Proben für einen PCR-Test werden von einem Mitarbeiter im Corona-Testzentrum in Nordhorn sortiert. © picture alliance/dpa | Sina Schuldt Foto: Sina Schuldt

Corona-News-Ticker: Fehlende PCR-Kapazitäten - Hamburg rät zu Schnelltests

Nach einer Warnung in der App oder bei einem positiven Selbsttest sollte ein Schnelltest-Zentrum aufgesucht werden. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, Mitte) und Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) geben eine Pressekonferenz nach einem Treffen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung. © dpa bildfunk/AFP/Pool Foto: John Macdougall

Bund-Länder-Gipfel: Wohl keine Lockerungen oder Verschärfungen

Die Länderchefs und Kanzler Scholz beraten heute über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Thema ist auch die Priorisierung bei PCR-Tests. mehr

Ein buntes Mosaik mit Bildern der Interviewpartner der Doku "Wie Gott uns Schuf", in der Mitte ein bilden diese ein Kreuz. © Eyeopening Media/rbb/SWR/NDR

"Wie Gott uns schuf": Katholische Gläubige wagen Coming-out

100 nicht-heterosexuelle Menschen sprechen in einer Dokumentation heute um 20.30 Uhr im Ersten über den Kampf um ihre Kirche. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 13:10 Uhr

Bund und Länder beraten Corona-Kurs

Bund und Länder wollen den Kurs in der Corona-Politik zunächst beibehalten. Nach einer Beschlussvorlage für Beratungen am Nachmittag sind weder Verschärfungen noch Lockerungen vorgesehen. Es sollen aber Öffnungsschritte nach der Omikron-Welle geplant werden. Weiteres Thema sind die knappen Testkapazitäten. Der Vorsitzende der Ministerpräsidenten-Konferenz, NRW-Regierungschef Wüst, verteidigte die Pläne, PCR-Tests nur noch für Risikogruppen sowie für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeeinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Der CDU-Politiker sprach von einer klugen Priorisierung.

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EU plant keinen Personalabzug aus Ukraine

Die EU plant zur Zeit keinen Abzug von Botschaftspersonal aus der Ukraine. Bundesaußenministerin Baerbock sagte, das Auswärtige Amt arbeite an Krisenplänen. Derzeit wolle man aber vor allem die Ukraine unterstützen und nicht zu einer weiteren Verunsicherung beitragen. Die USA und Großbritannien hatten damit begonnen, Beschäftigte und Familien von Diplomaten abzuziehen. Die EU-Außenminister beraten in Brüssel mit ihrem US-Kollegen Blinken über einen befürchteten Einmarsch Russlands in die Ukraine.

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Nato-Staaten stocken Militärpräsenz in Osteuropa auf

Angesichts der Spannungen mit Russland wollen mehrere Nato-Mitgliedstaaten ihre Militärpräsenz in Osteuropa verstärken. Zu den Ländern gehören Dänemark, Spanien und die Niederlande. Ihrer Erklärung zufolge sollen zusätzliche Kampfflugzeuge und Marineschiffe in die Ostsee und in osteuropäische Länder wie Litauen oder Bulgarien entsandt werden. Nato-Generalsekretär Stoltenberg begrüßte die Pläne. Die Nato-Streitkräfte seien in Alarmbereitschaft. Russland hat in den vergangenen Wochen mehr als 100.000 Soldaten an die Grenze zur Ukraine verlegt. Die USA befürchten, dass ein Einmarsch in das Land bevorsteht.

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Assange: Berufung zugelassen

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange darf im Rechtsstreit um seine Auslieferung in die USA Berufung einlegen. Das teilte der High Court in London mit. Damit geht die juristische Auseinandersetzung in die nächste Instanz. Assange sitzt seit mehr als zwei Jahren im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Die USA fordern seine Auslieferung - dem 50-Jährigen soll wegen Spionagevorwürfen der Prozess gemacht werden. Ihm droht eine Haftstrafe von bis zu 175 Jahren. Im vergangenen Jahr hatte ein britisches Gericht die Auslieferung mit Verweis auf Assanges psychische Gesundheit untersagt. Die USA hatten die medizinischen Gutachten aber erfolgreich angezweifelt - ein britisches Berufungsgericht hob das Auslieferungsverbot im Dezember auf.

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Benedikt gibt Fehler zu

Der emeritierte Papst Benedikt hat eine Falschaussage bei seiner Stellungnahme zum Münchner Missbrauchsgutachten eingeräumt. Wie Benedikts Privatsekretär mitteilte, hatte er als Erzbischof Ratzinger doch an einer Sitzung im Januar 1980 teilgenommen. Dort wurde über einen des Kindesmissbrauchs beschuldigten Priester gesprochen. Der Fehler sei nicht aus böser Absicht heraus geschehen, so der Sekretär. Vielmehr handele es sich um ein Versehen bei der redaktionellen Bearbeitung seiner Stellungnahme. Benedikt tue das sehr leid, und er bitte um Entschuldigung.

