Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, steht vor einem Bildschirm, auf dem CSU-Chef Markus Söder zu sehen ist. © dpa picture alliance Foto: Federico Gambarini

Kommentar zur Kanzlerkandidatur: Der scheinheilige Markus

Armin Laschet soll als Kanzlerkandidat der Union in den Bundestagswahlkampf ziehen. Doch der wahre Sieger sei Markus Söder, meint Franka Welz. mehr

Kinder tragen im Unterricht biologisch abbaubare Masken. © vivamask

Corona-News-Ticker: Zwei-Milliarden-"Aufholprogramm" für Kinder

Die Bundesregierung will mehr Geld als geplant ausgeben, um Folgen von Schul- und Kitaschließungen abzumildern. Mehr Corona-News im Ticker. mehr

Die Virologin Prof. Dr. Sandra Ciesek © Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Ellen Lewis

Ciesek: "Asthmasprays halte ich nicht für einen Game Changer"

Anders als der SPD-Gesundheitspolitiker Lauterbach setzt die Virologin Sandra Ciesek keine große Hoffnung in die Sprays im Kampf gegen Covid-19. mehr

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MELDUNGEN| 19:55 Uhr

Laschet will auf Kritiker zugehen

Unions-Kanzlerkandidat Laschet will auf die Kritiker in den eigenen Reihen zugehen. Der CDU-Vorsitzende sagte der ARD, er werde in den nächsten Tagen die Kreisverbände besuchen. Es gehe jetzt darum, Gegensätze wieder zusammenzuführen. In der Sitzung der Unions-Bundestagsfraktion hatte der 60-Jährige zuvor um Unterstützung gebeten. Nur gemeinsam werde man den angestrebten Sieg bei der kommenden Bundestagswahl erreichen. Er dankte seinem Kontrahenten, CSU-Chef Söder. Dieser habe es dem CDU-Vorstand durch sein Verhalten ermöglicht, in der Frage der Kanzlerkandidatur zu einer Entscheidung zu kommen. Laschet betonte, im Team für den Wahlkampf werde Söder eine zentrale Rolle einnehmen. Der CSU-Chef hatte am Mittag seinen Verzicht auf die Kanzlerkandidatur erklärt. Er reagierte damit auf das Votum des CDU-Vorstands, der sich in einer nächtlichen Sitzung mehrheitlich für Laschet als Kandidat ausgesprochen hatte.

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Gratulationen an Laschet

Führende Politiker anderer Parteien haben dem CDU-Vorsitzenden Laschet zu seiner Nominierung als Unions-Kanzlerkandidat gratuliert. SPD-Kanzlerkandidat Scholz sagte, er freue sich auf eine sachliche Debatte über Inhalte mit Laschet und auf einen Wettstreit um die besten Ideen für Deutschland. Ähnlich äußerte sich die Kanzlerkandidatin der Grünen, Baerbock. Sie setze auf einen fairen Wahlkampf um die Führung des Landes. FDP-Chef Lindner sagte, es gebe viele inhaltliche Fragen, in denen seine Partei mit dem CDU-Vorsitzenden übereinstimme. Zugleich gebe es genug Unterschiede, die einen spannenden Wahlkampf versprächen. Der AfD-Vorsitzende Meuthen erklärte, dass CSU-Chef Söder jetzt trotz seiner besseren Umfragewerte auf die Kandidatur verzichtet habe, dürfte vor allem daran liegen, dass Laschet andernfalls auch sein Amt als CDU-Vorsitzender hätte aufgeben müssen.

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EMA gibt Johnson & Johnson-Vakzin frei

Trotz mehrerer Thrombosefälle hat die Europäische Arzneimittelagentur EMA den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson zur uneingeschränkten Nutzung freigegeben. Allerdings soll er mit einem entsprechenden Warnhinweis versehen werden. Grundsätzlich bewerte man den Nutzen des Impfstoffs aber höher als die Risiken, so die EMA. Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach von einer guten Nachricht für die Impfkampagne in der ganzen EU. Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist wie das Mittel von AstraZeneca ein Vektorimpfstoff. Er muss jedoch nur einmal gespritzt werden. Bis Ende Juni soll die EU 55 Millionen Impfdosen des US-Konzerns bekommen.

