Das Bild zeigt die bedrohliche Wolken in Vierde bei Bad Fallingbostel. © NDR Foto: David Travis

DWD: Unwetter ziehen über den Westen von Niedersachsen

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gibt es Gewitter und Starkregen. Im Osten bestehen Hitzewarnungen. mehr

Polen, Krajnik Dolny: Tote Fische werden von der Wasseroberfläche des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder beseitigt. ©  Marcin Bielecki/PAP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Foto:  Marcin Bielecki/PAP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Theorie: Giftige Algen könnten Ursache für das Oder-Fischsterben sein

Noch immer ist nicht klar, was das Fischsterben in der Oder verursacht. Forscher bringen jetzt jedoch eine Algen-Theorie ins Spiel. mehr

Bei der Einreise an einem Flughafen kontrolliert ein Polizeibeamter das Corona-Zertifikat von einem Passagier. © picture alliance/dpa Foto: Boris Roessler

Corona-News-Ticker: Geltende Einreiseregeln sollen verlängert werden

Bei Rückkehr nach Deutschland müssen keine 3G-Nachweise vorgelegt werden. Die bisherige Verordnung läuft Ende August aus. Mehr Corona-News im Ticker. mehr

Krieg in der Ukraine

Der Getreidefrachter "Razoni" verlässt den Hafen von Odessa © picture alliance / AA | Metin Aktas Foto: Metin Aktas

Russland-Ukraine-Krieg: Getreideexporte nehmen Fahrt auf

Nach türkischen Angaben liefen vier weitere Frachter aus den ukrainischen Schwarzmeer-Häfen Odessa und Tschornomorsk aus. Mehr zum Krieg und den Folgen im Überblick. mehr

Ein Gaszähler mit 100-Euro-Scheinen im Hintergrund. © picture alliance Foto: Ulrich Wagner

Gasumlage: Wie viel müssen Verbraucher wann zahlen?

Ab Oktober müssen Gaskunden eine Umlage in Höhe von 2,4 Cent pro Kilowattstunde zahlen. So sollen Unternehmen entlastet werden. mehr

Gasspeicherfüllstände in und Pipeline-Flüsse nach Deutschland © NDR

Gasspeicher in Deutschland: So hoch ist der Füllstand

Der Krieg hat den Gasfluss ins Stocken gebracht. Daten zeigen, wie viel Gas noch von Osten kommt und wie voll die Gasspeicher sind. mehr

NDR Info im Radio

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Kopfhörer liegen auf einer Computertastatur. © Fotolia Foto: Lenets Nikolai

MELDUNGEN| 17:30 Uhr

Abbas-Aussagen: Scholz bedauert Ausgang der Pressekonferenz

Bundeskanzler Scholz bedauert nach Angaben seines Sprechers den Ausgang der Pressekonferenz mit Palästinenserpräsident Abbas. Eine Relativierung des Holocaust mit mehr als sechs Millionen Toten sei völlig inakzeptabel; dies auch noch auf deutschem Boden zu tun, unentschuldbar. Der Kanzler bedauere, dass er nicht direkt auf die Angriffe Abbas' habe reagieren können. Am Ende einer Pressekonferenz im Kanzleramt gestern hatte Abbas gesagt, Israel habe „50 Holocausts“ in palästinensischen Dörfern verübt. Scholz, der zuvor einen Apartheid-Vorwurf zurückgewiesen, reagierte diesmal nicht sofort. Erst auf Twitter erklärte er, er sei zutiefst empört über die unsäglichen Aussagen des palästinensischen Präsidenten.

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Verfassungsschutz: Rechtsextreme schüren Ängste

Der Verfassungsschutz warnt, dass extreme Gruppierungen die derzeitigen Krisen gezielt für eine Spaltung der Gesellschaft in Deutschland ausnutzen wollen. Verfassungsschutzpräsident Haldenwang sagte, man beobachte, dass sich eine radikalisierte Minderheit aus Rechtsextremisten, sogenannten Delegitimierern, Reichsbürgern und Verschwörungsgläubigen in Stellung brächten. Die Gruppierungen versuchten gezielt, Themen wie den Krieg in der Ukraine, die hohe Inflation und die Corona-Pandemie zur Mobilisierung zu nutzen. Erschwerend komme hinzu, dass Russland Instrumente wie Cyberangriffe und Desinformation einsetze, um die Gesellschaft in Deutschland zu spalten, so Haldenwang.

