Niedersachsen: Corona-Bußgelder und erhöhte Polizei-Präsenz zu Ostern

Nach den anderen Nordländern hat auch Niedersachsen einen Bußgeldkatalog für Corona-Vergehen eingeführt. Es drohen bis zu 25.000 Euro Strafe und bei Quarantäne-Verstößen sogar Haft. mehr

Coronavirus: Wann fallen die ersten Verbote?

Eine Rückkehr zur Normalität ist in der Corona-Krise noch Zukunftsmusik. Die Diskussion über eine Lockerung der Einschränkungen ist aber im vollen Gange. Die Politiker äußern sich zurückhaltend. mehr

Corona-Blog: Mehr als 13.000 Fälle im Norden

In Mecklenburg-Vorpommern sind 16 neue Corona-Infektionsfälle gemeldet worden. Insgesamt infizierten sich bislang mehr als 13.000 Norddeutsche. Mehr News im Blog vom Mittwoch. mehr

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US-Demokraten: Sanders gibt auf

Washington: Der US-Demokrat Bernie Sanders steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur seiner Partei aus. Der 78-Jährige Senator sprach von einer schmerzhaften Entscheidung. Er sehe jedoch keine Chance mehr auf einen Sieg. Nach anfänglichen Erfolgen hatte der Parteilinke zuletzt bei mehreren Vorwahlen deutlich weniger Zuspruch erhalten. Durch seinen Rückzug dürfte nun einer Kandidatur des ehemaligen Vize-Präsidenten Joe Biden nichts mehr im Wege stehen. Der Herausforderer von Amtsinhaber Trump wird offiziell auf einem Parteitag der Demokraten im August nominiert. Die Wahl findet im November statt.

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WHO weist Trump-Vorwürfe zurück

Genf: Der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros, hat die Kritik von US-Präsident Trump zurückgewiesen. Tedros verlangte von den Staats- und Regierungschefs, das Virus nicht zu politisieren. Insbesondere Washington und Peking müssten vielmehr zusammenarbeiten, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Auch UN-Generalsekretär Guterres verteidigte die Arbeit der Weltgesundheitsorganisation in der Corona-Krise. Die tausenden Mitarbeiter der WHO hätten zuvor unter anderem bereits erfolgreich gegen Ebola gekämpft. Allerdings müsse nach der Pandemie untersucht werden, warum sich das Virus so schnell rund um die Welt ausbreiten konnte. Trump hatte der Sonderorganisation der Vereinten Nationen zuvor mit einem Stopp von Beitragszahlungen gedroht. Die WHO sei zu sehr auf China ausgerichtet und habe zu Beginn der Krise falsche Empfehlungen gegeben.

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WTO: Rezession wird deutlich ausfallen

Genf: Die Welthandelsorganisation rechnet in diesem Jahr mit einer schweren Rezession. Der weltweite Handel könne Prognosen zufolge wegen der Corona-Krise um bis zu ein Drittel einbrechen, teilte die WTO in Genf mit. Entscheidend sei, bereits jetzt die wirtschaftspolitisch richtigen Weichen zu stellen. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland erwarten, dass das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik in diesem Jahr um 4,2 Prozent einbricht. Im kommenden Jahr halten sie aber eine schnelle Erholung der Wirtschaft für möglich. Wirtschaftsminister Altmaier sagte, es sei Aufgabe der Politik, dazu ihren Beitrag zu leisten. Um den prognostizierten Anstieg zu erreichen, werde es einiger konjunktureller Unterstützung bedürfen.

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Müller: Moria sofort räumen

Berlin: Bundesentwicklungsminister Müller verlangt, das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos umgehend zu schließen. Sollte morgen das Corona-Virus in dem Camp ausbrechen, werde es Hunderte von Toten geben. Unter den 15.000 Flüchtlingen und Migranten befänden sich mindestens 10.000 Kinder. Das Camp sei nur für dreitausend Personen ausgelegt. Der CSU-Politiker betonte, die reiche EU müsse schaffen, ein Flüchtlingscamp innerhalb Europas auf einen internationalen Standard zu bringen. Das Bundeskabinett hatte zuvor beschlossen, 50 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Moria nach Deutschland zu bringen. Insgesamt will die Bundesrepublik mehrere hundert Jungen und Mädchen von dort aufnehmen.

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Einigung über Quarantäne-Regeln

Berlin: Bund und Länder haben sich auf neue Quarantäne-Regeln für Einreisende verständigt. Demnach sind diese nun unter anderem verpflichtet, sich direkt nach der Einreise zu Hause oder in einer anderen geeigneten Unterkunft für 14 Tage in Quarantäne zu begeben. Zudem dürfen Betroffene keinen Besuch empfangen. Kontakt darf es nur zu Personen geben, die dem jeweiligen Hausstand angehören. Verstöße sollen mit Bußgeldern bis zu 10.000 Euro geahndet werden. Das Corona-Krisenkabinett hatte die Anordnung der 14-tägigen Quarantäne bereits zu Beginn der Woche beschlossen. Die Länder stimmten nun zu, entsprechende Verordnungen zu erlassen.

