Stand: 04.06.2019 14:13 Uhr  | Archiv

In Gifhorn klappern Mühlen aus aller Welt

Es ist eine Reise durch die Welt der Mühlen, die Besucher des Mühlenmuseums Gifhorn unternehmen. Nur wenige Schritte trennen hier die typischen weißen Windmühlen aus Griechenland und Portugal von norddeutschen und russischen Bockwindmühlen. Insgesamt 14 Exemplare, darunter auch einige Wassermühlen, stehen auf dem Freigelände am Südrand der Lüneburger Heide.

Einige von ihnen sind historische Originale, die hier wieder aufgebaut wurden, andere wurden detailgetreu nachgebildet. Das Zentrum des Freigeländes ist ein Dorfplatz mit niedersächsischen Fachwerkhäusern und einem Duplikat der historischen Mühle von Sanssouci in Potsdam. Dort steht auch ein Brothaus, in dem noch Brot und Kuchen von Hand gefertigt und verkauft werden.

Miniaturen ergänzen die Sammlung

Mühlenmuseum

Bromer Straße 2
38518 Gifhorn
Tel. (05371) 554 66

aktuelle Öffnungszeiten und Eintrittspreise auf der Website des Museums

Noch mehr Mühlen aus allen Teilen der Welt können Besucher in der 800 Quadratmeter großen Ausstellungshalle besichtigen. Dort stehen fast 50 Miniaturen, von denen sich viele drehen und anschaulich die Funktionsweise dieser ursprünglichen Maschinen zeigen. Dutzende Utensilien von Müllern, Fotos und Pläne vervollständigen die Sammlung.

Das Internationale Mühlenmuseum in Gifhorn besteht seit 1980 und wurde seitdem kontinuierlich erweitert. Inzwischen hat das Gelände an einem See und dem Flüsschen Ise eine Fläche von rund 100.000 Quadratmetern. Das Museum beteiligt sich auch am Deutschen Mühlentag, der jährlich am Pfingstmontag stattfindet.

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Besucher stehen am Mühlentag vor einer Windmühle. © NDR Foto: Axel Franz

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Dieses Thema im Programm:

Mein Nachmittag | 22.05.2017 | 16:20 Uhr

Blühende Landschaft in der Lüneburger Heide. © Picture-Alliance / Bildagentur Huber Foto: F. Damm

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