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Nahles: Kann wieder zu Kurzarbeit kommen

Die neue Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Nahles, sieht in der Kurzarbeit ein Mittel, um mögliche Folgen der Energiekrise abzumildern. Der Wochenzeitung „Die Zeit“ sagte die frühere Bundesarbeitsministerin, Kurzarbeit könne die Krise nicht lösen, bleibe aber das Mittel der Wahl, wenn Deutschland es mit Energiesparen und anderen Maßnahmen schaffen wolle, von russischem Gas unabhängig zu werden. Sie hoffe, dass es nicht wieder zu mehr Arbeitslosigkeit komme, aber es sei damit zu rechnen, dass die Wirtschaft sich insgesamt verlangsamen werde.

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Bluter-Skandal: Großbritannien entschädigt Opfer

Tausende Opfer eines großen Skandals um verseuchte Bluttransfusionen in Großbritannien sollen nach Jahrzehnten nun eine Entschädigung erhalten. Wie die britische Regierung mitteilte, soll eine vorläufige Zahlung umgerechnet rund 119.000 Euro pro Opfer betragen und bis Ende Oktober an die Überlebenden und Hinterbliebenen überwiesen werden. Mehrere tausend Menschen, die an der Bluterkrankheit litten, hatten in den Siebziger-, Achtziger- und Neunzigerjahren in Großbritannien verunreinigte Bluttransfusionen erhalten. Dadurch infizierten sie sich mit Hepatitis C und HIV. Etwa 2400 Patienten starben.

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Oder-Katastrophe: Bislang etwa 36 Tonnen toter Fische in Deutschland

Im Zusammenhang mit der Umweltkatastrophe in der Oder wird die Menge der bislang in Deutschland gefundenen toten Fische auf etwa 36 Tonnen geschätzt. Das Bundesumweltministerium erklärte, die Zahl ergebe sich aus Angaben von Helfern und Landkreisen in Brandenburg. In Polen hatte die Feuerwehr mitgeteilt, bislang fast einhundert Tonnen toter Fische geborgen zu haben. Die Ursache für das Fischsterben ist laut Bundesumweltministerium weiter unklar. Ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren sei nicht auszuschließen. Die Untersuchungen von Wasserproben und Fischen liefen.

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Studie: Doppelt so viele Bäume verbrannt wie vor 20 Jahren

Durch den Klimawandel begünstigte Waldbrände vernichten weltweit doppelt so viel Baumbestand wie noch vor 20 Jahren. Wie aus einer Studie der Universität Maryland hervorgeht, wird jede Minute eine Fläche von 16 Fußballfeldern durch Feuer zerstört. Seit 2001 seien jedes Jahr schätzungsweise zusätzlich drei Millionen Hektar Wald durch Feuer vernichtet worden - eine Fläche so groß wie Belgien. Der größte Baumverlust findet demnach in den Wäldern Russlands, Kanadas und Alaskas statt, die zu den größten Kohlenstoffspeichern der Welt gehören. 

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Corona: 16 Schulen zu Fern- und Wechselunterricht gezwungen

Das Coronavirus zwingt trotz der abflauenden Sommerwelle 16 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern gleich beim Schuljahresstart zu Wechsel- oder Fernunterricht. Wie das Bildungsministerium in Schwerin mitteilte, fehlen in 14 Schulen so viele Lehrer, dass ab Klasse 7 Wechselunterricht erteilt werden muss. In zwei Schulen ist nach Angaben des Bildungsministeriums derzeit gar kein Präsenzunterricht für die Schüler ab Klasse 7 möglich. Abgesehen von den Abschlussklassen werden die Schüler aus der Ferne zu Hause unterrichtet.

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Europameisterschaft: Goldmedaille für deutsche Wasserspringer

Die deutschen Wasserspringer haben bei der Europameisterschaft in Italien eine Gold-Medaille gewonnen. Tina Punzel und Lou Massenberg setzten sich im Synchron-Mixed-Wettbewerb vom Drei-Meter Brett gegen alle anderen Teilnehmer durch. Turmspringerin Christina Wassen holte Bronze.

