Corona-Ticker: Spanien wird fast komplett Risikogebiet

Die Bundesregierung wird Spanien fast komplett als Corona-Risikogebiet einstufen, nur die Kanaren sind ausgenommen. Das erfuhr die ARD aus Regierungskreisen. Mehr News im Live-Ticker. mehr

Lebenslange Haft für Doppelmord in Grone

Das Landgericht Göttingen hat den 53 Jahre alten Frank N. zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Mann hatte im September 2019 zwei Frauen erstochen, darunter seine ehemalige Freundin. mehr

Lübecker Bucht: "Baden kann gefährlich sein"

Das zwischenzeitig verhängte Badeverbot ist zwar aufgehoben - die DLRG warnt dennoch vor Gefahren beim Baden in der Lübecker Bucht. Das betreffe vor allem ungeübte Schwimmer. mehr

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Ohrenbär - Radiogeschichten für kleine Leute

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MELDUNGEN| 20:00 Uhr

Fast ganz Spanien Corona-Risikogebiet

Berlin: Die Bundesregierung hat das gesamte spanische Festland sowie die Balearen mit den Urlaubsinseln Mallorca und Ibiza als Corona-Risikogebiet eingestuft. Ausgenommen bleiben demnach die Kanarischen Inseln. Laut Bundesgesundheitsministerium hat sich das Ressort gemeinsam mit dem Innenministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Robert-Koch-Institut auf diesen Schritt verständigt. Reisende aus Spanien müssen jetzt bei ihrer Rückkehr nach Deutschland einen kostenlosen Coronatest machen und sich solange in häusliche Quarantäne begeben, bis es ein negatives Ergebnis gibt oder 14 Tage vergangen sind.

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Sanktionen gegen Belarus beschlossen

Brüssel : Die EU bringt wegen der Polizeigewalt in Belarus neue Sanktionen gegen Unterstützer des Staatschefs Lukaschenko auf den Weg. Das ist das Ergebnisd einer EU-Außenministerkonferenz. Zudem soll es nach übereinstimmenden Medienberichten Strafmaßnahmen gegen Personen geben, die für eine Fälschung des Ergebnisses der Präsidentenwahl verantwortlich gemacht werden. Eine entsprechende Liste werde nun ausgearbeitet. Am vergangenen Sonntag war Präsident Lukaschenko nach offiziellen Angaben mit mehr als 80 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Die Opposition spricht von Betrug. Seitdem gibt es in Weißrussland täglich Proteste. Fast 7.000 Menschen wurden festgenommen.

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Putin schlägt Krisen-Gipfel zum Iran vor

Moskau: Der russische Präsident Putin hat einen Krisen-Gipfel angeregt, um den Konflikt über das Waffenembargo gegen den Iran zu entschärfen. An der Online-Konferenz sollten die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland und der Iran teilnehmen, erklärte das Präsidialamt in Moskau. Gegen den Iran würden unbegründete Anschuldigungen erhoben. Russland stehe weiter voll hinter dem Atomabkommen mit dem Land, das 2015 auch von Deutschland, den USA, Frankreich, Großbritannien und China unterzeichnet worden war. Die USA traten 2018 allerdings einseitig aus der Vereinbarung aus. Im UN-Sicherheitsrat wird derzeit über einen Resolutionsentwurf Washingtons zur Verlängerung des Waffenembargos gegen den Iran beraten.

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Viel Lob für israelisch-arabische Vereinbarung

Jerusalem: Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten ist überwiegend auf ein positives Echo gestoßen. Die Bundesregierung nannte die Vereinbarung zukunftsweisend. Die EU-Kommission bezeichnete die Entwicklung als wichtig für die regionale Stabilität im Nahen Osten. Auch der Oman begrüßte das Vorgehen. Kritik kam von den Palästinensern, dem Iran und der Türkei. Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten gestern vereinbart, diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

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Behandlung bei Engpässen - Eilantrag abgelehnt

Karlsruhe: Das Bundesverfassungsgericht zwingt den Gesetzgeber vorerst nicht, verbindlich zu regeln, wen Ärzte im Falle eines Engpasses auf Intensivstationen wegen der Corona-Pandemie retten sollen und wen nicht. Einen Eilantrag mehrerer Kläger wiesen die Richter ab. Die Beschwerde werfe schwierige Fragen auf, die nicht auf die Schnelle beantwortet werden könnten, hieß es zur Begründung. Die Intensivstationen seien außerdem gegenwärtig nicht so stark ausgelastet, dass ein Engpass wahrscheinlich sei. Deshalb werde eine Entscheidung erst im Hauptverfahren fallen. Viele der Kläger haben Vorerkrankungen oder Behinderungen. Sie befürchten, bei einem Engpass nachrangig behandelt zu werden.

