Krankenschwestern und Pflegekräfte arbeiten im besonders geschützten Teil der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald mit Corona-Patienten. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Corona-News-Ticker: Intensiv-Pflegekräfte sind "absolut erschöpft"

Die Niedersächsische Pflegekammer warnt vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. Mehr Corona-News im Ticker. mehr

Manuela Schwesig © dpa-Zentralbild/dpa Foto: Jens Büttner

Lockdown in MV wird verlängert und deutlich verschärft

Der Landtag von MV stellt sich hinter den Lockdown-Kurs der Landesregierung. Nur die AfD stimmte dagegen. mehr

Blick auf die gesperrte Autobahn 1 in Hamburg: Fertigteile einer Brücke werden eingehoben. © picture alliance / dpa Foto: Axel Heimken

Autobahn 1 in Hamburg bis Montagmorgen gesperrt

Brückenbauarbeiten: Die A1 ist bis Montag früh zwischen Moorfleet und dem Autobahnkreuz Hamburg-Ost nicht befahrbar. mehr

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Reihe von an Haken aufgehängten Kopfhörern. © picture-alliance/dpa-Report

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MELDUNGEN| 11:25 Uhr

Bundesweite Ausgangssperre: Rechtsfragen offen

Saarlands Ministerpräsident Hans hält die geplante Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit bundesweiten Ausgangsbeschränkungen für eine Fehlentscheidung. Der "Welt" sagte der CDU-Politiker, nach rund einem Jahr mit einer Pandemie könne ein modernes Land wie Deutschland doch nicht auf alle Alternativen verzichten. Er verwies auf Möglichkeiten der Kontaktnachverfolgungen per App oder regelmäßiges Testen mit digital übermittelbaren Nachweisen. FDP-Vize Kubicki wies in den ARD-Tagesthemen darauf hin, dass die 6 Millionen Geimpften in Deutschland keine Gefahr mehr darstellten. Deswegen müssten sie ihre Grundrechte sofort wiederbekommen. Das neue Infektionsschutzgesetz sieht neben der nächtlichen Ausgangssperre auch Schließungen von Geschäften vor. Grenzwert soll eine Sieben-Tage-Inzidenz von 100 pro 100.000 Einwohner sein. Die Schulen sollen der Vorlage zufolge bei einem Inzidenzwert von 200 zum Distanzunterricht zurückkehren.

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Zusammenhang zwischen Sozialstatus und Covid-19

In Deutschland gibt es offenbar einen klaren Zusammenhang zwischen dem sozialen Status und dem Risiko, an Covid-19 zu erkranken beziehungsweise zu sterben. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf Studien des Robert-Koch-Instituts berichtet, war das Sterberisiko während der zweiten Corona-Welle in sozial benachteiligten Regionen um 50 bis 70 Prozent höher als in wohlhabenderen Regionen. Auch das Infektionsrisiko ist demnach ungleich verteilt. In stark sozial benachteiligten Gebieten habe der Inzidenzwert bei den 60- bis 79-Jährigen Anfang Januar bei rund 190 gelegen; bei sozial und finanziell besser gestellten Senioren im gleichen Alter dagegen bei etwas mehr als 100. Auch bei den über 79-Jährigen wird der Inzidenzwert in sozial benachteiligten Regionen fast doppelt so hoch angegebenen wie bei denen aus gut situierten Gegenden.

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RKI: Rund 23.800 Corona-Neuinfektionen

In Deutschland sind innerhalb eines Tages 23.804 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Damit ist die Zahl der positiven Tests im Wochenvergleich um rund ein Prozent zurückgegangen. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz, die vor einer Woche noch 120 betragen hatte, stieg auf knapp 161. Wie das Robert-Koch-Institut weiter mitteilte, meldeten die Gesundheitsämter gestern 219 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus; das ist im Wochenvergleich ein Rückgang um etwa elf Prozent. Bei den Todesfällen gibt es oft einen erheblichen Meldeverzug.