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Nach Kritik: Kiel präzisiert Maßnahmen

Kiel: Schleswig-Holstein will kleinere Ausflüge von Menschen aus grenznahen Regionen wie Hamburg weiter erlauben. Nach Kritik aus der Hansestadt stellte die schleswig-holsteinische Landesregierung klar, dass zum Beispiel Einkaufsfahrten in engerem räumlichen Umfeld zur Wohnung und auch Spaziergänge oder Fahrradtouren nicht untersagt seien. Dabei dürfe es aber nicht zu Zusammenkünften oder Ansammlungen kommen, hieß es. Auch der arbeitsbedingte Reiseverkehr sei weiter erlaubt, nicht aber Besuche unter touristischen Aspekten. Am vergangenen Wochenende waren neben Autofahrern vereinzelt auch Fußgänger und Fahrradfahrer aus Hamburg zurückgewiesen worden.

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Wettervorhersage

Das Wetter: Es ist wechselnd bewölkt und meist trocken. Tiefstwerte 9 bis 4 Grad. Am Tage vorwiegend freundlich und weitgehend trocken. Maximal 11 bis 22 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag heiter bis wolkig und weitgehend trocken bei maximal 9 bis 19 Grad. Am Sonnabend freundlicher und meist trockener Wechsel aus Sonne und Wolken. Von Nord nach Süd zwischen 11 und 21 Grad. Am Ostersonntag wechselhaft mit Regenschauern, vereinzelt Gewitter. Maximal 13 bis 22 Grad.

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Deutschland und die Welt

02:44

Kommentar: Frühjahrsgutachten ist ein Dokument der Ignoranz

Das Frühjahrsgutachten zu den wirtschaftlichen Corona-Folgen sei an Ignoranz und fehlendem Weitblick nur schwer zu überbieten, meint Franka Welz. Zentrale Risiken würden unterschätzt. Audio (02:44 min)

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Corona-Podcast: Forscher hoffen auf Datenspenden

Virologe Christian Drosten erklärt zusammen mit dem Experten Dirk Brockmann, wie Handy-Daten zur Eindämmung des Virus genutzt werden könnten - und was Fitnesstracker dazu beitragen. Audio (38:21 min)

NDR Fernsehen: After Corona Club

Forscher erwartet Renaissance der Familie

NDR Fernsehen: After Corona Club

Viele fühlen sich seit Corona eingeschränkt, obwohl sich die Freizeitbeschäftigungen kaum geändert haben. Es liegt an der fehlenden Option, sagt Freizeitforscher Ulrich Reinhardt. mehr

Niedersachsen

Nach 102 Jahren: Aus für Elsflether Werft

Die Sanierung der "Gorch Fock" hat die Elsflether Werft in Schieflage gebracht - nun wird sie geschlossen. Dabei hatte die Lürssen Werft sie erst im Oktober übernommen. mehr

Corona-Krise: 1,8 Milliarden Kredit für TUI

Der Weg für die Staatshilfe ist frei: Der Reisekonzern TUI erhält zum Überbrücken der Corona-Krise 1,8 Milliarden Euro. Sein komplettes Reiseprogramm ist zur Zeit ausgesetzt. mehr

02:33
Hallo Niedersachsen
03:03
Hallo Niedersachsen
01:45
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

Prien: Details für Abi-Prüfungen stehen fest

Die Abiturprüfungen in Schleswig-Holstein starten am 21. April. Die Prüfungen an den Gemeinschaftsschulen sollen ab dem 11. Mai abgelegt werden. Überall gelten besondere Auflagen. mehr

Christo: Lübecker bearbeiten Stoff für Arc de Triomphe

Installationskünstler Christo will im Herbst den Arc de Triomphe verhüllen. Eine Lübecker Firma näht für den Künstler einen Teil des Stoffes. Doch die Corona-Krise bereitet Probleme. mehr

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Schleswig-Holstein Magazin
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Schleswig-Holstein Magazin

Abschlussprüfungen mit Mindestabstand

Schleswig-Holstein Magazin
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Schleswig-Holstein Magazin

Crowdfunding für Kinder und Tierparks

Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Coronavirus: 16 neue Infektionen in MV - 571 insgesamt

Das Gesundheitsministerium hat seit Dienstag 16 neue Infektionen mit dem Coronavirus in Mecklenburg-Vorpommern registriert. Damit stieg die Zahl auf insgesamt 571 Fälle. mehr

Ministerium: Keine Sommerferien-Verschiebung wegen Corona

Der Tourismusverband in Mecklenburg-Vorpommern hat angeregt, die Sommerferien wegen der Corona-Krise bundesweit einheitlich auf den Spätsommer zu verschieben. Das Bildungsministerium winkt ab. mehr

Hamburg

Hamburger Ärzte bekommen Schutzausrüstung

Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen in Hamburg haben am Mittwoch neue Schutzmasken und Desinfektionsmittel erhalten. Dennoch bleibt die Lage angespannt, der Bedarf ist in der Corona-Krise groß. mehr

Corona: Hotelzimmer für Obdachlose dank Spende

Bis zu 250 Obdachlose sollen in Hamburg für die kommenden vier Wochen in Hotels untergebracht werden. Möglich wird das durch eine Spende des Hamburger Reemtsma-Konzerns. mehr

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Hamburg Journal
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Abi im Ausnahmezustand

Hamburg Journal
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