Corona-Ticker: Testpflicht gilt ab Sonnabend

Von Sonnabend an gilt die Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Niedersachsens Ministerpräsident Weil ist für längeres Kurzarbeitergeld. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Autoarme Innenstadt: Rot-Grün stellt Pläne für Hamburg vor

Der Hamburger Jungfernstieg wird im Eiltempo zur autofreien Zone. Die Straße an der Binennalster soll den Plänen des rot-grünen Senats zufolge in wenigen Monaten umgebaut sein. mehr

AIDA: Weiterer Corona-Fall bei Nachtestungen

Ein weiteres Crew-Mitglied von AIDA Cruises ist in Rostock positiv auf das Coronavirus getestet worden. Am Neustart der Saison Mitte August will die Reederei festhalten. mehr

NDR Info im Radio

Livestream
Player im neuen Fenster

Das Informationsprogramm - Die Nachrichten für den Norden.

14:00 - 17:05 Uhr

Zum Radioprogramm

Fernsehen

01:41
NDR Fernsehen

NDR Info Kompakt

06.08.2020 15:00 Uhr
NDR Fernsehen

MELDUNGEN| 15:15 Uhr

Spahn: Testpflicht für Rückkehrer ab übermorgen

Berlin: Menschen, die aus Risikogebieten nach Deutschland kommen, müssen sich künftig bei der Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Wie Bundesgesundheitsminister Spahn mitteilte, gilt die Anordnung ab Sonnabend. Kostenlose Testmöglichkeiten soll es nicht nur an den Flughäfen, sondern auch für Reisende geben, die mit dem Zug oder Auto unterwegs sind. Alternativ können Rückkehrer einen ärztlichen Nachweis über einen negativen Test im Ausland vorlegen, der nicht älter als zwei Tage ist. Andernfalls drohen Bußgelder und Quarantäne. Spahn betonte, dies sei ein zumutbarer Eingriff in die Freiheit. Welche Länder als Risikogebiete gelten, steht auf einer Liste des Robert-Koch-Instituts. Es hatte heute früh mehr als 1.000 neue Corona-Fälle binnen 24 Stunden gemeldet.

Link zu dieser Meldung

Steinmeier bietet Libanon weitere Hilfe an

Berlin: Bundespräsident Steinmeier hat dem libanesischen Staatschef Aoun weitere deutsche Unterstützung nach den verheerenden Explosionen in Beirut angeboten. In einem Telefonat drückte Steinmeier seine Anteilnahme aus und versicherte der libanesischen Bevölkerung die Solidarität Deutschlands. Beide Staatschefs waren sich laut Bundespräsidialamt einig, dass medizinische Unterstützung und die Versorgung der vielen obdachlos gewordenen Menschen nun oberste Priorität hat. Die internationale Hilfe für Beirut ist inzwischen angelaufen. So ist unter anderem ein Team des Technischen Hilfswerks vor Ort, um die Suche nach Verschütteten zu unterstützen. Die EU sicherte 33 Millionen Euro Soforthilfe zu. Bei den Explosionen vor zwei Tagen kamen mehr als 130 Menschen ums Leben, unter ihnen auch eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft. Etwa 5.000 wurden verletzt.

Link zu dieser Meldung

Lufthansa verzeichnet Milliarden-Verlust

Frankfurt am Main: Trotz massiver Staatshilfen schließt die Lufthansa betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland nicht mehr aus. Das Ziel, diese zu vermeiden, sei in der Corona-Krise nicht mehr realistisch. Der Konzern verwies auf den weltweit nach wie vor eingebrochenen Flugverkehr sowie stockende Verhandlungen zu Krisenvereinbarungen mit den Gewerkschaften. Im zweiten Jahresquartal verbuchte die Lufthansa einen Milliardenverlust. Angesichts der Lage müsse der Konzern kleiner, günstiger und effizienter werden, hieß es in einem Brief des Vorstands an die Beschäftigten.

Link zu dieser Meldung

Rechnungshof bemängelt Kampf gegen Schwarzarbeit

Berlin: Der Bundesrechnungshof bemängelt den Kampf gegen Schwarzarbeit in Deutschland. Zoll und Steuerbehörden arbeiteten nicht vertrauensvoll zusammen, urteilten die Prüfer in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestags, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach werden Daten nicht vorbehaltlos ausgetauscht, sondern teilweise zurückgehalten. So hätten etwa die Zollbehörden mehr als 5000 Verkäufer von Scheinrechnungen in einer Datei gespeichert, diese den Steuerbehörden aber nicht zur Verfügung gestellt. Der Rechnungshof sieht hier vor allem das Bundesfinanzministerium gefordert.

