Menschen auf der Straße gehen auf einen Abstandshinweis auf dem Boden zu. (Themenbild) © picture alliance Foto: Andreas Arnold

Corona-Ticker: Verschärft Hamburg die Schutzmaßnahmen?

In der Hansestadt wird nach dem Überschreiten der Corona-Warnstufe über mögliche Konsequenzen beraten. Mehr News im Ticker. mehr

Schüler einer 7. Klasse der Max-Schmeling-Stadtteilschule sitzen zu Beginn des Unterrichts mit Mund-Nasen-Bedeckungen im Klassenraum. © picture alliance/Daniel Bockwoldt/dpa Foto: Daniel Bockwoldt

NDR Umfrage: Hälfte der Eltern mit Schulbetrieb unzufrieden

Den Ergebnissen der Umfrage zufolge hakt es beim Schulunterricht unter Pandemie-Bedingungen gleich an mehreren Stellen. mehr

Unfallstelle Rostocker Straßenbahn 20.Oktober 2020 © dpa Foto: Joachim Mangler

Straßenbahnen in Rostock zusammengestoßen - zehn Verletzte

Eine Straßenbahn ist auf gerader Strecke auf einen Wartungswagen aufgefahren, der Fahrer wurde eingeklemmt. mehr

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MELDUNGEN| 11:15 Uhr

Spahn verteidigt Sonderrechte

Berlin: Bundesgesundheitsminister Spahn hat die geplante Verlängerung von Sonderrechten zum Infektionsschutz verteidigt. Sie beruhten nicht auf Willkür, sondern auf Gesetzen, über die der Bundestag entscheide, sagte Spahn im Morgenmagazin von ARD und ZDF. Der Gesundheitsminister kann bis Ende März Verordnungen erlassen, die zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende Krankheiten erforderlich sind. Die Regierung will, dass diese Befugnisse dauerhaft gelten und auch die Kontrolle des Reiseverkehrs in Infektionszeiten enthalten. Sie hat dazu einen Gesetzentwurf ausgearbeitet. Dies hat zu viel Kritik geführt, auch in den Reihen des Koalitionspartners SPD.

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Lehrerverband kritisiert Schulbetrieb

Hamburg: Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen hält der Verband der Schulleitungen in Hamburg eine Maskenpflicht für alle Schüler für wahrscheinlich. Verbandsvorsitzender Luhn sagte auf NDR Info, nach den Jugendlichen der Oberstufe könnte die Vorgabe stufenweise auch in jüngeren Klassen eingeführt werden. Für Grundschüler sei dies allerdings eine hohe Belastung. Er warnte außerdem davor, den Unterricht im Klassenraum erneut einzuschränken. Dies gehe zu Lasten Jüngerer und von Kindern aus benachteiligten Familien. Der Deutsche Lehrerverband wirft den Bundesländern einen widersprüchlichen Umgang mit den Corona-Regeln vor. Präsident Meidinger sagte der "Rhein-Neckar-Zeitung", der Regelbetrieb laufe vielerorts weiter, obwohl in Regionen immer häufiger der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern überschritten werde. Eigentlich müsste es eine Rückkehr zum Wechselbetrieb mit halbierten Klassen geben, so Meidinger.

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Strikte Ausgangsbeschränkungen in Berchtesgaden

Bad Reichenhall: Wegen stark steigender Corona-Zahlen gelten im Berchtesgadener Land von heute an wieder umfassende Ausgangsbeschränkungen. Die Bürger dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigen Gründen verlassen. Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen müssen schließen, allerdings soll es eine Notbetreuung geben. Veranstaltungen sind untersagt. Die Beschränkungen treten am Mittag in Kraft und zwar zunächst für 14 Tage. Der Landkreis Berchtesgaden verzeichnet 273 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen. Das ist ein Rekordwert.

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EU-Agrarminister einigen sich auf Fangquoten

Luxemburg: Die EU-Agrarminister haben sich auf die Fangquoten für die Ostsee im kommenden Jahr geeinigt. Die erlaubte Fangmenge für den Hering in der westlichen Ostsee wird um 50 Prozent gesenkt. Bei Scholle, Sprotten und Dorsch sind leichte Steigerungen der Quote um fünf bis sechs Prozent beschlossen worden. Die Tageshöchstfangmengen für Freizeitfischer bleiben unverändert. Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner sprach von einem guten Gleichgewicht. Die Fischbestände müssten sich erholen. Auch die Umweltorganisation WWF bewertete die Einigung weitgehend positiv, bemängelte aber, dass kein Fangstopp für den Hering beschlossen wurde. Vertreter der Fischer in Mecklenburg-Vorpommern reagierten enttäuscht auf die Beschlüsse.

