20:15 - 22:00 Uhr
Zum RadioprogrammDer Streit über die Migrationspolitik hat der Union einer neuen Umfrage zufolge nicht geschadet. Im aktuellen ARD-Deutschlandtrend kommen CDU und CSU zusammen auf 31 Prozent der Stimmen, das ist ein Plus von einem Punkt. Auch die AfD verbessert sich leicht auf nunmehr 21 Prozent. Die Grünen verlieren der Umfrage zufolge einen Punkt und kommen auf 14 Prozent. Die Werte für die anderen Parteien sind unverändert: 15 Prozent für die SPD, fünf Prozent für die Linke und jeweils vier Prozent für FDP und BSW. Die Union hatte für einen deutlich schärferen Kurs in der Migrationspolitik geworben und dafür im Bundestag auch Stimmen der AfD in Kauf genommen. Dies war im linken Lager auf massiven Protest gestoßen.
Link zu dieser MeldungIsraels Verteidigungsminister Katz hat die Armee angewiesen, einen Plan zur Ausreise von Palästinensern aus dem Gazastreifen vorzubereiten. Man müsse allen Einwohnern von Gaza, die gehen möchten, dies ermöglichen, sagte Katz. Es werde Regelungen für den Land-, Luft- und Seeweg geben. Der Schritt folgt auf den Vorschlag von US-Präsident Trump, zwei Millionen Palästinenser aus dem Küstenstreifen umzusiedeln. Der Plan stieß international auf Kritik und wurde später von der US-Regierung relativiert.
Link zu dieser MeldungDie Slowakei bezieht wieder Gas aus Russland. Wie das staatliche Energieunternehmen SPP mitteilte, wird das Gas nun über die Türkei und Ungarn transportiert - statt über die Ukraine. Man wolle den bis 2034 laufenden Liefervertrag mit dem russischen Unternehmen Gazprom trotz politischer Bedenken einhalten. Die Ukraine hatte die Durchleitung von russischem Gas zum Jahreswechsel gestoppt. Die Slowakei, die stark von den russischen Lieferungen abhängig ist, hatte dagegen heftig protestiert.
Link zu dieser MeldungDas Unternehmen OpenAI wird in München ein deutsches Büro eröffnen. Das teilte die Firma für Künstliche Intelligenz in San Francisco mit. Das Unternehmen steckt hinter dem Programm ChatGPT. Zur Begründung hieß es, Deutschland gehöre für OpenAI zu den wichtigen Märkten. Nach Angaben des Unternehmens hat Deutschland die höchste Zahl an Nutzern von ChatGPT in Europa. Die Zahl habe sich allein im vergangenen Jahr verdreifacht. Deutschland sei zudem für technisches Know-how und industrielle Innovation bekannt.
Link zu dieser MeldungBei der Deutschen Post hat es auch heute Warnstreiks gegeben. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi beteiligten sich daran bundesweit rund 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unter anderem waren Beschäftigte in der Brief- und Paketzustellung aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Der Post zufolge kam es dadurch bei rund 10 Prozent der Briefe zu Verzögerungen. Wahlsendungen würden aber in allen Regionen bevorzugt behandelt, hieß es vom Unternehmen. Die Auswirkungen für die Wählerinnen und Wähler sollten so gering wie möglich gehalten werden. In der kommenden Woche beginnt die dritte Runde der Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der Post. Mit Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck auf das Unternehmen erhöhen. Sie fordert für die Beschäftigten sieben Prozent mehr Lohn und drei zusätzliche Urlaubstage.
Link zu dieser MeldungPanama hat den Rückzug aus dem chinesischen Infrastrukturprogramm Neue Seidenstraße angekündigt. Präsident Mulino sagte, die Botschaft seines Landes in Peking habe China mitgeteilt, dass Panama das Abkommen nicht verlängern werde. Dies sei innerhalb der vorgeschriebenen 90-Tage-Frist geschehen. US-Präsident Trump hatte Panama mehrfach gedroht, dem Land die Kontrolle des gleichnamigen Kanals wegzunehmen. Als Grund wurde immer wieder der Einfluss Chinas auf die wichtige Seefahrtsstraße angeführt.
Link zu dieser MeldungNach tagelangen Erdbeben hat die Regierung von Griechenland den Notstand für die Insel Santorini ausgerufen. Das Zivilschutzministerium machte mit seiner Bekanntgabe den Weg dafür frei, dass örtliche Behörden schneller Zugang zu staatlichen Ressourcen bekommen. Gestern hatte es ein Beben der Stärke 5,2 gegeben - das bislang stärkste, das für Santorini registriert wurde. Tausende Bewohnerinnen und Bewohner haben die Insel bereits verlassen. Bislang haben die Beben kaum Schäden auf der Insel verursacht.
Link zu dieser MeldungFür touristisch bedeutsame Orte in Mecklenburg-Vorpommern ist eine Lockerungen der Ladenöffnungszeiten geplant. Statt von Mitte April sollen Geschäfte in diesen Orten schon von Mitte März an ihre Geschäfte auch sonntags öffnen dürfen. Über die dafür erforderliche Änderung der sogenannten Bäderregelung soll nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Kürze das Kabinett entscheiden. Medienberichten zufolge dürfen Geschäfte dann auch an Sonntagen kurz vor und nach Weihnachten sowie an Neujahr öffnen.
Link zu dieser MeldungIn der Nacht meist trocken, in Südniedersachsen Schneeregen oder Schnee. Tiefstwerte plus 2 bis minus 2 Grad. Morgen bleibt es trocken, von Osten her einzelne Regen-, teils Schneeschauer, Höchstwerte 2 bis 4 Grad. Am Sonnabend häufig trocken, am Sonntag freundliche Phasen, auch Nebel und einzelne Schauer; 2 bis 6 Grad.
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