Stand: 14.02.2018 11:55 Uhr

Exotische Tiere erleben im Tropen-Aquarium

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Freilaufende Kattas und bunte Papageien begrüßen die Besucher gleich hinter dem Eingang.

Neugierige Meerkatzen tollen durch die Kulisse eines verlassenen Marktplatzes auf Madagaskar, bunte Lori-Papageien kreischen in der feucht-warmen Luft: Im Tropen-Aquarium des Hamburger Tierparks Hagenbeck finden sich die Besucher ganz unvermittelt in einer exotischen Erlebniswelt wieder. Im Freigehege gleich hinter dem Eingang trennt kein Gitter und keine Glasscheibe die Menschen von den dort lebenden Kattas. Da kann es schon mal vorkommen, dass eines der Tiere Zwischenstation auf einer Besucher-Schulter macht. Das Katta-Freigehege ist zugleich Ausgangspunkt für einen Rundgang durch das Tropen-Aquarium, das eine der Haupt-Attraktionen des Tierparks Hagenbeck ist und von Tausenden tropischen Tieren bevölkert wird.

Die Echse genießt die Wärme im Tropenaquarium. © DocLights GmbH

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Im Baumhaus über den Krokodilen

Verschlungene Pfade - oder wahlweise eine rollstuhlgerechte Route - führen hinein in den kunstvoll angelegten Dschungel, in dem unter anderem Piranhas, Schlangen, Schildkröten und Schlammspringer leben. Manche Becken liegen direkt unter dem Holzsteg, auf dem die Besucher gehen.

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Wie sieht ein Krokodil unter Wasser aus? Eine Panoramascheibe gibt den Blick frei.

Andere, wie das der Nil-Krokodile, sind geschlossen. Von einem Baumhaus aus lassen sich die großen Echsen in Ruhe beobachten. Auch das, was unter Wasser geschieht, bleibt nicht verborgen: Ein Stockwerk tiefer ermöglichen Panoramascheiben den Blick auf die schwimmenden Krokodile.

Kobra in der Rikscha, Vogelspinne im Plumpsklo

Zahlreiche fantasievolle Kulissen ermöglichen immer neue Einblicke. So geht es durch steile Goldgräber-Stollen hinab in eine dämmrige Welt, in der  Frösche, Skorpione und Riesenschlangen in originell gestalteten Terrarien und Gehegen leben. Fledermäuse fliegen in einer Höhle, die von den Besuchern lediglich durch ein Netz getrennt ist. In einer Skorpiongrotte führt nur ein Steg über die offenen Wasserbecken. Mit Scheinwerfern können die Besucher die in der Höhle lebenden Geißelspinnen, Molche, Skorpione und Fische aufspüren.

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Auf Tauchstation: Durch Bullaugen können Besucher die Unterwasserwelt betrachten.

Der Rundgang führt weiter zu den Giftschlangen. Dort thront etwa eine Königskobra in einem indisch gestalteten Gehege auf einer echten Rikscha, während eine Klapperschlange auf dem Grill einer Westernranch döst. Besonders originell ist das Terrarium der Weißen Vogelspinne: Sie residiert in einem Plumpsklo.

Mit dem U-Boot unter den Meeresspiegel

Ein Höhepunkt des Rundgangs durch das Tropen-Aquarium ist die Unterwasserwelt. Kulisse ist hier ein versunkenes U-Boot, an dessen Bullaugen draußen Muränen und Haie vorbeischwimmen. Weitere Becken zeigen unter anderem ein farbenfrohes Korallenriff, in dem sich Clown- und Doktorfische  tummeln oder auch den filigranen, aber hochgiftigen Rotfeuerfisch.

Tropen-Aquarium Hagenbeck

Haupteingang Koppelstraße/Lokstedter Grenzstraße
22527 Hamburg
Tel. (040) 53 00 33-0

Aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf der Homepage des Tierparks

Anfahrt:
mit dem Auto über A 7, Abfahrt Stellingen
mit U-Bahn Linie 2 oder Bussen 22, 39, 181, 281 bis Haltestelle "Hagenbecks Tierpark"

Größte Attraktion der Unterwasserwelt ist das Hai-Atoll. Eine Tribüne lädt die Besucher ein, sich vor der 14 Meter hohen Panoramascheibe niederzulassen und in aller Ruhe Schwarzspitzen-Riffhai, Zebrahai und Riesen-Zackenbarsch dabei zuzusehen, wie sie ihre Runden ziehen. In ei-förmigen Drehstühlen können Kinder über eingebaute Lautsprecher Märchen wie dem der Kleinen Meerjungfrau lauschen und dabei die Fische beobachten, bevor der Weg zu einem Restaurant und weiter in Richtung Ausgang führt.

Um die Tiere, die manchmal gut versteckt und getarnt in ihren Terrarien und Becken leben, auch in Ruhe aufzuspüren und zu beobachten, sollte man rund zwei Stunden Zeit einplanen. Der Besuch ist entweder mit einem separaten Ticket oder mit einem Kombi-Ticket, das zusätzlich für den Tierpark gilt, möglich.

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