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Curevac startet an US-Börse

New York: Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac ist mit einem Preissprung an der US-Börse Nasdaq gestartet. Curevac gilt bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff als Hoffnungsträger. Der erste Kurs an der New Yorker Technologiebörse lag bei 44 Dollar. Das Unternehmen hatte die Aktie zuvor für 16 Dollar an die Investoren ausgeben. Es erlöste bei der Platzierung mehr als 200 Millionen Dollar. Der Hauptinvestor, SAP-Mitbegründer Hopp, wird mit einem Anteil knapp unter 50 Prozent die Kontrolle behalten.

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Wettervorhersage

Nachts in Niedersachsen weitere Schauer oder Gewitter. Sonst teils aufklarend und weitgehend trocken. Tiefstwerte 19 bis 14 Grad. Morgen wechselnd bewölkt mit Schauern und Gewittern, an der See oft sonnig, 24 bis 31 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Sonntag und Montag Sonne, Wolken und Schauer, örtlich Gewitter, zur Ostsee hin oftmals freundlicher, 25 bis 32 Grad.

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Unwetterwarnung für das südliche Niedersachsen

Im Süden Niedersachsens treten vereinzelt schwere Gewitter mit Starkregen um 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde auf. Zudem sind Sturmböen und kleiner Hagel möglich.

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Deutschland und die Welt

Kommentar: "Digitalisierung braucht mehr als Schulgipfel"

Auf einem sogenannten Schulgipfel haben Bund und Länder beschlossen, die Digitalisierung des Schulbetriebs voranzutreiben. Verena Gonsch meint in ihrem Kommentar, das sei zu wenig. mehr

Swapfiets: Ist das Fahrrad-Abo das neue Sharing?

In Zeiten von Corona boomt der Fahrradmarkt. Der Vermieter Swapfiets bietet Fahrräder im Abonnement an und konnte die Zahl seiner Kunden verdoppeln. Kann das Abo-Modell das Sharing verdrängen? mehr

07:54

Corona-Panne: "Söder angeschlagen im Kanzler-Rennen"

Nach den Corona-Testpannen in Bayern steht Ministerpräsident Söder in der Kritik. Im NDR Info Interview spricht Politikwissenschaftlerin Ursula Münch über das Krisenmanagement des CSU-Chefs. Audio (07:54 min)

Niedersachsen

Unwetterwarnung für Teile Niedersachsens

Der Deutsche Wetterdienst warnt für Teile von Niedersachsen vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. Die Unwetterwarnung gilt bis Mitternacht. mehr

Niedersachsen: Urlauber können Corona-Test jetzt selbst buchen

Reiserückkehrer können sich in Niedersachsen seit Freitagnachmittag selbst für einen Corona-Test in einem der Testzentren anmelden. Die Terminvergabe läuft über ein Onlineportal. mehr

Schleswig-Holstein

Rechtsbeugung? Kieler Staatsanwältin freigesprochen

Eine Kieler Staatsanwältin hat sich am Freitag wegen Rechtsbeugung und Diebstahls vor dem Landgericht verantworten müssen. Der Prozess endete mit einem Freispruch. mehr

Längste Hitzewelle in SH - tagelang über 30 Grad

Das Wetter sorgt für Rekorde: Im Raum Itzehoe und Quickborn hält nun den achten Tag in Folge die Hitzewelle an. Laut Wetterexperte Meeno Schrader bleibt es noch tagelang heiß. mehr

02:07
Schleswig-Holstein Magazin
02:30
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Untreue-Prozess: Ex-Minister Ebnet freigesprochen

Im Prozess um Subventionen für die Yachthafenresidenz Hohe Düne ist der frühere Wirtschaftsminister von MV, Ebnet, am Freitag von den Untreue-Vorwürfen freigesprochen worden. mehr

Fischverarbeitung Waren soll schließen

In Waren müssen die Beschäftigten der Fischfabrik Friedrichs um ihre Jobs fürchten. Der Hamburger Fischverarbeiter will seine Produktion an einem polnischen Standort konzentrieren. mehr

02:11
Nordmagazin

Hamburg

Luftwaffe ordert Langstrecken-Jets bei Airbus

Die Luftwaffe stockt ihre Flotte mit Flugzeugen von Airbus auf. Für einen dreistelligen Millionenbetrag orderte sie in Hamburg zwei neue Langstreckenjets vom Typ A321. mehr

Grote-Umtrunk: Auch Gästen droht ein Bußgeld

Die umstrittene Feier von Hamburgs Innensenator Andy Grote hat offenbar auch Konsequenzen für seine Gäste. Ihnen droht ein Bußgeld von je 150 Euro. Grote selbst musste 1.000 Euro zahlen. mehr

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Hamburg Journal
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Hamburg Journal