Bergleute und Gäste gehen durch das ehemaligen Erkundungsbergwerk. © picture alliance/dpa Foto: Philipp Schulze

Endlager-Suche: Viele neue Gebiete - Gorleben raus

90 große Gebiete in Deutschland eignen sich nach Ansicht von Wissenschaftlern zur Atommüll-Endlagerung. Der Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist nicht darunter, weite Teile Norddeutschlands schon. mehr

Eine U-Bahn fährt aus dem Bahnhof. © imago images / Hoch Zwei Stock/Angerer Foto: Angerer

Warnstreik: Hamburgs U-Bahnen fahren Dienstagfrüh nicht

Wegen des Tarifkonfliktes im öffentlichen Dienst werden am Dienstag voraussichtlich bis zum Mittag in Hamburg keine U-Bahnen fahren. Auch die Busse werden nur eingeschränkt fahren. mehr

Ein Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe nimmt für einen Corona-Test einen Abstrich von einer Frau © picture alliance/dpa Foto: Moritz Frankenberg

Live-Ticker: 40 Corona-Fälle in einem Altenheim

In einem Pflegeheim in Neu Wulmstorf sind sieben Beschäftigte und 33 Bewohner positiv getestet worden. Außerdem: Auf der "Mein Schiff 6" gibt es zwölf Corona-Fälle. Mehr News im Live-Ticker. mehr

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MELDUNGEN| 17:15 Uhr

Schulze: Fortschritte bei Endlagersuche

Berlin: Bundesumweltministerin Schulze sieht bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager Fortschritte. Die SPD-Politikerin sagte, der jetzt vorgelegte Zwischenbericht zeige, dass das gemeinsam beschlossene Verfahren trage. Deutschland sei bei der Lösung des Atommüll-Problems weiter als die meisten anderen Länder mit Kernkraftwerken. Nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung haben 90 Gebiete günstige geologische Voraussetzungen für ein Endlager. Der Salzstock Gorleben in Niedersachsen ist nicht darunter. Aus Bayern kam inzwischen Kritik daran, dass Gorleben als möglicher Standort ausscheidet. Der frühere niedersächsische Umweltminister Wenzel begrüßte dagegen auf NDR Info die Entscheidung. Es zeige sich, dass eine demokratisch verfasste Gesellschaft in der Lage sei, einen Fehler zu korrigieren, erklärte der Grünen-Politiker.

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Regierung besorgt über Corona-Entwicklung

Berlin: Die Bundesregierung hat die Bürger dazu aufgerufen, sich an die Hygieneregeln zu halten und die Corona-Warn-App zu nutzen. Die Entwicklung der Infektionszahlen bereite große Sorgen, sagte Regierungssprecher Seibert. Er verwies auf sprunghafte Anstiege in einigen Regionen. Dort müssten schnell Gegenmaßnahmen ergriffen werden, forderte Seibert. Auch Kanzlerin Merkel warnte in einer Videokonferenz des CDU-Präsidiums vor einem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen. Sollte sich die Entwicklung nicht ändern, könnte es Weihnachten mehr als 19.000 Neuinfektionen pro Tag geben, wird Merkel zitiert. Morgen will die Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder über das weitere Vorgehen beraten.

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Berg-Karabach: EU fordert Waffenruhe

Brüssel: Die EU hat Armenien und Aserbaidschan zu einer sofortigen Waffenruhe in der Region Berg-Karabach aufgefordert. Die Akteure in der Region müssten alles tun, um den Ausbruch eines vollständigen Krieges zu verhindern, sagte ein Sprecher des Außenbeauftragten Borrell. Er verurteilte außerdem eine Einmischung von außen als inakzeptabel. Armenien hat wegen der Eskalation beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Sofortmaßnahmen gegen Aserbaidschan beantragt. Das Land wirft außerdem der Türkei vor, sich in den Konflikt einzumischen. Armenien selbst setzt auf die Hilfe Russlands. In Berg-Karabach kommt es seit dem Wochenende wieder zu heftigen Kämpfen. Von beiden Seiten werden zahlreiche Tote gemeldet. Das Gebiet im Südkaukasus wird mehrheitlich von christlichen Armeniern bewohnt, gehört völkerrechtlich aber zum islamisch geprägten Aserbaidschan.

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Nawalny bestätigt Merkel-Besuch

Berlin: Der vergiftete Kreml-Kritiker Nawalny hat einen Besuch von Bundeskanzlerin Merkel während seiner Behandlung in der Universitätsklinik Charité bestätigt. Das Treffen sei nicht geheim, sondern eher privat gewesen, erklärte der russische Oppositionspolitiker. Er sei Merkel sehr dankbar für ihren Besuch. Nawalny hat das Krankenhaus inzwischen verlassen. Er war nach seiner Vergiftung in Russland im August nach Berlin ausgeflogen und mehr als einen Monat in der Charité behandelt worden. Merkel hat den Anschlag auf Nawalny scharf verurteilt und die Regierung in Moskau aufgefordert, sich dazu zu erklären. Der Kreml weist jede Verwicklung zurück.

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Griechenland verlegt Flüchtlinge aufs Festland

Athen: Drei Wochen nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria haben die griechischen Behörden mit der Verlegung von Migranten auf das Festland begonnen. Nach Angaben des Migrationsministeriums ist vorgesehen, dass heute etwa 700 Menschen die Insel Lesbos verlassen. Im Rahmen der Aktion sollen in den kommenden Tagen demnach insgesamt 2.500 Flüchtlinge aufs Festland gebracht werden. Dabei handelt es sich den Behörden zufolge um Migranten, deren Asylanträge angenommen wurden oder die als besonders gefährdet eingestuft werden. Durch den Schritt soll außerdem das Ersatzlager Kara Tepe auf Lesbos entlastet werden. Nach dem Brand in Moria waren dort etwa 10.000 Menschen untergebracht worden.

