Ein Schild mit dem Wort "geschlossen" hängt hinter einer Glastür. © photocase Foto: axelbueckert

Corona-Ticker: Harte Einschnitte im November

Kontakte müssen minimiert werden, Freizeiteinrichtungen und Lokale schließen. Die wichtigsten Ergebnisse des Corona-Gipfels im Live-Ticker. mehr

Eine rote Fußgängerampel steht an der Straße vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. © dpa Foto: Bernd von Jutrczenka

Erneute Corona-Einschränkungen: Das gilt ab Montag

Um die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen einzudämmen, gibt es für die Bürger ab Montag drastische Einschränkungen. mehr

Schwerin: Die Abgeordneten der SPD-Fraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Jörg Heydorn (l), Rainer Albrecht (hinten M), Philipp da Cunha (vorn M) und Julian Barlen sprechen mit Mund-Nasen-Schutz vor Beginn der Plenarsitzung an ihrem Abgeordnetenplatz zwischen den als Corona-Schutzmaßnahme errichteten Trennwänden aus Plexiglas miteinander. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner

Corona in MV: Landtag beschließt Rekord-Neuverschuldung

Die Regierung will 2,15 Milliarden Euro Kredite aufnehmen, um die Folgen der Corona-Krise abzufedern. mehr

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MELDUNGEN| 18:15 Uhr

Massive Beschränkungen des öffentlichen Lebens

Berlin: Bund und Länder haben sich auf drastische Beschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt, um die steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff zu bekommen. Wie Bundeskanzlerin Merkel mitteilte, sollen Restaurants und Bars vom kommenden Montag an bis Ende November schließen müssen. Ausgenommen ist die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Es dürfen sich nur noch maximal zehn Personen aus zwei Haushalten gemeinsam aufhalten. Unterhaltungs- und Freizeit-Veranstaltungen werden untersagt. Dazu gehört auch der Breitensport, ausgenommen sind Individualsportarten. Profisport darf nur noch ohne Zuschauer stattfinden. Theater und Konzerthäuser müssen schließen. Offen bleiben Schulen, Kindergärten sowie der Groß- und Einzelhandel. Für Betriebe, die wegen der Einschränkungen Verluste erleiden werden, sind weitere Hilfen geplant.

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Protest von Veranstaltungsbranche

Berlin: In der Hauptstadt sind etwa 4.000 Beschäftigte der Veranstaltungsbranche auf die Straße gegangen, um auf ihre Lage in der Corona-Krise aufmerksam zu machen. Viele sehen ihre Existenz bedroht. Wegen der Pandemie fänden Messen, Tagungen, Festivals oder Konzerte praktisch nicht mehr statt. Die Branche stehe vor dem Kollaps, betonten Kundgebungsteilnehmer. Gefordert seien unter anderem zusätzliche unbürokratische Liquiditätshilfen und Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der Fixkosten. Prominente Unterstützung bekamen die Demonstranten unter anderem von «Tote Hosen»-Frontmann Campino, Schauspieler Dieter Hallervorden und Schlagersänger Roland Kaiser.

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Weiterer Gesetzentwurf zum Bevölkerungsschutz

Berlin: Die Bundesregierung hat einen weiteren Gesetzentwurf beschlossen, um Pandemien wie die jetzige einzudämmen. Durch die Neuregelung soll sichergestellt werden, dass Nicht-Krankenversicherte ebenfalls getestet und geimpft werden. Weiterhin ist geplant, dass auch tiermedizinische Labore genutzt werden dürfen, um die Testkapazitäten zu erhöhen. Ferner wird festgelegt, dass Personen, die wissentlich in Risikogebiete reisen, keine Entschädigung für Verdienstausfälle während der Quarantäne-Zeit erhalten. Nicht mehr enthalten in dem Entwurf ist der Passus, wonach Sonderrechte des Gesundheitsministers dauerhaft gelten sollen. Dies war von der Opposition im Bundestag kritisiert worden.

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Corona-Reisewarnung für Türkei

Berlin: Die Bundesregierung ändert die Reisewarnung für die Türkei. Sie gilt laut Auswärtigem Amt von Montag, dem 9. November an wieder für das ganze Land. Die bisher bestehende Ausnahmeregelung für die Touristenregionen Aydin, Izmir, Mu?la und Antalya am Mittelmeer laufe Tags zuvor aus, heißt es. Deutschland hatte die Reisewarnung für die ganze Türkei im August nach langem Drängen der Regierung in Ankara aufgehoben. Voraussetzung dafür war ein spezielles Tourismus- und Hygienekonzept.

