Unterwasserwelten im Aquarium Wilhelmshaven
Wilhelmshaven liegt am Jadebusen, aber das Aquarium der Stadt zeigt nicht nur Meerestiere, die hier zu Hause sind. Zu sehen sind mehr als 300 Arten aus aller Welt - von der Antarktis bis zu den Tropen. Der Rundgang führt Besucher zunächst ans Wattenmeer und an die Nordsee. In den Aquarien tummeln sich Plattfische, Hummer, Katzenhaie und Krebse. In einem großen offenen Becken leben außerdem drei Seehunde.
Antarktis, Korallenriffe und Regenwald
Exotischer geht es in den warmen Tropenbecken zu, dort ziehen bunte Korallenfische, Rochen und Riffhaie die Aufmerksamkeit auf sich. Ein Kontrastprogramm dazu bildet der Bereich Antarktis. Er zeigt, dass Fische auch in null Grad kaltem Wasser leben können, sie haben in ihrem Blut eine Art Frostschutzmittel entwickelt. Die Regenwald-Halle schließlich widmet sich wieder der Tierwelt wärmerer Regionen. Hier sind unter anderem bunte Frösche, ein Brillenkaiman, tropische Vögel und Zwergseidenäffchen zu sehen.
Zeitreise im Urzeitmeer-Museum
Die Erdgeschichte steht im Mittelpunkt des Urzeitmeer-Museums. Die Ausstellung zeichnet die Entwicklung von Leben auf der Erde in den vergangenen 4,6 Milliarden Jahren nach. Verschiedene interessante Fossilien, unter anderem von einem Fischsaurier und einem Ur-Hai, dokumentieren die einzelnen Entwicklungsphasen.
Sensations-Zucht gelungen
Schlagzeilen machte das Aquarium im Sommer 2016 mit einem überraschenden Zuchterfolg. In Wilhelmshaven schlüpfte erstmals weltweit ein Halmahera-Hai aus einem Ei. Die seltene Art war erst Mitte 2013 in Indonesien entdeckt worden. Das Aquarium Wilhelmshaven züchtet bereits länger erfolgreich Katzenhaie.
Karte: Hier liegt das Aquarium Wilhelmshaven
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