Impfmittel und Impfspritzen stehen auf einem Tisch. © picture alliance/Geisler-Fotopress/Dwi Anoraganingrum

Corona-News-Ticker: Deutschland könnte sein Spendenziel verpassen

Bislang hat Deutschland 17 Millionen Impfdosen an ärmere Länder gespendet - versprochen sind 100 Millionen bis Ende des Jahres. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Besucher und bunte Stände auf dem Hamburger Weihnachtsmarkt Santa Pauli © dpa-Bildfunk Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Hamburg: 2G in Geschäften, auf Weihnachtsmärkten und Winterdom

Ohne Maske einkaufen und zum Friseur: Das ist ab Sonnabend in Hamburg möglich. Auch Weihnachtsmärkte und Winterdom dürfen öffnen. mehr

In Wilhelmshaven ist die Nordsee dank Sturmtief "Sabine" aufgewühlt. (Archivfoto) © picture alliance / dpa Foto: Mohssen Assanimoghaddam

Niedersachsen stehen stürmische Tage bevor

Der erste starke Herbststurm steht bevor. An der Küste sind schwere Sturmböen, auf den Gipfeln orkanartige Böen möglich. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

Morgenandacht

05:56 - 06:00 Uhr

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 05:40 Uhr

Mehrere Bundesländer fordern einheitliche Corona-Regeln

Mehrere Bundesländer fordern einheitliche Lösungen im Kampf gegen Corona. Vom Bund müsse eine geordnete Übergangsregelung kommen, sagte der Gesundheitsminister von Rheinland-Pfalz, Hoch, dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Niemand wolle, dass es nach Beendigung der epidemischen Lage nationaler Tragweite einen Flickenteppich im Umgang mit der Pandemie gibt, so Hoch. Ähnlich äußerten sich Vertreter Nordrhein-Westfalens, Thüringens und Sachsens. Die Thüringer Gesundheitsministerin Werner sagte, angesichts „stark steigender Infektionszahlen“ müssten die Anti-Corona-Maßnahmen bundeseinheitlich fortgeführt werden. Aus Sachsen hieß es, der Schritt zur Beendigung der epidemischen Lage erscheine mit Blick auf die Zahl der Covid-Patienten in den sächsischen Krankenhäusern verfrüht. Am Montag hatte sich Bundesgesundheitsminister Spahn dafür ausgesprochen, die sogenannte epidemische Lage zur Eindämmung des Coronavirus Ende November auslaufen zu lassen. Sie gilt seit März 2020. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Landsberg, Sprach unterstützt Spahns Vorstoß. Landsberg sagte in der „Rheinischen Post“, es sei ein Fehler, den Ausnahmezustand bei einer Impfquote von rund 80 Prozent weiter fortzuschreiben.

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Corona: Sieben-Tage-Inzidenz steigt

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist den siebten Tag in Folge gestiegen. Nach 75,1 gestern liegt sie heute bei 80,4. Vor einer Woche hatte sie 65,4 betragen. Zudem meldeten die Gesundheitsämter binnen eines Tages rund 17.000 positive Tests. Das sind rund 5.000 mehr als vor einer Woche. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 92 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus verzeichnet.

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Kinderärzte warnen vor Impfdruck auf Familien

Kinder- und Jugendärzte warnen die Politik vor einem Corona-Impfdruck auf Familien. Anlass ist der Start des Zulassungsverfahren eines Impfstoffs für Kinder unter 12 Jahren. Seit Montag prüft die europäische Arzneimittelbehörde EMA, ob das Vakzin von Biontech/Pfizer auch für Fünf- bis 11-Jährige zugelassen wird. Der Präsident des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Fischbach geht davon aus, dass dies bald der Fall sein wird. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte er, sein Verband rate aber dringend, anschließend die Empfehlung der Ständigen Impfkommission abzuwarten. Diese müsse genau klären, für wen ein Kinder-Impfstoff wirklich sinnvoll eingesetzt werden könne. Dass Bundesgesundheitsminister Spahn und andere Politiker im Sommer Impfungen von Kindern ab 12 Jahren eingefordert hatten, bevor Mediziner und Wissenschaftler dazu rieten, bezeichnete Fischbach als übergriffig. Dies habe viel Verwirrung bei Patienten und in Familien verursacht. Daher sollte sich Spahn jetzt tunlichst zurückhalten, so der der Präsident des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte. Dem Bundesgesundheitsminister fehle hier die Expertise.

