Nord-Ostsee-Kanal: Weniger Schiffe und Ladung

Auf dem Nord-Ostsee-Kanal waren im vergangenen Jahr weniger Schiffe mit weniger Fracht unterwegs. Die Branche setzt auf eine Modernisierung, allerdings ist Geduld gefragt. mehr

Neuer Job für Ex-SPD-Chef: Niedersachse Gabriel wird Banker

Ex-SPD-Chef Gabriel soll Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Bank werden. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Gewählt werden soll er bei der nächsten Hauptversammlung. mehr

Der milde Winter treibt Blüten im Norden

Rekordtemperaturen im Januar, verfrühte Frühblüher und gestörter Winterschlaf der Wildtiere: Der milde Winter hat Folgen. Doch nicht für jede Spezies ist er gefährlich. mehr

NDR Info im Radio

MELDUNGEN| 22:00 Uhr

Erste Fälle von Corona-Virus in Europa

Paris: Das neuartige Corona-Virus ist erstmals in Europa nachgewiesen worden. Frankreichs Gesundheitsministerin Buzyn sagte, Mediziner hätten einen Fall in Bordeaux und einen in Paris bestätigt. Beide Betroffene hätten sich zuvor in China aufgehalten. Buzyn hält es nach eigenen Angaben für wahrscheinlich, dass es weitere Fälle in Europa gibt. Es handele sich um einen Brand, der eingedämmt werden müsse. Die neuartige Lungenkrankheit war erstmals in der chinesischen Millionenstadt Wuhan nachgewiesen worden. Die Behörden haben in der Region inzwischen mehr als zehn Städte weitgehend abgeriegelt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Hunderte Menschen haben sich in China mit dem Virus infiziert, 26 von ihnen starben.

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Tote bei Erdbeben in der Türkei

Ankara: Bei einem schweren Erdbeben in der Türkei sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Das berichten türkische Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium. Mehrere Gebäude seien eingestürzt. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,8 lag in der Kleinstadt Sivrice. Die Erschütterungen seien auch noch 200 Kilometer entfernt zu spüren gewesen. In der Türkei kommt es immer wieder zu schweren Erdbeben, weil sich in dem Land mehrere tektonische Platten treffen.

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Merkel stellt Türkei weitere Flüchtlingshilfe in Aussicht

Istanbul: Bundeskanzlerin Merkel hat der Türkei weitere Hilfen für die Versorgung von Flüchtlingen in Aussicht gestellt. Nach einem Gespräch mit Präsident Erdogan sagte Merkel, sie könne sich sehr gut vorstellen, dass die EU über die sechs Milliarden Euro hinaus Unterstützung leiste. Außerdem wolle die Bundesregierung prüfen, ob sie die Türkei beim Bau von Flüchtlingsunterkünften in Nordsyrien finanziell unterstützen könne. Erdogan bedankte sich für die deutsche und europäische Hilfe. Bisher seien 400.000 Menschen aus der umkämpften syrischen Provinz Idlib in Richtung türkischer Grenze geflohen. Diese sollten jetzt statt in Zelten in festen Unterkünften untergebracht werden. Idlib ist das letzte größere Gebiet in Syrien, das von Aufständischen beherrscht wird.

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Seehofer: Können weitere Gerettete aufnehmen

Zagreb: Die Bundesregierung ist prinzipiell bereit, bei einer neuen Marine-Mission im Mittelmeer weitere Migranten aufzunehmen. Innenminister Seehofer sagte bei einem Treffen mit EU-Kollegen, bestehende Vereinbarungen könnten auf einen derartigen Einsatz ausgeweitet werden. Dabei müsse es aber um die akute Rettung von Menschen vor dem Ertrinken gehen. Seehofer sagte, man dürfe keinen Taxi- oder Pendeldienst zwischen Libyen und Italien bekommen. Hintergrund ist die Debatte über eine neue Marine-Mission der EU, um das Waffenembargo gegen Libyen zu überwachen. Bei dem ursprünglichen "Sophia"-Einsatz, der vor einem Jahr endete, wurden auch immer wieder Migranten aus Seenot gerettet. Mit Blick auf die private Seenotrettung hatte Seehofer schon zugesagt, dass Deutschland etwa ein Viertel der Menschen aufnimmt.

