Der Schlosspark von Ludwigslust wird an diesem Wochenende wieder zur Bühne für Komödianten, Musiker, Akrobaten, Zauberer und Artisten. Zum "Kleinen Fest im großen Park" haben sich mehr als 60 internationale Künstler angemeldet. Das zweitägige Spektakel gilt als publikumsträchtigste Veranstaltung der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Nach Angaben der Festspiele war die Veranstaltung mit rund 9.000 abgesetzten Karten am Sonnabend ausverkauft. Heute ab 16 Uhr können Besucher noch einmal die Vorführungen erleben und bei den Wanderungen von Bühne zu Bühne das Parkgelände erkunden.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Quad in Demmin (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) sind zwei Menschen verletzt worden, darunter ein Jugendlicher schwer. Der 34-jährige Fahrer des Quads stürzte am Freitagabend mit seinem 13-jährigen Beifahrer einen Abhang hinunter und fiel auf ein geparktes Auto, wie die Polizei mitteilte. Das Quad überschlug sich und blieb zwischen einer Mauer und einem Container liegen. Der Fahrer und sein Begleiter wurden vom Fahrzeug geschleudert und landeten im Container. Der 13-Jährige wurde dabei schwer verletzt, der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Den Sachschaden beziffert die Polizei auf etwa 30.000 Euro.
Auf dem Barther Bodden ist am Fretagnachmittag offenbar ein Segler verunglückt. Eine Kitesurferin fand den 57-jährigen Mann leblos im Schilfgürtel in der Nähe des Nisdorfer Hafens. Nach Angaben der Polizei gibt es keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung. Zwei Stunden vorher hatte eine Seglerin das führungslose Segelboot des Verunglückten entdeckt und bei der Rettungsleitstelle Alarm geschlagen. Daraufhin starteten die Seenotretter eine Suche, an der sich fünf Boote sowie Hubschrauber der Bundespolizei und die Feuerwehr Altenpleen beteiligten.
Zu einem meldepflichtigen Ereignis ist es beim Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH (EWN GmbH) in Greifswald/Lubmin gekommen. An drei Fässern mit radioaktiven Abfällen wurden laut Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern Korrosionen festgestellt. Die Fässer seien mit feuchtem Schlamm befüllt - an einem seien bei der Begutachtung sogar Durchrostungen erkannt worden. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe außerhalb des Kontrollbereichs sei aber zu jeder Zeit ausgeschlossen gewesen.
BUND, NABU und ProRecykling haben Widerspruch gegen eine Teilgenehmigung für die geplante Klärschlammverbrennungsanlage in Rostock eingereicht. Zur Begründung heißt es unter anderem, dass eine vorgeschriebene Phosphorrückgewinnung beim Bau nicht vorgesehen sei. Auch bescheinige ein Gutachten, dass mit dem aktuellen Konzept der Anlage die ursprünglichen technischen und wirtschaftlichen Vorteile des Projekts weitestgehend entfallen, womit auch die von der Bürgerschaft beschlossenen Ziele verfehlt würden. Eine Stellungnahme der Klärschlamm-Kooperation Mecklenburg-Vorpommern (KKMV) als späterer Betreiber wird für morgen erwartet.