Stand: 20.06.2018 12:45 Uhr

Amrum: Kleine Insel, riesiger Strand

Kein Flugplatz, kein Golfplatz, keine Szene-Bars, dafür kilometerlanger Strand, eine urwüchsige Dünenlandschaft und freie Sicht bis zum Horizont - auf Amrum steht die Natur im Mittelpunkt. Die nordfriesische Insel ist ideal, um einmal völlig abzuschalten. Schon die Anreise, die nur mit dem Schiff möglich ist, sorgt für Entspannung: Rund zwei Stunden dauert die Überfahrt vom Festland durch das Wattenmeer, vorbei an den Halligen und der Nachbarinsel Föhr.

Unterwegs mit dem Inselfotografen

Verliebt in Amrum

NaturNah -

Vor 13 Jahren macht Hobbyfotograf Sven Sturm das erste Mal Urlaub auf Amrum und verliebte sich sofort in die Insel. Seit sieben Jahren ist er hier auch zu Hause.

4,23 bei 70 Bewertungen

Mit von 5 Sternen

bewerten

Vielen Dank.

schließen

Sie haben bereits abgestimmt.

schließen

Strand bis zum Horizont

Amrums vielleicht größte Attraktion ist der Kniepsand, ein feinsandiger Strand, der mit zwölf Kilometern Länge und bis zu zwei Kilometern Breite zu den eindrucksvollsten an der Nordseeküste zählt. Etwas abseits der wenigen Hauptstrände mit Badeaufsicht, Kiosk und Strandkörben ist man dort selbst in der Hauptsaison fast allein. Scheinbar endlos erstreckt er sich bis zum Horizont. Noch bis Mitte der 60er-Jahre war der Kniepsand eine der Insel vorgelagerte Sandbank, mittlerweile ist er mit der Insel zusammengewachsen.

Bild vergrößern
Etliche Bohlenwege ziehen sich durch die Dünenlandschaft Amrums.

Hinter dem Strand beginnt die weitläufige, weitgehend naturbelassene Dünenzone mit bis zu 32 Meter hohen Sandbergen. Lohnend ist ein Spaziergang über die vielen Holzbohlenwege, die mitten durch die Dünenlandschaft führen. Von mehreren Aussichtsdünen schweift der Blick weit über Insel und Meer.

Amrums Natur auf der Spur

In der Inselmitte wechseln sich Wald, Wiesen und Heidelandschaften ab, von Wander- und Radwegen durchzogen. Im Norden, Süden und Osten grenzt die Insel an das Wattenmeer. Wattwanderungen vor der Küste, zur Nachbarinsel Föhr oder zu einer nahe gelegenen Seehundbank gehören zu den besonderen Naturerlebnissen, die die Insel zu bieten hat.

Ob am Strand oder beim Spaziergang durch die Dünen: Die Rufe der Möwen sind immer zu hören. An der Nordspitze Amrums liegt mit der Odde ein Natur- und Vogelschutzgebiet. In den Dünen brüten Möwen, Seeschwalben und Eiderenten, mit etwas Glück lassen sich am Strand auch Kegelrobben und Seehunde beobachten. Der Verein Jordsand bietet regelmäßig Führungen durch das Schutzgebiet an.

Wahrzeichen mit Aussicht: Der Leuchtturm von Amrum

Bild vergrößern
Schön anzusehen und ein lohnendes Ausflugsziel: der gestreifte Leuchtturm.

Egal, wo man auf Amrum unterwegs ist, früher oder später kommt das Wahrzeichen der Insel in Sicht: der Amrumer Leuchtturm, der 1872 auf einer Düne im Südwesten gebaut wurde und noch immer in Betrieb ist. Mit 42 Metern ist er einer der höchsten an der norddeutschen Nordseeküste. Der ursprünglich rot-braune Steinturm erhielt 1952 den heutigen rot-weißen Anstrich. 297 Stufen führen vom Fuß der Düne auf eine Aussichtsplattform mit Rundbalkon, die in der Saison von Montag bis Freitag vormittags für Besucher geöffnet wird. Von oben bietet sich eine herrliche Aussicht auf Amrum, die Nachbarinseln und die Nordsee.

Tipp
04:54
Landpartie - Im Norden unterwegs

Abends auf den Amrumer Leuchtturm

01.10.2017 20:15 Uhr
Landpartie - Im Norden unterwegs

Einmal in der Woche führt Wolfgang Stöck in der Dämmerung Feriengäste auf den Amrumer Leuchtturm. Wenn es dunkel ist, kann man von oben sogar den Leuchtturm von Helgoland blinken sehen. Video (04:54 min)

Dieses Thema im Programm:

NaturNah | 19.06.2018 | 18:15 Uhr

Mehr Ratgeber

58:32
die nordstory

Menschen an der Seeve

18.06.2018 14:15 Uhr
die nordstory
03:33
NDR Info
26:31
NDR Fernsehen

Tim Mälzer kocht - mit Alexander Herrmann

16.06.2018 17:35 Uhr
NDR Fernsehen