Ein Mann in Schutzanzug und Maske nimmt einen Corona-Abstrich von einem Autofahrer. © dpa-Bildfunk

Corona-News-Ticker: Drive-in-Testzentrum in Kühlungsborn startet

Pro Tag können bis zu 5.000 Menschen getestet werden - neben Autofahrern auch Fußgänger und Radfahrer. Mehr Corona-News im Ticker. mehr

Ein Corona-Selbsttest liegt am Platz eines Schülers in einem Klassenraum. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Corona-Testpflicht: Viel Frust zum Schulstart

Einige Schulen hätten zu wenige, andere die falschen Testkits erhalten. Niedersachsens Kultusministerium widerspricht der Kritik. mehr

Ein Mitarbeiter serviert Getränke auf der Außenterrasse des Café Wichtig am Timmendorfer Strand.  Foto: Christian Charisius

Lockerungen für Außengastronomie: "Es wurde mal wieder Zeit"

Quer durchs Land haben Café- und Restaurantbetreiber die neuen Möglichkeiten genutzt - doch einige sind noch skeptisch. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 07:10 Uhr

Kabinett will Infektionsschutzgesetz ändern

Das Bundeskabinett will heute Änderungen des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg bringen. Sie sehen bundesweit einheitliche Regelungen für den Fall vor, dass in einer Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert von 100 überschritten wird. Der Bund soll durch die Reform des Gesetzes ermächtigt werden, die Kontaktbeschränkungen zu verschärfen. Auch eine nächtliche Ausgangssperre ist im Gespräch. Das Gesetz soll nach dem Willen der Bundesregierung noch in dieser Woche Bundestag und Bundesrat passieren. Die vorgesehenen Änderungen sind allerdings umstritten. Mehrere Ministerpräsidenten äußerten Bedenken. Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Reinhardt, zeigte sich skeptisch. Der "Rheinischen Post" sagte er, Übertragungen im Freien seien sehr selten. Auch aus psychosozialen Gründen müsse mit Augenmaß vorgegangen und der Aufenthalt im Freien nicht ohne Not erschwert werden, so Reinhardt.

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Erneut Anstieg der Corona-Fallzahlen

Die Zahl der täglich registrierten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus ist in Deutschland erneut gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter gestern 10.810 positive Tests. Das sind 13 Prozent mehr als am gleichen Tag vor zwei Wochen. Die Zahlen der Vorwoche gelten wegen der Osterfeiertage als nicht aussagekräftig. Wie das Robert-Koch-Institut weiter mitteilte, wurden im Zusammenhang mit dem Virus 294 weitere Todesfälle gemeldet. Das sind deutlich mehr als vor zwei Wochen. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz steigt auf knapp 141. Der Wert gibt an, wieviele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen registriert wurden.

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Ziemiak stärkt Laschet den Rücken

Im Ringen um die Kanzlerkandidatur der Union hat CDU-Generalsekretär Ziemiak seinem Parteichef Laschet den Rücken gestärkt. Ziemiak sagte im ZDF, Umfragen spielten natürlich immer einer Rolle, aber nicht die ausschließliche. Es gehe auch noch um andere Fähigkeiten, wenn man später eine Regierung führen und eine Partei zusammenhalten wolle. Und diese Fähigkeiten bringe Laschet mit. Außerdem habe der CDU-Chef in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass er die Partei auch in schwierigen Wahlkämpfen zum Sieg führen könne. Gestern hatte sich die CDU für Laschet als Kanzlerkandidat ausgesprochen und die CSU für ihren Vorsitzenden Söder. Dieser hatte auf seine besseren Umfragewerte verwiesen.

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Viele Klagen gegen Asylbescheide erfolgreich

Fast ein Drittel aller Flüchtlinge, die gegen eine Ablehnung ihres Asylantrags klagen, hat offenbar Erfolg vor Gericht. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" gingen vergangenes Jahr 31 Prozent aller Klagen, die von Verwaltungsgerichten inhaltlich entschieden wurden, zugunsten der Flüchtlinge aus. Diese bekamen demnach einen Schutzstatus, der ihnen vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zu Unrecht verwehrt worden sei. Insgesamt kommt es laut Bericht nach etwa drei Vierteln aller ablehnenden Bescheide zu Klagen. Besonders hoch sei die Erfolgsquote bei Afghanen.

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G7 fordern Ende der russischen "Provokationen"

Die führenden Industriestaaten haben die Verlegung russischer Truppen an die Grenze zur Ukraine kritisiert. In einer gemeinsamen Mitteilung sprechen die G7-Außenminister von bedrohlichen und destabilisierenden Aktivitäten. Man fordere Russland auf, seine Provokationen unverzüglich einzustellen. Die Ukraine wirft Russland vor, mehr als 80.000 Soldaten an seinen nördlichen und östlichen Grenzen sowie auf der annektierten Halbinsel Krim zusammengezogen zu haben. Die Führung von Moskau spricht von inneren Angelegenheiten, die niemanden bedrohen sollten.

