Eine Laborarbeiterin hält zahlreiche Omikron-Laborproben in die Kamera. © picture-allaince Foto: Sven Simon | Frank Hoermann

Coronavirus-Blog: Omikron-Variante dominiert in Europa

Laut EU ist Omikron nun in den meisten europäischen Ländern vorherrschend. Der Anteil liege bei rund 78 Prozent. Mehr Corona-News im Blog. mehr

Ein Rollator steht nahe einer Pflegefachkraft und einer Bewohnerin eines Seniorenheims. © dpa-Bildfunk Foto: Sina Schuldt

Kritik an fehlender Impfpflicht für private Pflegekräfte

Am 15. März kommt die Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen. Experten sehen noch Regelungsbedarf, da private Verträge ausgenommen sind. mehr

Hamburgs ehemaliger Justizsenator und heutiger Bundestagsabgeordneter Till Steffen (Grüne). © picture alliance/dpa Foto: Markus Scholz

Steffen zu Impfpflicht-Vorstoß: "Deutlich machen, es ist uns ernst"

Eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten will einen Gesetzentwurf für eine Impfpflicht vorlegen. Einer von ihnen ist der Hamburger Grünen-Politiker Till Steffen. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 02:35 Uhr

Merz soll neuer CDU-Chef werden

Die CDU will heute Ex-Unionsfraktionschef Merz zu ihrem neuen Vorsitzenden wählen. Wegen der Corona-Pandemie ist nur die engste Führungsriege in der Parteizentrale in Berlin. Die etwa tausend Delegierten stimmen online ab. Die Wahl von Merz gilt als sicher. Er war im Dezember in der ersten Mitgliederbefragung der Geschichte der CDU zum Parteivorsitz mit mehr als 62 Prozent zum Nachfolger von Armin Laschet bestimmt worden. Laschet war als Kanzlerkandidat gescheitert. Unklar ist dagegen aus Sicht von Beobachtern, wie groß der Rückhalt von Merz bei den Delegierten ist. Er selbst hatte in der "Süddeutschen Zeitung" mit Blick auf das prozentuale Ergebnis erklärt, eine Acht vorne wäre schön.

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Gewerkschaften freuen sich über höheren Mindestlohn

Die Gewerkschaften sich über die geplante Erhöhung des Mindestlohns erfreut gezeigt. Zuvor hatte Bundesarbeitsminister Heil angekündigt, die Vergütung solle zum 1. Oktober auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde steigen. Verdi-Chef Werneke sprach von einem wichtigen Zeichen, dass eine Haltelinie für Beschäftigte im Niedriglohnsektor eingezogen werde. Vom DGB hieß es, der höhere Mindestlohn schiebe der Entwertung von Arbeit einen wirksamen Riegel vor. Die Arbeitgeberverbände dagegen kritisierten das Vorhaben und haben juristische Schritte angekündigt. Nach jetzt geltendem Recht steigt der Mindestlohn zum 1. Juli von 9 Euro 82 auf 10 Euro 45, zum Oktober folgt dann nach den Plänen der Ampel-Koalition die Anhebung auf zwölf Euro. Das war eines der zentralen Wahlkampfversprechen der SPD.

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Bundesregierung: Atomkraft ist nicht nachhaltig

Die Bundesregierung lehnt die Einstufung von Atomkraft als nachhaltig offenbar ab. Das geht übereinstimmenden Berichten zufolge aus der deutschen Stellungnahme zu den Plänen der EU-Kommission hervor, die am Abend fristgerecht nach Brüssel abgeschickt worden sei. Erdgas stufe die Bundesregierung darin als wichtige Brückentechnologie ein. Der Vorschlag der EU-Kommission sieht vor, dass Gas- und Atomkraftwerke unter bestimmten Voraussetzungen als nachhaltige Investitionen bewertet werden.

