Corona-Ticker: So kontrolliert Heiligenhafen über Pfingsten

Heiligenhafen hat Sicherheitspersonal engagiert, damit Gäste die Corona-Regeln einhalten. In Göttingen gibt es mittlerweile 35 Corona-Infizierte. Weitere Nachrichten im Live-Ticker. mehr

Corona in Göttingen: Schon 35 Personen infiziert

In Göttingen und Umgebung haben sich mindestens 35 Mitglieder von Großfamilien bei Feiern mit dem Coronavirus angesteckt. Über Pfingsten sollen alle Kontaktpersonen getestet werden. mehr

Zwei Jahre Diesel-Fahrverbote in Hamburg

Vor genau zwei Jahren hat die Hamburger Umweltbehörde die bundesweit ersten Diesel-Fahrverbote erlassen. Ein Ende der Durchfahrtbeschränkungen ist noch nicht in Sicht. mehr

NDR Info im Radio

MELDUNGEN| 15:00 Uhr

USA: Proteste weiten sich aus

Washington: In den USA haben sich die Proteste gegen Polizeigewalt auf zahlreiche Bundesstaaten ausgeweitet. Nach Informationen unserer Korrespondenten wurde inzwischen in mindestens 25 Städten eine Ausgangssperre verhängt, darunter San Francisco, Chicago, Atlanta und Denver. Für Los Angeles wurde der Notstand ausgerufen. In zahlreichen Städten kam es neben friedlichen Protesten erneut zu Gewalt. Randalierer schlugen Fensterscheiben ein, plünderten Geschäfte oder zündeten Autos an. Nach Medienberichten ging auch die Polizei teils gewalttätig vor. So zeigt ein Handyvideo, wie ein Polizeiauto in New York in eine Menschenmenge fährt. Auch Journalisten wurden demnach mit Gummigeschossen und Tränengas beschossen. In Indianapolis kam ein Mensch durch Schüsse ums Leben. Unklar ist bislang, wer geschossen hat. Auslöser der Proteste ist der Tod des Afroamerikaners George Floyd, der durch einen Polizeieinsatz in Minneapolis ums Leben kam.

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Berlin kritisiert Corona-Kontaktpläne in Thüringen

Berlin: Der Senat der Hauptstadt hat das Corona-Vorgehen Thüringens kritisiert. Hintergrund ist, dass in Thüringen die Kontaktbeschränkungen Mitte Juni nicht mehr verpflichtend sein sollen. Berlins Innensenator Geisel sagte dazu, ein solcher Vorstoß rege ihn auf. Die Bundesländer müssten sich untereinander abstimmen, so Geisel in der "Berliner Morgenpost". In Thüringen sollen von Mitte Juni an noch der verpflichtende Mindestabstand und die Maskenpflicht in bestimmten Bereichen gelten. Kontaktbeschränkungen sollen nur noch empfohlen werden. Das bedeutet, dass sich auch viele Menschen mit Abstand treffen dürften. Ministerpräsident Ramelow strebt stattdessen lokal strengere Regeln an, sollte es in einzelnen Landkreisen wieder zu viele Neuinfektionen geben.

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Giffey will Bedingungen für Konjunkturprogramm

Berlin: Bundesfamilienministerin Giffey will Leistungen aus dem geplanten Konjunkturprogramm der Regierung an Bedingungen knüpfen. Die SPD-Politikerin will demnach erreichen, dass nur Unternehmen Geld erhalten, die sich für Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. In der "Bild am Sonntag" sprach Giffey sich dafür aus, dass Betriebe im Gegenzug für Konjunkturhilfen die Lohnlücken zwischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern reduzieren, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken oder mehr Frauen in Führungspositionen bringen. Die Spitzen der Großen Koalition wollen am Dienstag darüber beraten, wie das Konjunkturpaket ausgestaltet werden soll. Es soll helfen, die Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder anzukurbeln.

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Russland gratuliert den USA zum Raketenstart

Moskau: Die Raumfahrtnation Russland hat den USA zum Start ihrer bemannten Raumkapsel gratuliert. Von der Behörde Roskosmos hieß es, es sei wichtig, mindestens zwei Transportsysteme im All zu haben. In den vergangenen Jahren waren die Russen die einzigen, die in der Lage waren, Menschen zur Internationalen Raumstation ISS zu bringen. Gestern Abend war die amerikanische "Crew Dragon"-Raumkapsel von Florida aus erfolgreich ins All gestartet. Sie wird heute am späten Nachmittag an der ISS erwartet. An Bord sind zwei US-Astronauten. Es war das erste Mal, dass Raumfahrer von einem privaten Unternehmen ins All gebracht werden. Verantwortlich ist SpaceX. Das Unternehmen aus Kalifornien arbeitet mit der US-Weltraumbehörde NASA zusammen.

