Coronavirus-Blog: Mehr als 7.500 Fälle im Norden

Das Coronavirus breitet sich weiter stark aus. Mehr als 7.500 Menschen sind laut Ministerien in Norddeutschland mittlerweile infiziert. Weitere Nachrichten und Hintergrund-Infos im NDR.de Blog. mehr

Wolfsburg: Corona fordert drei weitere Todesopfer

Drei weitere Bewohner des Hanns-Lilje-Heims in Wolfsburg sind am Coronavirus gestorben. Das teilte die Stadt am Sonntag mit. Auch in weiteren Pflegeheimen ist das Virus ausgebrochen. mehr

Patienten aus Italien in Hamburg gelandet

Nach zwei Corona-Patienten aus Frankreich sind am Sonntagabend auch Erkrankte aus Italien in Hamburg eingetroffen. Sie wurden mit einem Flugzeug in die Hansestadt gebracht. mehr

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NDR Info 21:45 | 27.03.2020

27.03.2020 22:05 Uhr
02:06
Hamburg Journal

MELDUNGEN| 23:00 Uhr

Braun: Pandemie weiter verlangsamen

Berlin: Kanzleramtsminister Braun hat Forderungen nach frühzeitigen Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen zurückgewiesen. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie würden bis mindestens zum 20. April bestehen bleiben, sagte Braun im ZDF. Er könne noch nicht sagen, ob sie darüber hinaus verlängert würden. Die Dauer von Kontaktbeschränkungen hingen von der Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitssystems ab. Der CDU-Politiker verwies auf den Anstieg der Infektionszahlen, der weiter verlangsamt werden müsste. Derzeit verdoppelten sich die Fallzahlen alle sechs Tage. Nötig sei laut Braun ein Verdopplungszeitraum von zehn oder 14 Tagen. Der Bund werde am Mittwoch erneut mit den Ministerpräsidenten der Länder beraten. Wirtschaftsvertreter warnen vor ökonomischen Schäden, die massiv ausfallen könnten, falls die Einschränkungen über einen längeren Zeitraum andauern.

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Hilfen für kleine Firmen kommt ab morgen

Berlin: In der Corona-Krise soll morgen die Auszahlung von Direkthilfen an kleine Firmen sowie Solo-Selbstständigen und Freiberufler beginnen. Nach Angaben von Bundesfinanz- und Wirtschaftsministerium haben sich Bund und Länder auf eine Verwaltungsvereinbarung geeinigt. Insgesamt geht es um Bundesmittel von bis zu 50 Milliarden Euro. Die Vereinbarung soll eine schnelle und unbürokratische Auszahlung der Zuschüsse ermöglichen. Ziel des Programms ist es, Liquiditätsengpässe bei Firmen zu überbrücken, die in der Regel keine Kredite erhalten und über keine Sicherheiten oder weitere Einnahmen verfügen. Konkret bekommen Firmen mit bis zu fünf Beschäftigten eine Einmalzahlung von 9.000 Euro für drei Monate, Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro.

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Drei weitere Tote in Wolfsburger Pflegeheim

Wolfsburg: In der niedersächsischen Stadt sind drei weitere Bewohner eines Pflegeheims gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Die Zahl der Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung in dem Heim stieg damit auf 15. Die Diakonie Wolfsburg teilte als Betreiber mit, das ganze Team der Einrichtung arbeite am Menschenmöglichen, um die Bewohner in dieser Situation bestmöglich zu versorgen und weiteren Infektionen vorzubeugen. In ganz Norddeutschland sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden inzwischen etwa 7.500 Infektionen registriert worden, 38 Menschen starben demnach an den Folgen.

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NDR,WDR,SZ: Großhändler schlagen Profit bei Schutzkleidung

Hamburg: Mehrere Großhändler nutzen offenbar die Knappheit bei Schutzkleidung und Atemschutzmasken aus, um Profit zu machen. Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ist der Preis für hochwertige Atemschutzmasken innerhalb der letzten Tage von 45 Cent auf mehr als 13 Euro pro Stück angestiegen. Zudem erhalten Apotheken und Kliniken viele unseriöse Angebote. Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, Schutzkleidung zukünftig zu festen Preisen einzukaufen. Der SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach forderte zusätzlich die Einrichtung einer Bundesagentur, die Deutsche Unternehmen mit der Produktion von Schutzkleidung beauftragt. Lauterbach sagte der Recherchekooperation, so könnten in wenigen Monaten etwa genug Atemschutzmasken hergestellt werden, ohne dass Deutschland von Lieferungen aus dem Ausland abhängig sei.

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Hochwasser an deutscher Ostseeküste

Lübeck: Eine Sturmflut hat an der deutschen Ostseeküste für Hochwasser gesorgt. Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie mitteilte, wurden in zahlreichen norddeutschen Städten am Vormittag Werte von über 1 Meter 40 gemessen. Darunter waren Flensburg, Kiel, Travemünde und Wismar. Besonders stark stieg das Wasser mit 1 Meter 57 in Lübeck. In einigen Städten musste die Polizei ausrücken, weil etwa Autos auf überfluteten Straßen geparkt waren.