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Das Wetter in Norddeutschland

Starkregen und Gewitter im Westen von Niedersachsen. Sonst noch trocken. Temperaturen um 28 Grad; an der Nordsee 21 Grad. Nachts Schauer und einzelne Gewitter, später nachlassend. Vereinzelt Nebelbildung. Tiefstwerte 20 bis 15 Grad. Morgen zunehmend dichtere Wolken. Schauer und kräftige Gewitter mit Unwettergefahr. Höchstwerte um 28 Grad; an der Nordsee kühler. Am Freitag viele Wolken, zeitweise Schauer und kräftige Gewitter, 21 bis 28 Grad.

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Deutschland und die Welt

slahi © NDR Foto: Jörg Gruber

"Panorama"-Film "Slahi und seine Folterer" für Emmy nominiert

Der Film des NDR Politikmagazins ist für einen International Emmy in der Kategorie "Current Affairs" nominiert. Der Preis wird am 28. September in New York vergeben. mehr

Der Hollywood-Regisseur Wolfgang Petersen auf einem Archivbild von 2019 in München © picture alliance / dpa Foto: Felix Hörhager

Trauer um "Das Boot"-Regisseur Wolfgang Petersen

Der gebürtige Emder verstarb am Freitag im Alter von 81 Jahren in Los Angeles. Stars wie Jürgen Prochnow und Glenn Close würdigen den Regisseur. mehr

Niedersachsen

Ein Radfahrer fährt am frühen Morgen auf einem Radschnellweg. © dpa Foto: Swen Pförtner

Verkehrsgerichtstag: Wann kommt die Radwende?

Der Stellenwert des Fahrrads gehört in diesem Jahr zu den großen Themen in Goslar. Muss das Auto dem Fahrrad weichen? mehr

Ein Erdloch in einer Wohnsiedlung nach einem Erdrutsch. © NDR

Erdloch in Seesen noch immer da - und könnte größer werden

Vor zwei Monaten war im Stadtpark der Boden eingesackt. Das 30 Meter-Loch sollte rasch verfüllt werden. Doch wer bezahlt? mehr

Schleswig-Holstein

Mehrere Feuerwehrleute löschen einen Brand in einer qualmenden Scheune. © TV-Produktion Friederichs Foto: Daniel Friederichs

Schwierige Löscharbeiten: Brand auf Reiterhof in Haßmoor

Das Heulager eines Reiterhofs in Haßmoor steht in Flammen. Mittlerweile sind 180 Einsatzkräfte vor Ort. mehr

Der Plenarsaal des schleswig-holsteinischen Landtags © NDR Foto: Eric Klitzke

Corona-Notkredit: Land braucht weniger Geld als gedacht

Schleswig-Holstein will den vom Landtag beschlossenen 5,5-Milliarden-Notkredit um rund zwei Milliarden Euro senken. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Ein am Unfall beteiligtes Boot © Stefan Tretropp Foto: Stefan Tretropp

Ribnitz-Damgarten: Schwerer Sportbootunfall auf dem Saaler Bodden

Bei einem Sportbootunfall auf dem Saaler Bodden ist am gestrigen Abend eine Frau tödlich verunglückt. mehr

Kraniche stehen auf einer Wiese bei Klostermoor. © NDR Foto: Heyo Strenge

Kranichsaison in Mecklenburg-Vorpommern gestartet

In der Region zwischen Darß-Zingster Boddenkette und Rügen befinden sich bereits rund 1.000 Kraniche. mehr

Hamburg

In einem Prozess wegen Drogenhandels sitzen Angeklate im Gerichtssaal und verdecken ihre Gesichter. © NDR Foto: Elke Spanner

Lieferservice für Drogen: Zwei Prozesse in Hamburg gestartet

Lieferdienste, die organisiert sind wie kleine Firmen: Fünf Männer sind im Zusammenhang mit sogenannten Drogentaxis angeklagt. mehr

Containerschiffe liegen am Burchardkai im Hamburger Hafen © picture alliance Foto: Rupert Oberhäuser

Hamburger Hafen steigert Containerumschlag im ersten Halbjahr

Trotz gestörter Lieferketten und Streiks wurden 4,4 Millionen Container umgeschlagen. Die Sanktionen gegen Russland sorgten für weniger Massengut. mehr