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Jugendämter befürchten vermehrte Schulabbrüche

Die Jugendämter in Deutschland rechnen mit doppelt so vielen Schulabbrechern in der Corona-Pandemie. Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter, Bahr, warnte in den Funke-Zeitungen, 2020 und 2021 würden voraussichtlich jeweils mehr als 200.000 Kinder und Jugendliche vorzeitig die Schulen verlassen. Die Kinder- und Jugendarbeit werde durch die Coronakrise um mindestens fünf Jahre zurückgeworfen. Die Schulabbrüche beträfen viele Gesellschaftsschichten, auch Kinder aus der Mittelschicht würden einen frühen Karriereknick erleben.

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Afghanistan-Einsatz kostete mehr als 12 Milliarden Euro

Der Bundeswehreinsatz in Afghanistan hat in den vergangenen knapp zwei Jahrzehnten mehr als 12 Milliarden Euro gekostet. Das geht aus einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt. Am höchsten waren die Einsatzkosten von 2010 bis 2012 mit jeweils mehr einer Milliarde Euro. In diesen drei Jahren waren zeitweise mehr als 5000 deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert. Die Nato hatte am Mittwoch entschieden, den Abzug aus Afghanistan einzuleiten. Die Bundeswehr soll bis Mitte August abrücken.

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Raúl Castro gibt Amt des Parteichefs ab

Zum Auftakt des achten Kongresses der Kommunistischen Partei Kubas hat Parteichef Raúl Castro seinen Rücktritt bekanntgegeben. Der Bruder des 2016 verstorbenen langjährigen Präsidenten und Revolutionsführers Fidel Castro sagte, er beende seine Arbeit mit der Genugtuung, seine Aufgabe erfüllt zu haben, und mit dem Vertrauen in die Zukunft des Landes. Am Montag soll der 60-jährige Präsident Díaz-Canel zum neuen Parteichef gewählt werden. Damit geht in Kuba die Ära Castro zu Ende. Die Brüder standen mehr als sechs Jahrzehnte an der Spitze des Karibikstaates.

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Prinz Philip wird beerdigt

Gut eine Woche nach seinem Tod wird Prinz Philip am Nachmittag beigesetzt Die Beerdigung des Ehemannes der britischen Königin Elizabeth der Zweiten findet auf Schloss Windsor nahe London statt. Die Trauerzeremonie beginnt mit einer landesweiten Schweigeminute. Wegen der Corona-Regeln dürfen vor Ort nur 30 Trauergäste teilnehmen, dabei handelt es sich fast ausschließlich um enge Familienmitglieder.

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Drei Raumfahrer von der ISS zurückgekehrt

Nach einem halben Jahr Aufenthalt in der internationalen Raumstation ISS sind drei Raumfahrer zur Erde zurückgekehrt. Die Sojus-Kapsel mit der Astronautin und den beiden Kosmonauten landete in der Steppe Kasachstans, wie Live-Bilder der russischen Raumfahrtbehörde zeigten. Die Wissenschaftler hatten 400 Kilometer über der Erde etliche Experimente unternommen.

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Das Wetter in Norddeutschland

Heute Durchzug dichter Wolken, gebietsweise etwas Regen. Teils aber auch länger freundlich, Höchstwerte 8 bis 13 Grad. Morgen viele Wolken, gebietsweise etwas Regen, teils freundliche Phasen, 9 bis 15 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Montag freundlich, in Niedersachsen häufig wolkig, dort etwas Regen, 10 bis 17 Grad. Am Dienstag in Niedersachsen leicht wechselhaft, sonst freundlich, 10 bis 17 Grad.

