Reisende mit Rollkoffern stehen in einer Schlange an einem Flughafen. (Sybolbild) © Colourbox Foto: Pavlo Vakhrushev

Corona-Ticker: Tschechien und Tirol jetzt Risikogebiete

Die Bundesregierung hat Tschechien, Luxemburg und Tirol zu Corona-Risikogebieten erklärt. Außerdem: 441 Neuinfektionen innerhalb eines Tages in Norddeutschland. Mehr News im Live-Ticker. mehr

Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, presst seine Lippen zusammen. © picture alliance/dpa Foto: Bernd von Jutrczenka

VW-Prozess: Ist Winterkorn verhandlungsfähig?

Der frühere Volkswagen-Chef Martin Winterkorn soll gesundheitlich angeschlagen sein. Das könnte den anstehenden Betrugsprozess im Zusammenhang mit der Abgas-Affäre erschweren. mehr

Die Gorch Fock bei Reparaturarbeiten auf der Elsflether Werft (Archiv) © NDR Foto: Oliver Gressieker

Ermittlungen im Fall "Gorch Fock" ausgeweitet

Korruption, Betrug und Untreue: Die Ermittlungen rund um das Segelschulschiff "Gorch Fock" weiten sich immer mehr aus. Mittlerweile gibt es laut Staatsanwaltschaft 105 Verfahren. mehr

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Reisewarnungen für weitere Gebiete

Berlin: Die Bundesregierung hat die Reisewarnungen auf ganz Tschechien, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol ausgeweitet. Die Gebiete wurden aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen als Risikogebiete eingestuft. Urlauber müssen sich spätestens 48 Stunden nach ihrer Rückkehr auf das Corona-Virus testen lassen. Solange sie kein negatives Ergebnis haben, gilt außerdem eine Quarantäne-Pflicht. Verbraucher können durch die Reisewarnung ihre Buchungen für die Regionen kostenlos stornieren. Durch die Erweiterung stehen jetzt 15 von 27 EU-Ländern zumindest teilweise auf der Liste der Risikogebiete. Spanien, Luxemburg und Tschechien sind komplett betroffen. Von den direkten Nachbarländern Deutschlands gibt es aktuell nur für Polen keine Reisewarnung.

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Paris: Innenminister spricht von islamistischem Terrorakt

Paris: Der Messerangriff in der französischen Hauptstadt war laut Innenminister Darmanin ein islamistischer Terrorakt. Es sei eine neue blutige Attacke auf das Land, sagte Darmanin im Fernsehen. Bei dem Angriff in der Nähe der ehemaligen Redaktionsräume des Satire-Magazins "Charlie Hebdo" wurden zwei Menschen verletzt. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP befinden sich inzwischen sieben Verdächtige in Polizeigewahrsam. Als Hauptverdächtiger gilt ein 18-Jähriger. Er sitzt in Untersuchungshaft. Bei den beiden Verletzten handelt es sich um Mitarbeiter einer TV-Produktionsfirma. Diese hatte eine Dokumentation über den Anschlag auf "Charlie Hebdo" vor fünf Jahren gedreht. Bei den Angriffen waren zwölf Menschen getötet worden.

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Ukraine: 22 Tote bei Flugzeugabsturz

Charkiw: Beim Absturz eines Militärflugzeugs im Osten der Ukraine sind mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der zuständigen Behörde in Kiew waren insgesamt 28 Menschen an Bord. Neben der Besatzung waren demnach auch Flugschüler in der Maschine. Bis jetzt seien zwei Verletzte gerettet worden. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Den Angaben zufolge stürzte das Flugzeug bei der Landung ab. Die Unfallstelle soll sich in der Nähe der russischen Grenze, aber nicht im Kriegsgebiet in der Ostukraine befinden.

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EU: Gerichtsverfahren in D zu lang

Brüssel: Die EU-Kommission hat die Dauer von Gerichtsverfahren in Deutschland kritisiert. Die zuständige EU-Kommissarin Jourová sagte dem "Spiegel", auch wenn die Justiz in Deutschland grundsätzlich gut funktioniere, würden Verfahren in erster Instanz immer länger dauern. Als eine weitere Schwachstelle bezeichnete sie das Weisungsrecht von Landesjustizministern gegenüber Staatsanwälten. Jourová sieht die Gefahr, dass die Minister versuchen könnten, politischen Einfluss auszuüben. In den kommenden Wochen will die EU-Kommission Rechtsstaatsberichte für alle EU-Mitgliedsländer vorlegen. Dabei geht es auch um die Themen Korruptionsbekämpfung und Medienfreiheit. Jourová sieht in einigen EU-Staaten zu viel politischen Einfluss. etwa in Malta, Spanien und Ungarn.

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Klimademos auch im Norden

Hamburg: In Norddeutschland sind tausende Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Die Demonstrationen standen unter dem Motto "Kein Grad weiter" und waren Teil einer weltweiten Aktion der Bewegung "Fridays for Future". Veranstaltungen gab es etwa in Hannover, Rostock, Lübeck und Hamburg. Die Teilnehmer warfen der Bundesregierung vor, zu wenig für den Klimaschutz zu unternehmen. Es ist das erste Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie, dass "Fridays for Future" wieder zu großen Protesten aufgerufen hat. Allein in Deutschland gab es 400 Demonstrationen, weltweit waren es mehr als 3.000.

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Aktionsplan gegen Schweinepest

Weiskirchen: Die Agrarminister haben auf ihrer Konferenz im Saarland ein Konzept im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest erarbeitet. Demnach wollen Bund und Länder den Bau von Wildschweinzäunen gemeinsam finanzieren. Außerdem soll die Jagd auf Wildschweine verstärkt werden. Die landwirtschaftlichen Betriebe in den betroffenen Regionen in Brandenburg sollen finanziell unterstützt werden. Dort ist die Seuche bis jetzt bei 34 toten Wildschweinen nachgewiesen worden. Für den Menschen ist die Afrikanische Schweinepest ungefährlich.

