Sendedatum: 18.02.2017 19:00 Uhr  | Archiv

St. Marien in Greifswald

Die Kirche St. Marien wird von den Greifswaldern "Dicke Marie" genannt. Sie ist ein eindrucksvolles Zeugnis norddeutscher Backsteingotik. Die älteste Glocke ist die Betglocke von 1418. Die jüngere Wächterglocke stammt von 1569 und wurde 1981 nachgegossen. Die kleinste Glocke stammt von 1614.

Blick auf die Altstadt von Greifswald mit der Marienkirche im Hintergrund. © picture-alliance Foto: Bildagentur Huber/R. Schmid

Glocken der St. Marienkirche Greifswald

NDR Kultur

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Kurzinfos zur Kirche

Bau: 67 Meter langer Backsteinbau mit einem dreistöckigen Turm
Spitzname: "Dicke Marie"
Konfession: Evangelisch
Besonderheit: Die Kanzel von 1587

Die Glocken machen dem Spitznamen der Marienkirche alle Ehre. Die große Betglocke wiegt drei Tonnen und hat einen Durchmesser von 1,5 Metern. Ihr wird ein hoher Denkmalswert zugeschrieben, da sie eine der wenigen erhaltenen spätmittelalterlichen Glocken in Norddeutschland mit hervorragender Gussausführung und Schriftgestaltung ist. 2009 wurde sie komplett restauriert. Die mittlere Wächterglocke (auch Saufglocke genannt) diente zum Anzeigen der Polizeistunde und die kleine Glocke als Schlagwerk für die Turmuhr.

Karte: Marienkirche Greifswald

 

Dieses Thema im Programm:

NDR Kultur | Musica | 18.02.2017 | 19:00 Uhr

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