Urteil: Sterbehilfe-Verbot ist verfassungswidrig

Das Bundesverfassungsgericht hat verkündet: Das Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe ist verfassungswidrig. Einer der Betroffenen ist Hans-Jürgen Brennecke aus dem Landkreis Lüneburg. mehr

Helgoland: Havariertes Frachtschiff wird abgeschleppt

Ein nordwestlich von Helgoland havarierter Frachter wird derzeit nach Bremerhaven geschleppt. Er hatte gestern bei bis zu sieben Meter hohen Wellen sein Ruderblatt verloren. mehr

Sturmschäden: Inselbürgermeister treffen Lies

Wie können Nordseeinseln besser vor Stürmen geschützt werden? Und wer bezahlt die jüngsten Schäden? Die Inselbürgermeister und Umweltminister Lies treffen sich heute zum Gespräch. mehr

NDR Info im Radio

Livestream
Player im neuen Fenster

Das Informationsradio - mit Nachrichten im Viertelstundentakt

14:00 - 18:30 Uhr

Zum Radioprogramm

Fernsehen

01:43
NDR Fernsehen

NDR Info Kompakt

26.02.2020 11:30 Uhr
NDR Fernsehen

MELDUNGEN| 14:45 Uhr

Regierung prüft Sterbehilfe-Urteil

Berlin: Die Bundesregierung will das Sterbehilfe-Urteil des Bundesverfassungsgerichts zunächst prüfen und auswerten. Erst danach solle geschaut werden, ob und wenn ja welche gesetzgeberischen Maßnahmen erforderlich seien, sagte Regierungssprecher Seibert. Der stellvertretende FDP-Fraktionschef Thomae forderte zügige Reformen. Mit der Entscheidung in Karlsruhe sei der Weg frei für ein liberales Sterbehilfegesetz. Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Brysch, kritisierte das Urteil auf NDR Info. Jetzt könne Beihilfe zum Suizid von jedermann angeboten werden. Damit werde die Selbsttötung zur selbstverständlichen Therapieoption. Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichts verstößt das Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe gegen das Grundgesetz. Die Richter erklärten den Strafrechtsparagrafen 217 für nichtig. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasse auch ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Der Bundestag hatte die bisherige Regelung 2015 beschlossen; bei Verstößen drohten bis zu drei Jahre Haft. Schwer Kranke, Ärzte und Sterbehilfevereine hatten dagegen Verfassungsbeschwerden eingelegt.

Link zu dieser Meldung

EU: Mitgliedsstaaten sollen Notfall-Pläne prüfen

Brüssel: Angesichts der Ausbreitung des Corona-Virus hat EU-Gesundheitskommissarin Kyriakides die Mitgliedsstaaten aufgefordert, ihre Pandemie-Notfall-Pläne zu überprüfen. Nach Angaben der Weltgesundheits-Organisation WHO gibt es erstmals seit Ausbruch der Krankheit mehr neue Fälle außerhalb Chinas, als in der Volksrepublik selbst. Auch in Deutschland sind weitere Infektionen dazugekommen. Die Betroffenen stammen aus Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsminister Glawe sieht sein Bundesland auch für schwere Krankheitsverläufe gerüstet. Er verwies auf Isolationsbetten in den Krankenhäusern. In Niedersachsen will das zuständige Gesundheitsamt vorsorglich alle Proben von Patienten mit Grippeverdacht auch auf das Corona-Virus testen. Die Behörden in Hamburg wollen Patienten mit Verdacht auf die Lungenkrankheit zuhause testen lassen, um Ansteckungen in Arztpraxen und Notaufnahmen zu verhindern. Schleswig-Holstein hat eine Leitstelle für die Krankheit eingerichtet.

Link zu dieser Meldung

Waldschäden größer als bisher angenommen

Berlin: In den deutschen Wäldern haben Trockenheit, Stürme und Käfer größere Schäden angerichtet als bisher angenommen. Wie das Bundesagrarministerium mitteilte, müssen 245.000 Hektar aufgeforstet werden. Bislang hatte man 180.000 Hektar ermittelt. Besonders betroffen von den Schäden in den vergangenen Jahren seien Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen. Bund und Länder haben bereits Hilfen in Millionenhöhe beschlossen, um die Wälder wieder aufzuforsten und besser gegen den Klimawandel zu schützen. Für die kommenden vier Jahre stehen dafür knapp 800 Millionen Euro zusätzlich bereit.

Link zu dieser Meldung

Havarierter Frachter wird abgeschleppt

Cuxhaven: Der auf der Nordsee havarierte Frachter "Santorini" wird Richtung Bremerhaven geschleppt. Das teilte das Havariekommando in Cuxhaven mit. Ein Bergungsschlepper habe das rund 160 Meter lange Schiff übernommen. Der Frachter hatte gestern bei Sturm und hohem Wellengang in der Deutschen Bucht nordwestlich vor Helgoland sein Ruderblatt verloren. Die "Santorini" mit 23 Besatzungsmitgliedern ist seitdem manövrierunfähig. Nach Ansicht des Havariekommandos bestand die Gefahr, dass der Frachter in Offshorewindparks getrieben werden könnte.

Link zu dieser Meldung

Razzia gegen mutmaßliche Schleuser im Norden

Bad Segeberg: Ermittler sind in Norddeutschland mit einer Razzia gegen eine mögliche Schleusergruppe vorgegangen. Nach Polizeiangaben wurden in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen insgesamt 25 Objekte durchsucht. Demnach soll die Gruppe auch Verbindungen in andere europäische Länder haben. Bis jetzt wurden keine Angaben dazu gemacht, ob im Rahmen der Razzia auch Haftbefehle vollstreckt wurden.

Link zu dieser Meldung

Das Wetter

Heute Nachmittag wechselnd bis stark bewölkt und weitere Schauer, teils mit Graupel oder Schnee. Zur Nordsee hin freundliche Abschnitte. Höchstwerte 4 bis 7 Grad.

Link zu dieser Meldung

Deutschland und die Welt

FAQ: Welche Gefahr geht vom Coronavirus aus?

Das Coronavirus breitet sich auch in Europa immer weiter aus. Vor allem bei geschwächten Menschen kann eine Infektion tödlich verlaufen. Hier finden Sie Antworten auf viele Fragen. mehr

Inside Treuhand: Der Fall HMB

Ging bei der Privatisierung eines großen DDR-Baukombinats aus Halle durch die Treuhand in den 90er-Jahren alles mit rechten Dingen zu? NDR Info hat in den Aktenbergen recherchiert. mehr

Niedersachsen

Regen lässt Flüsse über die Ufer treten

Der Regen der vergangenen Tage hat die Pegelstände mehrerer niedersächsischer Flüsse ansteigen lassen. Experten rechnen aber nicht mit einer dramatischen Hochwasserlage. mehr

Bergung von Gastank: Vorbereitungen laufen

Die ersten Arbeiten in Sögel laufen, aber wann der verunglückte Schwertransport geborgen werden kann, ist noch unklar. Vier Kräne sollen helfen, den Tank wieder aufzurichten. mehr

01:26
Niedersachsen 18.00
03:23
Hallo Niedersachsen
03:12
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

Neumünster: Feuer zerstört Autolackiererei

In einer Lackiererei in Neumünster ist in der Nacht ein Feuer ausgebrochen. Die vielen Einsatzkräfte brauchten Stunden, um die Flammen zu löschen. Der Betrieb ist komplett zerstört. mehr

Streik im privaten Busgewerbe legt viele Linien lahm

Ein Warnstreik im privaten Busgewerbe legt seit Dienstag viele Linien des Nahverkehrs im ganzen Land lahm. Und die Fronten im Tarifkonflikt haben sich noch einmal verhärtet. mehr

02:12
Schleswig-Holstein Magazin
02:04
Schleswig-Holstein Magazin
01:32
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Kramp-Karrenbauer beim Demminer Aschermittwoch

Die CDU-Bundesvorsitzende Kramp-Karrenbauer wird heute beim politischen Aschermittwoch in Demmin erwartet. Es ist vermutlich ihr letzter Auftritt vor der Parteibasis in MV. mehr

Tag zwei der Warnstreiks im Nahverkehr

In Mecklenburg-Vorpommern fallen heute viele Bus- und Straßenbahnlinien aufgrund des fortgesetzten Warnstreiks im Nahverkehr aus. Die Unternehmen bemühen sich um einen Notbetrieb. mehr

Hamburg

Deutsche Reeder spüren Folgen der Corona-Krise

Wegen des Coronavirus sind die Frachtraten massiv eingebrochen. Von und nach China werden weniger Güter gebracht, erklärte der Verband Deutscher Reeder bei der Bilanz des letzten Jahres in Hamburg. mehr

Polizist bei Festnahme in Lurup schwer verletzt

Ein Zivilfahnder der Polizei ist bei einer Festnahme am Dienstagabend in Lurup schwer verletzt worden. Zusammen mit einem Kollegen wollte er einen per Haftbefehl gesuchten Straftäter festnehmen. mehr

02:13
Hamburg Journal
02:03
Hamburg Journal
02:02
Hamburg Journal