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Ärzteverband: Anfang Februar wird es eng in den Kliniken

Die Ärzteorganisation Marburger Bund die Kliniken bereits in wenigen Tagen an ihrer Belastungsgrenze. Die Vorsitzende Johna sagte den "Funke"-Zeitungen, sollten die Corona-Zahlen weiter in diesem Tempo steigen, werde es spätestens Anfang Februar in den Krankenhäusern deutschlandweit sehr eng. Anders als in der ersten Pandemiewelle gehe es jetzt nicht mehr um zu wenig Technik oder zu wenige Beatmungsgeräte. Das Personal sei der Engpass, so Johna. Auch der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste zeigte sich angesichts der Personalnot bei Pflegekräften alarmiert. Präsident Meurer sagte der "Welt am Sonntag", ohne zusätzliche Kräfte - ob von der Bundeswehr oder aus dem Katastrophenschutz - drohten erhebliche Gefahren für die Versorgung.

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Nato-Militärübung im Mittelmeer

Inmitten der Ukraine-Krise hält die Nato im Mittelmeer eine große Militärübung ab. An den Marinemanövern ab Montag wird sich unter anderem der US-Flugzeugträger "USS Harry Truman" beteiligen. Ein Pentagonsprecher sagte, die Übung solle bis zum 4. Februar dauern. Sie habe nichts mit den Befürchtungen vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine zu tun. Moskau hatte zuvor großangelegte Marinemanöver in Atlantik, Arktis, Pazifik und Mittelmeer angekündigt.

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Engergie-Großprojekt in Wilhelmshaven?

In Norddeutschland soll angeblich ein Großprojekt entstehen, das zehn Prozent des deutschen Energiebedarf decken könnte. Laut "Welt am Sonntag" plant eine belgische Investorengruppe in Wilhelmshaven ein Terminal, um synthetisches Methan aus dem Mittleren Osten zu importieren und später dort auch in einer Fabrik weiterzuverarbeiten. Es solle bereits 2027 Gas mit einem Energiegehalt von 25 Terawattstunden angelandet werden. Daraus könne rund eine halbe Million Tonnen Wasserstoff hergestellt werden. In der letzten Ausbaustufe sei der Import von klimaneutralem, synthetischem Methan mit einem Energiegehalt von 250 Terawattstunden vorgesehen. Das entspreche fast zehn Prozent des gesamten deutschen Endenergiebedarfs. Der niedersächsische Umweltminister Lies sieht in dem Projekt nach eigenen Worten eine gigantische Chance, nicht nur für die Region, sondern für die Energiewende insgesamt. Norddeutschland könne das Tor für erneuerbare Energie für ganz Deutschland werden, so Lies in der Zeitung.

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2. Liga: HSV gewinnt Stadtderby gegen St. Pauli

In der 2. Fußball-Bundesliga hat der Hamburger SV das Stadtderby für sich entschieden. Der HSV gewann gegen Spitzenreiter St. Pauli im heimischen Volksparkstadion mit 2:1 und klettert vorerst auf den Relegationsplatz drei. Außerdem siegte der 1. FC Nürnberg in Düsseldorf mit 1:0. Die Franken stehen damit auf Platz vier und haben einen Punkt Rückstand auf den HSV. St. Pauli bleibt mindestens bis morgen Tabellenführer. Und zum Auftakt des 20. Spieltags der Bundesliga hat Eintracht Frankfurt gegen Arminia Bielefeld mit 0:2 verloren.

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Handball-EM: Deutschland verliert auch gegen Norwegen

Bei der Handball-Europameisterschaft hat Deutschland auch das zweite Hauptrundenspiel verloren. Die DHB-Auswahl unterlag Norwegen mit 23:28. Damit haben Deutschlands Handballer nur noch minimale Chancen, das EM-Halbfinale zu erreichen. Am Sonntag trifft die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason auf Schweden.

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Wettervorhersage

Meist dicht bewölkt, verbreitet Regen und im Harz Schnee. In Vorpommern derweil aufgelockert. Tiefstwerte plus 7 bis minus 2 Grad. Am Tage viele Wolken, kaum Sonne und gebietsweise etwas Regen. Höchstwerte 4 bis 8 Grad. Am Sonntag stark bewölkt oder trüb, nur selten etwas Sonne und meist trocken, 4 bis 8 Grad. Am Montag viele Wolken, teils trüb und örtlich Sprühregen bei Temperaturen von 5 bis 8 Grad.

