Nur wenige Menschen sind am Strand in Timmendorfer Strand am Ostermontag 2021 unterwegs. © NDR Foto: Thorsten Philipps

Corona-News-Ticker: Modellprojekt Innere Lübecker Bucht wird verschoben

Laut den beteiligten Kommunen lässt das Infektionsgeschehen den Tourismus-Neustart derzeit nicht zu. Mehr Corona-News im Ticker. mehr

Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gibt im Landtag eine Regierungserklärung ab. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich

Niedersachsen will Bundes-Notbremse nicht blockieren

Ministerpräsident Weil hält das Infektionsschutzgesetz für Niedersachsen für unnötig - will aber dennoch Spielräume. mehr

Neben dem verunglückten Zug stehen mehrere Autos und ein Kran.  Foto: Lukas Knauer

Bahnunfall in Süderlügum: Kräne bergen Waggons

Bei dem Bahnunfall war eine Lok vermutlich zu schnell unterwegs, als sie Waggons ankoppeln wollte. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 14:55 Uhr

Spahn wirbt für verschärftes Infektionsschutzgesetz

Bundesgesundheitsminister Spahn hat im Bundestag für die geplanten Änderungen am Infektionsschutzgesetz geworben. Spahn sagte bei der abschließenden Debatte, zwei Drittel der Corona-Ausbrüche fänden im privaten Bereich statt. Deshalb seien Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen notwendig. Dies sei hart, aber angemessen und verhältnismäßig. Er verwies darauf, dass die Lage auf den Intensivstationen dramatisch sei. Dort würden inzwischen rund 5.000 Covid-Patienten behandelt. Vertreter der Grünen nannten die geplanten Maßnahmen der Regierung nicht ausreichend. Die FDP bekräftigte, dass die vorgesehene Ausgangssperre die Grundrechte unzulässig einschränke. Die AfD warf der Regierung vor, die Pandemie mit untauglichen Mitteln zu bekämpfen. Das geplante Gesetz sieht unter anderem vor, dass in Regionen mit einem Inzidenzwert von 100 automatisch Ausgangsbeschränkungen zwischen 22 und 5 Uhr in Kraft treten. Ab einem Wert von 165 soll es an Schulen keinen Präsenzunterricht mehr geben.

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Kabinett gibt grünes Licht für neues Mali-Mandat

Die Bundesregierung will den Einsatz der Bundeswehr in Mali verstärken. Die vom Kabinett beschlossene Vorlage für den Bundestag sieht vor, dass künftig bis zu 600 Soldaten an einer EU-Ausbildungsmission in dem westafrikanischen Krisenstaat teilnehmen können. Bisher lag die Obergrenze bei 450. Außerdem soll die deutsche Beteiligung an der UN-Blauhelm-Mission Minusma im Norden Malis verlängert werden. Ein weiteres Thema im Bundeskabinett war die neue Corona-Verordnung von Arbeitsminister Heil. Die Minister billigten die erweiterte Pflicht für Unternehmen, ihren Beschäftigten Virus-Tests am Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen und Homeoffice zu ermöglichen. Grünes Licht gab es auch für einen Nationalen Radverkehrsplan, der bessere Bedingungen für Radfahrer in Deutschland schaffen soll.

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Bundeswehr will früher aus Afghanistan abziehen

Die Bundeswehr wird voraussichtlich noch früher aus Afghanistan abziehen als bisher geplant. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte, als Datum für den Abzug erwäge man jetzt den 4. Juli. Die endültige Entscheidung liege aber unverändert beim Nato-Rat. Auf die logistischen Herausforderungen des Abzugs sei die Bundeswehr vorbereitet. Bisher war angekündigt, dass die letzte deutschen Soldatinnen und Soldaten Afghanistan Mitte August verlassen und damit den seit 20 Jahren andauernden Einsatz beenden. Derzeit stellt Deutschland nach den USA das zweitgrößte Kontingent. Der Abzug des US-Truppen soll laut Präsident Biden bis zum elften September abgeschlossen sein.

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EU-Kommission begrüßt Karlsruher Entscheidung

Die EU-Kommission hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht begrüßt, den Eilantrag gegen den Corona-Wiederaufbaufonds abzulehnen. Kommissionschefin von der Leyen erklärte, die EU bleibe damit auf Kurs bei der wirtschaftlichen Erholung nach der Pandemie. Der Fonds werde die Europäische Union grüner, digitaler und widerstandsfähiger machen. Die Karlsruher Richter hatten den Eilantrag mit der Begründung abgelehnt, es gebe keine hohe Wahrscheinlichkeit für einen Verstoß gegen das Grundgesetz. Ein Entscheidung im Hauptverfahren steht aber noch aus. Der geplante Fonds soll ein Volumen von 750 Milliarden Euro haben; die Pläne sehen auch die Aufnahme gemeinsamer Schulden der EU-Staaten vor. Nach Auffassung der Kläger verbieten die EU-Verträge einen solchen Schritt. Die Bundesregierung beruft sich hingegen auf eine Ausnahmeregelung.

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Biden: Kampf gegen Rassismus fortsetzen

Nach dem Urteil im Prozess im Fall George Floyd hat US-Präsident Biden versprochen, den Kampf gegen Rassismus und Polizeigewalt fortzusetzen. Der Schuldspruch gegen den früheren Polizisten Chauvin sei zwar ein Schritt nach vorn, reiche aber nicht, sagte Biden in einer Ansprache im Weißen Haus. Vizepräsidentin Harris sprach von einem Tag der Gerechtigkeit in Amerika. In dem Prozess in Minneapolis hatten die Geschworenen Chauvin in allen Punkten für schuldig befunden. Ihm drohen bis zu 40 Jahre Haft wegen Mord zweiten Grades - das genaue Strafmaß wird erst in einigen Wochen verkündet. Chauvin hatte dem schwarzen US-Bürger Floyd minutenlang das Knie in den Nacken gedrückt, obwohl dieser klagte, er bekomme keine Luft. Der Tod von Floyd löste landesweite Proteste aus.

