Straße überqueren - ideal besonders für Familien mit Kindern. Außerdem ist es an dem langen Sandstrand angenehm ruhig. Direkt hinterm Strand führt ein Weg auf dem Deich von Wustrow in südlicher Richtung nach Dierhagen, Richtung Norden geht es an der Steilküste entlang nach Ahrenshoop. Beide Wege eignen sich gut für Spaziergänge, zum Joggen oder für Radtouren.

Frisch geräucherter Fisch am Hafen

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Zeesenboote wurden einst für die Fischerei in flachen Bodden-Gewässern gebaut.

Im Hafen am Bodden liegen die typischen Zeesenboote, Segelboote mit breitem Rumpf, die auch zu Ausflugsfahrten auf den Bodden starten. Außerdem gibt es dort täglich frischen Räucherfisch direkt aus dem Ofen. Nur einige Schritte vom Wasser entfernt thront die Wustrower Kirche mit ihrem begehbarem Turm. Von der Galerie bietet sich Besuchern bei gutem Wetter ein wunderbarer Blick über die gesamte Halbinsel. Aus der Vogelperspektive lässt sich gut nachvollziehen, wie aus den einst drei Inseln Fischland, Darß und Zingst durch Versandung und Deichbau eine Halbinsel wurde. Sehenswert ist auch der denkmalgeschützte Ortsteil Barnstorf mit seinen typischen niederdeutschen Bauernhöfen. Er liegt östlich des Hafens direkt am Wasser.

Künstlerdorf Ahrenshoop

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Reetdachhäuser, Kunstateliers und ein schöner Strand prägen Ahrenshoop.

Schon vor über 120 Jahren inspirierte das ganz besondere Licht des zwischen Ostsee und Bodden gelegenen Ortes die Landschaftsmaler. Und schon bald entwickelte sich Ahrenshoop zur Künstlerkolonie. Die Maler machten den Ort berühmt, bauten Häuser mit Ateliers und Galerien. Bis heute zeichnet sich Ahrenshoop durch sein vielfältiges kulturelles Angebot mit zahlreichen Galerien und Kunstausstellungen aus, Mittelpunkt ist das Kunstmuseum. Es zeichnet die Entwicklung der Künstlerkolonie nach und präsentiert wechselnde Ausstellungen. Sehenswert sind außerdem unter anderem der Kunstkaten, die Klanggalerie und die Bunte Stube. In Malkursen können Besucher selbst kreativ werden. Kursleiter sind professionelle Maler.

Videos
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Nordmagazin

Fünf Jahre Kunstmuseum Ahrenshoop

31.08.2018 19:30 Uhr
Nordmagazin

In nur fünf Jahren hat sich das Kunstmuseum Ahrenshoop bereits einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Zum Jubiläum gibt es eine neue Ausstellung mit Kunst aus der DDR. Video (02:43 min)

Vom Strand bis zum Bodden-Hafen

Der Ort zieht sich am Strand entlang von der Steilküste am Hohen Ufer im Süden bis zum flachen Weststrand, der am Darßer Urwald entlang verläuft. Mitten in Ahrenshoop liegt der Grenzweg, er markiert die ehemalige Grenze zwischen Vorpommern im Norden und dem südlich gelegenen Mecklenburg. Im kleinen Hafen am Bodden stehen zahlreiche der typischen, in das Wasser gebauten Bootshäuser.

Den fast 50 Quadratkilometer großen, weitgehend naturbelassenen Darßer Urwald durchzieht ein gut ausgebautes Netz von Wander-, Rad-, Reit- und Kutschwegen.

Dieses Thema im Programm:

Inselreportagen mit Judith Rakers | 19.09.2018 | 21:00 Uhr

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/ratgeber/reise/fischland/Tipps-fuer-Urlauber,seebaeder2.html

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