Sendedatum: 16.02.2017 21:10 Uhr  | Archiv

Sturmflut 1962: Deiche brechen in Schleswig-Holstein

Die Sturmflut vom 16./17. Februar 1962 hat erhebliche Schäden an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste verursacht. Die Deiche brachen, an den Gebäuden auf den Halligen entstanden schwere Sachschäden. Die Städte Itzehoe, Elmshorn und Uetersen wurden überschwemmt, weil die Flussdeiche der Stör nicht hielten und an Krückau sowie Pinnau ausreichender Deichschutz fehlte.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Von Binnenland und Waterkant | 16.02.2017 | 21:10 Uhr

"Das Wasser war wütend und stürmisch"

Die Sturmflut 1962 richtet nicht nur in Hamburg, sondern auch in Schleswig-Holstein große Schäden an. Viele Köge und Höfe stehen unter Wasser, zahlreiche Deiche brechen. mehr

Anni Both und das Sturmflut-Baby

Anni Both war auf Hallig Hooge als Hebamme tätig. In der Sturmflutnacht kam ein Baby zur Welt. Obwohl das Wasser schon im Haus stand, verlief die Geburt problemlos. mehr

Bundespräsident Lübke verschafft sich ein Bild

Am 18. Februar 1962 landet die Maschine von Bundespräsident Heinrich Lübke auf dem Militärflughafen in Schwesing. Vor Ort schildert er NDR Reporter Ernst-August Stolte seine Eindrücke. mehr

Der Generalplan Küstenschutz

Die Deiche entlang der schleswig-holsteinischen Westküste sind seit der Sturmflut von 1962 kontinuierlich verstärkt worden. Damals wurde der "Generalplan Küstenschutz" aufgestellt. mehr

Zeitzeugen erinnern sich

Dockkoog unter Wasser

Der junge Soldat Oke Petersen darf in der Sturmnacht nicht nach Hause. Er soll mit seinen Kameraden im Dockkoog vor Husum helfen - der steht jedoch schon unter Wasser. mehr

Verschollen auf dem Weg nach Amrum

Zusammen mit 200 anderen Kindern startete Irene Liebig für sechs Wochen nach Amrum. Der Zug rollte nach Norden in den Sturm. Sie war damals elf Jahre alt. mehr

22 Uhr: Deichbruch in Uelvesbüll

Die Sturmflut von 1962 überflutete den gesamten Uelvesbüller Koog. Peter Petersen erinnerte sich in einem NDR Interview im Jahr 1999 an die Nacht. mehr

Ministerpräsident von Hassel am Telefon

In Flensburg unterhält der Norddeutsche Rundfunk damals sein einziges Studio im Lande. Im Telefon-Interview bittet Ministerpräsident Kai-Uwe von Hassel, die Helfer nicht zu behindern. mehr

Überlebt auf dem Heudiemen

Regine Petersen berichtet von der Sturmflut auf Langeneß. Sie hat die Nacht hautnah erlebt und stundenlang auf das Ende des Unwetters gewartet. mehr

Teddy ertrinkt in Elmshorn

In der Sturmnacht wird auch Elmshorn überschwemmt - erst der Hafen, bald fast die Innenstadt. Der damals elfjährige Ingo Paasch-Colberg und sein Teddy erlebten die Flutnacht hautnah. mehr

Hintergrund

14 Bilder

Die Sturmflut 1962 in Bildern

Wir schreiben das Jahr 1962: Eine Sturmflut verursacht an der Nordsee-Küste schwere Schäden. Unzählige Helfer sind im Einsatz. Ein Rückblick mit Fotos von Zeitzeugen. Bildergalerie

Schicksalhafte Fluten: Die Grote Mandränke

Sturmfluten begleiten die Geschichte Schleswig-Holsteins. 1362 und 1634 verwüsten zwei verheerende Sturmfluten die Nordseeküste und formen den Küstenverlauf neu. mehr

Die Wetterlage vor der Hamburgflut

Das Seewetteramt Hamburg beschriebt die Wetterlage vor der Sturmflut 1962. Sie wurde durch ein Sturmfeld in der Deutschen Bucht der Stärke zehn und elf ausgelöst. mehr

Chronik: Der Kampf gegen die Sturmfluten

Der Deichbau ist das große Mittel gegen Sturmfluten an der Nordseeküste. Seit Jahrhunderten wird an ihnen gebaut. Ein Überblick über die Sturmfluten und den Kampf gegen sie. mehr

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