Bundeskanzlerin Merkel und Berlins Bürgermeister Müller während einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten zur Corona-Krise © dpa Foto: Steffen Kugler

Corona-News-Ticker: Lockdown soll bis 14. Februar verlängert werden

Im öffentlichen Nahverkehr sollen medizinische Masken Pflicht werden. Die Beratungen laufen noch. Mehr Corona-News im Live-Ticker. mehr

Christian Drosten © picture alliance Foto: Christophe Gatea

Drosten: "Britische Virus-Mutation ist jetzt noch beherrschbar"

Der Virologe macht klar: Noch sei in Deutschland die Gelegenheit günstig, die Verbreitung der Coronavirus-Mutation im Keim zu ersticken. mehr

Eine Pflegerin macht einen Corona-Test bei einem Bewohner. © picture alliance/dpa Foto: Sebastian Gollnow

Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Hamburg-Winterhude

In der Pflegeeinrichtung haben sich 88 von 118 Bewohnern mit dem Coronavirus infiziert. Zehn Senioren starben. mehr

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MELDUNGEN| 16:39 Uhr

Corona-Beratungen von Bund und Ländern laufen

Seit dem frühen Nachmittag diskutieren Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über den weiteren Kurs, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Laut einer Beschlussvorlage des Kanzleramts soll der Lockdown zwei Wochen länger - bis Mitte Februar - dauern. Dies soll auch für Schulen und Kitas gelten. Außerdem sind punktuelle Verschärfungen im Gespräch. So sollen dem vorläufigen Papier zufolge in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr medizinische Masken vorgeschrieben werden. Außerdem will der Bund Unternehmen per Verordnung verpflichten, möglichst viele Mitarbeiter ins Homeoffice zu schicken. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände kritisierte die Pläne. Sie sprach von bürokratischem Aktionismus.

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Niedersachsen: Das Impfen in Altenheimen dauert länger

In immer mehr Bundesländern gibt es Probleme, die Impftermine einzuhalten. Nun hat Niedersachsen angekündigt, dass das Impfen in Altenheimen länger andauere als geplant. Statt Ende Januar könnten die Behandlungen dort erst zwischen Mitte und Ende Februar abgeschlossen werden. Hintergrund sind weniger Lieferungen des Pharmaherstellers Biontech. Das Unternehmen hat mit einem Produktionsengpass in einem Werk in Belgien zu kämpfen. Auch in anderen Bundesländern war deshalb die Vergabe von Impfterminen gestoppt worden, so in Schleswig-Holstein und Hamburg. Biontech hat seine Liefer-Zusagen inzwischen aktualisiert. Nach Angaben des Unternehmens werden vor allem in der kommenden Woche weniger Dosen bereitgestellt als ursprünglich geplant.

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Mehr tödliche Schlaganfälle im Lockdown

Während der ersten Coronawelle im Frühjahr sind mehr Menschen mit Schlaganfall gestorben als im Vorjahreszeitraum. Das hat eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie bestätigt. Betroffene hätten offensichtlich aus Angst vor Ansteckung den Gang ins Krankenhaus gescheut. Diejenigen, die eine Klinik aufsuchten, seien relativ spät gekommen und damit kranker gewesen. In der Studie wurden Daten aus allen 1463 Krankenhäusern in Deutschland ausgewertet, die zwischen Mitte März und Mitte Mai Schlaganfallpatienten behandelten, und mit denen des selben Zeitraums 2019 verglichen. Zuvor hatten bereits andere Studien einen Anstieg tödlich verlaufener Schlaganfälle während des Corona-Lockdowns belegt. Außerdem kamen auch deutlich weniger Menschen mit akuten Herzinfarkten in stationäre Behandlung.

