Stand: 29.04.2019 14:11 Uhr

Zu Fuß unter der Elbe entlang

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An den Landungsbrücken steht der markante Kuppelbau. Fahrkörbe und Treppen führen von dort nach unten.

Unter der Elbe spazieren gehen, dabei alte Kacheln bestaunen und von der anderen Seite den Blick auf die Stadt genießen. Ein Gang durch den Alten Elbtunnel im Hamburger Hafen lohnt sich. Der Eingang zum Tunnel befindet sich direkt an den Landungsbrücken. Der markante Kuppelbau ist nicht zu übersehen.

Vier große Lasten- sowie zwei Personenaufzüge transportieren Menschen und Fahrzeuge in 24 Meter Tiefe. Dort führen zwei schön gekachelte, 426,5 Meter lange, relativ enge Röhren auf die gegenüberliegende Elbinsel Steinwerder. Fußgänger können auch über eine Freitreppe nach unten gelangen. Der Weg über die Treppe lohnt sich, denn von dort sind das beeindruckende Bauwerk und seine technische Ausstattung besonders gut zu sehen.

Hans Kuretzky montiert eine Fliese im alten Elbtunnel

Neue Fliesen für den alten Elbtunnel

Hamburg Journal -

18 Jahre arbeitete der Keramiker Hans Kuretzky für ein Hamburger Wahrzeichen: Für die Sanierung des Alten Elbtunnels entwarf, brannte und glasierte er Tausende Fliesen und Kacheln.

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Aussichtsplattform mit tollem Elbblick

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Panoramablick: Von Steinwerder präsentiert sich Hamburg von seiner schönsten Seite.

Auf der anderen Seite angekommen, verlässt man den Tunnel am besten zur linken Seite. Ein kleiner Weg führt zu einer Aussichtsplattform direkt an der Elbe. Von dort bietet sich ein toller Blick auf den Fluss und die Stadtsilhouette mit den Landungsbrücken und dem Michel. Auch die vielen vorbeifahrenden Schiffe sind von dort gut zu sehen.

Sehenswürdigkeit und wichtiger Verkehrsweg

Als der Elbtunnel 1911 eröffnet wurde, war er die erste Flussuntertunnelung des Kontinents und eine technische Sensation. Heute ist der Tunnel ein Stück Hamburger Geschichte, eine Sehenswürdigkeit und ein wichtiger Verkehrsweg zur Elbquerung innerhalb der Stadt - allerdings nur noch für Radfahrer und Fußgänger.

Anfahrt, Preise und Öffnungszeiten

Der Alte Elbtunnel ist am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, beispielsweise mit der S- oder U-Bahn bis "Landungsbrücken". Radfahrer und Fußgänger können ihn rund um die Uhr kostenlos nutzen. Autofahrer müssen zahlen (2 Euro). Da der Tunnel momentan saniert wird, steht nur eine Röhre zur Verfügung, deshalb sind die Zeiten eingeschränkt (genaue Informationen auf der Website der Stadt Hamburg). In naher Zukunft soll der Tunnel ganz für den Autoverkehr gesperrt werden.

Von St. Pauli nach Steinwerder

Karte: Hier verläuft der Alte Elbtunnel
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Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 22.04.2019 | 19:30 Uhr

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