16:04 - 17:00 Uhr
Zum RadioprogrammDie Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Söder, Atomkraftwerke in Länderregie weiterbetreiben zu dürfen, wird von den Grünen abgelehnt. Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Haßelmann, sprach von einem durchsichtigen Wahlkampfmanöver. Sie forderte Söder auf, jetzt den Ausbau der Windenergie in Bayern voranzutreiben. Söder hat sich dafür ausgesprochen, das Atomgesetz zu ändern damit Kernkraftwerke in Landesverantwortung weiterbetrieben werden können. Zur Begründung sagte der CSU-Chef der "Bild am Sonntag", solange der Übergang zu den erneuerbaren Energien nicht gelungen sei, müsse man jede Form von Energie nutzen. Gestern sind in Deutschland die letzten drei Atomkraftwerke vom Netz gegangen.
Link zu dieser MeldungIn der Bundesregierung gibt es Überlegungen, den Einsatz Künstlicher Intelligenz zu regulieren. Digitalminister Wissing sagte der "Bild am Sonntag", Techniken wie ChatGPT dürften nur eingesetzt werden, wenn europäische Werte wie Demokratie, Transparenz und Neutralität eingehalten werden. KI-Systeme dürften nicht manipulieren, sie müssten die Menschen unterstützen. Er plädiert für einen EU-weiten Rechtsrahmen. Eine Sprecherin von Innenministerin Faeser sagte dem "Handelsblatt", im Wesentlichen komme es darauf an, eine Balance zwischen Innovationsoffenheit und rechtlichen Regeln zu schaffen. Zuletzt hatten elektronische Dialogsysteme wie ChatGPT oder Programme, die Bilder aufgrund von Beschreibungen erzeugen, für Aufsehen gesorgt.
Link zu dieser MeldungDie Gruppe der G7 will die Verschmutzung durch Plastikmüll bis zum Jahr 2040 beenden. Darauf einigten sich die Umweltminister der wirtschaftsstarken Demokratien bei ihrem Treffen im japanischen Sapporo. Mit ihrem Beschluss gehen die G7 einen Schritt weiter als die G20-Staaten, die sich bislang auf das Enddatum 2050 verständigt hatten. Nach Angaben der Umweltstiftung WWF gehen neuere Berechnungen davon aus, dass weltweit pro Jahr bis zu 23 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Seen, Flüsse und Meere gelangen.
Link zu dieser MeldungAm orthodoxen Osterfest haben Russland und die Ukraine Kriegsgefangene ausgetauscht. Nach Angaben des Präsidentenbüros in Kiew sind 130 ukrainische Militärs aus russischer Gefangenschaft entlassen worden. Der Austausch erfolgte in den vergangenen Tagen in Etappen. Von russischer Seite gibt es dazu bislang keine Informationen. Gefangenenaustausche sind das einzige Feld, über das die Kriegsparteien regelmäßig miteinander verhandeln.
Link zu dieser MeldungIm Sudan haben die Kämpfe zwischen der Armee und einer paramiltärischen Gruppe inzwischen mehr als 50 zivile Todesopfer gefordert. Seit gestern liefern sich beide Seiten in der Hauptstadt Khartum Gefechte. Auch heute Vormittag wurde geschossen. Panzer und Militär-Flugzeuge kamen zum Einsatz. Beide Gruppen kämpfen um die Kontrolle von Flughafen, Regierungsgebäuden und Fernsehsendern. Aus anderen Landesteilen wurden ebenfalls Gefechte gemeldet. Im Sudan war der langjährige Diktator al-Bashir vor vier Jahren gestürzt worden. Seitdem gab es immer wieder Kämpfe rivalisierender Gruppen. Die Militärmachthaber zögern eine Übergabe der Regierungsverantwortung an zivile Kräfte hinaus.
Link zu dieser MeldungAngesichts der Probleme bei der Deutschen Bahn schlägt die Unionsfraktion im Bundestag vor, den Konzern aufzuspalten. Die Bereiche Netz und Bahnhöfe sowie die Energiesparte sollten aus dem Unternehmen gelöst werden und in einer Infrastruktur-GmbH des Bundes gebündelt werden, zitiert die "Augsburger Allgemeine" aus einem Konzeptpapier. Die Bundesregierung soll so - unabhängig vom Bahnkonzern - entscheiden können, welche Strecken saniert oder neu gebaut werden. Der Verkehrsexperte der Unionsfraktion, Lange, sagte, mit der jetzigen Struktur könne die Bahn weder das laufende Geschäft noch die hochgesteckten Wachstumsziele im Fern- und Güterverkehr erfüllen. Auch der Bundesrechunungshof hatte in einem Sonderbericht für den Bundestag gefordert, Infrastruktur und Betrieb bei der Deutschen Bahn zu trennen. Der Bund brauche die Kontrolle über das Schienennetz.
Link zu dieser MeldungIn der zweiten Fußball Bundesliga hat der FC St. Pauli erstmals nach zehn Siegen wieder verloren. Die Hamburger mussten sich im eigenen Stadion Eintracht Braunschweig mit 1:2 geschlagen geben. Düsseldorf - Darmstadt 1:0 Karlsruhe - Bielefeld 4:2 Bundesligist Hertha BSC hat sich von Trainer Sandro Schwarz getrennt. Nachfolger bis zum Saisonende wird Pal Dardai.
Link zu dieser MeldungAn den Küsten heiter, im Binnenland bewölkt, vereinzelt etwas Regen. Höchstwerte zwischen 8 Grad auf Usedom und 15 Grad in der Grafschaft Bentheim. In der Nacht trocken, nur in Südniedersachsen und Südvorpommern Schauer. Tiefstwerte bei 7 bis 2 Grad. Morgen zur Nordsee hin heiter. Sonst bewölkt, gelegentlich etwas Regen. 8 bis 16 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag wechselhaft, meist trocken, 8 bis 15 Grad. Am Mittwoch oft freundlich, 8 bis 14 Grad.
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