Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2019

Magische Saiten bei den Festspielen

Samstag, 18. Mai 2019, 18:00 bis 23:00 Uhr

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen spüren in diesem Jahr den "magische Saiten" und deren Wirkungen nach. Im Oratorium "Saul" besänftigt das Harfenspiel Davids zunächst das Gemüt des Königs Saul, bringt ihn später jedoch derart in Rage, dass er seinen Speer nach David wirft. Als dieser sein Ziel verfehlt, gibt Saul den Auftrag, David zu töten.

Weltweit bekannter Trauermarsch

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Das Festspiel-Orchester Göttingen wird noch bis 2020 geleitet vom Künstlerischen und Musikalischen Leiter Laurence Cummings.

Bei der Vertonung des alttestamentarischen Stoffes arbeitete Händel 1738 erstmalig mit dem Librettisten Charles Jennens zusammen, der später unter anderem auch den Text für den "Messias" zusammenstellte. Die Gattung Oratorium ermöglichte ihnen eine Mischung von anspruchsvollen Arien mit großen Chören, ohne dass dabei eine szenische Inszenierung notwendig gewesen wäre.

Die Uraufführung fand am 16. Januar 1739 im King's Theatre am Haymarket in London statt. Der Trauermarsch aus dem dritten Akt wird noch heute weltweit bei Staatsbegräbnissen gespielt.

Das Programm

Georg Friedrich Händel: Saul, Oratorium HWV 53

Mary Bevan und Sophie Bevan, Sopran
Eric Jurenas, Countertenor
Benjamin Hulett und Raphael Höhn, Tenor
Markus Brück, Bariton
NDR Chor / FestspielOrchester Göttingen
Ltg.: Laurence Cummings

Live aus der St. Blasius-Kirche in Hann. Münden

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