Ein Schild mit der Aufschrift "2G-Regelung. Bitte Impfnachweis" hängt am Fenster eines Lokals in Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Corona-Regeln: Bund und Länder bereiten strengere Maßnahmen vor

Beschränkungen vor allem für Ungeimpfte sind im Gespräch. Außerdem könnte das Infektionsschutzgesetz angepasst werden. Und: Die allgemeine Impfpflicht rückt näher. mehr

Ein Mädchen mit bunter OP-Schutzmaske bekommt eine Spritze in den Oberarm ©  picture alliance/Laci Perenyi Foto: Laci Perenyi

Corona-Blog: Impfstoff für Kinder kommt eher als geplant

Biontech/Pfizer wollen ihr Vakzin für Fünf- bis Elfjährige bereits am 13. Dezember in die EU ausliefern. Alle Corona-News von Dienstag im Blog. mehr

Die Virologin Prof. Dr. Sandra Ciesek © Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Ellen Lewis

Ciesek über Omikron: Nicht verharmlosen, nicht in Panik verfallen

Die neue Virusvariante trägt mehr als 50 Mutationen. Aufmerksamkeit erregen vor allem jene, die zu einem Immune Escape führen könnten, sagt die Virologin. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 03:35 Uhr

Scholz will Bundestag über allgemeine Impfpflicht abstimmen lassen

Der designierte Bundeskanzler Scholz hat Vorwürfe zurückgewiesen, zu spät auf die steigenden Corona-Zahlen reagiert zu haben. Die Führung sei da, sagte Scholz in den ARD-Tagesthemen. Es sei ein Krisenstab eingerichtet, so Scholz, der mit seiner Arbeit schon loslege, obwohl die neue Regierung noch nicht auf dem Weg sei. Für das Frühjahr kündigte Scholz die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht an. Die künftige Bundesregierung werde ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig unterstützt die Pläne. An einer allgemeinen Impfpflicht führe kein Weg mehr vorbei, so die SPD-Politikerin. Die Hoffnung, dass sich genügend Menschen freiwillig für eine Schutzimpfung entscheiden, habe sich trotz intensiven Werbens nicht erfüllt. Die Folgen seien nun an der vierten Infektionswelle ersichtlich. Niedersachsens Ministerpräsident Weil sagte, es zeichne sich eine breite Mehrheit für eine allgemeine Impfpflicht ab. Gestern hatten Bund und Länder über die aktuelle Corona-Lage beraten, konkrete Beschlüsse wurden nicht gefasst - dies soll nun morgen geschehen. Dabei geht es um weitere Einschränkungen vor allem für Ungeimpfte, wie z.B. die 2G-Regel im Einzelhandel.

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Biontech liefert Kinder-Impfstoff wohl früher aus als geplant

Biontech will seinen Corona-Impfstoff für Kinder in der Europäischen Union offenbar früher ausliefern als geplant. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur bekommen die EU-Staaten die niedriger dosierten Impfdosen bereits am 13. Dezember. Ursprünglich sollte die Auslieferung erst eine Woche später starten. Die europäische Arzneimittelagentur EMA hatte vergangene Woche grünes Licht für die Zulassung des Biontech-Vakzins für Kinder ab fünf Jahren gegeben. Es ist der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Unter-12-Jährige zugelassen ist.

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Zahnärzte wollen beim Impfen helfen

Deutschlands Zahnärzte sind bereit, bei den Corona-Impfungen zu helfen. Der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Benz, sagte der "Rheinischen Post", man wolle die dringend notwendige Beschleunigung der Booster-Impfung unterstützen. Die Kollegen hätten durch Studium und Praxis medizinische Expertise, sie setzten jeden Tag Spritzen. Benz fordert den Bund auf, nun rasch die gesetzlichen Grundlagen dafür zu schaffen. Impfen sei derzeit eine rein ärztliche und keine zahnärztlich Leistung.

