Stand: 13.03.2018 17:05 Uhr

Serengeti-Park: Zur Safari in die Heide

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Die Giraffen lassen sich von Besuchern nicht stören.

Eine Auto-Safari in der Lüneburger Heide? Der Serengeti-Park Hodenhagen macht es möglich. Mit dem eigenen Pkw fahren Besucher auf einer gut zehn Kilometer langen Strecke durch das Gelände. Dabei begegnen ihnen Giraffen, Nashörner, Zebras, Paviane, Elefanten und viele andere Tiere, die bis an die Autos herankommen können. Kein Gatter trennt die rund 1.500 Tiere von der Fahrbahn. Zu Fuß dürfen Besucher diesen Teil des Geländes nicht besichtigen. Wer keine Kratzer an seinem Wagen riskieren will, kann an der Bus-Führung des Parks teilnehmen. In einem Doppeldecker geht es in etwa einer Stunde durch das weitläufigen Gehege mit Wiesen- und Waldbereichen. Dazu gibt es viele Informationen über die Tiere. Mitarbeiter locken einige der Park-Bewohner mit Futter an den Bus, sodass es zu spannenden Begegnungen mit den exotischen Vierbeinern kommt.

Eine Giraffe steckt ihren Kopf durch das Fenster eines Busses.

Serengeti-Park: Wilde Tiere hautnah erleben

Nordtour -

Bei der VIP-Tour im Serengeti-Park in Hodenhagen kommt man den exotischen Tieren so nah wie nie zuvor. Zudem bietet der Tierpark nun auch Übernachtungen in "Lodges" an.

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Safari-Tour zu Löwen, Nashörnern und Co.

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Bei der Safari-Tour mischen sich Naturerlebnis und Show.

Auch eine "Dschungel-Safari-Tour" führt Besucher dicht an die Tiere heran. Offene Kleinbusse im Safari-Stil fahren zu ausgewählten Stationen der Tierwelt. Zusätzlich rollen die Wagen über eine Gelände-Strecke, die für Privatfahrzeuge nicht zugänglich ist. Dort erleben Besucher außer der Nähe zur Natur einige technische Spezialeffekte. Während diese Tour im Eintrittspreis enthalten ist, kostet die Busrundfahrt extra.

Zuchtprogramm für seltene Tiere

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Die weißen Tiger gehören zu den spektakulärsten Tieren im Park.

Der Park kümmert sich außerdem um die Zucht von Wildtieren. In den vergangenen Jahren kamen dort mehrfach Löwen-Babys zur Welt. So bekam im Dezember 2010 die weiße Löwin Kotenay zweifachen Nachwuchs. Im Dezember 2013 bekamen die Amur-Leoparden Nachwuchs, eine sehr seltene Tierart mit nur noch knapp 50 Exemplaren in freier Wildbahn.

Auf Dschungel-Safari zu Schimpansen und Meerkatzen

Insgesamt gliedert sich der Serengeti-Park in drei "Welten": Neben der sogenannten Serengeti-Safari, bei der die Besucher im Pkw durch die Tierwelt der verschiedenen Kontinente fahren, schickt der Park seine Besucher im zweiten Bereich auf die Dschungel-Safari. Dieser Teil des Geländes lässt sich zu Fuß erkunden und ist vor allem den Affen gewidmet. 200 Tiere aus rund 20 Affen-Arten, darunter Schimpansen, Weißkopfmakis und Meerkatzen, leben in diesem Parkteil. Die täglichen Fütterungen sind Publikumsmagnete in der Affenwelt. Bis zu 15 Schimpansen gehören zu einer Familie im Amboseli-Affen-Reservat, einer hügligen Sumpflandschaft. Sie ist nur durch einen mit Schilf bewachsenen Wassergraben von den Besuchern getrennt. Nachts und im Winter ziehen sich die Menschenaffen in ihr rund 200 Quadratmeter großes Haus zurück.

Abenteuer-Safari im Freizeitpark

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Riesenrad, Achterbahn und Kettenkarussell warten auf die Besucher.

Den dritten großen Bereich des Parks nimmt die sogenannte Abenteuer-Safari ein Freizeitpark mit Riesenrad, Achterbahn und Kettenkarussell. Insgesamt stehen mehr als 40 Fahrgeschäfte bereit, darunter eine Riesen-Schiffsschaukel oder der 17 Meter hohe Fallturm. In einem Teil des Freizeitparks dreht sich alles ums Wasser: Dort stehen Fahrten mit der Wildwasserbahn, einem Propeller-Schnellboot, dem Entenkarussell oder Tretbooten im Mittelpunkt. Im Sommer sorgen sie für eine willkommene Erfrischung auf den zahlreichen Wasserflächen des Geländes. Wer zusätzlich aktiv sein möchte, kann den Klettergarten ausprobieren.

Serengeti-Park Hodenhagen

Am Safaripark 1
29693 Hodenhagen
Tel.: (05164) 979 90

aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf der Website des Parks

Außerdem gibt es einen großen Streichelzoo, in dem Kinder die Tiere hautnah kennenlernen können, und Spielplätze. Kioske, Imbisse sowie ein Restaurant sorgen für Verpflegung. Gäste können in einem separaten Bereich auf dem Gelände übernachten. Insgesamt 120 Holzhäuser unterschiedlicher Größe stehen dafür bereit.

Benannt nach Savanne in Tansania

Der Serengeti-Park besteht seit 1974 und ist seitdem mehrfach erweitert worden. Namensgeber des Parks ist eine Savanne im ostafrikanischen Tansania. Der dortige Serengeti-Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Tierfilmer Bernhard Grzimek sorgte 1959 mit seinem Film "Serengeti darf nicht sterben" dafür, dass das bedrohte Tierparadies weltweit bekannt wurde. Der Dokumentarfilm wurde mit einem Oscar ausgezeichnet.

Weitere Informationen
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Mein Nachmittag

Nachwuchs im Serengeti-Park

Mein Nachmittag

Süße kleine Äffchen warten auf Reporterin Stephanie Müller-Spirra im Serengeti-Park in Hodenhagen. Außerdem begibt sie sich auf die neue "Jurassic-Safari". Video (12:28 min)

Dieses Thema im Programm:

Lust auf Norden | 13.04.2018 | 11:20 Uhr

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