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Schwesig: Wer AstraZeneca überhat bekommt weniger Biontech

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig erhöht beim Thema Impfen den Druck auf Landkreise und kreisfeie Städte. Die SPD-Politikerin sagte, wer bis Freitag seinen Überhang an Astrazeneca-Impfstoff nicht abgearbeitet habe, bekomme danach weniger vom Präparat Biontech geliefert. Laut Landesgesundheitsminister Glawe liegen in den Impfzentren noch rund 3.000 Astrazeneca-Impfdosen - vor zwei Wochen waren es noch rund 53.000. Mecklenburg-Vorpommern hatte daraufhin Sonderaktionen gestartet, um das Mittel loszuwerden. Niedersachsen startet ab Mai mit dem Impfen aller aktiven Feuerwehrleute. Das betrifft nach Angaben des Sozialministeriums etwa 133.000 Menschen. Auch alle Hauptamtlichen in der Kinder- und Jugendhilfe sollen geimpft werden.

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Niederlande lockern Kontaktbeschränkungen

Die Niederlande wollen die Corona-Kontaktbeschränkungen trotz anhaltend hoher Infektionsraten lockern. Das kündigte Ministerpräsident Rutte an. So sollen die nächtlichen Ausgangssperren Mittwoch nächster Woche aufgehoben werden. Restaurants und Bars wird dann erlaubt, Gäste in den Außenbereichen zu bewirten. Auch Geschäfte dürfen ab dem 28. April wieder Kunden empfangen. Rutte hält die Lockerung angesichts der steigenden Zahlen zwar für riskant. Die Prognosen seien jedoch vorsichtig optimistisch.

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Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in den Tschad

Das Auswärtige Amt hat alle deutschen Staatsbürger aufgerufen, das zentralafrikanische Land Tschad zu verlassen. Grund ist der plötzliche Tod von Präsident Déby. Es sei mit politischer Instabilität und bewaffneten Auseinandersetzungen zu rechnen, erklärte das Auswärtige Amt. Die Behörde warnte auch vor Reisen in den Tschad. Déby war nach Armeeangaben heute bei Gefechten mit Rebellen verwundet worden und seinen Verletzungen erlegen. Das Militär verkündete anschließend die Auflösung des Parlaments und der Regierung. Ein Sprecher sagte, nach einer eineinhalb-jährigen Übergangsphase werde es freie und demokratische Neuwahlen geben. Der Tschad gehört zu den ärmsten Ländern der Welt.

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Anwälte: Nawalny erhält keine medizinische Versorgung

Der gesundheitlich schwer angeschlagene Kreml-Kritiker Nawalny erhält nach Angaben seiner Anwälte im Gefängniskrankenhaus keine medizinische Hilfe. Der 44-Jährige sei sehr schwach, könne kaum sitzen und sprechen, sagte seine Anwältin nach einem Besuch bei Nawalny. Sie forderte, ihn in ein ziviles Krankenhaus nach Moskau zu verlegen. Der Kreml-Kritiker ist seit drei Wochen im Hungerstreik und will so eine angemessene medizinische Versorgung erreichen. Er war aus dem Straflager Pokrow in ein Gefängniskrankenhaus in einem anderen Straflager gebracht worden.

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Handballerinnen für WM qualifiziert

Die deutschen Handballerinnen haben sich für die Weltmeisterschaft in Spanien im Dezember qualifiziert. Die Mannschaft von Bundestrainer Groener gewann das Play-off-Rückspiel gegen Portugal mit 34:23. Das Hinspiel hatte das DHB-Team mit 32:27 für sich entschieden. 

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Das Wetter in Norddeutschland

Heute Abend und in der Nacht meist klar und trocken, stellenweise Nebel. Tiefstwerte 6 bis -1 Grad, häufig auch Bodenfrost. Morgen wechselhaft mit vereinzelten Schauern, maximal 9 bis 17 Grad. An der Nordsee stürmische Böen. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag einzelne Schauer, 8 bis 11 Grad. Am Freitag heiter bis wolkig, 8 bis 12 Grad.

