Stand: 04.11.2016 15:23 Uhr  | Archiv

Das Museum der Steine und Außerirdischen

Vitrine mit Mineralien im Mineralogischen Museum Hamburg © Mineralogisches Museum Hamburg Foto: K.-C. Lyncker
Die Mineralien werden überwiegend in Schauvitrinen präsentiert.

Funkelnde Steine aus dem Inneren der Erde, aber auch Meteoriten, die aus den Weiten des Weltalls auf unseren Planeten geschleudert wurden - das sind die Themen des Mineralogischen Museums in Hamburg. Die Ausstellung zeigt auf 500 Quadratmetern rund 1.500 Exponate von allen Kontinenten. Schmuck- und Edelsteine finden sich in den Vitrinen ebenso wie metallisch schimmernde Erze, Gold und Silber.

Originale und Fälschungen

Allerdings ist nicht alles echt, was verführerisch glänzt. So zeigt die Edelsteinabteilung zahlreiche Imitationen und erklärt die Herstellungsverfahren.

Mineralogisches Museum

Grindelallee 48
20146 Hamburg
Tel. (040) 428 38 20 58

Eintritt frei, aktuelle Öffnungszeiten auf der Website des Museums

Das größte Exponat des Hauses, ein mehr als 400 Kilogramm schwerer Eisenmeteorit, stammt aus Namibia und wurde 1905 nach Hamburg geholt. Er gilt als größter Meteorit in einem deutschen Museum. Gleichzeitig steht er für die lange Tradition der Sammlung, die 1863 im Naturhistorischen Museum Hamburg - das nicht mehr existiert - begründet wurde. Heute verfügt das Mineralogische Museum, das zum Centrum für Naturkunde der Universität Hamburg gehört, über mehr als 1.000 Proben außerirdischer Materie. Das Prunkstück ist ein 4,5 Milliarden Jahre alter Meteorit - deutlich älter als alles andere auf der Erde.

Experten prüfen Funde

Rote Zinnober-Kristalle und weiße Calcit-Kristalle im Mineralogischen Museum Hamburg © Mineralogisches Museum Hamburg Foto: K.-C. Lyncker
Aus Südchina nach Hamburg gekommen: rote Zinnober-Kristalle und weiße Calcit-Kristalle.

Neben Wissenswertes über Mineralien erfahren Besucher in der Ausstellung auch, wie aus Erz das bekannte Metall Kupfer gewonnen wird. Zum Service des Museums gehört, dass Mineralienfreunde eigene Steine kostenlos von Experten begutachten lassen können. Gegen Gebühr werden auch Perlen untersucht und auf Echtheit geprüft.

Karte: Hier liegt das Mineralogische Museum
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Dieses Thema im Programm:

NDR Fernsehen | Nordtour | 05.11.2016 | 18:00 Uhr

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