Stand: 25.05.2018 07:50 Uhr

Theaterfusion im Nordosten vom Tisch

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Das Theater Vorpommern sowie die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz bleiben eigenständig.

Eine Fusion der Theater im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns zu einem großen Staatstheater ist endgültig vom Tisch. Darauf haben sich die Landesregierung und die Gesellschafter der Theater geeinigt. Man habe sich gemeinsam von dem Konzept der Fusion verabschiedet, sagte Greifswalds Oberbürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne).

Eigenständigkeit, aber Kooperation

Das Theater Vorpommern sowie die Theater und Orchester GmbH Neubrandenburg/Neustrelitz bleiben somit eigenständig. Beide Häuser müssten aber künftig stärker miteinander kooperieren. Wie genau diese Zusammenarbeit aussieht, ist noch unklar.

Theater müssen Ausgaben reduzieren

Land und Kommunen werden nach Aussage Fassbinders mehr Geld zur Verfügung stellen und die Zuschüsse jedes Jahr erhöhen. Doch das gehe nur, wenn die Theater ihre Ausgaben reduzierten. So sollen bis zum Jahr 2025 insgesamt 30 Stellen sozialverträglich abgebaut werden. Verhandlungen mit den Gewerkschaften stehen noch aus.

Weitere Informationen

Theaterreform Nordost: Kooperation statt Fusion?

Bei der geplanten Theaterreform für den Osten von Mecklenburg-Vorpommern soll ein alternatives Modell zur Fusion geprüft werden. Das ist das Ergebnis eines Spitzentreffens in Schwerin. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.05.2018 | 08:00 Uhr

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