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Agnelli: Super League nicht mehr umsetzbar

Der Präsident des italienischen Fußball-Clubs Juventus Turin, Agnelli, hat das Projekt einer Super League für gescheitert erklärt. Agnelli sagte nach übereinstimmenden Berichten, durch den Rückzug der sechs englischen Top-Clubs seien die Pläne nicht mehr umsetzbar. Anfang der Woche hatten zwölf europäische Spitzenclubs die Gründung einer milliardenschweren Super League angekündigt. Nach massiver Kritik von Fans und Öffentlichkeit hatten die potentiellen englischen Teilnehmer aber ihren Verzicht angekündigt. Auch Atlético Madrid und Inter Mailand verabschiedeten sich aus dem Projekt.

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Die Wettervorhersage

Das Wetter in Norddeutschland: Heute Nachmittag neben Sonne auch einige Wolken, vereinzelt Schauer, Temperaturen 9 Grad in Nordfriesland bis 17 Grad in Göttingen. An der Nordsee später stürmische Böen. Morgen wechselnd bewölkt, einzelne Schauer, daneben Aufheiterungen, an der Ostsee und in Vorpommern längere sonnige Abschnitte. Höchstwerte 8 bis 11 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag heiter bis wolkig, meist trocken, 8 bis 12 Grad.

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Deutschland und die Welt

Eine Hand hält einen Corona-Impfstoff von AstraZeneca.

Corona: Dänemark überlässt SH 55.000 AstraZeneca-Impfdosen

Damit reagiert das Land auf eine Anfrage von Ministerpräsident Daniel Günther. Dänemark setzt den Impfstoff derzeit nicht ein. mehr

Medizinerin Prof. Eva Hummers im Porträt
11 Min

Interview: Ist die Impfpriorisierung noch sinnvoll?

Die Priorisierung könne erst aufgehoben werden, wenn genug Impfstoff für alle da sei, sagt Eva Hummers, Mitglied der Ständigen Impfkommission. 11 Min

Zu Hause lernen

Ein Mädchen sitzt am häuslichen Esstisch und erledigt seine Hausaufgaben mithilfe eines Tablet PC. © Imago Images Foto: Fotostand

Homeschooling während Corona-Pandemie: Bildungsangebote im NDR

Um Familien im Lockdown zu unterstützen, erweitern die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Bildungsangebot. mehr

Niedersachsen

Ein Aufseher schließt Tür einer Geschlossenen Unterbringung auf. © picture-alliance/ dpa/dpaweb Foto: Maurizio Gambarini

Schüsse in Braunschweig: Vierter Verdächtiger in U-Haft

Die Hintergründe der Schießerei sind unklar. Die drei zuvor in Haft genommenen Verdächtigen schweigen zu den Vorwürfen. mehr

Das Museumsschiff Friederike von Papenburg wird saniert. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

"Friederike von Papenburg" wird nach Brand saniert

Ein Feuer hatte einen Teil der Brigg Anfang des Jahres zerstört. Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. mehr

Schleswig-Holstein

Polizeiabzeichen auf den Uniformärmeln zweier Bundespolizisten. © dpa

Polizei durchsucht Wohnungen von mutmaßlichen Schleusern

Die Beschuldigten sollen illegal Menschen aus Syrien hergeholt haben. Es geht um Wohnungen in Norderstedt und Wedel. mehr

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein © NDR Foto: Lisa Kaltenbach

Streik der Servicemitarbeiter am UKSH in Lübeck und Kiel

Die Mitarbeiter streiken seit heute Morgen. Der Streik ist insgesamt für zwei Tage angesetzt. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Ein übergewichtiges Kind bei einer ärztlichen Untersuchung © Colourbox

Kritik an Schwesig von Kinderärzten: Schulen und Kitas öffnen

In einem offenen Brief bezeichnen Kinder- und Jugendärzte die Schließung von Schulen und Kitas als "verheerend" für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen. mehr

Das mobile Impfteam arbeitet in einem Rettungswagen. © Christoph Woest Foto: Christoph Woest

Mobiles Impfteam mit Soldaten - Testlauf auf Poel

Die Impfstation in Kirchdorf arbeitet ohne Termine. Das Team besteht aus einem Arzt, einer medizinischen Fachkraft und zwei Bundeswehr-Angehörigen. mehr

Hamburg

Blick auf den Hamburger Hafen am Abend. © picture alliance / Zoonar Foto: Jonas Weinitschke

Bürgerschaft: Linke gegen Waffentransporte über den Hafen

Eine Volksinitiative fordert das Ende von Waffentransporten über den Hamburger Hafen. Darüber hat die Bürgerschaft debattiert. mehr

In Hamburg stehen ein Angeklagter und weitere Teilnehmer im Gerichtssaal. Der Angeklagte ist wegen Körperverletzung mit Todesfolge, gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr angeklagt. © picture alliance / dpa Foto: Georg Wendt

Polizist bei Zusammenstoß getötet: Sechs Jahre Gefängnis

Bei seiner Verhaftung gab er Gas und verursachte einen tödlichen Zusammenstoß: Ein 30-Jähriger muss ins Gefängnis. mehr