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Kirchen im Norden besorgt wegen Corona-Protesten

Osnabrück: Die Kirchen in Norddeutschland haben sich zu Pfingsten besorgt geäußert wegen der Proteste gegen Corona-Beschränkungen. Osnabrücks Bischof Bode warnte vor Verschwörungserzählern und einem wachsenden Antisemitismus. Gegen ein solches Virus der sozialen Vergiftung könne der Glaube ein wirksamer Antikörper sein, sagte Bode bei der Pfingstmesse im Osnabrücker Dom. Die Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Fehrs, nahm die Politik in Deutschland in Schutz. Corona-Regeln würden sorgsam abgewogen mit dem Wissen, dass alle auch Fehler machen könnten, so Fehrs im Lübecker Dom. Nordkirchen-Landesbischöfin Kühnbaum-Schmidt bezeichnete im Schweriner Dom die Kirchen als systemrelevant, weil durch sie Liebe und Barmherzigkeit zunähmen und sich Frieden und Gerechtigkeit ausbreiteten.

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Wettervorhersage

Zeitweise mehr Wolken, an Elbe und Ostsee sonnig, es bleibt trocken, 17 Grad in Stralsund, bis 22 Grad in Wolfsburg, örtlich kühler. Zum Teil frischer Nordostwind; an der Ostsee stürmisch. Nachts bleibt es trocken, Tiefstwerte 12 Grad auf den Nordseeinseln, bis 5 Grad im Göttinger Raum. Morgen viel Sonne, Temperaturen 15 bis 26 Grad. Am Dienstag wieder sonnig bei 20 bis 30 Grad.

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Deutschland und die Welt

Pfingsten: Wetter, Verkehr und Corona-Regeln

Vor allem an den Küsten soll es am langen Pfingst-Wochenende viel Sonnenschein geben. Aber darf man da wegen Corona überhaupt hin? Und wie voll wird es auf den Autobahnen? mehr

Warum wir immer noch sozial fasten müssen

Es ist ein bisschen wie beim Fasten, am Ende macht man die Erfolge mit wenigen Fehlern wieder kaputt. Das meint "Spiegel"-Redakteurin Annette Bruhns im NDR Info Wochenkommentar. mehr

Link

Gottesdienste in Corona-Zeiten

Eine Umfrage von WDR und NDR in Deutschland zeigt: In einem Drittel der katholischen und evangelischen Kirchen kann die Gemeinde "in reduzierter Form" singen. Mehr bei tagesschau.de. extern

Niedersachsen

Hameln: Zwei Schwerverletzte bei Explosion

Bei einer Explosion in einer Gartenkolonie in Hameln sind eine 39-Jährige und ihre fünfjährige Tochter schwer verletzt worden. Das Mädchen verlor bei dem Unglück einen Arm. mehr

Ehra-Lessien: Acht Corona-Fälle in Flüchtlingsheim

In Ehra-Lessien (Landkreis Gifhorn) haben sich acht Bewohner einer Asylbewerber-Unterkunft mit dem Coronavirus infiziert. Alle Flüchtlinge in dem Heim sollen nun getestet werden. mehr

02:58
Hallo Niedersachsen
04:07
Hallo Niedersachsen
04:50
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

Coronavirus: Vier neue Infektionen gemeldet

Seit Beginn der Pandemie sind in Schleswig-Holstein 3.092 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Das sind nach den offiziellen Zahlen vier Fälle mehr als am Vortag. mehr

Wilster: Brand in historischem Reetdachhaus

In Wilster im Kreis Steinburg musste die Feuerwehr am Sonnabend ausrücken, weil ein Reetdachhaus Feuer gefangen hatte. Warum es brannte, ist bisher nicht klar. Verletzt wurde niemand. mehr

03:34
Schleswig-Holstein Magazin
02:09
Schleswig-Holstein Magazin
03:41
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Rügen: Neue Hoffnung für Fährverbindung "Königslinie"?

Die historische Fährverbindung zwischen Sassnitz und Südschweden wird nach dem angekündigten Aus möglicherweise von der Weißen Flotte übernommen. Die Landesregierung unterstützt die Pläne. mehr

Greifswald: Ein Toter bei Wohnungsbrand

Bei einem Brand in einem Hochhaus in Greifswald ist in der Nacht ein Mann ums Leben gekommen. Laut Polizei handelt es sich um den Lebensgefährten einer 63-jährigen Frau, die ebenfalls in der Wohnung gefunden wurde. mehr

Hamburg

Sieben neue Corona-Fälle in Hamburg gemeldet

In Hamburg ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle am Sonntag auf insgesamt 5.088 gestiegen. Das sind laut Gesundheitsbehörde sieben mehr als am Vortag. mehr

22-Jähriger in Bergedorf angeschossen

In Hamburg-Bergedorf ist ein junger Mann von mehreren Schüssen getroffen worden. Die Polizei fahndet nach drei Tatverdächtigen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. mehr

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Hamburg Journal
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Hamburg Journal
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Hamburg Journal