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Kabinett befasst sich mit illegaler Migration über Belarus und Polen

Das Bundeskabinett befasst sich heute mit der wachsenden Zahl von Migranten, die über Belarus und Polen nach Deutschland kommen. Bundesinnenminister Seehofer will dabei Vorschläge unterbreiten, um dagegen vorzugehen und warnt vor noch mehr unerlaubten Einreisen. Einem Bericht seines Ministeriums zufolge, aus dem das Nachrichtenportal "The Pioneer" zitiert, halten sich in Belarus an der Grenze zu Polen mittlerweile etwa 15.000 Migranten auf. Die EU wirft dem belarussischen Machthaber Lukaschenko vor, absichtlich Flüchtlinge aus Krisenregionen an die EU-Außengrenzen zu bringen.

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Baerbock: Keine Betriebsgenehmigung für Nord Stream 2

Grünen-Chefin Baerbock hat sich dafür ausgesprochen, zunächst keine Betriebsgenehmigung für die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 zu erteilen. Der "Funke Mediengruppe" sagte sie, nach europäischen Recht müsse der Betreiber der Pipeline ein anderer sein, als derjenige, der das Gas durchleitet. Solange dies ein und derselbe Konzern sei, dürfe die Betriebserlaubnis nicht erteilt werden, so Baerbock. Die Bundesnetzagentur prüft derzeit, ob die EU-Regeln eingehalten werden. Die rund 1.200 Kilometer lange Pipeline Nord Stream 2 soll Gas von Russland nach Deutschland transportieren. Wann sie in Betrieb geht, ist offen.

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Sea Watch 3 wartet weiter auf sicheren Hafen

Das Rettungsschiff "Sea Watch 3" wartet mit mehr als 400 Migranten an Bord im Mittelmeer weiter auf die Zuweisung eines sicheren Hafens. Die Crew hatte die Menschen am Sonntag und Montag bei insgesamt sieben Einsätzen vor der libyschen Küste aufgenommen. Man habe viele Kinder und Jugendliche an Bord, zudem mehrere Menschen mit Treibstoffverbrennungen, hieß es von der Besatzung des Rettungsschiffs. Die italienische Küstenwache hat inzwischen drei verletzte Frauen an Land gebracht, wo sie nun medizinisch versorgt werden.

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Buchmesse eröffnet - Grütters dankt Branche

Kulturstaatsministerin Grütters hat sich bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse für den Einsatz der Branche in der Corona-Krise bedankt. Die CDU-Politikerin sagte, ihr sei bewusst, wie sehr Autorinnen und Autoren, Verlegerinnen und Verleger sowie andere Kreative unter den Folgen der Pandemie gelitten hätten. Die 73. Frankfurter Buchmesse findet in diesem Jahr mit deutlich weniger Besuchern und Ausstellern statt. Insgesamt 2000 Verlage und Unternehmen aus 80 Ländern werden erwartet. Gastland ist Kanada.

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Fußball: Leipzig und Dormund verlieren

In der Fußball-Champions-League steht RB Leipzig kurz vor dem Aus. Die Sachsen mussten sich bei Paris St. Germain mit 2:3 geschlagen geben und haben damit nur noch theoretische Chancen auf das Achtelfinale. Borussia Dortmund hat sein Gruppenspiel am Abend ebenfalls verloren. Der BVB unterlag bei Ajax Amsterdam mit 0:4.