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Norden verschärft Corona-Regeln

In Norddeutschland werden die Corona-Regeln verschärft. Niedersachsen führt heute in Landkreisen mit besonders hoher Inzidenz die Regel 2 G plus ein. Diese gilt etwa für Innenbereiche in Restaurants oder im Friseur- und Kosmetikstudio. In Mecklenburg-Vorpommern dürfen Ungeimpfte nicht mehr im Einzelhandel einkaufen - außer in Geschäften des täglichen Bedarfs. In Hamburg und Schleswig-Holstein soll die Regelung von Sonnabend gelten.

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Designierter Justizminister will Paragraf 219a schnell streichen

Der designierte Bundesjustizminister Buschmann will das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche zügig abschaffen. Dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" sagte der FDP-Politiker, er halte es für untragbar, wenn Ärztinnen und Ärzte Sorge haben müssten, Besuch vom Staatsanwalt zu bekommen, wenn sie über ihre Arbeit aufklären. Das Werbeverbot für Abtreibungen ist im Paragraf 219a im Strafgesetzbuch geregelt. SPD, Grüne und FDP hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, den Paragrafen zu entfernen.

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Nato warnt Russland vor Angriff auf die Ukraine

Die Nato hat Russland vor einem Angriff auf die Ukraine gewarnt. Generalsekretär Stoltenberg sagte nach Beratungen in der lettischen Hauptstadt Riga, im Falle eines solchen Schritts müsse die Führung in Moskau mit ernsthaften politischen und wirtschaftliche Konsequenzen rechnen. Hintergrund der Äußerung ist der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine. 100.000 Soldaten sollen sich dort aufhalten.

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Drei Tote an US-Schule - Mutmaßlicher Schütze ist 15-jähriger Schüler

An einer Schule im US-Bundesstaat Michigan hat ein 15-Jähriger mindestens drei Jugendliche erschossen und sechs weitere Menschen verletzt. Nach der Tat ließ er sich widerstandslos festnehmen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen Zehntklässler der Schule in der Nähe von Detroit. Zu seinem Motiv habe er sich bisher nicht geäußert.

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"Economist": Tel Aviv teuerste Stadt der Welt

Die israelische Küstenmetropole Tel Aviv ist nach einer Analyse des britischen «Economist»-Magazins die teuerste Stadt der Welt. Sie löst damit die französische Hauptstadt Paris ab, die nun gemeinsam mit Singapur den zweiten Platz belegt. Dahinter folgt das Schweizer Finanzzentrum Zürich vor Hongkong und New York. Die teuerste Stadt in Deutschland ist Frankfurt, die im internationalen Vergleich auf Rang 19 steht. Den letzten Platz nimmt die syrische Hauptstadt Damaskus ein. In der Studie werden die Lebenshaltungskosten in 173 Städten weltweit erfasst und miteinander verglichen.

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Riesenschritt zur WM: DFB-Frauen auch in Portugal souverän

Die Frauen-Fußball-Nationalmannschaft hat einen großen Schritt in Richtung Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland gemacht. Das Team von Bundestrainerin Voss-Tecklenburg setzte sich in der WM-Qualifikation gegen Portugal in Faro mit 3:1 durch. Die DFB-Auswahl baute damit den Vorsprung auf den direkten Verfolger in der Gruppe H auf fünf Punkte aus. In einem Nachholspiel der dritten Fußball-Liga setzte sich Eintracht Braunschweig bei den Würzburger Kickers mit 2:0 durch. Die deutschen Tennis-Herren stehen nach dem 2:1 Sieg gegen Großritannien erstmals seit 2007 im Halbfinale des Davis Cups.

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Das Wetter in Norddeutschland

Das Wetter in Norddeutschland: Nachts anfangs trocken, später Regen oder Schneeregen, Tiefstwerte 7 bis minus 1 Grad. An der Nordsee Sturmböen. Morgen meist bedeckt, längere Zeit Regen, 7 bis 11 Grad. An der Nordsee schwere Sturmböen. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag noch letzte Niederschläge, später Aufheiterungen, 1 bis 6 Grad. Am Freitag zunächst heiter, im Verlauf Regen oder Schneeregen. 2 bis 5 Grad.