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US-Raumsonde soll Asteroiden erkunden

Houston: Die US-Raumfahrtbehörde NASA startet heute ein spektakuläres Weltraummanöver. Die Raumsonde "Osiris-Rex" wird sich nach vierjähriger Reise dem Asteroiden Bennu nähern und soll Gesteinsproben nehmen. Geplant ist, dass ein Roboterarm bis auf wenige Meter an die Oberfläche heranrückt und aufgewirbelte Teilchen aufsaugt. Die NASA hat das Manöver zweimal erfolgreich geprobt. In rund drei Jahren wird die Sonde auf der Erde zurückerwartet. Die Wissenschaftler hoffen auf Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems.

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Börse

Der Dax fällt um 0,2 Prozent auf 12.829 Punkte. Der japanische Nikkei-Index schließt um 0,4 Prozent niedriger bei 23.567 . Der Euro steht bei einem Dollar 17 84 .

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Wetter

Heute von Westen her aufkommender Regen, in Richtung Vorpommern und Harz bis zum Abend trocken. Höchstwerte 11 bis 16 Grad. An der See vereinzelt stürmische Böen.

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Deutschland und die Welt

Ein Fischer holt Heringsnetze auf der Ostsee ein. © dpa-Bildfunk Foto: Jens Büttner, dpa

Ostsee-Fangquoten: Mehr Dorsch, deutlich weniger Hering

Fischer sehen sich in ihrer Existenz bedroht, Umweltschützer sind positiv überrascht. mehr

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) © picture alliance/dpa Foto: Michael Sohn

Pro und Kontra: Mehr Kompetenzen für Spahn - ist das sinnvoll?

Die Regierung, allen voran Gesundheitsminister Spahn, soll im Seuchenfall mehr Kompetenzen bekommen. Ein Pro und Kontra. mehr

Aktionen

Eine Gruppe Menschen steht im Kreis, sie legen strecken die Hände aus, und legen sie übereinander. © imago Foto: Ivan Gener Garcia

Höreraktion: Nicht meckern, machen!

NDR Info sucht Initiativen, Vereine oder Menschen aus dem Norden, die etwas bewegt und so Dinge zum Besseren verändert haben. mehr

Niedersachsen

Bei einem Streikposten eht eine Verdi-Fahne im Wind. © NDR

Erneuter Warnstreik im öffentlichen Dienst am Mittwoch

Beschäftigte etwa in Braunschweig, Salzgitter und Langenhagen sollen die Arbeit niederlegen. Auch Kitas sind betroffen. mehr

Passanten laufen durch eine Innenstadt. © dpa-Bildfunk Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Corona-Inzidenz: Schärfere Maßnahmen in der Region Hannover

Auch Delmenhorst reagiert auf kritische Zahlen. In weiten Teilen Niedersachsens steigen die Zahlen ohne lokale Hotspots. mehr

Schleswig-Holstein

Ein Polizist hält eine Kelle mit der Aufschrift "Halt Polizei" in der Hand. © picture alliance / dpa Foto: Bodo Marks

Kriminalität in SH wieder auf Niveau wie vor der Corona-Krise

Im Jahr 2020 hat es in SH weniger Einbrüche und Diebstähle gegeben. Dafür nahmen Cyberkriminalität und Telefon-Trickbetrug stark zu. mehr

Urlauber sonnen sich am Strand vor dem Grand Hotel Seeschlösschen an der Ostsee in Timmendorfer Strand. © imago images Foto: Christian Ohde

Timmendorfer Strand: 35 Hotel-Mitarbeiter positiv getestet

Inzwischen sind fast alle Testergebnisse der rund 100 Mitarbeiter aus dem Grand Hotel Seeschlösschen da. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Das Segelschiff "Greif" liegt im Herbst 2020 seeuntüchtig im Heimathafen Wieck. © dpa Foto: Stefan Sauer

Greifswalder Bürgerschaft stimmt für Sanierung der "Greif"

Nach weiteren Finanzierungszusagen könnten die Arbeiten an dem Traditionssegler in etwa einem Jahr beginnen. mehr

Zapfhähne für Bier in einem Restaurant sind nicht in Benutzung. © dpa-Bildfunk

Neue Corona-Verordnung: Regierung in MV zieht die Zügel an

Die Landesregierung berät über eine erweiterte Verordnung. Künftig soll es in MV Sperrstunden und Alkoholverbote geben. mehr

Hamburg

Ein Mann trägt eine ver.di-Fahne. © dpa Foto: Daniel Bockwoldt

Warnstreik in Hamburg: Krankenhäuser und Kitas betroffen

Ver.di hat Pflegekräfte in den Asklepios-Kliniken und dem UKE aufgerufen, die Arbeit ruhen zu lassen. Auch Kitas sind betroffen. mehr

Die zentrale Rufnummer 116117 der kassenärztlichen Notfallpraxen ist auf einem Werbezettel zu sehen. Diese sollen die Notaufnahmen der Krankenhäuser in ihren Regionen von weniger dringlichen Fällen entlasten. © picture alliance / dpa Foto: Markus Scholz

Wieder Wartezeiten beim Arztruf Hamburg

Wer in diesen Tagen den Arztruf in Hamburg kontaktieren will, muss häufig warten. Grund sind Krankheitsfälle. mehr