Erste Tests abgeschlossen: 59 Corona-Fälle bei Blohm+Voss

Mindestens 59 Mitarbeiter der Hamburger Werft Blohm+Voss haben sich mit Corona infiziert - das ist nach Abschluss der Testreihe von Montag klar. Wie sich das Virus verbreitet hat, wird weiter untersucht. mehr

Corona-Ticker: Ermittlungen gegen Heim-Betreiber in Wentorf

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Betreiber eines Seniorenheims in Wentorf, in dem im Frühjahr 22 Bewohner an Corona erkrankt waren. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Weitere Riffe auf geplanter Tunnelstrecke vor Fehmarn

Riffe sind streng geschützt. Eine Studie in offiziellem Auftrag zeigt, dass drei Riffe auf dem geplanten Verlauf des Fehmarnbelttunnels liegen. Das Projekt könnte sich dadurch weiter verzögern. mehr

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Berichte von heute

23:30 - 00:00 Uhr

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MELDUNGEN| 23:00 Uhr

Deutsche Helfer fliegen nach Beirut

Frankfurt am Main: Nach den verheerenden Explosionen bekommt die libanesische Hauptstadt Hilfe aus Deutschland. Zur Stunde starten am Frankfurter Flughafen ein Team des THW und weitere Einsatzkräfte mit einer Maschine in Richtung Beirut. Unter ihnen sind Experten für die Bergung Verschütteter und Mediziner. Auch viele andere Staaten haben Hilfe zugesagt. Durch die Explosionen kamen nach offiziellen Angaben mehr als 130 Menschen ums Leben. Etwa 5.000 wurden verletzt, unter ihnen mehrere Deutsche. Nach Angaben der Behörden ist fast die Hälfte Beiruts zerstört oder beschädigt. Hunderttausende Menschen verloren ihr Zuhause. Die genaue Ursache für die Detonationen ist noch nicht geklärt. Die libanesische Regierung geht bislang davon aus, dass im Hafen gelagerte Chemikalien der Auslöser waren.

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Esper widerspricht indirekt Trump

Washington: US-Verteidigungsminister Esper hat Präsident Trump bei dessen Einschätzung zu den Explosionen in Beirut indirekt widersprochen. Esper sagte bei einer Online-Diskussion-Veranstaltung, er informiere mich über das, was passiert sei. Die meisten Menschen dächten, dass es ein Unfall gewesen sei. Trump hatte zuvor mit der Aussage für Wirbel gesorgt, bei den Detonationen habe es sich um einen mutmaßlichen Angriff mit einer Art von Bombe gehandelt. Das hätten ihm seine Generäle nahegelegt, so der Präsident. Der Nachrichtensender CNN zitierte drei anonyme Beamte des US-Verteidigungsministeriums, wonach es keine Hinweise für einen solchen Angriff oder Anschlag gebe.

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Geständnis im Lübcke-Prozess

Frankfurt am Main: Im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke hat der Hauptangeklagte den tödlichen Schuss auf den Politiker gestanden. Sein Anwalt erklärte im Namen des Beschuldigten, er habe geschossen. Die feige und grausame Tat werde immer unentschuldbar bleiben. Der Angeklagte schloss einen mutmaßlichen Komplizen in sein Geständnis mit ein und sprach in der Mehrzahl. Zudem verwies er mehrfach auf seine schwere Jugend und darauf, dass der Mitangeklagte ihn radikalisiert habe. Lübcke war im Juni vergangenen Jahres tot auf der Terrasse seines Wohnhauses im nordhessischen Wolfhagen-Istha gefunden worden. Die Bundesanwaltschaft wirft beiden vor, sie hätten aus rechtsradikaler und fremdenfeindlicher Gesinnung gehandelt.

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WHO mahnt junge Menschen zu Verantwortung

Genf: Die Weltgesundheitsorganisation hat erneut junge Menschen ermahnt, Verantwortung im Kampf gegen das Coronavirus zu übernehmen. WHO-Notfallkoordinator Ryan betonte, je mehr Junge sich wieder in Gesellschaft begäben, desto mehr handelten sie als Überträger. Dabei hätten sie eine große Chancen, durch ihr Verhalten die Ansteckungen zu verringern. Wörtlich riet der irische Epidemiologe, sich zu fragen, ob es wirklich nötig sei, zu dieser Feier zu gehen.

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Warnung vor Reisen in die Provinz Antwerpen

Berlin: Wegen des Anstiegs von Corona-Fällen warnt das Auswärtige Amt vor touristischen Reisen in die belgische Provinz Antwerpen. Auf der Internetseite hieß es, vor nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Provinz Antwerpen werde aufgrund erneut hoher Infektionszahlen derzeit gewarnt. Reisewarnungen werden ausgesprochen, wenn davon ausgegangen werden muss, dass eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht.

