Lange hat die Zukunft der kombinierten Eis- und Schwimmhalle die Stadt Rostock beschäftigt, jetzt hat die Bürgerschaft eine Entscheidung getroffen: Die marode Eishalle aus dem Jahr 1971 soll für 25 Millionen Euro saniert werden. Der Vizepräsident der Rostock Piranhas, Christian Trems, sagte, das sei genau das, was die Vereine wollten. Verhaltener reagierte Eishallen-Geschäftsführer Andreas Häse. Er sagte, dass ihm noch unklar sei, was für so viel Geld eigentlich gemacht werden solle.
Nach Angaben der Landesregierung soll in Westmecklenburg ein Rettungshubschrauber stationiert werden. Der genaue Standort steht noch nicht fest. Westmecklenburg wird bislang von Güstrow und benachbarten Bundesländern versorgt. Die neue Luftrettungsstation wäre die vierte in Mecklenburg-Vorpommern. Derzeit sind Rettungshubschrauber in Güstrow, Neustrelitz und Greifswald angesiedelt. Zusätzlich gibt es einen Intensivtransporthubschrauber am Südstadt-Klinikum Rostock.
Ein Autofahrer ohne Führerschein ist in der Nacht zu Donnerstag bei Güstrow vor der Polizei geflüchtet. Den Beamten war auf der B103 ein Wagen mit gestohlenen Kennzeichen aufgefallen. Als sie ihn stoppen wollten, habe der Fahrer Gas gegeben und sei mit 160 Kilometern pro Stunde durch mehrere Ortschaften gerast. In einer Sackgasse endete die Verfolgung - ein 36-Jähriger und sein Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Laut Polizei standen beide unter dem Einfluss von Amphetaminen.
Der Kreistag des Landkreises Rostock hat Vertragsverlängerungen für zwei Flüchtlingsunterkünfte mehrheitlich zugestimmt. Damit wurden am Mittwochabend im Nachhinein entsprechende Eilverfügungen der Verwaltung abgesegnet. Konkret ging es um die Verlängerung der Unterkünfte in Graal-Müritz und in Schwarzenpfost sowie zudem um die bis April dauernde Anmietung von Bungalows auf Karls Erlebnishof in Rövershagen. In allen Fällen stimmte der Kreistag mehrheitlich zu.
Die Wasserschutzpolizei hat am Mittwoch einen Mann aus dem Seehafen in Rostock gerettet. Der 56-Jährige wurde zwischen den Schiffen und der Kaimauer entdeckt und mittels Bergetechnik an Land gebracht. Anschließend wurde der Mitarbeiter einer Rostocker Hydraulikfirma durch einen Notarzt versorgt und mit Unterkühlung in die UNI-Klinik Rostock gebracht. Ein unmittelbarer Zusammenhang des Unfalls mit den auszuführenden Arbeiten war augenscheinlich nicht gegeben.