Auf einem Smartphone-Display steht "Anruf fehlgeschlagen". © NDR Foto: Sven Glagow

Corona-News-Ticker: Impf-Hotline in Niedersachsen überlastet

Die Leitungen sind dem Ansturm nicht gewachsen, auch bei der Online-Buchung gibt es Verzögerungen. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Der Hauptangeklagte im Prozess um den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke, Stephan E. (links), kommt in den Gerichtssaal. © Reuters/Pool/dpa Foto: Kai Pfaffenbach

Höchststrafe für Hauptangeklagten im Lübcke-Mordprozess

Er wurde zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Mitangeklagte erhielt eine Bewährungsstrafe. Mehr bei tagesschau.de extern

Einsatzkräfte des Kampfmittelräumdienstes erkunden das Gelände auf einer Baustelle, auf der eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurde. © picture alliance/dpa | Bodo Marks

Fliegerbombe auf Hamburger Heiligengeistfeld entschärft

Am späten Mittwochabend wurde der Blindgänger unschädlich gemacht. Hunderte Menschen mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. mehr

NDR Info im Radio

Livestream
Player im neuen Fenster

Infoprogramm

06:00 - 20:00 Uhr

Zum Radioprogramm

MELDUNGEN| 11:41 Uhr

Lebenslang für Mörder von Walter Lübcke

Im Prozess um den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Lübcke hat das Oberlandesgericht Frankfurt die Urteile gesprochen. Der 47-jährige Hauptangeklagte muss lebenslang ins Gefängnis. Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest. Über eine anschließende Sicherungsverwahrung soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Gegen einen Komplizen verhängte das Gericht eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren; und zwar wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Keine Berücksichtung fand der Vorwurf, er habe Beihilfe zum Mord geleistet. Der CDU-Politiker Lübcke war im Juni 2019 auf der Terrasse seines Hauses erschossen worden.

Link zu dieser Meldung

Innenministerium bereitet Einreisesperren vor

Das Bundesinnenministerium bereitet Einreisesperren für Großbritannien, Portugal, Brasilien und Südafrika vor. Grund sind hochansteckende Coronavirus-Mutationen, die sich in diesen Ländern stark verbreitet haben. Nach Angaben von Innenminister Seehofer soll die Vorlage für die neuen Reisebeschränkungen bis morgen in der Bundesregierung abgestimmt werden. Der CSU-Politiker sagte, Deutschland wolle nicht auf eine Entscheidung auf EU-Ebene warten. Es sei nicht damit zu rechnen, dass es in absehbarer Zeit zu einer europäischen Lösung komme, die den deutschen Vorstellungen entspreche. In Deutschland gelten wegen der hochansteckenden Virus-Mutationen schon seit Sonntag verschärfte Einreiseregeln für mehr als 20 Staaten.

Link zu dieser Meldung

7-Tage-Inzidenz sinkt in Deutschland auf unter 100

In Deutschland ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit drei Monaten wieder unter die Marke von 100 gefallen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sank der Wert im bundesweiten Durchschnitt auf 98. Er zeigt an, wie viele Corona-Neuinfektionen es auf 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche gibt. Die Bundesregierung strebt eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50 an. Die Gesundheitsämter haben gestern insgesamt rund 17.500 Neuinfektionen gemeldet - das sind rund 2.800 weniger als eine Woche zuvor. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Virus in Verbindung stehen, ist mit 941 innerhalb der letzten 24 Stunden weiterhin hoch.

Link zu dieser Meldung

Altmaier verteidigt im Bundestag Regierungskurs

Wirtschaftsminister Altmaier hat im Bundestag den Regierungskurs in der Pandemie verteidigt. Der CDU-Politiker sagte vor den Abgeordneten, nach der zweitstärksten Rezession der Nachkriegszeit im vergangenen Jahr werde es in diesem Jahr ein Wachstum von drei Prozent geben. Altmaier rechnet von November 2020 bis Juli 2021 mit Corona-Hilfen von bis zu 50 Milliarden Euro. Mit dem Geld könnten Umsatzverluste ausgeglichen und Fixkosten bezahlt werden. Industrie- und Handelsvertreter kritisieren allerdings, dass die Antragshürden für die Hilfen zu hoch seien und das Geld zu spät ausbezahlt werde.

