Stand: 24.05.2019 17:34 Uhr

So macht Campingurlaub richtig Spaß

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Zelten in den Dünen - ein besonderes Erlebnis, das unter anderem in Prerow auf dem Darß möglich ist.

Ob in den Dünen, im Wald oder am See: Zelten ist nicht nur eine billige, sondern auch naturnahe Art, die Ferien zu verbringen. Besonders für Kinder ist das Schlafen in freier Natur ein echtes Erlebnis. Wer in Norddeutschland Urlaub macht, hat die Qual der Wahl zwischen Hunderten schöner Campingplätze - vom Naturcamping im Wald bis zum Komfortplatz mit Sauna und Wellnessangebot.

Familien-Zelt von Lidl.

Camping: Wie gut sind günstige Zelte für Familien?

Markt -

Günstige Familienzelte werden von einigen Discountern angeboten. Können sie mit teuren Markenzelten mithalten? Markt macht den Praxistest.

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In der Hochsaison unbedingt reservieren

In der Hochsaison sind allerdings viele Campingplätze so gut wie ausgebucht. Eng werden kann es im Sommer vor allem auf den Inseln und an der Küste. Besonders die Campingplatzbetreiber an Nord- und Ostsee empfehlen daher dringend, in den Monaten Juli und August vorab zu reservieren. Das gilt vor allem für alle, die mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen - für sie ist es doppelt ärgerlich, wenn sie nach der Ankunft keinen Platz bekommen. Manche Campingplätze sind außerdem exklusiv für Dauercamper und nehmen gar keine Kurzurlauber auf.

Wichtig: Die richtige Ausrüstung

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Ist das Zelt zu klein, herrscht dort schnell Chaos.

Die richtige Ausrüstung ist der Schlüssel zu einem gelungenen Zelturlaub. Das fängt bei der Auswahl des Zelts an. Für einen längeren Urlaub sollte es neben den Schlafplätzen auch noch ausreichend Platz für das Gepäck bieten. Damit es auch bei Regen innen trocken bleibt, sollte das Zelt außerdem aus einem wasserdichten Außen- und einem Innenzelt bestehen.

Zum Schlafen benötigen Camper Isomatte und Schlafsack. Wer öfter zelten geht, sollte bei der Isomatte nicht das allerbilligste Modell wählen: Komfortabler als die einfachen Schaumstoffmodelle sind selbstaufblasbare Isomatten, die sich nach Gebrauch wieder platzsparend zusammenrollen lassen. Bei den Schlafsäcken reicht im Sommer meist ein leichtes Modell. Im Herbst oder Frühjahr, wenn es nachts schon mal empfindlich kühl wird, sollte aber auf jeden Fall ein wärmerer Schlafsack ins Gepäck. Schilder auf den Schlafsäcken erklären, für welche Temperaturen das jeweilige Produkt geeignet ist.

Kompakt und leicht - Reisegepäck für Radwanderer

Wer mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs ist, sollte vor allem darauf achten, dass Zelt, Schlafsack und Isomatte weder zu schwer noch allzu sperrig sind. Leider bedeutet das meist, etwas tiefer ins Portemonnaie greifen zu müssen. Denn kompakte und leichte Produkte, die auch noch bequem sind, kosten deutlich mehr.

Was sollte sonst noch mit?

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Beim Campen kommt einiges an Ausrüstung zusammen. Dafür haben vor allem Kinder meist großen Spaß am Urlaub im Zelt.

Mit ins Gepäck gehören außerdem ein Gas- oder Spirituskocher sowie Campingkochgeschirr und Besteck. Außerdem Dosen- und Flaschenöffner, ein scharfes Messer sowie Spülmittel, ein kleiner Schwamm und ein Küchenhandtuch für den Abwasch. Empfehlenswert ist auch eine Wäscheleine, damit Badesachen und Handtücher trocknen können. Wer ungern zum Essen auf dem Boden sitzt, sollte außerdem in Campingtisch und -stühle investieren. Vor allem, wer sein Zelt an einem See aufstellen möchte, sollte neben Sonnen- auch an Mückenschutz denken.

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Einige Jugendherbergen - wie hier in Prora auf Rügen - unterhalten eigene Zeltplätze.

Auf schicke Kleidung kann man beim Zelten dagegen weitgehend verzichten - auf dem Campingplatz sollte sie vor allem praktisch sein. Auch beim Spielzeug für die Kinder kann Platz im Auto gespart werden: Viele Zeltplätze sind speziell auf Familien mit Kindern ausgerichtet und bieten Spielplätze, Streichelgehege oder sogar Ferienprogramme für Kinder an - da kommt keine Langeweile auf. Übrigens haben auch einige Jugendherbergen im Norden eigene Zeltplätze. Der Vorteil: Man schläft im Zelt, bekommt aber Frühstück und Abendessen in der Jugendherberge. 

Mehr Komfort in Mietwohnwagen und beim Glamping

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Freistehende Badewanne, Esstisch,Doppelbett: Glamping-Zelte sind meist komfortabel ausgestattet.

Für alle, denen ein Zelt zu eng ist, die aber nicht gleich einen eigenen Wohnwagen anschaffen möchten, bieten viele Plätze Mietwohnwagen oder auch komfortable Hütten zum Übernachten an. Allerdings sind diese meist deutlich teurer als das Campen im eigenen Zelt. Mehrere Campingplätze im Norden bieten zudem seit einiger Zeit mit Glamping-Unterkünften eine weitere Alternative zum einfachen Zelt. Gemeint sind damit luxuriös eingerichtete Zelte mit bequemen Betten und viel Platz.

Tipp: Zum Einstieg erst einmal ein Wochenende ausprobieren

Ferien im Zelt sind allerdings nicht für jeden der ideale Urlaub. Wer noch nie mit Schlafsack und Isomatte unterwegs war, sollte deshalb lieber nicht gleich seinen Jahresurlaub dafür reservieren, sondern es erst einmal bei einem Wochenendtrip ausprobieren.

Wildes Zelten ist in Deutschland - anders als in vielen skandinavischen Ländern - übrigens verboten. So mancher Bauer duldet aber Camper für ein oder zwei Nächte auf seinem Privatgrund, sofern diese vorher freundlich fragen.

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Die Clever-Camper - Tüfteln, Schrauben, Urlaub!

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Verreisen mit dem Wohnmobil, das ist ein Traum vieler Menschen. Vor allem, wenn man es selbst ausgebaut hat! Die NDR Reportage begleitet Hobbybastler bei ihren Ausbauprojekten. Video (29:40 min)

Dieses Thema im Programm:

Markt | 27.05.2019 | 20:15 Uhr

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