Künstliche Intelligenz: Neues Forschungszentrum in Osnabrück
In Osnabrück ist am Dienstag ein neuer Standort des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (KI) eröffnet worden. Forschungsgebiete sind etwa KI in der Landwirtschaft oder im Büro.
Ein Roboter, der auf dem Feld Unkraut erkennt, und eine Drohne, die Plastikmüll im Meer analysiert: An solchen Beispielen der Künstlichen Intelligenz forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nun in Osnabrück. Seit Dienstag ist dort das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Niedersachsen beheimatet. Gefördert wird das Zentrum unter anderem vom Bund und dem Land Niedersachsen. Im Frühjahr soll das Team in den ehemaligen Ringlokschuppen beim Osnabrücker Hauptbahnhof einziehen, der aktuell saniert wird.
Landwirtschaft verbessern - für Mensch und Umwelt
Professor Joachim Hertzberg leitet das Zentrum und erklärt: "Wenn man der Meinung ist, dass man in der aktuellen Landwirtschaft etwas ändern muss - zum Beispiel um sie umweltverträglicher zu machen, um sie noch effizienter zu machen, um sie bodenschonender zu machen - dann wird man auf Dauer KI immer wieder gebrauchen können." Das DFKI in Osnabrück ermögliche langfristig angelegte Projekte und praxisnahe Kooperationen.
Künstliche Intelligenz im Büro
In einem anderen Bereich untersuchen die Forschenden des Zentrums, wie Künstliche Intelligenz (KI) unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten in Büros mittelständischer Unternehmen genutzt werden kann. Dafür arbeitet das Institut mit Firmen aus der Region zusammen. Vier Professoren aus Oldenburg und Osnabrück vertreten diese verschiedenen Bereiche.
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