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Deutschland und die Welt

Markus Söder (CSU, l), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, und Armin Laschet, CDU-Bundesvorsitzender und Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, sind auf dem Weg zur Sitzung der CDU/CSU Fraktion im Bundestag (Kombo). © picture alliance/dpa Foto: Michael Kappeler
5 Min

Nach dem Söder-Auftritt: Ist jetzt alles klar in der K-Frage?

Der CSU-Chef hat das Votum des CDU-Vorstands zugunsten von Armin Laschet akzeptiert. Eine Einschätzung der Hamburger Politologin Christine Landfried. 5 Min

Thumb Clean "Dolphin-Immobilienskandal größer als angenommen"

German Property Group: Ein Fall von Behördenversagen

Im mutmaßlichen Anlageskandal um die insolvente Immobiliengesellschaft aus Niedersachsen wird das Ausmaß des Behördenversagens deutlich. mehr

Zu Hause lernen

Ein Mädchen sitzt am häuslichen Esstisch und erledigt seine Hausaufgaben mithilfe eines Tablet PC. © Imago Images Foto: Fotostand

Homeschooling während Corona-Pandemie: Bildungsangebote im NDR

Um Familien im Lockdown zu unterstützen, erweitern die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Bildungsangebot. mehr

Niedersachsen

Kleiderspinde in einer Feuerwehrwache mit Uniformen und Helmen. © colourbox

Impfkampagne: Land zieht Feuerwehrleute ab Mai vor

Zentren können mobile Teams organisieren. Zudem dürfen Hauptamtliche der Kinder- und Jugendhilfe früher geimpft werden. mehr

Eine Hand mit einem Corona-Schnelltest über einem Mäppchen. © picture alliance/dpa Foto: Julian Stratenschulte

Gericht entscheidet: Testpflicht für Schüler ist rechtens

Geklagt hatten drei Schüler aus dem Landkreis Harburg. Sie sahen unter anderem ihre körperliche Unversehrtheit verletzt. mehr

Schleswig-Holstein

Der Eingang des Marinestützpunktes in der Wik in Kiel. © NDR Foto: Christoph Klipp

Traditionserlass: Neuer Name für Kieler Marinestützpunkt steht fest

Aus Kiel-Tirpitzhafen wird Kiel-Wik. Die Bundeswehr will Namen von Militärs aus dem Ersten Weltkrieg nicht mehr als Tradition würdigen. mehr

Daniel Günther steht am Rednerpult im Landtag. © NDR

Günther über Corona-Notbremse: "Wir hätten sie nicht gebraucht"

In Schleswig-Holstein funktioniere der Stufenplan, so der Ministerpräsident. Der Bund will das Infektionsschutzgesetz ändern. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Eine Frau zieht in einer Hausarztpraxis eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer auf. © picture alliance/dpa/Bodo Schackow Foto: Bodo Schackow

Kabinett macht Druck bei Corona-Impfungen

Bis Sonntag sollen die noch rund 33.000 AstraZeneca-Impfdosen bei Hausärzten und in den Impfzentren verbraucht werden. mehr

Auf einem Schild wird um Ruhe während der Abiturprüfung gebeten. © dpa Foto: Armin Weigel

Corona-Test-Regelung für Abi-Prüfungen gefordert

Unklar ist, ob vor den Prüfungen Tests anzubieten sind und wie mit positiv getesteten Schülern umzugehen ist. mehr

Hamburg

Peter Tschentscher vor dem aescu Labor

Corona-"Notbremse": Hamburg will schärfere Regeln beibehalten

Bürgermeister Tschentscher will der "Bundesnotbremse" zustimmen, aber Maßnahmen in Hamburg deshalb nicht lockern. mehr

Das Amtsgericht Altona. © picture alliance / dpa Foto: Christophe Gateau

15 Corona-Verdachtsfälle am Amtsgericht Altona

Die Corona-Pandemie beeinträchtigt die Hamburger Justiz. Nach dem Untersuchungsgefängnis ist nun das Amstgericht Altona betroffen. mehr