Link zu dieser Meldung

BGH: Kein Schadenersatz wegen alter Mietpreise

Mieter haben keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn ein Bundesland eine unwirksame Mietpreisbremse erlassen hat. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. In dem Verfahren ging es um mehrere Mieter in Frankfurt am Main. Sie hatten das Land Hessen verklagt. Die Mieter wollten auf Grundlage der früheren hessischen Mietpreisbremse eine Rückzahlung. Sie scheiterten aber in den Vorinstanzen. Die Deckelung war in der Zwischenzeit offiziell für unwirksam erklärt worden. Das Land Hessen hatte die entsprechende Verordnung nicht ausreichend begründet.

Link zu dieser Meldung

Niedersachsen: Vergabe von Impfterminen startet

In Niedersachsen werden von heute an Termine für die Corona-Impfungen von über 80-jährigen Senioren vergeben. Seit acht Uhr sind Anmeldungen über das Internet und per Telefon möglich. (Unter der Nummer 0800 9988 665 oder unter www.impfportal-niedersachsen.de ) Die etwa 550.000 Frauen und Männer die zu Hause leben, können einen Termin beantragen. Die Landesregierung rechnet mit großer Nachfrage. Deshalb könne es Wartezeiten und technische Probleme geben. Unterdessen meldet die "Neue Osnabrücker Zeitung", dass Niedersachsen derzeit an einem Plan für Lockerungen der Corona-Beschränkungen arbeitet. Demnach soll das Konzept aber nur eine grobe Leitlinie sein, sobald die Zahl der Neuinfektionen weiter sinkt.

Link zu dieser Meldung

UNHCR: Recht auf Asyl gilt auch in der Pandemie

Die Vereinten Nationen kritisieren europäische Staaten, weil sie Flüchtlinge an den Grenzen zurückweisen. Mancherorts würden die Asylsuchenden gewaltsam abgedrängt, sagte die stellvertretende Flüchtlingshochkommissarin Triggs in Genf. Berichte darüber häuften sich. So würden Boote mit Migranten wieder aufs offene Meer hinaus gezogen. Konkrete Länder nannte die UN-Vertreterin nicht. Triggs fügte hinzu, das Recht auf Asyl werde auch durch die Corona-Pandemie nicht ausgesetzt. Die EU-Innenminister unternehmen seit dem Vormittag einen neuen Versuch, die gemeinsame Asyl- und Migrationspolitik zu reformieren.

Link zu dieser Meldung

Vendée Globe: Franzose gewinnt - Drama um Herrmann

Der französische Segler Yannick Bestaven hat die "Vendée Globe“ für sich entschieden. Er kam heute früh an der französischen Atlantikküste nach 80 Tagen als erster ins Ziel. Die Regatta gilt als das härteste Yachtrennen der Welt. Der Hamburger Segler Boris Herrmann lag lange aussichtsreich im Rennen. Allerdings kollidierte sein Schiff auf der letzten Etappe mit einem Fischkutter. Der 39-jährige Sportler blieb unverletzt, ein Podestplatz rückte jedoch außer Reichweite. Herrmann wird am Vormittag im Zielhafen erwartet.

Link zu dieser Meldung

Das Wetter für Norddeutschland

Bewölkt, im Norden etwas Sonne, in Niedersachsen leichter Regen oder Schneeregen, hier besteht Glättegefahr, 1 bis 5 Grad. Nachts vielerorts trocken, in Niedersachsen Schnee oder Regen, Tiefstwerte plus 3 Grad in der Grafschaft Bentheim, bis minus 4 Grad in Anklam. Morgen im Norden oft trocken, südlich der Elbe zeitweise kräftiger Schneefall, minus 1 Grad in Grabow, bis 9 Grad in Emsbüren. Am Sonnabend länger freundlich, etwas Schneeregen, minus 1 bis plus 3 Grad.

