Stand: 30.01.2019 15:13 Uhr

Natur statt Asphalt: Auf in Hamburgs Moore

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Im Wittmoor im Norden von Hamburg sind noch Reste eines Hochmoors erhalten. Es wird bereits seit mehreren Jahrzehnten renaturiert.

Dunkle, morastige Gewässer, Nebelschwaden und fleischfressende Pflanzen: Seit jeher faszinieren Moore den Menschen, zahlreiche Sagen und Spukgeschichten ranken sich um diese außergewöhnlichen Landschaften. Zugleich sind sie empfindliche Ökosysteme, die durch den Menschen in ihrer Existenz bedroht sind. Wie wichtig die Moore für Tiere und Pflanzen, aber auch für den Klimaschutz sind, darauf will der NABU Hamburg mit einer Aktionswoche aufmerksam machen.

Hamburgs Moore erleben

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Freiwillige können in den Mooren beim sogenannten Entkusseln helfen, bei dem Gehölze aus dem Moor entfernt werden.

Vom 1. bis zum 10. Februar bietet die Naturschutzorganisation zahlreiche Veranstaltungen an, bei denen die Hamburger "ihre" Moore besser kennenlernen können. Auf dem Programm der Aktionswoche stehen unter anderem Nachtwanderungen, naturkundliche und vogelkundliche Führungen sowie Vorträge über die Geschichte einzelner Moore und ihre Tier- und Pflanzenwelt. Die meisten Wanderungen und Führungen sind kostenlos. Außerdem lädt der NABU dazu ein, sich bei freiwilligen Arbeitseinsätzen aktiv am Erhalt der Moore zu beteiligen.

Moore in der Großstadt - eine Rarität

In der Hansestadt existieren noch mehrere Reste alter Hochmoore, etwa im Duvenstedter Brook, im Wittmoor, im Raakmoor und im Schnaakenmoor. Mit dem Eppendorfer Moor besitzt Hamburg sogar eines der größten innerstädtischen Moore in Europa.

Die Moor-Aktionswoche des NABU findet 2019 erstmals statt. In Zusammenarbeit mit dem Centrum für Naturkunde (CeNak) der Universität Hamburg findet im selben Zeitraum zusätzlich eine Fachtagung zum Thema Moorschutz statt. Anlass für die Aktionswoche ist der Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar.

Ein Moorgebiet mit blühender Heide © colourbox

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