Die russischen Truppen setzen ihre Angriffe auf Ziele in der Ukraine fort. Auch die Offensive auf das Stahlwerk Asowstal geht offenbar weiter. Der Bürgermeister von Mariupol berichtete von heftigen Kämpfen um den Industriekomplex. Der Kontakt zu den ukrainischen Truppen in dem Stahlwerk sei abgerissen. Immer noch würden Zivilisten, darunter mehr als 30 Kinder, auf eine Evakuierung aus dem Gelände warten. Die russische Regierung kündigte an, man werde die Belagerung des Stahlwerks fortsetzen. Weiter hieß es aus Moskau, die russischen Streitkräfte hätten heute 40 militärische Ziele in der Ukraine getroffen - wie etwa Munitionsdepots und Bahnstationen.
Link zu dieser MeldungNach Angaben der ukrainischen Behörden werden in der Umgebung der Kiew beinahe täglich weitere Leichen von Zivilisten gefunden. Der Chef der Gebietsverwaltung, Pawljuk , sagte, mehr als einen Monat nach Abzug der russischen Truppen seien 1.235 ermordete Zivilisten entdeckt worden. Einige Todesopfer wiesen Folterspuren auf. Moskau dementiert, dafür verantwortlich zu sein.
Link zu dieser MeldungDas Bundeskabinett hat seine zweitägige Klausursitzung auf Schloss Meseberg in Brandenburg beendet. Bei dem Treffen wurde vor allem über den Ukraine-Krieg beraten. Bundeskanzler Scholz sagte zum Abschluss, der russische Präsident Putin habe sich bei seinen Kriegsplänen verrechnet. Was er nun ungewollt bekommen habe, sei eine stärkere Nato und eine einige EU. Deutschland werde die Ukraine auch in Zukunft weiter mit Waffen und Ausbildung unterstützen. Es gebe eine sehr präzise Linie, die unverändert verfolgt werde, so der Kanzler. Scholz gab zudem bekannt, dass der Zeitplan für zwei wichtige Gesetze festgelegt worden ist. Dabei geht es um eine schnellere Unabhängigkeit von russischem Öl und um die Durchsetzung von EU-Sanktionen gegen Russland. Die Ministerinnen und Minister haben außerdem über die Integration von Flüchtlingen und die weitere Entwicklung der deutschen Wirtschaft beraten.
Link zu dieser MeldungDie deutsche Wirtschaft unterstützt die Pläne der EU-Kommission, ein Öl-Embargo gegen Russland zu verhängen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie erklärte, die Belastungen der Wirtschaft würden weiter steigen, man stehe jedoch hinter dem Vorstoß. Demnach lasse sich russisches Öl auf dem Weltmarkt kurzfristig ersetzen, allerdings verbunden mit zusätzlichen Kosten und logistischen Herausforderungen. Bundeswirtschaftsminister Habeck hatte zuletzt gesagt, Deutschland könne ein Öl-Embargo gegen Russland tragen, regional könne es aber stocken. Zudem werden höhere Energiepreise erwartet.
Link zu dieser MeldungDer Ukraine-Krieg gefährdet einem UN-Bericht zufolge die Ernährungssicherheit in vielen ärmeren Ländern. Demnach sind unter anderen Staaten wie Äthiopien, Somalia, Syrien und Jemen besonders betroffen. Somalia habe im vergangenen Jahr mehr als 90 Prozent seines Weizens aus Russland und der Ukraine bezogen. Laut dem Bericht seien noch nie so viele Menschen von Hunger und Lebensmittelknappheit bedroht gewesen wie derzeit. Dies sei neben dem Ukraine-Krieg auf Wetterextreme, Wirtschaftskrisen und andere Konflikte zurückzuführen.
Link zu dieser MeldungDie US-Notenbank Fed hat den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben. Es ist die kräftigste Erhöhung seit mehr als 20 Jahren und soll helfen, die Inflation einzudämmen. Damit liegt in den USA nun der Satz zwischen 0,75 und einem Prozent. Experten hatten mit dem Schritt gerechnet.
Link zu dieser MeldungAm Abend teils wolkig, teils auch länger sonnig, meist trocken. Temperaturen 10 Grad in Nordholz bis 17 Grad in Hambühren. In der Nacht wechselnd, teils gering bewölkt, zwischen Südniedersachsen, dem Wendland und dem Süden Mecklenburg-Vorpommerns einzelne Schauer möglich. Tiefstwerte 10 bis null Grad. Morgen meist freundlich, im Harz, im Südosten Vorpommerns, später auch an der Ems Schauer möglich, Höchstwerte 12 bis 20 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Freitag mal Sonne, mal Wolken, dazu örtlich einzelne Schauer möglich, 14 bis 20 Grad. Am Sonnabend leicht unbeständig, 12 bis 20 Grad. Am Sonntag meist freundlich und trocken, 12 bis 19 Grad.
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