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Deutschland und die Welt

Pastorin Petra Bahr. © Evangelische Kirche / Patrice Kunte Foto: Patrice Kunte
4 Min

Gedenken an Corona-Tote: "Kollektives Innehalten ist wichtig"

Petra Bahr, Hannovers Regionalbischöfin und Mitglied des Deutschen Ethikrates, spricht im Interview über das Gedenkwochenende. 4 Min

Der CDU-Politiker Gunther Krichbaum hält eine Redeim Bundestag. © dpa picture alliance Foto: Monika Skolimowska
7 Min

Krichbaum: Unions-Fraktion ist das berufene Gremium für die Entscheidung

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum spricht sich dafür aus, die Frage der Kanzlerkandidatur in der Fraktion zu entscheiden. 7 Min

Zu Hause lernen

Ein Mädchen sitzt am häuslichen Esstisch und erledigt seine Hausaufgaben mithilfe eines Tablet PC. © Imago Images Foto: Fotostand

Homeschooling während Corona-Pandemie: Bildungsangebote im NDR

Um Familien im Lockdown zu unterstützen, erweitern die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Bildungsangebot. mehr

Niedersachsen

Ein Schild weist den Weg zu einem Campingplatz. © dpa-Zentralbild Foto:  Martin Schutt

Campingplätze: Urlauber und Betreiber protestieren in Berlin

Auch Betroffene aus Ostfriesland, Cuxhaven und der Wesermarsch wollen an dem Wohnmobilkorso in der Hauptstadt teilnehmen. mehr

Ein Sprengmeister trägt Dienstkleidung mit der Aufschrift "Kampfmittelbeseitigung" und dem Niedersachsen-Ross. © picture alliance/dpa Foto: Swen Pförtner

Blindgänger in Achim kontrolliert gesprengt

Rund 500 Menschen im Ortsteil Uphusen durften am frühen Freitagabend wieder in ihre Häuser zurückkehren. mehr

Schleswig-Holstein

Wolfgang Kubicki (FDP), Spitzenkandidat seiner Partei für die Bundestagswahl 2021, spricht bei der Landesvertreterversammlung der FDP Schleswig-Holstein in den Holstenhallen in Neumünster. © dpa-Bildfunk Foto: Axel Heimken

Kubicki als FDP-Spitzenkandidat gewählt

Die Delegierten der Landesvertreterversammlung stimmten am Vormittag mit 95,5 Prozent für Wolfgang Kubicki. mehr

Positiver Coronatest © PantherMedia Foto: RECSTOCKFOOTAGE

Corona in SH: Sieben-Tage-Inzidenz bei 73,5

Die Wochen-Inzidenz ist gegenüber dem Vortag leicht gesunken. Es gibt 277 Corona-Neuinfektionen. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Stühle stehen oben auf Tischen in einem Klassenzimmer. © dpa Bildfunk Foto: Julian Stratenschule

Schulschließungen: Landeselternrat empört

Der Vorsitzende Czerwinski spricht von Verunsicherung in der Elternschaft. Versäumter Lernstoff sei kaum mehr aufzuholen. mehr

Menschen warten vor dem Impfzentrum des Landkreises Vorpommern-Greifswald, hier können heute Impfwillige über 70 Jahre ihre Corona-Schutzimpfungen ohne vorherige Terminvergabe erhalten. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

Greifswald: Hunderte Meter lange Schlange bei Spontan-Impfaktion

Kreis impft spontan Menschen ohne Termin - 600 Impfwillige kommen, viele werden wieder abgewiesen. mehr

Hamburg

Hochspannungsmast bei blauem Himmel © picture alliance / Bildagentur-online/Ohde Foto: Bildagentur-online/Ohde

Hamburgs städtische Energieversorger fusionieren

Für die rund 150.000 Kundinnen und Kunden von Hamburg Energie und Wärme Hamburg soll sich so gut wie nichts ändern. mehr

Ein Passant geht über die menschenleere Elbpromenade im Hamburger Hafen. Der Corona-Lockdown mit nächtlicher Ausgangsbeschränkung in Hamburg wird nach Angaben von Bürgermeister Tschentscher über den 18. April hinaus verlängert. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

Hamburg verlängert Lockdown bis 2. Mai

Die strengen Hamburger Corona-Regeln bleiben in Kraft. Allerdings gibt es Lockerungen für Pflegeheime. mehr