21:03 - 22:00 Uhr
Zum RadioprogrammDie Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Söder, Atomkraftwerke in Länderregie weiterbetreiben zu dürfen, wird von den Grünen abgelehnt. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Haßelmann, sprach von einem durchsichtigen Wahlkampfmanöver. Sie forderte Söder auf, jetzt den Ausbau der Windenergie in Bayern voranzutreiben. Söder hat sich dafür ausgesprochen, das Atomgesetz zu ändern damit Kernkraftwerke in Landesverantwortung weiterbetrieben werden können. Zur Begründung sagte der CSU-Chef der "Bild am Sonntag", solange der Übergang zu den erneuerbaren Energien nicht gelungen sei, müsse man jede Form von Energie nutzen. Gestern sind in Deutschland die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz gegangen.
Link zu dieser MeldungIn der Bundesregierung gibt es Überlegungen, den Einsatz Künstlicher Intelligenz zu regulieren. Digitalminister Wissing sagte der "Bild am Sonntag", Techniken wie ChatGPT dürften nur eingesetzt werden, wenn europäische Werte wie Demokratie, Transparenz und Neutralität eingehalten werden. KI-Systeme dürften nicht manipulieren, sie müssten die Menschen unterstützen. Er plädiert für einen EU-weiten Rechtsrahmen. Eine Sprecherin von Innenministerin Faeser sagte dem "Handelsblatt", im Wesentlichen komme es darauf an, eine Balance zwischen Innovationsoffenheit und rechtlichen Regeln zu schaffen. Zuletzt hatten elektronische Dialogsysteme wie ChatGPT oder Programme, die Bilder aufgrund von Beschreibungen erzeugen, für Aufsehen gesorgt.
Link zu dieser MeldungDie russischen Streitkräfte haben nach Angaben des Generalstabs in Kiew im Osten der Ukraine Dutzende Angriffe geführt. Dabei erlitten die russischen Einheiten nicht näher genannte, schwere Verluste, teilte die Armeeführung mit. Insgesamt seien rund um Bachmut und Marjinka 45 russische Angriffe abgewehrt worden. Die Angaben konnten nicht unabhängig geprüft werden. Trotz der Vielzahl russischer Angriffe sei die Frontlinie unverändert geblieben.
Link zu dieser MeldungDie Gruppe der G7 will die Verschmutzung durch Plastikmüll bis zum Jahr 2040 beenden. Darauf einigten sich die Umweltminister der wirtschaftsstarken Demokratien bei ihrem Treffen im japanischen Sapporo. Mit ihrem Beschluss gehen die G7 einen Schritt weiter als die G20-Staaten, die sich bislang auf das Enddatum 2050 verständigt hatten. Nach Angaben der Umweltstiftung WWF gehen neuere Berechnungen davon aus, dass weltweit pro Jahr bis zu 23 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Seen, Flüsse und Meere gelangen.
Link zu dieser MeldungIm Sudan haben die Kämpfe zwischen der Armee und einer paramiltärischen Gruppe inzwischen mehr als 50 zivile Todesopfer gefordert. Seit gestern liefern sich beide Seiten in der Hauptstadt Khartum Gefechte. Auch heute Vormittag wurde geschossen. Panzer und Militär-Flugzeuge kamen zum Einsatz. Beide Gruppen kämpfen um die Kontrolle von Flughafen, Regierungsgebäuden und Fernsehsendern. Aus anderen Landesteilen wurden ebenfalls Gefechte gemeldet. Im Sudan war der langjährige Diktator al-Bashir vor vier Jahren gestürzt worden. Seitdem gab es immer wieder Kämpfe rivalisierender Gruppen. Die Militärmachthaber zögern eine Übergabe der Regierungsverantwortung an zivile Kräfte hinaus.
Link zu dieser MeldungIn der Fußball-Bundesliga hat Werder Bremen eine Heimniederlage kassiert. Die Bremer verloren gegen Freiburg mit 1:2. Union Berlin und Bochum trennten sich 1:1. In der zweiten Liga hat der FC St. Pauli erstmals nach zehn Siegen wieder verloren. Die Hamburger mussten sich im eigenen Stadion Eintracht Braunschweig mit 1:2 geschlagen geben. Außerdem spielten: Düsseldorf - Darmstadt 1:0 und Karlsruhe - Bielefeld 4:2.
Link zu dieser MeldungIn der Nacht trocken, in Südniedersachsen und Teilen Vorpommerns Schauer. Tiefstwerte 7 bis 2 Grad. Morgen zur Nordsee hin freundlich. Sonst gelegentlich etwas Regen. 8 bis 16 Grad. Am Dienstag wechselhaft, kaum Niederschlag, 8 bis 15 Grad. Am Mittwoch oft heiter, 8 bis 14 Grad.
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