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Chemnitz soll Europas Kulturhauptstadt werden

Chemnitz: Die Oberbürgermeisterin der drittgrößten Stadt Sachsens, Ludwig, hat mit großer Freude auf die Nominierung als Kulturhauptstadt Europas 2025 reagiert. Die SPD-Politikerin sagte, jetzt könne man zeigen, dass Chemnitz nicht nur für Bilder von Nazi-Aufmärschen stehe. Der Titel könne der Stadt einen Schub geben. Eine internationale Jury sprach sich dafür aus, Chemnitz zur Kulturhauptstadt 2025 zu machen. Auch Hannover und Hildesheim waren in der Auswahl, kamen aber nicht zum Zuge. Hildesheims Oberbürgermeister Meyer sagte, es sei ein fairer Wettbewerb zwischen starken Bewerberstädten gewesen.

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Börse

Der Dax schließt bei 11.561 Punkten. Das ist ein Minus von 4,2 Prozent. Der Dow Jones aktuell: 26.613 Punkte. Minus 3,1 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 17 48.

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Das Wetter

Gebietsweise Regen, kaum Gewitter, an der Ostsee länger trocken, Temperaturen 10 bis 12 Grad.

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Deutschland und die Welt

Das menschenleere Weserstadion in Bremen © imago images / Eibner

Geisterspiele im Profisport - Stillstand bei den Amateuren

Die Regelung, die ab Montag in Kraft tritt, gilt auch für die Fußball-Bundesliga. Der Amateursport pausiert wegen der steigenden Infektionszahlen. mehr

Das Karl-Marx Denkmal in Chemnitz © picture alliance/Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa Foto: Jan Woitas

Kulturhauptstadt 2025: Niedersachsen gratuliert Chemnitz

Kulturminister Thümler bedauerte aber, dass Hannover und Hildesheim das Nachsehen hatten - und lobte deren Engagement. mehr

Programm-Aktion

Ein Mann hält eine Kette aus Papiermänchen. © photocase.de Foto: complize

Höreraktion: Nicht meckern, machen!

NDR Info sucht Initiativen, Vereine oder Menschen aus dem Norden, die etwas bewegt und so Dinge zum Besseren verändert haben. mehr

Niedersachsen

Ein Wassertropfen tropft aus einem Wasserhahn. © dpa - picture alliance Foto: Yui Mok

Kein Wasser aus dem Hahn: 13 Mal Rohrbruch in Bad Bevensen

Die Wasserrohre sind stark sanierungsbedürftig. Jetzt hatten zahlreiche Haushalte mehrere Tage kein Wasser. mehr

Ein Schild weist auf die bestehende Maskenpflicht und das Abstandsgebot hin. © dpa-Bildfunk Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Corona-Kontrollen: Polizei Hannover schließt elf Betriebe

Wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz mussten unter anderem einige Restaurants und Friseure sofort zumachen. mehr

Schleswig-Holstein

Bildmontage: Atommüllfässer, ein Ortsschild mit der Aufschrift "Endlager". Im Hintergrund eine Deutschlandfahne (unscharf). © picture alliance/blickwinkel

Info-Marathon auf YouTube zur Atommüll-Endlagersuche

Experten beantworten ab heute live Bürgerfragen zu jedem der Teilgebiete in der Vorauswahl. Eine Übersicht der SH-Termine. mehr

Demonstranten laufen die Kiellinie entlang © NDR Foto: Christian Wolf

Werften-Demo in Kiel: Finanzhilfen für GNYK zugesagt

Die IG Metall fordert Hilfen für die Werften in SH. Von Wirtschaftsminister Buchholz gab es heute eine konkrete Zusage. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Ein Virus schwebt vor einer Menschenmenge (Fotomontage) © panthermedia, fotolia Foto: Christian Müller

Vorpommern-Greifswald erstes Corona-Risikogebiet in MV

Der Sieben-Tages-Inzidenzwert stieg auf 52,8. Damit können weitere Kontaktbeschränkungen in Kraft treten. mehr

Zwei Soldaten steigen in einen Rettungswagen.

71 Bundeswehr-Soldaten in MV im Corona-Einsatz

Mittlerweile haben alle Kreise in MV bei der Bundeswehr Anträge auf Amtshilfe gestellt. mehr

Hamburg

Peter Tschentscher (SPD), Hamburgs Erster Bürgermeister äußert sich nach der Bund-Länder-Konferenz über weitere Corona-Maßnahmen.

Tschentscher: Hamburg trägt neue Corona-Einschränkungen mit

Bund und Länder haben neue Corona-Einschränkungen für den November beschlossen. Hamburgs Bürgermeister Tschentscher steht hinter den Maßnahmen. mehr

Eine Windkraftanlage mit der Aufschrift "Hamburg Wasser" vor dem Klärwerk.

Hamburg Wasser stellt Klimaplan 2025 vor

Der städtische Energieversorger hat ein Klimaziel: Null Emissionen in allen relevanten Konzernbereichen bis 2025. mehr