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Corona-Hilfen werden nachgebessert

Die Bundesregierung hat erneut Nachbesserungen bei den Corona-Hilfen für Firmen und Selbstständige angekündigt. Finanzminister Scholz sagte, die Hilfen würden einfacher, umfangreicher und zielgenauer. Darauf habe er sich mit Wirtschaftsminister Altmaier geeinigt. Demnach soll der Höchstbetrag aufgestockt werden, außerdem soll der Zugang zu den Hilfen erleichtert werden. Die Bundesregierung reagiert damit auf zunehmende Kritik von Wirtschaftsverbänden. Sie werfen dem Bund eine schleppende Umsetzung der Hilfen und zu viel Bürokratie vor.

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WEF warnt vor Folgen der Corona-Krise

Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat vor gravierenden Auswirkungen der Corona-Pandemie gewarnt. In dem aktuellen Risikobericht des Forums heißt es, die Pandemie drohe den Kampf gegen Armut und Ungleichheit um Jahre zurückzuwerfen. Auch bedeute das Virus eine Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die internationale Zusammenarbeit. In dem Bericht heißt es außerdem, für junge Erwachsene sei die Corona-Pandemie nach der Finanzkrise bereits die zweite große globale Krise. Diese Generation habe hinsichtlich Bildung, wirtschaftlichen Aussichten und psychischer Gesundheit mit ernsthaften Herausforderungen zu kämpfen. Das Weltwirtschaftsforum veröffentlicht jedes Jahr eine Analyse zu globalen Risiken.

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Russland: Keine Einmischung im Fall Nawalny zulässig

Die russische Regierung weist die Forderung der deutschen Politik nach einer Freilassung des Kremlkritikers Nawalny zurück. Regierungssprecher Peskow bezeichnete den Fall als innere Angelegenheit Russlands. Moskau erlaube es nicht, sich von außen einzumischen. Nawalny war nach seinem monatelangen Aufenthalt in Deutschland am Sonntag nach Russland zurückgekehrt. Bereits am Moskauer Flughafen wurde er festgenommen und einen Tag später zu 30 Tagen Haft verurteilt. Kanzlerin Merkel hatte daraufhin die sofortige Freilassung Nawalnys gefordert.

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UN-Appell: Flüchtlinge in Nord-Äthiopien brauchen Hilfe

Die Vereinten Nationen haben mit einem Hilferuf auf die katastrophale Lage von Flüchtenden in Äthiopien hingewiesen. Nach Angaben des UN-Hilfswerks UNHCR sind zehntausende Menschen aus Eritrea betroffen. Sie harren in einer umkämpften Region im Norden Äthiopiens aus. Wegen der Gewalt dort seien fast keine Hilfslieferungen möglich. Die Flüchtenden hätten keine Lebensmittel, kein Wasser und bekämen auch keine medizinische Versorgung, so das UNHCR. Immer wieder flüchten viele Menschen aus Eritrea vor Gewalt und Unterdrückung. Hinter der Grenze in Äthiopien kommt es seit Wochen zu schweren Kämpfen zwischen der Armee und einer militanten Gruppe. Hilfsorganisationen schätzen, dass mehr als zwei Millionen Menschen auf Hilfe angewiesen sind.

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Das Wetter in Norddeutschland

Heute Abend überwiegend bedeckt mit Regen oder Sprühregen, in Vorpommern und im Harz teils auch noch Schneeregen. Im Harz stürmische Böen. In der Nacht viele Wolken, zu den Küsten hin und im nördlichen Schleswig-Holstein länger anhaltender und teils recht ergiebiger Regen. Tiefstwerte 7 bis 1 Grad. An der Nordsee stürmische Böen. Morgen nachlassender Regen und teilweise auflockernde Bewölkung mit etwas Sonne. Höchstwerte 6 bis 11 Grad. An der Nordsee stürmische Böen. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag unbeständig, Schauer, aber auch Sonne möglich und teils stürmisch, Temperaturen 8 bis 12 Grad.