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Hertha BSC unterliegt Frankfurt

Zum Sport: In der Fußball-Bundesliga hat Hertha BSC gegen Eintracht Frankfurt mit 1 zu 3 verloren. In der 2. Liga gewann der VfL Osnabrück 2 zu 1 gegen Hannover 96. Erzgebirge Aue und Greuther Fürth spielten 1 zu 1.

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Wettervorhersage

Das Wetter: Teils aufgelockert, teils bewölkt, aber weitgehend trocken. Tiefstwerte 12 bis 5 Grad. Am Tage erst freundlich, später stark bewölkt und regnerisch, bei 11 bis 17 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag viele Wolken, wenig Sonne und zeitweise Regen, 13 bis 20 Grad. Am Montag mal Schauer, mal freundlich, bei 15 bis 19 Grad.

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Deutschland und die Welt

Teilnehmer der "Fridays for Future"-Großdemonstration laufen durch die Hamburger Innenstadt. © picture alliance/dpa Foto: Axel Heimken

Fridays for Future: Tausende demonstrieren fürs Klima

Erstmals seit Beginn der Corona-Krise sind wieder Tausende Demonstranten der Klimabewegung im Norden auf die Straße gegangen. Allein in Hamburg versammelten sich mehr als 6.000 Menschen. mehr

Ein Aktivist von "Fridays for Future" (mit Schutzmaske) mit einer Fahne in der Hand. © NWM TV Foto: Julian Stratenschulte
2 Min

Kommentar: Trotz Corona das Klima nicht vergessen

Nach langer Corona-Zwangspause gab es Freitag weltweit "Friday for Future"- Demos. In Deutschland beteiligten sich Zehntausende. Wie steht es um die Klimaschutz-Bewegung? Christopher Jähnert kommentiert. 2 Min

Dialog-Tag

Adrian Feuerbacher spricht mit Hörerinnen und Hörern. © NDR Info Foto: Hanna Grimm

NDR Info im Dialog - Diskutieren Sie mit uns über Ihr Programm

Die Macherinnen und Macher von NDR Info möchten mehr über Ihre Wünsche zum Fernseh-, Radio- und Online-Programm erfahren. Deshalb laden wir Sie ein - mit Abstand natürlich. mehr

Niedersachsen

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) steht bei einer Pressekonferenz auf einem Podium. © dpa picture alliance Foto: Ole Spata

Pistorius unterstützt GdP-Vorschlag für Studie

Die Gewerkschaft der Polizei möchte in einer Studie den Polizeialltag dokumentieren, um Rassismusvorwürfen entgegenzutreten. Innenminister Boris Pistorius unterstützt diese Idee. mehr

Themenbild Kindesmissbrauch: Mann steht vor einem Bett, auf dem ein Kind sitzt © picture-alliance / ANP

Kinder missbraucht - Mehr als zwölf Jahre Haft

Wegen des Missbrauchs mehrerer Kinder ist ein 53-Jähriger vom Landgericht Lüneburg zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte einen Teil der Taten gestanden. mehr

Schleswig-Holstein

Frank Brodehl blick seriös in die Kamera. © dpa Foto: Daniel Reinhardt

AfD-Fraktion in Schleswig-Holstein "erloschen"

Der AfD-Abgeordnete Frank Brodehl hat im Kieler Landtag überraschend seinen Austritt aus Fraktion und Partei bekannt gegeben. Damit verliert die AfD im Landtag ihren Fraktionsstatus. mehr

Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt sitzt an ihrem Platz während der Tagung der II. Landessynode und applaudiert. © Susanne Hübner / Nordkiche Foto: Susanne Hübner

Landesbischöfin: Kirchensteuer nicht in Stein gemeißelt

Die Landesbischöfin der Nordkirche will die Finanzierung reformieren. Für Kristina Kühnbaum-Schmidt ist das Kirchensteuer-Modell nicht in Stein gemeißelt und will die Gläubigen befragen. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Löscharbeiten in Neustrelitz © NDR Foto: Heike Becker

Brand in Wohnhaus in Neustrelitz - Verpuffung als Ursache?

In Neustrelitz ist am Freitag in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer ausgebrochen. Nach Angaben der Polizei soll es in einer Wohnung eine Verpuffung gegeben haben. Ein Mann wurde schwer verletzt. mehr

Asklepios Klinik Parchim

Parchim: Kinderstation wird als Tagesklinik wiederbelebt

Im Fall der geschlossenen Kinderstation am Krankenhaus Parchim hat Gesundheitsminister Glawe eine Lösung präsentiert. Bis zum Januar soll dort eine Tagesklinik eingerichtet werden. mehr

Hamburg

Ein umgekippter Kranwagen blockiert die A23 bei Eidelstedt. © TV Elbnews

Autokran auf der A23 umgekippt

Auf der Autobahn 23 ist ein 60 Tonnen schwerer Autokran umgekippt. Die Aufräumarbeiten gestalteten sich schwierig. Die Fahrbahn bei Hamburg-Eidelstedt wurde gesperrt. mehr

Ein Airbus 319 der Fluggesellschaft Eurowings rollt hinter einem "Follow-Me-Car" über das Vorfeld am Hamburg Airport. © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

Hamburger Flughafen: Das Vorfeld ist fertig saniert

Umfangreiche Bauarbeiten bei laufendem Flugbetrieb - und das viereinhalb Jahre lang. Nun ist die 120 Millionen Euro teure Sanierung des Hauptvorfelds am Hamburger Flughafen fertig. mehr