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Börse

Der Dax liegt bei 12.835 Punkten. Das ist ein Plus von 2,9 Prozent. Der Dow Jones: 27.611 Punkte; plus 1,6 Prozent. Der Euro steht bei einem Dollar 16 45 .

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Das Wetter

Bis zum Abend meist stark bewölkt und südwestlich der Weser noch etwas Regen möglich, von Vorpommern her freundlicher und trocken. Temperaturen 13 bis 15 Grad.

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Deutschland und die Welt

Bauarbeiten in einem Stollen für das gigantische unterirdische Endlager Onkalo in Finnland. © dpa picture aliance Foto: Jussi Partanen
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Endlager-Suche: In Finnland wird schon gebaut

Finnland ist bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager viel weiter als Deutschland. Die Finnen suchen nicht mehr, sie bauen schon. Das weltweit erste Endlager soll bereits in drei Jahren fertig sein. 3 Min

Goldstücke vor Geld. © panthermedia Foto: Maren.Wischnewski
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Zweifelhafte Investments - Der Fall Bonus.Gold

Vor allem in Krisenzeiten gilt Gold als sicheres Investment. Allerdings kann selbst das gründlich schiefgehen, wie das Beispiel Bonus.Gold zeigt. 4 Min

Dialog-Tag

Schüler bei einer Videokonferenz © Iserv

NDR Info - Der Tag im Dialog

Am Dienstag stehen den ganzen Tag lang die Macherinnen und Macher von NDR Info in Videoschalten für Ihre Fragen und Anregungen bereit. Verfolgen Sie hier die Zusammenfassungen. mehr

Niedersachsen

Das Streckenradar "Section Control" steht auf der Bundesstraße 6 zwischen Gleidingen und Rethen bei Hannover. © dpa - Bildfunk Foto: Peter Steffen

Bundesrichter: Streckenradar rechtmäßig im Einsatz

Das bundesweit erste Streckenradar, "Section Control", auf der B6 bei Hannover hat jetzt den Segen des Bundesverwaltungsgerichts. Die Richter entschieden, dass der Einsatz rechtmäßig ist. mehr

Eine gekenterte Segeljacht und Einsatzkräfte der DLRG © DLRG Cuxhaven Foto: DLRG Cuxhaven

Segeljacht verunglückt - Zwei Männer sterben

In der Nacht zu Sonntag sind zwei Männer auf der Nordsee mit einer Segeljacht verunglückt. Beide wurden tot geborgen. Noch ist unklar, wie es zu dem Unglück kam. mehr

Schleswig-Holstein

Der Abgeordnete Frank Brodehl spricht bei einer Sitzung des schleswig-holsteinischen Landtags. © dpa-Bildfunk Foto: Carsten Rehder

Vorbereitungen zur Abwicklung der AfD-Fraktion laufen

Verträge kündigen, Dienstwagen abgeben - die Landtagsverwaltung bereitet die "Liquidation" der AfD-Fraktion vor. Am Freitag hatte der Abgeordnete Brodehl die Partei überraschend verlassen. mehr

Eine Mitarbeiterin der Kassenärztlichen Vereinigung steht auf einem Parkplatz, um mehrere Schulklassen - insgesamt rund 160 Menschen - auf Corona zu testen. © dpa-Bildfunk Foto:  Birgitta von Gyldenfeldt

Corona: Wird Flensburg zum Risikogebiet?

Noch liegt Flensburg beim Corona-Richtwert knapp unter 30. Doch viele Testergebnisse stehen noch aus. Auch Rendsburg, Wesselburen und der Kreis Pinneberg haben mit stark gestiegenen Corona-Infektionen zu tun. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Brandruine in Neustrelitz

Toter bei Hausbrand: Anwohner kritisieren Behörden

Nach dem Tod eines 55-Jährigen bei einem Hausbrand in Neustrelitz erheben Anwohner Vorwürfe. Der psychisch auffällige Mann habe wochenlang Mieter und Einsatzkräfte in Atem gehalten - und mit Propangasflaschen hantiert. mehr

Ein Kind vor einem abgesperrten Spielplatz. © dpa-Bildfunk Foto: Julian Stratenschulte

Kita schließt wochenlang wegen Personalmangels

In Bernitt bei Bützow ist die Kita Storchennest für vier Wochen geschlossen worden. Mit Corona hat das aber nichts zu tun. Es fehlt schlichtweg an Personal. mehr

Hamburg

Streikende an der Alster. © NDR Foto: Anna Rüter

Warnstreiks in Hamburger Kitas und Krankenhäusern

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes sind am Montag Hamburger Krankenhäuser und Kitas bestreikt worden. Betroffen waren mehr als 220 Kindertagesstätten verschiedener Träger. mehr

Eine Sandbank vor der Insel Scharhörn. © picture alliance / blickwinkel Foto: Luftbild Bertram

Wo Hamburg den Hafenschlick entsorgen will

Wohin mit dem Schlick, der dem Hamburger Hafen immer mehr zu schaffen macht? Am besten auf eigenem Gebiet in der Elbmündung verklappen, meint Wirtschaftssenator Westhagemann. mehr