Link zu dieser Meldung

Deutschland und die Welt

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) © picture alliance/dpa Foto: Michael Sohn
5 Min

Spahn zu Streit mit AstraZeneca: "Es geht um faire Verteilung"

Interview: Der Bundesgesundheitsminister ruft die EU-Kommission dazu auf, weiter mit dem Konzern über die Impfstoff-Lieferung zu verhandeln. 5 Min

Ultraschalluntersuchung © Colourbox
3 Min

Polnisches Abtreibungsverbot in Kraft

Polen hat die bereits restriktiven Abtreibungsgesetze des Landes nochmals deutlich verschärft. 3 Min

Zu Hause lernen

Ein Mädchen sitzt am häuslichen Esstisch und erledigt seine Hausaufgaben mithilfe eines Tablet PC. © Imago Images Foto: Fotostand

Homeschooling während Corona-Pandemie: Bildungsangebote im NDR

Um Familien im Lockdown zu unterstützen, erweitern die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Bildungsangebot. mehr

Niedersachsen

Ein Polizist sperrt rund um ein Wohnhaus die Straße. © dpa Foto: Philipp Schulze

Lüneburg: 20-Jähriger wegen Doppelmordes vor Gericht

Der Angeklagte soll im Juli in Neuenkirchen ein Ehepaar getötet und anschließend das Haus in Brand gesetzt haben. mehr

Der Angeklagte Ahmad A. verdeckt im Oberlandesgericht Celle sein Gesicht mit der Kapuze seines Pullovers. © dpa-Bildfunk Foto: Ole Spata

IS-Prozess: "Abu Walaa" drohen elfeinhalb Jahre Haft

Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch in dem Verfahren in Celle plädiert. Angeklagt ist der mutmaßliche Deutschland-Chef des IS. mehr

Schleswig-Holstein

Der Kieler Seehafen.

Seehafen Kiel: 80 Prozent weniger Passagiere wegen Corona

Während der Güterumschlag nahezu stabil blieb, sind die Passagierzahlen extrem eingebrochen. mehr

Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, spricht im Plenarsaal des Landtags. © dpa-Bildfunk Foto: Axel Heimken /dpa

Landtagsdebatte: Schulunterricht in Corona-Zeiten

Wie soll es an den Schulen unter Corona-Bedingungen weitergehen? Darüber haben die Parlamentarier im Landtag debattiert. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Simone Oldenburg, stellvertretende Parteivorsitzende der Partei Die Linke, spricht beim Bundesparteitag in Leipzig. © dpa picture alliance Foto: Britta Pedersen

Oldenburg soll Spitzenkandidatin der Linken werden

Die Linkspartei in MV will mit Simone Oldenburg an der Spitze in den Landtagswahlkampf ziehen. mehr

Das Vitanas-Pflegezentrum in Ueckermünde.

Corona in den Pflegeheimen: Immer mehr Infektionen

Die Lage in den Pflegeheimen bleibt angespannt. Das zuständige Landesamt meldete am Mittwoch seit Oktober mehr als 180 Todesfälle. mehr

Hamburg

Eine Schülerin einer Grundschule nimmt an einem Fenster Unterlagen entgegen. © NDR Foto: Screenshot

Wie Hamburger Schüler trotz Corona an ihre Zeugnisse kommen

Heute bekommen Schüler und Schülerinnen in Hamburg ihre Halbjahreszeugnisse - viele elektronisch, einige aus dem Fenster. mehr

Fachkräfte arbeiten im Airbus-Werk Finkenwerder in Hamburg an Flugzeugen der A320-Familie. © dpa Foto: Maurizio Gambarini

Corona-Fälle bei Airbus: Virus-Mutation nachgewiesen

Die Corona-Mutation ist nun auch in Hamburg angekommen. Zum ersten Mal wurden zwei Fälle nachgewiesen, bei denen keine Reisenden betroffen waren. mehr