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Präsidentenwahl in Italien beginnt

In Italien beginnt heute die Wahl des neuen Staatspräsidenten. Rund 1.000 Wahlleute aus den zwei Parlamentskammern und den Regionen entscheiden darüber, wer Nachfolger von Amtsinhaber Mattarella wird. Offizielle Kandidaten gibt es für diese Wahl traditionell nicht. Weder die Mitte-Rechts- noch Mitte-Links-Parteien haben sich bislang auf einen Bewerber oder eine Bewerberin geeinigt. Eine Entscheidung gleich am ersten Wahltag ist unwahrscheinlich, da in den ersten drei Auszählungen eine Zweidrittel-Mehrheit für den Sieg nötig ist.

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Das Wetter in Norddeutschland

Meist grau, ein paar Auflockerungen, vereinzelt Sprühregen. Höchstwerte von 5 bis 8 Grad. Nachts meist trocken, zum Teil neblig, Tiefstwerte 5 Grad in Handewitt, bis 1 Grad in Hann. Münden. Morgen gebietsweise Nebel, häufig bewölkt, im Norden etwas Nieselregen, Temperaturen 5 bis 7 Grad. Am Mittwoch Wolken und örtlich Regen, im Göttinger Raum trocken, 3 bis 7 Grad.

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Deutschland und die Welt

Papst Benedikt XVI. ©  picture alliance Foto: Ettore Ferrari

Missbrauchs-Gutachten: Früherer Papst Benedikt korrigiert Aussage

Er habe als damaliger Münchner Erzbischof 1980 doch an einer Sitzung teilgenommen, bei der es um einen auffällig gewordenen Priester ging. Mehr bei tagesschau.de. extern

Ein Energiespeicher in der Wüste Gobi in China

Klima-Sünder und Klima-Pionier: Die zwei Gesichter Chinas

China ist aktuell der größte Klima-Verschmutzer der Welt. Aber zugleich treibt das Land die "grüne Energiewende" massiv voran. Reicht das? mehr

Niedersachsen

Eine Frau trägt in der Öffentlichkeit eine FFP2-Maske. © picture alliance / Sven Simon Foto: Sven Simon

Göttinger Studie: FFP2-Masken schützen "fantastisch" vor Omikron

Sitzt die Maske gut, schützt sie trotz höherer Übertragbarkeit der Omikron-Variante so gut wie vor der Delta-Variante - mindestens. mehr

Thomas Smollich, Präsident des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts, trägt eine Maske. © dpa Foto: Julian Stratenschulte

Präsident des OVG Lüneburg mahnt: Impfpflicht gut abwägen

Ein solches Gesetz rechts- und verfassungskonform auszugestalten, werde Zeit brauchen, sagt Richter Thomas Smollich. mehr

Schleswig-Holstein

Soldaten der Bundeswehr helfen im Gesundheitsamt Hamburg-Eimsbüttel bei der Kontaktaufnahme zu gemeldeten Infizierten oder zu Kontaktpersonen von Infizierten. © picture alliance/dpa Foto: Markus Scholz

Gesundheitsämter in SH am Limit: "Die Nerven liegen blank"

Die extrem hohen Infektionszahlen bringen die Behörden an ihre Grenzen. Kräfte von THW und Bundeswehr müssen helfen. mehr

Die Feuerwehr löscht eine brennende Lagerhalle. © Arne Jappe Foto: Arne Jappe

Zarnekau: Lagerhalle der Segel-Brüder Sach ausgebrannt

Laut Polizei waren in der Fachwerkscheune aus dem 17. Jahrhundert unter anderem landwirtschaftliche Maschinen gelagert. Die Kripo ermittelt. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

MV Werften Logo mit roter Ampel © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Jens Büttner

Chef des MV-Werften-Eigners Genting ist zurückgetreten

Der malaysische Milliardär Lim Kom Thay räumt nach Angaben des Unternehmens den Posten als Vorsitzender und Geschäftsführer. mehr

Zwei Frauen stehen vor einer Wand mit Stellenausschreibungen auf einer Aus- und Weiterbildungsmesse. © dpa-Bildfunk Foto: Hendrik Schmidt

Mecklenburg-Vorpommern immer stärker auf Zuwanderung angewiesen

Im Nordosten sterben weiterhin mehr Menschen als geboren werden. Die Folge davon ist, dass ein Fachkräftemangel droht. mehr

Hamburg

Das Containerschiff Jacques Saade fährt in den Hamburger Hafen ein. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

Elbvertiefung jetzt endgültig abgeschlossen

Rund zwei Jahrzehnte hat die jüngste Elbvertiefung gedauert. Nun dürfen Frachter, die nach Hamburg kommen, deutlich mehr Tiefgang haben. mehr

Hamburgs Erzbischof Stefan Heße spricht in der Herz-Jesu-Kirche in Hamburg-Hamm. © picture alliance/dpa Foto: Georg Wendt

Katholische Coming-out-Aktion: Was Erzbischof Heße dazu sagt

100 nicht-heterosexuelle Menschen im Dienst der katholischen Kirche gehen an die Öffentlichkeit. Hamburgs Erzbischof hat sich dazu geäußert. mehr