Die Polizei hat eigenen Angaben nach den mutmaßlichen Täter des am 30. Mai verübten Überfalls auf eine Bank auf dem Neubrandenburger Datzeberg gefasst. Schnelle und umfangreiche Ermittlungen hätten zur Identifizierung und Festnahme eines 20-Jährigen geführt. Er sei bereits dem zuständigen Richter des Amtsgerichtes Neubrandenburg vorgeführt worden, welcher Untersuchungshaft für den Iraner angeordnet habe. Er sei inzwischen bereits in die JVA Neustrelitz überstellt worden.
In Möllenbeck südlich von Neubrandenburg ist ein Nebengebäude mit zwei separaten Bereichen auf einem Privatgrundstück vollständig abgebrannt. Grund war laut Polizei die Explosion einer Autobatterie. Ein 38-jähriger Bewohner des Grundstücks habe die Batterie an ein Ladegerät angeschlossen, kurz darauf sei es zu der deutlich hörbaren Explosion gekommen. Sein Bereich habe sofort in Flammen gestanden, die später auch auf den Bereich seines Nachbarn des insgesamt 20 mal 10 Meter großen Gebäudes übergriffen. Es sei niemand verletzt worden, der Sachschaden betrage 25.000 Euro.
Aus Göhren-Lebbin bei Malchow soll künftig Wein kommen. Auf dem Gelände des Hotelresorts Fleesensee werden insgesamt 3.600 Weinreben von Chardonnay und Spätburgunder gepflanzt. In drei Jahren sollen die Traubern erstmals geerntet werden. Es soll auch Sekt aus den Trauben produziert werden. In der Haff-Müritz-Region wird bereits in Rattey und in Burg Stargard Wein angebaut.
Im Sommer werden zwölf Spieler den Greifswalder FC verlassen. Wie der Verein mitteilte, beenden unter anderem der Defensivspieler Robert Müller und der ehemalige lettische Nationalspieler Artis Lazdins ihre Karrieren. Lazdins bleibt dem Verein im Bereich der Nachwuchsarbeit erhalten. Auch Torhüter Matti Kamenz verlässt den Greifswalder FC nach nur einem Jahr, Offensivspieler Joe-Joe Richardson wechselt zum Zweitliga-Absteiger SV Sandhausen. Daneben laufen bei sieben Spielern die Verträge zum Saisonende aus, die nicht verlängert werden.
Nach vermehrten Funden toter Lachmöwen im Naturpark Insel Usedom ist in Proben Vogelgrippe nachgewiesen worden. Von 19 toten Tieren seien Proben entnommen worden, teilte der Landkreis Vorpommern-Greifswald mit. Bei sechs Proben sei der Erreger nachgewiesen worden. Sie stammten aus dem Gebiet der kleinen Inseln Böhmke und Werder. Der Kreis rief dortige Geflügelhalter zu erhöhter Wachsamkeit und Einhaltung von Hygienemaßnahmen auf. Erst Mitte Mai waren nach einem Ausbruch in einer Haltung auf Usedom 4.300 Hühner gekeult worden.