Gute Nachrichten aus Schwerin: Die Frühchen-Station im Helios-Klinikum bleibt bestehen. Bis kurz vor Ende des vergangenen Jahres war das noch nicht sicher. Entscheidend: 2023 kamen 25 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm in der Helios Klinik zur Welt. Damit wurde die neue Mindestanforderung für Kinderkliniken exakt erfüllt. Seit dem 1. Januar wird Krankenhäusern die Versorgung von Extrem-Frühchen nur noch dann von der Krankenkasse bezahlt, wenn sie mindestens 25 Fälle im Jahr betreuen.
Bei einem Unfall in Rostock-Reutershagen ist eine Fahrradfahrerin schwer verletzt worden. Sie wollte eine Kreuzung in der Hamburger Straße queren, und wurde von einem abbiegenden Fahrzeug des Winterdienstes übersehen. Das Fahrzeug überrollte das Fahrrad. Die 28-jährige Radlerin erlitt einen offenen Bruch des Knöchels und kam ins Krankenhaus. Gegen den Fahrer des Winterdienstfahrzeuges wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Einige Bauarbeiten an der Pipeline zwischen den Flüssiggas-Terminals in Mukran auf Rügen und Lubmin werden vorübergehend eingestellt. Der Gasnetzbetreiber Gascade reagierte nach eigenen Angaben damit auf einen Hinweis des Bundesverwaltungsgerichts. Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gefährdet das Abdecken der Pipeline mit Steinen und Sedimenten den Heringsnachwuchs im Greifswalder Bodden, weshalb die DUH eine entsprechende Klage eingereicht hat. Die Leitung selbst wird laut Gascade jedoch fertiggestellt und soll im Februar ihren Probebetrieb aufnehmen.
Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern verlassen morgen den Kurznachrichtendienst X - vormals Twitter. Seit der Übernahme durch Elon Musk seien die Inhalte auf X deutlich ins rechtsradikale gerückt, begründet die Landesvorsitzende Katharina Horn den Ausstieg. Hass, Hetze und Desinformation würden unmoderiert verbreitet, und Musk selbst sei mit menschenverachtenden Äußerungen aufgefallen. Die Grünen konnten bislang auf X Botschaften an rund 3.000 Follower schicken.
Wegen des dringenden Verdachts des Menschenhandels und der Zwangsprostitution hat das Amtsgericht Schwerin Haftbefehl gegen eine 44 Jahre alte Frau erlassen. Die Thailänderin war am Dienstag im Zuge einer Razzia in mehreren norddeutschen Bundesländern festgenommen worden. Sie soll mit den Taten rund 1,5 Millionen Euro eingenommen haben. Rund 80 Beamte hatten zeitgleich vier Bordelle und drei Wohnungen durchsucht. Der Behörde zufolge wird gegen vier Beschuldigte im Alter von 22 bis 44 Jahren ermittelt. Bei der Razzia wurden 13 Frauen aus Thailand und Vietnam angetroffen, die sich offenbar unerlaubt in Deutschland aufhalten.