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Gedenken an Penderecki

Krakau: Der polnische Präsident Duda hat den verstorbenen Komponisten Krzysztof Penderecki gewürdigt. Duda schrieb auf Twitter, Penderecki habe mit seiner Schaffenskraft eine ganze Epoche auch der Weltkultur geprägt. Der Künstler war zuvor im Alter von 86 Jahren in Krakau gestorben. Eine seiner bekanntesten Kompositionen widmete Penderecki den Opfern des Atombombenangriffs von Hiroshima. Seine ausdrucksstarke Musik wurde in zahlreichen Filmen verwendet, darunter Horrorklassikern wie "Shining" und "Der Exorzist".

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Die Wettervorhersage

Nachts meist gering bewölkt, später von den Küsten her Regen. Dabei Glättegefahr. Tiefstwerte plus 2 bis minus 6 Grad. Morgen zeitweise Regen oder Schneeregen, später von Norden her zunehmend freundlich. Höchstwerten 4 bis 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag viel Sonne und trocken, 4 bis 8 Grad. Am Mittwoch zeitweise leichter Regen, 6 bis 9 Grad.

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Deutschland und die Welt

Link

Chaos auf dem Markt für Schutzkleidung

In der Corona-Krise versuchen offenbar Firmen, die Not von Kliniken auszunutzen, an Schutzkleidung zu kommen. WDR, NDR und SZ zeigen, wie vor allem mit Atemschutzmasken versucht wird, Geschäfte zu machen. extern

Kommentar: Starkes Parlament muss nicht groß sein

Die Coronavirus-Krise stellt auch die Politik vor große Herausforderungen. Was aber könnte lehrreich sein? Antworten auf diese Frage im NDR Info Wochenkommentar von Stephan Richter. mehr

Coronavirus-Podcast: Alle Folgen in der Übersicht

Professor Christian Drosten, der Leiter der Virologie an der Berliner Charité, liefert im Coronavirus-Update Expertenwissen. Hier finden Sie alle Folgen zum Nachlesen und Nachhören. mehr

Niedersachsen

Mehr als 40 Corona-Fälle in Wildeshauser Altenheim

In einer Seniorenresidenz in Wildeshausen ist fast die Hälfte der Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die Krankheitsverläufe sind bislang durchgehend leicht. mehr

Corona-Hilfe: NBank bewilligt 2,6 Millionen Euro

Vor wenigen Tagen stürzte noch der Server ab, doch jetzt läuft es offenbar besser mit den Corona-Soforthilfen für Firmen: 2,6 Millionen Euro hat die NBank bislang bewilligt. mehr

02:16
Hallo Niedersachsen
05:52
Hallo Niedersachsen
05:06
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

Mehr als 1.000 Corona-Infizierte im Land

Das Land Schleswig-Holstein meldet jeden Tag aktuelle Corona-Zahlen. Demnach gibt es derzeit 1.007 bestätigte Fälle. Die Kreise sind unterschiedlich betroffen. 117 Menschen sind oder waren im Krankenhaus. mehr

Hochwasser an Ostseeküste: Keine größeren Schäden

Die Wasserstände an der Ostseeküste sind am Sonntag wegen einer Sturmflut erhöht gewesen. In Lübeck lag der Wert kurzzeitig bei 1,57 Metern über dem mittleren Hochwasser. Größere Schäden gab es keine. mehr

02:29
Schleswig-Holstein Magazin
03:23
Schleswig-Holstein Magazin
02:39
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Coronavirus: Acht neue Infektionen in MV - 356 insgesamt

Das Coronavirus breitet sich in Mecklenburg-Vorpommern weiter aus. Am Sonntag meldete das Gesundheitsministerium acht neue Infektionen. Insgesamt stieg die Zahl auf 356. mehr

Große Rückholaktion: SundAir setzt alle sieben Flieger ein

Derzeit läuft die größte Rückholaktion für gestrandete Deutsche in der Geschichte der Bundesrepublik. Auch daran beteiligt ist die vergleichsweise kleine Stralsunder Airline SundAir. mehr

Hamburg

Coronavirus: 2.078 Fälle in Hamburg

In Hamburg gibt es inzwischen 2.078 bestätigte Coronavirus-Fälle. Nach Angaben des Senats vom Sonntag sind das 143 mehr als am Vortag. Vier Menschen starben bislang. mehr

64-Jähriger in Lebensgefahr: 17-Jähriger festgenommen

Die Hamburger Mordkommission hat einen 17-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Er soll am Freitag einen 64-Jährigen in Langenhorn nach einem Streit lebensgefährlich verletzt haben. mehr

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Hamburg Journal
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Hamburg Journal
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Hamburg Journal