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Drei Angler aus Flensburger Förde gerettet

Flensburg: Helfer haben zwei Männer und eine Frau in der Förde aus Lebensgefahr gerettet. An der Aktion waren neben Einsatzschiffen von DGzRS und DLRG auch die Besatzung eines Arbeitsschiffes beteiligt, die mit Unterwasserarbeiten am Leuchtturm Kalkgrund beschäftigt war. Die Crew hatte laut DGzRS bemerkt, dass mehrere hundert Meter von ihrem Arbeitsort entfernt ein Angelboot gekentert war und Menschen im Wasser trieben. Ein Rettungshubschrauber brachte die unterkühlten Angler nach der Rettung aus der Flensburger Förde ins Krankenhaus.    

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Schachtjor Donezk besiegt VfL Wolfsburg

Zum Sport: Der VfL Wolfsburg ist beim Restart der Europa League ausgeschieden. Nach der 1:2-Hinspielniederlage unterlagen die Niedersachsen auch im Rückspiel beim ukrainischen Meister Schachtjor Donezk mit 0:3.

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Die Wettervorhersage

Es ist leicht bewölkt, später meist klar, trocken. Tiefstwerte 18 bis 10 Grad. Am Donnerstag sonnig und trocken. Höchstwerte 23 an der See bis 33 Grad in Hannover. Die weiteren Aussichten: Am Freitag und Samstag durchweg sonnig bei 25 bis 36 Grad. Am Sonntag sonnig, später Quellwolken, meist trocken, 24 bis 35 Grad.

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Deutschland und die Welt

02:45

Kommentar: "Desaster in Beirut übersteigt Libanons Kraft"

Bei der Explosion in Beirut sind mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen. Wie konnte das Unglück geschehen und wie wird der Libanon damit umgehen? Ein Kommentar von Korrespondent Carsten Kühntopp. Audio (02:45 min)

Die Blendung: Wie Lügen die Debatte bestimmen

Donald Trump twittert tausendfach "alternative Fakten". Doch auch Helmut Kohls "blühende Landschaften" wurden nicht wahr. NDR Info blickt in einer Sommerserie auf die Lüge als politisches Mittel. mehr

Mehr als 30 Grad: Es wird heiß im Norden

In Norddeutschland wird es mindestens bis zum Wochenende fast überall mehr als 30 Grad warm. Regen ist nicht in Sicht, die Waldbrandgefahr steigt. mehr

Niedersachsen

Großenkneten: Corona-Infektionen in Schlachthof

Im Landkreis Oldenburg haben sich erneut Schlachthof-Mitarbeiter mit Corona infiziert. Betroffen ist ein Betrieb in Großenkneten. 20 Infektionen wurden bei 1.000 Tests festgestellt. mehr

Land plant höheres Bußgeld für Maskenverweigerer

Niedersachsen will Verstöße gegen die Maskenpflicht im ÖPNV strenger ahnden. Wer in Bussen und Bahnen Mund und Nase nicht bedeckt und ertappt wird, soll künftig 150 Euro zahlen. mehr

03:01
Hallo Niedersachsen
04:53
Hallo Niedersachsen
02:00
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

SH-Regierung: "Es ist nicht die Zeit zu lockern"

Die schleswig-holsteinische Landesregierung will zunächst auf weitere Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen verzichten. Ministerpräsident Günther sagte, man gehe auf Nummer sicher. mehr

Auszubildende von Mast erschlagen: Staatsanwaltschaft ermittelt

Eine Frau ist in Kiel von einem Fahnenmast erschlagen worden. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Offenbar hätte ein Lkw, der den Mast touchiert hatte, nicht auf dem Rathausplatz fahren dürfen. mehr

02:16
Schleswig-Holstein Magazin
02:28
Schleswig-Holstein Magazin
02:47
Schleswig-Holstein Magazin

Vorsichtige Freude auf den Schulstart

Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

MV: Landkreise kritisieren Maskenpflicht auf Schulhöfen

Die Maskenpflicht auf Schulhöfen stößt auf breite Kritik. Sie sei für viele Eltern nicht nachvollziehbar, sagen Elternvertreter. Der Landkreistag forderte mehr Augenmaß bei Restriktionen. mehr

Corona: Beamte des Schulministeriums in Quarantäne

Mehrere Mitarbeiter des Bildungsministeriums sind in Quarantäne. Eine Kollegin war krank im Büro erschienen, nachdem sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hatte. mehr

03:30
Nordmagazin
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Nordmagazin

Hamburg

Schulstart in Hamburg - mit Kritik

Der Unterricht für Hamburgs Schüler geht wieder los - mit Unterricht vor Ort. Elternverbände und die politische Opposition kritisieren das. mehr

30.000 Euro für Bekannte? Seniorin durchschaut Betrug

Ein Team von Betrügern hat versucht, an 30.000 Euro einer 95 Jahre alte Frau aus Hamburg-Rahlstedt zu kommen. Doch die Dame alarmierte die Kriminalpolizei. mehr