Stand: 09.02.2018 10:00 Uhr  | Archiv

Fersensporn erkennen und behandeln

Die ersten Schritte nach dem Aufstehen sind besonders unangenehm. Der Schmerz ist stechend oder auch brennend - "als wenn sich ein Nagel in die Hacke bohrt", so beschreiben Betroffene die Beschwerden: typisches Zeichen für einen Fersensporn. Etwa zehn Prozent der Deutschen sind betroffen, Frauen eher als Männer. Die Therapie kann langwierig sein und erfordert in meisten Fällen sehr viel Geduld.

Ursache

Im Fuß liegen 26 Knochen lose beieinander. Sie werden von Muskeln und Sehnen gehalten. Die Sehnenplatte stützt das Fußgewölbe und schützt die Unterseite vor Verletzungen. Ein Fersensporn ist immer die Folge einer Überlastung, das sensible System "Fuß" ist gestört. Gründe dafür können ein zu flaches Fußgewölbe, Übergewicht, intensiver Sport oder schlecht sitzende Schuhe sein. Dadurch bricht das Fußgewölbe ein, und die Sehne darunter wird mit Gewalt gestreckt. Die Folge: Sie entzündet sich (Plantarfaszitis).

Wenn dieser Zustand lange anhält, versucht der Körper, den Fuß zu entlasten. Er lagert Kalk ein, um die Sehne zu verkürzen - ein sogenannter plantarer Fersensporn entsteht. Auch der Ansatz der Achillessehne kann sich entzünden. Lagert sich hier Kalk ein, entsteht der sogenannte dorsale Fersensporn.

Was passiert bei einem Fersensporn?

Symptome

Schmerzen beim Auftreten sind das Hauptanzeichen beim Fersensporn. Sie werden als brennend, bohrend oder stechend beschrieben. In der Regel treten sie vor allem nach dem Aufstehen, also bei Beginn der Belastung, auf und lassen im Laufe des Tages nach. Wird dann allerdings eine Ruhepause eingelegt, melden die Schmerzen sich mit der erneuten Belastung wieder zurück. Dauerhafte Schmerzen können auftreten, wenn die Entzündung bereits chronisch ist.

Allerdings macht der Fersensporn nicht immer Probleme - manchmal wird er nur als Zufallsbefund im Rahmen einer Röntgenuntersuchung entdeckt.

Dieses Thema im Programm:

Die Ernährungs-Docs | 12.02.2018 | 21:00 Uhr

Ernährungs-Therapie

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