Corona-Ticker: Spanien fast komplett Risikogebiet

Die Bundesregierung stuft Spanien fast komplett als Corona-Risikogebiet ein, nur die Kanaren sind ausgenommen. Das hat das Gesundheitsministerium bestätigt. Mehr News im Live-Ticker. mehr

Polizei in MV kontrolliert verstärkt Touristen

Die Polizei in MV will an diesem Wochenende wieder verstärkt Touristen kontrollieren. Sie dürfen nach der Corona-Landesverordnung weiterhin nicht ohne gebuchte Übernachtung einreisen. mehr

Lebenslange Haft für Doppelmord in Grone

Das Landgericht Göttingen hat den 53 Jahre alten Frank N. zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann hatte im September 2019 zwei Frauen erstochen, darunter seine ehemalige Freundin. mehr

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21:05 - 22:00 Uhr

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MELDUNGEN| 21:30 Uhr

Reisewarnung für fast ganz Spanien

Berlin: Das Auswärtige Amt warnt in der Corona-Krise vor Reisen nach Festland-Spanien und auf die Balearen. Das Ministerium erklärte, von nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Land werde mit Ausnahme der Kanarischen Inseln derzeit abgeraten. Zuvor hatte die Bundesregierung fast ganz Spanien als Risikogebiet eingestuft. Betroffen ist auch die bei deutschen Urlaubern beliebte Ferieninsel Mallorca. Rückkehrer müssen sich in Deutschland jetzt in Quarantäne begeben, bis sie einen negativen Corona-Test vorweisen können. Auslöser der Entscheidung ist, dass die Zahl der Neuinfektionen in Spanien in den vergangenen Tagen stark gestiegen war.

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Bayern verschiebt Nennung von Corona-Testzahlen

München: Nach der Test-Panne an den bayerischen Autobahnen will das Gesundheitsministerium nun doch erst morgen aktuelle Zahlen veröffentlichen. Das hat ein Ministeriumssprecher mitgeteilt. Wegen einer Übertragungspanne waren zehntausende Menschen nicht informiert worden - unter ihnen hunderte positiv Getestete. Auch Reiserückkehrer aus Norddeutschland sind betroffen. Sie wurden von Behörden dazu aufgefordert, den Test an ihrem Heimatort zu wiederholen. Auf Autobahnraststätten sowie an den Bahnhöfen München und Nürnberg waren insgesamt mehr als 100.000 Reiserückkehrer auf das Virus getestet worden. Die Opposition wirft Ministerpräsident Söder vor, keine ausreichenden Konsequenzen zu ziehen und zum Beispiel an Landesgesundheitsministerin Huml festzuhalten.

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EU bringt Sanktionen gegen Belarus auf den Weg

Brüssel: Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen das Regime in Belarus auf den Weg gebracht. Bei einer Videokonferenz vereinbarten sie, Strafmaßnahmen gegen die Verantwortlichen der Polizeigewalt gegen regierungskritische Demonstranten zu verhängen. Zur Rechenschaft gezogen werden sollen auch Personen, die für Fälschungen bei der Präsidentenwahl verantwortlich waren. Eine Namensliste soll nun erstellt werden. Der EU-Außenbeauftragte Borrell sagte, die Europäische Union werde die Wahlergebnisse nicht akzeptieren. Laut offiziellen Angaben hatte Präsident Lukaschenko die Wahl am vergangenen Sonntag mit mehr als 80 Prozent der Stimmen gewonnen. Die Opposition und Beobachter aus dem Ausland bezweifeln das Ergebnis. Fast 7.000 Menschen, die gegen Wahlbetrug protestiert haben, wurden seither verhaftet.

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USA beschlagnahmen Treibstoff von vier Tankern

Washington: Die USA haben eine große Lieferung Treibstoff aus dem Iran auf vier Tankern beschlagnahmt. Die Schiffe seien auf dem Weg nach Venezuela gewesen, was einen Verstoß gegen geltende Sanktionen bedeute, teilte das US-Justizministerium. Die Ladung werde jetzt in den US-Hafen Houston gebracht, sagte Präsident Trump. Die Schiffe sind nach Informationen des WallStreet Journal zunächst Teil eines Verbandes aus neun Tankern gewesen. Sie seien von einem iranischen Militärschiff begleitet worden. Die vier Tanker trennten sich demnach aber von der Gruppe, nachdem US-Behörden deren Eigentümer kontaktierten. Der Iran bestreitet jede Verbindung zu den Tankschiffen.