Link zu dieser Meldung

Sea-Watch 4 startet demnächst Einsatz

Berlin : Das neue Rettungsschiff "Sea-Watch 4" startet in den kommenden Tagen seinen ersten Einsatz zur Seenotrettung auf dem Mittelmeer. Die Besatzung sei in der Phase der letzten Vorbereitung, erklärten die Organisationen Sea-Watch, Ärzte ohne Grenzen sowie das Bündnis United4Rescue. Die "Sea Watch 4" wird derzeit im spanischen Hafen Burriana auf ihren Einsatz vorbereitet. Träger des Rettungseinsatzes ist das Bündnis United4Rescue. Die Organisation Sea-Watch betreibt das Schiff und Ärzte ohne Grenzen ist für die medizinische Versorgung auf dem Boot zuständig. Hinter United4Rescue stehen insgesamt 550 zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter auch die Evangelische Kirche in Deutschland.

Link zu dieser Meldung

Börse Kompakt

Der Dax fällt um 0,1 Prozent auf 12.644 Punkte. Der Euro kostet einen Dollar 18 46.

Link zu dieser Meldung

Wettervorhersage

Sonnig, Temperaturen um 30 Grad, an der Nordsee um 25 Grad.

Link zu dieser Meldung

Deutschland und die Welt

"Coronavirus-Update": Der Wettlauf um den Impfstoff

In der neuen Sonderausgabe des Podcasts "Coronavirus-Update" geht es um den Stand der Impfstoff-Forschung. Welche Fakten stimmen zuversichtlich? An wen wird ein Impfstoff wohl zuerst verteilt? mehr

03:54

Erste Hilfslieferungen für Beirut

Nach den Explosionen in Libanons Hauptstadt Beirut werden Lebensmittel, Wasser, medizinische Hilfe gebraucht - und Unterstützung bei der Opfersuche. Die ersten Helfer aus dem Ausland treffen ein. Audio (03:54 min)

Die Blendung: Wie Lügen die Debatte bestimmen

Donald Trump twittert tausendfach "alternative Fakten". Doch auch Helmut Kohls "blühende Landschaften" wurden nicht wahr. NDR Info blickt in einer Sommerserie auf die Lüge als politisches Mittel. mehr

Hoch "Detlef" beschert dem Norden 30 Grad und mehr

In Norddeutschland wird es fast überall mehr als 30 Grad warm. Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes gilt bis Mitte kommender Woche. Regen ist nicht in Sicht, die Waldbrandgefahr steigt. mehr

Niedersachsen

Volksbegehren: NABU und Weil zanken sich heftig

Ministerpräsident Weil ist sauer, weil der NABU neben dem Regierungskonzept für mehr Umweltschutz parallel ein Volksbegehren unterstützt. Die Umweltschützer schießen zurück. mehr

"Maddie": Verdächtiger 2019 zu Recht verurteilt

Der Verdächtige im Fall "Maddie" wurde offenbar zu Recht vom Braunschweiger Landgericht wegen einer Vergewaltigung in Portugal verurteilt. Das geht aus einem Rechtsgutachten am EuGH hervor. mehr

03:01
Hallo Niedersachsen
04:53
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

Zwischen Hamburg und Pinneberg fahren wieder Züge

Die Reparaturarbeiten auf der Strecke zwischen Hamburg und Pinneberg sind beendet. 170 Meter Gleise mussten nach einem Zugunfall ausgetauscht werden. Alle Gleise sind wieder befahrbar. mehr

Corona: Sportler in SH wegen Testspiel-Verbot frustriert

Viele Sportvereine in Schleswig-Holstein sind sauer, weil normales Training und Testspiele weiterhin nicht erlaubt sind. Das Innenministerium macht unterdessen etwas Hoffnung. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Sehr hohe Waldbrandgefahr im Osten von MV

Im Forstamt Torgelow ist die höchste Waldbrand-Warnstufe 5 ausgerufen worden. Angesichts bevorstehender Hitze könnte die Brandgefahr auch in anderen Landesteilen zum Wochenende hin zunehmen. mehr

Kutter in Wismarbucht gekentert: Elf Personen gerettet

Elf Besatzungsmitglieder eines Segelkutters sind aus der Wismarbucht gerettet worden. Sie sind alle wohlauf. Ihr Kutter war aus noch unbekannten Gründen gekentert. mehr

Hamburg

44 neue Coronavirus-Fälle in Hamburg gemeldet

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Hamburg ist so deutlich angestiegen wie seit Wochen nicht: Am Donnerstag sind 44 neue Fälle in der Hansestadt gemeldet worden. mehr

Ärger über volle S-Bahnen trotz Corona

Mangelnder Corona-Schutz: Die Klagen über die Hamburger S-Bahn häufen sich. Durch den Einsatz von Kurzzügen und die Sperrung von Rolltreppen kam es zuletzt zu großen Menschen-Ansammlungen. mehr