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Deutschland und die Welt

Annalena Baerbock | Bild: Urban Zintel © Urban Zintel Foto: Urban Zintel
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Corona: Grünen-Chefin Baerbock fordert "Homeoffice-Gebot"

Außerdem sprach sie sich auf NDR Info dafür aus, "flächendeckend FFP2-Masken zu tragen" und private Schnelltests zu ermöglichen. 7 Min

Das russische Verlegeschiff "Fortuna" verlässt am 14. Januar 2021 den Hafen Wismar. © Christoph Woest Foto: Christoph Woest
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Erdgas: US-Regierung kündigt Sanktionen gegen Nord Stream 2 an

Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte einen Pressebericht. Die Maßnahmen sollen das russische Verlegeschiff "Fortuna" betreffen. 5 Min

Zu Hause lernen

Ein Mädchen sitzt am häuslichen Esstisch und erledigt seine Hausaufgaben mithilfe eines Tablet PC. © Imago Images Foto: Fotostand

Homeschooling während Corona-Pandemie: Bildungsangebote im NDR

Um Familien im Lockdown zu unterstützen, erweitern die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Bildungsangebot. mehr

Niedersachsen

Eine ältere Frau bekommt eine Spritze in ihren Oberarm. © dpa-Bildfunk Foto: Frank Molter

Corona-Impfstoff: Gravierende Engpässe in Niedersachsen

Das Land erhält im Januar 40 Prozent weniger Impfdosen als geplant. Grund ist eine Umstellung in einem Biontech-Werk. mehr

Beamte der Polizei ermitteln zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt in Lüneburg. © TV-Elbnews

19-Jährige in Lüneburg getötet - Tatverdächtiger gefasst

Es handelt sich um einen 19 Jahre alten Mann. Er soll aus dem Umfeld des Opfers stammen. mehr

Schleswig-Holstein

Eine Schutzmaske liegt neben Euro-Scheinen und -Münzen. © COLOURBOX photocase Foto: steffi go

Neuer Ärger um Corona-Hilfen: Auszahlung läuft nur schleppend

Grund sind Probleme mit der Software des Bundes. Für viele Unternehmen werden die Sorgen dadurch größer. mehr

Nahaufnahme einer Trüffel-Parlinen-Mischung von arko © NDR

Kaum Kunden: Arko aus Wahlstedt meldet Insolvenz an

Wegen der Corona-Pandemie ist der Umsatz laut Unternehmen eingebrochen. Das Geschäft soll aber weiterlaufen. mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Nahaufnahme einer Impfspritze © photocase Foto: willma...

Bis Mitte Februar ein Viertel Impfdosen weniger

Mecklenburg-Vorpommern wird bis Mitte Februar rund ein Viertel weniger Impfdosen des Pharma-Unternehmens BioNTech/Pfizer ausgeliefert bekommen als bislang geplant. mehr

Neubrandenburg: Der angeklagte Stiefvater im Prozess um den gewaltsamen Tod der sechsjährigen Leonie aus Vorpommern wird vor Beginn des Revisionsverfahrens in das Landgericht gebracht. © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck

Revisionsprozess Mordfall Leonie: Stiefvater schweigt

In dem neuen Verfahren soll die Motivlage des wegen Mordes verurteilten Stiefvaters genauer geprüft werden. mehr

Hamburg

Wirtschaftssenator, Michael Westhagemann (parteilos) bei einer LPK.

Hamburg als "Fab City": Westhagemann treibt Projekt voran

Eine Stadt, in der man fast alles selbst herstellen kann mit digitalen Mitteln: Hamburgs Wirtschaftssenator hat ein Konzept vorgestellt. mehr

Eine Erzieherin spielt in einer Kindertagesstätte hinter einer Rollbahn mit Kindern. © dpa Foto: Uwe Anspach

Kitas im Lockdown: Im Schnitt kommt die Hälfte der Kinder

Viele Eltern berichten von Anschreiben der Kitas, in denen sie gebeten würden, auf die Betreuung zu verzichten. mehr