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Deutschland und die Welt

Antony Blinken (l.), Außenminister der USA, und Sergei Lawrow, Außenminister von Russland, geben sich die Hand. © dpa bildfunk/Pool AP Foto: Alex Brandon
5 Min

Kommentargespräch: Dialog zwischen Russland und den USA kommt voran

Russlands Außenminister Lawrow und US-Kollege Blinken haben eine positive Bilanz ihres Gesprächs zum Ukraine-Konflikt gezogen. Einschätzungen von ARD-Korrespondentin Helga Schmidt. 5 Min

Spielszene im Derby HSV - FC St. Pauli © Witters Foto: Tim Groothuis

HSV dreht das Spiel und gewinnt Derby gegen FC St. Pauli

Der Hamburger SV hat damit zum ersten Mal seit fast drei Jahren wieder den FC St. Pauli besiegt. Die Kiezkicker drohen die Tabellenführung in der zweiten Fußball-Bundesliga zu verlieren. mehr

Niedersachsen

Stephan Weil (SPD), Ministerpräsident Niedersachsen, spricht in der Landespressekonferenz im niedersächsischen Landtag. © dpa Foto: Julian Stratenschulte

Weil sieht keinen Anlass für "totalen Lockdown"

Man habe es jetzt mit einem neuen Gegner zu tun, sagte Niedersachsens Ministerpräsident vor den Bund-Länder-Beratungen. mehr

Eine Schülerin der Möser-Realschule am Westerberg hält einen Teststreifen aus einem Corona-Antigen-Schnelltest. © dpa-Bildfunk Foto: Friso Gentsch

CDU und SPD noch uneins über 2G-Regel für Jugendliche

Die tägliche Testpflicht an den Schulen soll zudem auch im neuen Halbjahr zunächst weitergeführt werden. mehr

Schleswig-Holstein

Betten stehen auf einem Krankenhaus-Flur © dpa Foto: Rainer Jensen

Corona in SH: Omikron füllt Normalstationen von Kliniken

Nach Angaben der Krankenhausgesellschaft (KGSH) stieg die Zahl der belegten Betten innerhalb einer Woche um 30 Prozent. mehr

Das Minenjagdboot "Bad Bevensen". © Marine Archiv Foto: Marine Archiv

Minenjagdboot "Bad Bevensen" setzt neuen Kurs

Corona hatte die Besatzung in eine frühe Weihnachtspause geschickt. Seit dem Nachmittag ist das Boot nun wieder auf See. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Rohre für die Ostsee-Gaspipeline Nord Stream 2 werden auf dem Gelände des Hafens Mukran bei Sassnitz gelagert. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

Ukraine-Krise: Stellt sich Schwesig gegen Scholz und Baerbock?

In der Ukraine-Krise ist der gesamte Westen um eine klare Sprache gegenüber Russland bemüht. Ministerpräsidentin Schwesig fällt dagegen mit sehr versöhnlichen Tönen auf. mehr

Stufenkarte nach risikogewichteten Kriterien für Mecklenburg-Vorpommern vom 21. Januar 2022. © NDR

Corona in MV: 2.424 Neuinfektionen - vier weitere Todesfälle

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen steigt in Mecklenburg-Vorpommern auf 737,7. Das ist eine Steigerung zum Vortag um knapp 76. mehr

Hamburg

Ein Mann mit einer FFP2-Maske wartet auf einen Zug. © picture alliance / ROBIN UTRECHT Foto: ROBIN UTRECHT

Zu viele noch ohne FFP2-Maske: Hochbahn zieht Konsequenzen

Wer in Bussen und Bahnen in Hamburg keine FFP2-Maske trägt, muss ab Sonnabend 40 Euro zahlen. 80 bis 90 Prozent der Fahrgäste halten sich aber an die Regeln. mehr

Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler. © picture alliance/dpa Foto: Kay Nietfeld

Ausschuss zur Cum-Ex-Affäre: Chef des Steuerzahlerbunds sagt aus

Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, betonte den hohen Schaden durch die Cum-Ex-Geschäfte. 30 Milliarden Euro seien "keine Peanuts". mehr