Glaubenssachen

Martin Luther King und der unendliche Kampf um Gerechtigkeit

Sonntag, 18. Juli 2021, 08:40 bis 09:00 Uhr

Martin Luther King winkt am 28.08.1963 von der Lincoln Gedächtnisstätte in Washington (USA) den Demonstranten zu © dpa

Erinnerung an einen radikalen Theologen und Politiker
Von Johann Hinrich Claussen

Das beste Mittel, einen Kämpfer für Gerechtigkeit unschädlich zu machen, ist, ihn in ein Objekt der Verehrung zu verwandeln. So kennt man Martin Luther King heute leider nur noch als liebenswerten, harmlosen Erbauungsprediger. Dabei war er ein anspruchsvoller und konsequenter Denker. Es gilt, ihn endlich wieder ernst zu nehmen. Denn von ihm kann man für die aktuellen Debatten um Rassismus und Gerechtigkeit viel lernen.