Holocaust-Nachfahren verklagen Stadt Lüneburg

Erneut ist der Gedenkstein für eine Wehrmachts-Division in Lüneburg im Fokus der Kritik. Angehörige von Holocaust-Opfern verklagen nun die Stadt: Sie soll das Mal verhüllen. mehr

Faßberger Gemeinde ersetzt Hakenkreuz-Glocke

Die evangelische Kirchengemeinde in Faßberg lässt eine neue Glocke gießen. Sie soll die alte Kirchenglocke ersetzen, auf der ein Hakenkreuz und ein Luftwaffenadler zu sehen sind. mehr

Munster: Soldat starb an einem Hitzschlag

Nach dem Tod eines Bundeswehrsoldaten in Munster im vergangenen Juli ist die Ursache nun geklärt: Der Offiziersanwärter starb an einem Hitzschlag. Die Ermittlungen dauern an. mehr

Kurzmeldungen aus dem NDR Studio Lüneburg

Pastor Manneke erhält Zivilcourage-Preis

Unterlüß. Der Zentralrat der Juden verleiht Pastor Wilfried Manneke aus dem Landkreis Celle für seinen Mut und seine Beharrlichkeit den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage. Der Lüneburger Regionalbischof Dieter Rathing gratulierte dem 64-Jährigen. Manneke setze sich seit vielen Jahren konsequent gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus ein. | 21.02.2018 17:50

Verhandlungen über Froneri fortgesetzt

Uelzen. Gewerkschaft und Arbeitgeber haben am Mittwoch ihre Gespräche über die Zukunft des Froneri-Eiswerks fortgesetzt. Nach Angaben eines Sprechers der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten sollte es vor allem um eine Transfergesellschaft gehen. Ebenfalls noch nicht geklärt ist die Frage, in welcher Höhe Abfindungen gezahlt werden. Das bisherige Angebot des Unternehmen sei nicht akzeptabel. Froneri hatte im August angekündigt, rund 100 Mitarbeiter entlassen zu wollen. Im Januar wurde bekannt, dass ab 2019 noch deutlich mehr betroffen sein könnten. | 21.02.2018 17:48

Kreistag berät über Wehrmachtsgedenkstein

Lüneburg. Der Kreistag wird am 15. März über einen Antrag der Grünen beraten. Sie fordern, den umstrittenen Gedenkstein für Wehrmachtssoldaten zu verhüllen. Man könne nicht bis zu einem für den Herbst geplanten Symposium warten, sagte der Fraktionsvorsitzende Ulrich Blanck am Mittwoch. Angehörige von Holocaust-Überlebenden wollen beim Verwaltungsgericht Klage gegen die Stadt einreichen. Sie fordern seit mehr als zwei Jahren, dass der Stein verhüllt wird. Auf dem Stein wird der gefallenen Soldaten einer Infanterie-Division gedacht, die an schweren Kriegsverbrechen beteiligt waren. | 21.02.2018 17:48

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die nordstory

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Zum Schluss

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