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Biden ruft nach Tod von Schwarzem zur Ruhe auf

Nach dem Tod eines schwarzen US-Bürgers bei einem Polizeieinsatz hat Präsident Biden zur Ruhe aufgerufen. Biden sagte, friedlicher Protest sei verständlich. Für Gewalt gebe es aber absolut keine Rechtfertigung. Der Präsident verwies außerdem auf laufende Ermittlungen. Im US-Bundesstaat Minnesota war ein schwarzer 20-Jähriger bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Erste Videoaufnahmen deuten darauf hin, dass die Beamtin ihre Schusswaffe mit einer Elektroschockpistole verwechselte. Der Vorfall löste Proteste aus, die auch in Gewalt ausarteten. Auch in der vergangenen Nacht kam es zu Unruhen.

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Hoffenheim und Leverkusen spielen unentschieden

Im Montagsspiel der Fußball-Bundesliga haben sich die TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen 0:0 getrennt.

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Das Wetter in Norddeutschland

Heute vor allem an den Küsten längerer Sonnenschein, im Binnenland einzelne Schauer, später sind kurze Gewitter möglich. Höchstwerte zwischen 7 und 10 Grad. Morgen mal Sonne, mal Wolken, örtlich Schauer, zu den Küsten hin meist trocken, 6 bis 10 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag wechselhaft mit Schauern, 6 bis 11 Grad. Am Freitag überwiegend sonnig und weitgehend trocken, 7 bis 12 Grad.

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Deutschland und die Welt

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, steht vor einem Bildschirm, auf dem CSU-Chef Markus Söder zu sehen ist. © dpa picture alliance Foto: Federico Gambarini

Alles weiter offen bei der K-Frage der Union

Das Rennen um die Kanzlerkandidatur der Union geht weiter: CSU-Chef Söder oder CDU-Chef Laschet. Mehr bei tagesschau.de. extern

Markus Söder (l, CSU), Ministerpräsident von Bayern, und Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, stehen während einer Pause der Jahreskonferenz der Ministerpräsidenten zusammen. © dpa Foto: Sven Hoppe

Söder oder Laschet: Reaktionen aus dem Norden

Wer soll Kanzlerkandidat der Union werden? Die Politiker in Norddeutschland sind sich nicht ganz einig. mehr

Zu Hause lernen

Ein Mädchen sitzt am häuslichen Esstisch und erledigt seine Hausaufgaben mithilfe eines Tablet PC. © Imago Images Foto: Fotostand

Homeschooling während Corona-Pandemie: Bildungsangebote im NDR

Um Familien im Lockdown zu unterstützen, erweitern die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Bildungsangebot. mehr

Niedersachsen

Ein Schild mit der Aufschrift Landgericht vor dem Gebäude des Landgerichts Verden. © picture alliance / Carmen Jaspersen/dpa | Carmen Jaspersen Foto: Carmen Jaspersen

Sohn in Wümme ertränkt? Prozess gegen Mutter beginnt

Die Frau muss sich in Verden wegen Totschlags verantworten. Der Vierjährige ertrank laut Obduktion in dem Fluss. mehr

Ein Fächer mit der Aufschrift "Wir sind es wert." liegt auf einem Tisch © picture alliance / dpa Foto: Arne Immanuel Bänsch

Klinikpersonal protestiert für besseren Personalschlüssel

Unter anderem in Oldenburg, Gifhorn und Osnabrück beteiligten sich Beschäftigte an einem Aktionstag von ver.di. mehr

Schleswig-Holstein

Das Gelände der Werft Nobiskrug am Nord-Ostsee-Kanal. © NDR Foto: Christian Wolf

Nobiskrug in Rendsburg: Werft beantragt Insolvenz

Finanzielle Probleme seit einiger Zeit, eine schwache Auftragslage: Der Schritt sei unvermeidlich, teilte die Werft mit. mehr

Das Holstentor in Lübeck wird am Abend mit rotem Licht angestrahlt. © NDR Foto: Linda Ebener

Corona-Notbremse-Pläne des Bundes: Gegenwind aus SH

Das Bundesinfektionsschutzgesetz soll angepasst werden. Die Jamaika-Koalition verlangt Nachbesserungen - etwa bei Ausgangssperren. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Stilisierte Coronaviren sind  über einen Geldschein projiziert (Montage) © photocase, Fotolia Foto: PolaRocket, psdesign1

100 Millionen Euro zusätzliche Hilfen für Wirtschaft in MV

Landesregierung will unter anderem Investitionen des verarbeitenden Gewerbes unterstützen. mehr

Eine Frau mit Mundschutz steht an einem Fenster und blickt ins Licht. © imago images Foto: Action Pictures/imago

Vorpommern-Greifswald: Verschärfte Quarantäneregeln treten in Kraft

Wer sich im Kreis Vorpommern-Greifswald mit dem Coronavirus infiziert, muss für 14 Tage in Quarantäne. mehr

Hamburg

Die Wege vor dem Planetarium im Hamburger Stadtpark sind während der Ausgangssperre menschenleer. © picture alliance Foto: x

Ausgangssperre in Hamburg: Tschentscher betont Wirkung

Trotz des zuletzt gestiegenen Inzidenzwertes sieht der Bürgermeister die Ausgangssperre in Hamburg als Erfolg. mehr

Ein Transparent mit der Aufschrift "Corona-Impfzentrum Eingang West" steht vor dem Haupteingang der Hamburger Messehallen. © picture alliance / dpa Foto: Georg Wendt

Corona-Impfung in Hamburg: Gesamte Prio-Gruppe 2 aufgerufen

Neben den über 70-Jährigen sind ab sofort etwa auch Kontaktpersonen von Schwangeren zum Impfen aufgerufen. mehr