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Die Wettervorhersage

Heute anfangs freundlich, später stark bewölkt und aufkommender Regen, teils auch Gewitter, Temperaturen 15 bis 20 Grad. Stürmische Böen, an der Nordsee auch Sturmböen. Morgen aufgelockert bis dicht bewölkt und gelegentlich Schauer, vereinzelt Gewitter. Höchstwerte 11 bis 15 Grad. Zeitweise sehr windig bis stürmisch, an der See und bei Gewittern Sturmböen. Die weiteren Aussichten: Am Freitag wechselnd bewölkt und Schauer bei 8 bis 11 Grad.

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Deutschland und die Welt

Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) spricht auf einer Pressekonferenz. © NDR

HSH Nordbank: Schnellerer Abbau von Schiffskrediten möglich

Die Abwicklungsgesellschaft für faule Schiffskredite der ehemaligen HSH Nordbank kommt mit der Abwicklung schneller voran als geplant. mehr

Ein Schiff liegt in einem Trockendock einer Werft im Hamburger Hafen. © picture alliance / dpa Foto: Marcus Brandt

Corona-Krise trifft Schiffbau in Norddeutschland hart

Bei den Werften ist innerhalb eines Jahres jeder zwölfte Arbeitsplatz weggefallen. Auch für kommendes Jahr befürchten Betriebsräte einen Stellenabbau. mehr

Niedersachsen

Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) spricht während einer Pressekonferenz. © NDR

Corona: Ministerin Behrens blickt optimistisch auf den Winter

In den kommenden Monaten seien noch ein paar Regeln nötig, bis Niedersachsen sich dann ganz davon verabschieden könne. mehr

Ein Justizvollszugsbeamter steht im Innenhof eines Gefängnisses. © NDR Foto: Julius Matuschik

Getötete Schwangere in Lüneburg: Verdächtiger bestreitet Tat

Der Lebensgefährte der Frau soll für ihren und den Tod ihres ungeborenen Kindes verantwortlich sein. Er sitzt in Haft. mehr

Schleswig-Holstein

Zwei Menschen gehen mit vollen Einkaufstaschen durch die Stadt. © Picture Alliance Foto: Monika Skolimowska

Studie im Einzelhandel: Starke Umsatzeinbußen durch Corona

Jeder zweite Einzelhändler in SH hat demnach starke Umsatzeinbußen, jeder sechste kämpft wegen der Folgen um seine Existenz. mehr

Die 96-jährige Angeklagte Irmgard F. sitzt in einem Krankentransportstuhl hinter einer Plexiglasscheibe im Gerichtssaal neben ihren Anwälten Niklas Weber und Wolf Molkentin (r). © dpa Foto: Christian Charisius

Stutthof-Prozess in Anwesenheit der ehemaligen KZ-Sekretärin gestartet

Irmgard F. steht seit Dienstag wegen Beihilfe zum Mord vor Gericht. Sie soll den Massenmord im Konzentrationslager Stutthof unterstützt haben. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

In einem PCR-Labor bereitet eine Mitarbeiterin Abstrichtupfer von Patienten für die SARS-CoV-2-Diagnostik an einem Analysegerät vor. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Waltraud Grubitzsch

Corona-Ausbruch in Pflegeheim: Viele ungeimpfte Pflegekräfte

Ein Heim in Bad Doberan kämpft mit einem Corona-Ausbruch. 98 Fälle wurden registriert, sechs Menschen sind gestorben. mehr

Prüfung des Technischen Hilfswerks © NDR.de Foto: Thomas Naedler

Rostocker THW feiert 30. Jubiläum

Zur Gründung im Oktober 1991 hatten sich knapp 25 Freiwillige gemeldet. In MV sind heute 1.300 Helfer aktiv. mehr

Hamburg

Demo-Luftballon vor dem Hamburger Rathaus. © Imago/ EPD

Hamburg: SPD und Grüne wollen Klimaschutzziele verschärfen

Nach dem koaltionsinternen Streit haben sich die Spitzen beider Parteien auf einen Kompromiss geeinigt. mehr

Blick auf den Stadteingang Elbbrücken (Visualisierung). © gmp

Wie das Gebiet an den Elbbrücken attraktiver werden soll

Bisher ein spröder Ort, bald soll man sich dort gern aufhalten können. Der Senat hat einen Rahmenplan für das Gebiet beschlossen. mehr