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IG Metall-Küste: Tarifrunde ohne Warnstreiks

Hamburg: Die IG Metall Küste will in der kommenden Tarifrunde auf Warnstreiks verzichten. Bezirksleiter Friedrich sagte, seine Organisation schlage den Arbeitgebern eine Vereinbarung ohne gegenseitige Drohungen vor. Als Grund nannte Friedrich die besondere Herausforderung der Betriebe vor dem anstehenden Strukturwandel angesichts von Digitalisierung und Klimawandel. Die Arbeitgeber begrüßten die Haltung als sinnvoll. Die IG Metall hatte heute angekündigt, ohne konkrete Lohnforderung in die Tarifrunde zu gehen. Höhere Entgelte für die rund vier Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie sollen laut Gewerkschaftschef Hofmann zwar durchgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehe aber die Beschäftigungssicherung. Die ersten Tarifgespräche finden voraussichtlich Mitte März statt.

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Das Wetter

Nachts vielerorts stark bewölkter Himmel und lokal leichte Schauer. Tiefstwerte von plus 6 Grad auf den Nordfriesischen Inseln und bis zu minus 3 Grad in Duderstadt. Morgen meist dichte Wolken und örtlich etwas Regen. Am Harz vereinzelt Schneegriesel, im südlichen Niedersachsen etwas freundlicher. Höchstwerte 3 bis 7 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag wechselnd bis stark bewölkt, teils freundlich, 4 bis 8 Grad. Am Montag viele Wolken, wenig Sonne und zeitweise etwas Regen, 6 bis 10 Grad.

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Deutschland und die Welt

ADAC denkt beim Tempolimit um

Der ADAC ist von seinem eindeutigen "Nein" zu einem generellen Tempolimit abgerückt. Kommt nun Tempo 130 auf Autobahnen? Verkehrsminister Scheuer lehnt dies weiterhin ab. mehr

Niedersachsen

Coronavirus oder Grippe? Verdacht im Landkreis Peine

Ein fiebriger Atemwegsinfekt eines China-Reisenden sorgt im Landkreis Peine für Aufsehen. Dass der Mann am Coronavirus erkrankt ist, ist laut Gesundheitsministerium aber unwahrscheinlich. mehr

Streckenausbau: Gutachten stärkt Alpha-E-Variante

Fünf Bürgerinitiativen haben eine neue Studie für Bahnstreckenausbau im Dreieck Hannover-Hamburg-Bremen vorgestellt. Sie stärkt die sogenannte Alpha-E-Variante im Nordosten Niedersachsens. mehr

03:49
Hallo Niedersachsen
02:05
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Schleswig-Holstein

Itzehoe: Hundehalter gegen Stiftung Naturschutz?

Bei Itzehoe sind 500 Meter elektrischer Weidezaun der Stiftung Naturschutz zerschnitten worden. Eine selbst ernannte "Interessengemeinschaft" von Hundehaltern will dafür verantwortlich sein. mehr

Koalition plant "fettes Infrastrukturpaket"

Der Haushaltsüberschuss von 557 Millionen Euro soll nach den Plänen der Landesregierung investiert werden. NDR.de hat aufgelistet, in welche Maßnahmen das Geld im Detail fließen soll. mehr

01:24
Schleswig-Holstein Magazin
02:19
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Sandsack-Wall am Strand von Lubmin wächst

In Lubmin nimmt der Wall aus Sandsäcken als Küstenschutzmaßnahme allmählich Gestalt an. Die Arbeiten am Geotextilwall sollen bis Oktober abgeschlossen sein. mehr

Schwerin: Rohde wird Chefdirigent der Staatskapelle

Mark Rohde kommt als neuer Chefdirigent der Mecklenburgischen Staatskapelle nach Schwerin. Rohde war zuletzt stellvertretender Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim. mehr

Hamburg

Dampfeisbrecher "Stettin" kommt in die Werft

2017 ist der Dampfeisbrecher "Stettin" bei der Hanse Sail in Rostock mit einer Fähre kollidiert. Nun wird der Schaden an dem Traditionsschiff auf der Hamburger Norderwerft repariert. mehr

Neues Konzept gegen wachsenden Lieferverkehr

Die Hamburger Wirtschaftsbehörde sucht Wege, um den zunehmenden Lieferverkehr durch Paketzusteller einzudämmen. Kleine Verteilstationen, sogenannte Micro-Hubs, sollen dabei helfen mehr