Sendedatum: 18.02.2017 19:00 Uhr  | Archiv

St. Marien in Waren

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Eine lange Geschichte haben die Glocken der Marienkirche in Waren.

Bereits im Jahr 1917, während des Ersten Weltkrieges, wurden die Glocken der Marienkirche in Waren an der Müritz konfisziert und eingeschmolzen. Sie wurden im Jahr 1922 durch das heutige Geläut ersetzt. Dieses sind die im Turm befindlichen drei Stahlglocken, welche auf die Töne "Fis", "A" und "Cis" gestimmt sind. Die Durchmesser der Glocken betragen bei der größten Glocke 1,39 Meter bei einer Masse von 1.100 kg, bei der mittleren Glocke 1,14 Meter bei 600 kg und bei der kleinen Glocke 0,90 Meter bei 350 kg.

Der Hafen von Waren an der Müritz, im Hintergrund die St. Marienkirche. © picture alliance Foto: Bildagentur Huber/Mehlig

Glocken der Marienkirche Waren/Müritz

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Kurzinfos zur Kirche

Bau: Die Kirche setzt sich zusammen aus Feldsteinchor, Sakristei und Langhaus.
Konfession: Evangelisch
Orgel: 1818/1820 erbaut (Schmidt - Malchin)
Besonderheit: Die Saaldecke, eine Hängekonstruktion aus Holz, hat die Form eines Spiegelgewölbes.

Die Aufschriften der Glocken lauten: "Hart wie Stahl ist unsere Zeit", "Unsagbar schwer des Volkes Leid" und "Gott, schenke uns deine Barmherzigkeit".

Die Marienkirche, auch "Niege Kerk" genannt, ist eine evangelische Pfarrkirche im historischen Stadtkern von Waren im Landkreis Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Sie befindet sich im Osten der Altstadt. Um sie herum entstand die sogenannte Neustadt. Die Kirche gehört zum Kirchenkreis Güstrow der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs.

Karte: Kirche St. Marien Waren

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Musica | 18.02.2017 | 19:00 Uhr

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Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/ratgeber/reise/glocken/St-Marien-in-Waren,gnwaren103.html

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