Taucher der Landespolizei sind am Montag im Lankower See in Schwerin im Einsatz. Der See soll von Müll befreit werden. Die sechs Spezialkräfte der technischen Einheit der Landespolizei suchen suchen in ihren landesweiten Einsätzen normalerweise nach vermissten Personen, Diebesgut oder Beweismitteln. Dafür trainieren sie regelmäßig in den Seen in Schwerin. Nun hat die Polizei eine Kooperation mit der Stadt vereinbart. Die Taucher bringen bei ihren Trainingslehrgängen Müll aus dem See mit nach oben. Die Stadt Schwerin kümmert sich um die Entsorgung. Was die Taucher finden werden, ist offen - von Einkaufswagen über Fahrräder bis hin zu E-Rollern sei alles möglich, so ein Polizeisprecher.
In der Lübecker Bucht wird seit Sonntag ein Segler vermisst. Ein Großaufgebot hat bisher erfolglos nach dem Mann gesucht. Der Mann soll auf dem Weg von Boltenhagen nach Travemünde von Bord einer Segel-Yacht gegangen sein. Die Rettungskräfte wurden von einer Frau auf dem Boot alarmiert. Drei Schiffe der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger haben gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei und 17 Schiffen von Wassersportlern nach dem Mann gesucht. Die DGzRS hatte der Frau geholfen, das Boot sicher in den Hafen von Travemünde zu bringen. Die Wahrscheinlichkeit, den Vermissten noch zu finden sei gering, sagte ein Sprecher.
Bei einem frontalen Zusammenstoß zweier Autos unweit von Greifswald sind am Sonntag fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Auf der Bundesstraße 109 nahe Heilgeisthof (Vorpommern-Greifswald) war ein Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert, wie ein Polizeisprecher sagte. Alle Verletzten kamen in Krankenhäuser. Die Bundesstraße war längere Zeit zur Bergung gesperrt. Die genaue Unfallursache blieb zunächst unklar. Bei einem weiteren Unfall auf Rügen sind drei Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Nach Angaben der Polizei war eine 43-Jährige am Sonntag bei Altenkirchen auf regennasser Fahrbahn in einer Kurve mit ihrem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort sei das Auto mit einem anderen Wagen kollidiert. Die Fahrerin wurde schwer verletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der Schaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.
Der Schlosspark von Ludwigslust ist am Wochenende wieder zur Bühne für Komödianten, Musiker, Akrobaten, Zauberer und Artisten geworden. Zum "Kleinen Fest im großen Park" hatten sich mehr als 60 internationale Künstler angesagt. Das zweitägige Spektakel gilt als publikumsträchtigste Veranstaltung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Nach Angaben der Festspiele war die Veranstaltung mit rund 9.000 verkauften Karten am Sonnabend ausverkauft. Auch am Sonntag war der Park mit rund 2.700 Besuchern gut besucht.
Nach dem Brand zweier Autos im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der Brandstiftung. Wie die Polizei mitteilte, hatten Einwohner am Sonntagmorgen die Feuerwehr verständigt. Als sie eintraf, brannte ein Auto bereits in vollem Ausmaß. Ein daneben parkendes Auto geriet ebenfalls in Brand. Der Schaden wird auf etwa 20.000 Euro beziffert. Die Polizei sucht Zeugen, denn ein technischer Defekt könne ausgeschlossen werden, hieß es. Da es in der Gegend in der Vergangenheit ähnliche Brände gab, könne ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden.