Ein Schlafraum für Paare der neuen Übernachtungsstätte für Obdachlose in der Friesenstraße im Rahmen des Winternotprogramms. © dpa - Bildfunk Foto: Markus Scholz

Corona-News-Ticker: 42 Infizierte in Obdachlosen-Unterkunft

Nach dem Ausbruch in einer Hamburger Wohnunterkunft müssen insgesamt 150 Menschen in Quarantäne. Mehr Corona-News im Ticker. mehr

Manuela Schwesig © dpa-Zentralbild/dpa Foto: Jens Büttner

Lockdown in MV wird verlängert und deutlich verschärft

Der Landtag von MV stellt sich hinter den Lockdown-Kurs der Landesregierung. Nur die AfD stimmte dagegen. mehr

Blick auf die gesperrte Autobahn 1 in Hamburg: Fertigteile einer Brücke werden eingehoben. © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

Autobahn 1 in Hamburg bis Montagmorgen gesperrt

Brückenbauarbeiten: Die A1 ist bis Montag früh zwischen Moorfleet und dem Autobahnkreuz Hamburg-Ost nicht befahrbar. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 23:00 Uhr

Merkel: Notbremse muss schnell kommen

Bundeskanzlerin Merkel hat dazu aufgerufen, die geplante bundesweite sogenannte Notbremse gegen die dritte Corona-Welle schnell auf den Weg zu bringen. In der ersten Lesung über die Änderung des Infektionsschutzgesetzes im Bundestag sagte Merkel, bei der umstrittenen nächtlichen Ausgangssperre überwögen die Vorteile die Nachteile. Reduziert werden sollten abendliche Besuche, bei denen häufig ja auch der öffentliche Nahverkehr benutzt werde. Die Kanzlerin räumte zugleich ein, dass den Menschen durch die Maßnahmen der Politik viel zugemutet werde. Viele brächten aber Geduld und Einsicht auf.  Vertreter der Opposition kritisierten den Gesetzentwurf. Die AfD etwa bezeichnete die Ausgangssperre als unverhältnismäßig und verfassungswidrig.

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Notbremse in MV: Schwesig wirbt für Akzeptanz

Mecklenburg-Vorpommern verschärft wegen der hohen Corona-Infektionszahlen die Schutzmaßnahmen. Der Landtag beschloss, die sogenannte Notbremse zu ziehen. Danach schließen von Montag an wieder die Schulen, Kitas gehen in den Notbetrieb. Die meisten Geschäfte dürfen nicht mehr öffnen. Private Treffen sind nur noch mit einer Person außerhalb des eigenen Haushaltes erlaubt. Ministerpräsdentin Schwesig warb für Akzeptanz der verschärften Auflagen. Konsequentes Handeln sei unausweichlich. Andernfalls drohe die Überforderung des Gesundheitssystems. Die SPD-Politikerin sagte, es bestehe die Chance, das Infektionsgeschehen innerhalb von fünf Wochen wieder zu beherrschen.

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Großbritannien von Corona-Risikoliste gestrichen

Die Bundesregierung streicht Großbritannien von der Liste der Risikogebiete. Grund sind die stark gesunkenen Infektionszahlen. Ausgenommen sind einzelne britische Überseegebiete. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts gilt die Änderung von Sonntag an. Für Einreisende aus Großbritannien fällt dann die Quarantänepflicht weg. Zwei Regionen in Portugal werden dagegen wieder als Risikogebiete eingestuft. Dazu gehören die Algarve und die Azoren.

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Italien will lockern

Italien will die strengen Corona-Beschränkungen schrittweise lockern. Laut Ministerpräsident Draghi sollen vom 26. April an in Regionen mit geringerem Infektionsgeschehen unter anderem Außenbereiche von Restaurants wieder öffnen dürfen. Mitte Mai sollen die Schwimmbäder und Anfang Juni Sporthallen und Fitness-Center folgen. Die Regierung in Rom zählt dabei auf die Beibehaltung der Abstandsregeln und auf einen schnellen Fortschritt der Impfkampagne.

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Neuer Bußgeldkatalog beschlossen

Verkehrs-Verstöße werden für Autofahrer künftig deutlich teurer. Bund und Länder einigten sich auf einen neuen Bußgeldkatalog. Wer etwa bei einem Stau keine Rettungsgasse bildet oder diese sogar selbst nutzt, muss dafür künftig zwischen 200 und 320 Euro zahlen sowie mit einem Monat Fahrverbot rechnen. Auch Falschparken wird teurer. Hier ist künftig ein Bußgeld von bis zu 55 Euro fällig. Bisher betrug es maximal 15 Euro. Die umstrittene Verschärfung für Fahrverbote ist dagegen vom Tisch.

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Ukraine: Rückzug russischer Truppen gefordert

Deutschland, Frankreich und die Ukraine haben einen Abzug der russischen Truppen von der Grenze zur Ukraine gefordert. Regierungssprecher Seibert sagte nach Beratungen zwischen Kanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Macron und dem ukrainischen Staatschef Selenskyj, Ziel sei eine Deeskalation der Lage. Merkel und Macron unterstrichen demnach ihre Unterstützung für die Unabhängigkeit, Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine. Selenskyj erklärte sich außerdem zu Friedensgesprächen mit Russlands Präsident Putin bereit. Er schlug Vier-Parteien-Gespräche vor. Auch eine getrennte Unterredung zwischen Putin und US-Präsident Biden könne helfen, so Selenskyj.

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Russland verhängt Einreiseverbote gegen US-Minister

Russland verhängt gegen mehrere hochrangige US-Regierungsvertreter eine Einreisesperre. Das hat das russische Außenministerium mitgeteilt. Zu den Betroffenen gehören auch Justizminister Garland und Heimatschutzminister Mayorkas. Gestern hatte Washington wegen mutmaßlicher Einmischung in die US-Präsidentschaftswahl und eines Cyberangriffs zahlreiche Sanktionen gegen Russland verhängt. Zudem wurden zehn russische Diplomaten des Landes verwiesen.

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Vollsperrung der A1 beginnt

Wegen Brückenbauarbeiten wird die Autobahn 1 heute Abend um 22.00 Uhr für 55 Stunden voll gesperrt. Der Streckenabschnitt zwischen Hamburg-Moorfleet und dem Kreuz Hamburg-Ost soll erst am Montagmorgen um 5.00 Uhr wieder freigegeben werden. In Hamburg-Billstedt werden zurzeit die beiden Brücken der B5 über die A1 erneuert.

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Mindestens 40 Menschen vor Tunesien ertrunken

Vor der Küste Tunesiens sind nach neuesten Angaben mehr als 40 Geflüchtete ertrunken. Das Boot sank vor dem Küstenort Sidi Mansour, wie das UN-Flüchtlingshilfswerk mitteilte. Die tunesische Küstenwache hatte zunächst von mindestens 20 Toten gesprochen. Drei Menschen seien gerettet worden. Die Menschen stammten den Angaben zufolge aus Ländern südlich der Sahara.

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Leipzig gegen Hoffenheim unentschieden

In der Fußball-Bundesliga haben sich Leipzig und Hoffenheim 0:0 getrennt. In der zweiten Liga spielten: Braunschweig - Paderborn 0:0 und Darmstadt - Greuther Fürth 2:2

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Das Wetter in Norddeutschland

Es ist teils locker bewölkt, von Ostniedersachsen bis Vorpommern etwas Regen oder Schneeregen. Tiefstwerte plus 5 bis minus 1 Grad. Morgen oft freundlich, vom Leinebergland bis nach Vorpommern gebietsweise etwas Regen. Maximal 8 bis 13 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag zur Ems und zu den Küsten hin teils freundlich, sonst mehr Wolken und gebietsweise etwas Regen, maximal 9 bis 15 Grad.

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Deutschland und die Welt

Martin Ganslmeier. © ARD Studio Washington
2 Min

Kommentar: "Notbremse" mit voller Kraft ziehen

Der Bundestag hat über ein neues Infektionsschutzgesetz debattiert. Martin Ganslmeier meint, die Corona-"Notbremse" müsse jetzt schnell gezogen werden. 2 Min

Ein Mitarbeiter eines metallverarbeitenden Betriebes schweißt eine Naht an einem Werkstück. © picture alliance/dpa Foto: Carsten Rehder

Metall- und Elektroindustrie im Norden übernimmt Abschluss

Der NRW-Pilotabschluss sieht vor: Statt einer Lohnerhöhung im nächsten und übernächsten Jahr gibt es Einmalzahlungen. mehr

Zu Hause lernen

Ein Mädchen sitzt am häuslichen Esstisch und erledigt seine Hausaufgaben mithilfe eines Tablet PC. © Imago Images Foto: Fotostand

Homeschooling während Corona-Pandemie: Bildungsangebote im NDR

Um Familien im Lockdown zu unterstützen, erweitern die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Bildungsangebot. mehr

Niedersachsen

Ein Sprengmeister trägt Dienstkleidung mit der Aufschrift "Kampfmittelbeseitigung" und dem Niedersachsen-Ross. © picture alliance/dpa Foto: Swen Pförtner

Blindgänger in Achim kontrolliert gesprengt

Rund 500 Menschen im Ortsteil Uphusen durften am frühen Freitagabend wieder in ihre Häuser zurückkehren. mehr

Abiturienten schreiben ihre Abiturprüfung. © dpa Foto: Armin Weigel

Lehrerverband fordert weiterhin Testpflicht auch beim Abi

32.000 Schülerinnen und Schüler beginnen am Montag mit den Prüfungen. Das Land hat die Testpflicht für sie aufgehoben. mehr

Schleswig-Holstein

Gäste sitzen in einem Café am Timmendorfer Strand auf der Außenterrasse.  Foto: Christian Charisius

Draußen im Café sitzen: Ein Stück Normalität in SH zurückgekehrt

Seit Montag dürfen Terrassen von Restaurants wieder öffnen. Viele Gäste freuen sich riesig, Gastronomen aber nur bedingt. mehr

Drei Zoll-Beamte stehen mit dem Rücken zur Kamera. © dpa-Bildfunk Foto: Sebastian Gollnow

Kampf gegen Schwarzarbeit: Kontrollen auf Baustellen in SH

Auf 13 Baustellen waren Zollbeamte im Einsatz. Das Ergebnis: Verdacht auf Scheinselbstständigkeiten und Unterbezahlung. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Stühle stehen oben auf Tischen in einem Klassenzimmer. © dpa Bildfunk Foto: Julian Stratenschule

Schulschließungen: Landeselternrat empört

Der Vorsitzende Czerwinski spricht von Verunsicherung in der Elternschaft. Versäumter Lernstoff sei kaum mehr aufzuholen. mehr

Menschen warten vor dem Impfzentrum des Landkreises Vorpommern-Greifswald, hier können heute Impfwillige über 70 Jahre ihre Corona-Schutzimpfungen ohne vorherige Terminvergabe erhalten. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

Greifswald: Hunderte Meter lange Schlange bei Spontan-Impfaktion

Kreis impft spontan Menschen ohne Termin - 600 Impfwillige kommen, viele werden wieder abgewiesen. mehr

Hamburg

Ein Passant geht über die menschenleere Elbpromenade im Hamburger Hafen. Der Corona-Lockdown mit nächtlicher Ausgangsbeschränkung in Hamburg wird nach Angaben von Bürgermeister Tschentscher über den 18. April hinaus verlängert. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

Hamburg verlängert Lockdown bis 2. Mai

Die strengen Hamburger Corona-Regeln bleiben in Kraft. Allerdings gibt es Lockerungen für Pflegeheime. mehr

Olaf Scholz vor rotem Hintergrund mit SPD-Schriftzug. © dpa picture alliance Foto: Bernd von Jutrczenka

Cum-Ex-Affäre: Termine für Scholz-Befragung stehen

Finanzminister und Ex-Bürgermeister Scholz soll weit vor und kurz nach der Bundestagswahl zur Cum-Ex-Affäre aussagen. mehr