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Viel Lob für israelisch-arabische Vereinbarung

Jerusalem: Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist überwiegend auf ein positives Echo gestoßen. Die Bundesregierung nannte die Vereinbarung zukunftsweisend. Die EU-Kommission bezeichnete die Entwicklung als wichtig für die regionale Stabilität im Nahen Osten. Auch der Oman begrüßte das Vorgehen. Kritik kam von den Palästinensern, dem Iran und der Türkei. Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten gestern vereinbart, diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

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Lebenslange Haft nach Doppelmord in Göttingen

Göttingen: Ein 53 Jahre alter Mann ist wegen Doppelmordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht befand ihn schuldig, im September 2019 seine Ex-Freundin und deren Arbeitskollegin getötet zu haben. Der Mann hatte seine frühere Partnerin in Göttingen vor deren Arbeitsplatz, einer Apotheke im Stadtteil Grone, mit Benzin übergossen und angezündet. Als sie floh, stach er auf sie ein. Eine Arbeitskollegin, die der Frau zu Hilfe eilte, griff er ebenfalls an. Das Gericht stellte eine besondere Schwere der Schuld fest. Sicherungsverwahrung wurde nicht angeordnet.

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Wettervorhersage

Nachts in Niedersachsen weitere Schauer oder Gewitter. Sonst teils aufklarend und weitgehend trocken. Tiefstwerte 19 bis 14 Grad. Morgen wechselnd bewölkt mit Schauern und Gewittern, an der See oft sonnig, 24 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag und Montag Sonne, Wolken und Schauer, örtlich Gewitter, zur Ostsee hin oftmals freundlicher, 25 bis 32 Grad.

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Deutschland und die Welt

Kommentar: "Digitalisierung braucht mehr als Schulgipfel"

Auf einem sogenannten Schulgipfel haben Bund und Länder beschlossen, die Digitalisierung des Schulbetriebs voranzutreiben. Verena Gonsch meint in ihrem Kommentar, das sei zu wenig. mehr

Swapfiets: Ist das Fahrrad-Abo das neue Sharing?

In Zeiten von Corona boomt der Fahrradmarkt. Der Vermieter Swapfiets bietet Fahrräder im Abonnement an und konnte die Zahl seiner Kunden verdoppeln. Kann das Abo-Modell das Sharing verdrängen? mehr

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Corona-Panne: "Söder angeschlagen im Kanzler-Rennen"

Nach den Corona-Testpannen in Bayern steht Ministerpräsident Söder in der Kritik. Im NDR Info Interview spricht Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über das Krisenmanagement des CSU-Chefs. Audio (07:54 min)

Niedersachsen

Land stützt Jugendherbergen mit 30 Millionen Euro

Um Verluste durch die Corona-Krise abzufedern, unterstützt Niedersachsen die Jugendherbergen im Land mit knapp 30 Millionen Euro. Die Herbergen im Nordwesten hoffen aufs kommende Jahr. mehr

Weitere Wohnblöcke im Wollepark werden abgerissen

Die Stadt Delmenhorst will bis Ende des Jahres zwei weitere leer stehende Mehrfamilienhäuser im Wollepark abreißen lassen. Das marode Viertel soll saniert werden. mehr

Schleswig-Holstein

Schule: Vorsorgliche Quarantäne ist "neue Realität"

Die erste Woche im neuen Schuljahr unter Corona-Bedingungen ist vorbei. An 15 Schulen gab es Infektionen oder Verdachtsfälle. Die laut Bildungsministerin Prien "neue Realität" heißt vorsorgliche Quarantäne. mehr

Lübecker Bucht: "Baden kann gefährlich sein"

Das zwischenzeitig verhängte Badeverbot ist zwar aufgehoben - die DLRG warnt dennoch vor Gefahren beim Baden in der Lübecker Bucht. Das betreffe vor allem ungeübte Schwimmer. mehr

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Mecklenburg-Vorpommern

Untreue-Prozess: Ex-Minister Ebnet freigesprochen

Im Prozess um Subventionen für die Yachthafenresidenz Hohe Düne ist der frühere Wirtschaftsminister von MV, Ebnet, am Freitag von den Untreue-Vorwürfen freigesprochen worden. mehr

Fischverarbeitung Waren soll schließen

In Waren müssen die Beschäftigten der Fischfabrik Friedrichs um ihre Jobs fürchten. Der Hamburger Fischverarbeiter will seine Produktion an einem polnischen Standort konzentrieren. mehr

Hamburg

Luftwaffe ordert Langstrecken-Jets bei Airbus

Die Luftwaffe stockt ihre Flotte mit Flugzeugen von Airbus auf. Für einen dreistelligen Millionenbetrag orderte sie in Hamburg zwei neue Langstreckenjets vom Typ A321. mehr

Grote-Umtrunk: Auch Gästen droht ein Bußgeld

Die umstrittene Feier von Hamburgs Innensenator Andy Grote hat offenbar auch Konsequenzen für seine Gäste. Ihnen droht ein Bußgeld von je 150 Euro. Grote selbst musste 1.000 Euro zahlen. mehr

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