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Deutschland und die Welt

In Wilhelmshaven ist die Nordsee dank Sturmtief "Sabine" aufgewühlt. (Archivfoto) © picture alliance / dpa Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Sturmtief zieht am Mittwoch über Norddeutschland

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor teils orkanartigen Böen an der Nordsee. Auch eine leichte Sturmflut ist möglich. mehr

Richter des Bundesverfassungsgerichts © picture alliance/dpa Foto: Uli Deck
2 Min

Kommentar: "Karlsruher Entscheidungen machen mich unruhig"

Sie sei nach den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichtes unsicher, ob allzu heftige Corona-Maßnahmen künftig gestoppt würden, meint Gigi Deppe. 2 Min

Hand in Hand für Norddeutschland

Im Rückspiegel eines Autos ist ein junges Mädchen mit Mundschutz zu sehen. © Photocase Foto: luna4

"Hand in Hand für Norddeutschland" - Hilfen für unsere Kinder

Für Kinder ist die Corona-Pandemie besonders hart. Die NDR Benefizaktion hilft, Partner ist der Deutsche Kinderschutzbund. mehr

Niedersachsen

Stephan Weil (SPD) spricht während einer Pressekonferenz. © NDR

Weil: "Breite Mehrheit für Impfpflicht zeichnet sich ab"

Niedersachsens Ministerpräsident zeigte sich mit dem Bund-Länder-Gipfel zufrieden. Es ging auch um 2G im Einzelhandel. mehr

Mitarbeiter vom Ordnungsamt Salzgitter kontrollieren Fahrgäste an einer Bushaltestelle. © NDR Foto: Birte Olig

Corona-Verstöße: Pistorius kündigt hartes Durchgreifen an

Die Landesregierung arbeitet an einem neuen Bußgeldkatalog. Der Entwurf sieht hohe Strafen für Betreiber und Kunden vor. mehr

Schleswig-Holstein

Daniel Günther hält eine Pressekonferenz. © NDR

Nach Corona-Gipfel: Günther begrüßt Impfpflicht-Vorhaben

Der Ministerpräsident kündigte außerdem eine Ausweitung der 2G-Regel für Sonnabend an. mehr

Ein Corona-Impfstoff wird aus einer Ampulle in eine Spritze gezogen. © picture alliance Foto: Lino Mirgeler

Corona in SH: Inzidenz steigt auf 152,7

Innerhalb von 24 Stunden sind 907 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Die Hospitalisierungs-Inzidenz steigt auf 4,05. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

Schwesig befürwortet Impfpflicht - Erleichterungen für Schüler

Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung beschließt Erleichterungen beim Testen für Schüler und zwei zusätzliche schulfreie Tage vor Weihnachten. mehr

In einem Schaufenster in der Fußgängerzone hängt ein Schild mit der Aufschrift "geschlossen" © picture alliance/dpa Foto: Christophe Gateau

Mecklenburgische Seenplatte: Warnstufe "Rot Plus" - Schließungen

Weil der Landkreis sieben Tage lang rot eingestuft wurde, werden dort von Mittwoch an die Corona-Regeln weiter verschärft. mehr

Hamburg

Ein Schild mit der Aufschrift "2G-Regelung. Bitte Impfnachweis" hängt am Fenster eines Lokals in Hamburg. © picture alliance / dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Corona: Hamburg weitet 2G auf Einzelhandel aus

Ab Sonnabend können in Hamburg nur noch Geimpfte oder Genesene im Einzelhandel einkaufen. In Clubs soll künftig 2G-Plus gelten. mehr

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) beie einer Pressekonferenz im Rathaus.

Tschentscher: Hamburg will Kontakte von Ungeimpften einschränken

Das sagte Hamburgs Bürgermeister Tschentscher nach den Bund-Länder-Beratungen zu weiteren Corona-Maßnahmen. mehr