Corona-Ticker: Milliardenspritze für TUI

Der angeschlagene TUI-Konzern erhält Hilfsgelder in Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Es ist nicht das erste Darlehen für das Unternehmen in der Corona-Krise. Weitere News zum Thema im Live-Ticker. mehr

Hitzewelle steuert in Hamburg auf Rekord zu

In Hamburg herrschen weiter Temperaturen über 30 Grad. Wenn es so weitergeht wie vorhergesagt, handelt es sich um die bisher längste Hitzewelle. Krankenhäuser haben schon jetzt mehr zu tun. mehr

MHH-Experten sehen russischen Corona-Impfstoff kritisch

Experten der Medizinischen Hochschule Hannover halten die schnelle Zulassung eines Corona-Impfstoffs in Russland für gefährlich. Es seien zu wenig Menschen getestet worden. mehr

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MELDUNGEN| 14:45 Uhr

Spahn mahnt Bürger, vor allem Urlauber

Berlin: Angesichts der steigenden Zahl von Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat Gesundheitsminister Spahn zu mehr Wachsamkeit aufgerufen. Man müsse aufpassen, dass keine neue Dynamik entstehe, sagte Spahn im Deutschlandfunk. Vor allem Reiserückkehrer, Familienfeiern oder Parties aller Art würden eine Gefahr für eine Ausbreitung des Virus bergen. In Nordrhein-Westfalen ist aktuell jede vierte Corona-Neuinfektion auf Menschen zurückzuführen, die von einer Reise zurückgekehrt sind. Das teilte das Gesundheitsministerium auf Anfrage mit. Danach geht es sowohl um Inlands- als auch um Auslandsreisen. Das Robert Koch-Institut meldete heute 1.226 neue Corona-Fälle innerhalb eines Tages. Das ist der höchste Wert seit Anfang Mai. In Nordrhein-Westfalen wurden bereits sämtliche Corona-Auflagen bis Ende August verlängert und zum Teil verschärft. Im Schulunterricht gilt Maskenpflicht, lediglich Grundschüler sind davon ausgenommen.

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Tui erhält weitere Milliardenhilfe

Hannover: Der Reisekonzern Tui erhält zur Überbrückung der Corona-Krise weitere Staatshilfe. Ein schon bestehender Kredit der Förderbank KfW soll um 1,05 Milliarden Euro aufgestockt werden. Weitere 150 Millionen Euro sollen über die Ausgabe einer sogannte Wandelanleihe fließen, die TUI an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes ausgeben will. Ein Konzernsprecher erklärte, mit der Staatshilfe würden die bevorstehenden Umsatzeinbrüche im Winter abgedeckt, aber auch längerfristige Beeinträchtigungen durch die Pandemie.  Die Bundesregierung hatte TUI im April ein erstes Hilfsdarlehen über 1,8 Milliarden Euro zugesprochen. Dem Konzern waren wegen der weltweiten Reisebeschränkungen große Teile des Geschäfts komplett weggebrochen.

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Russland weist Kritik an Impfstoff zurück

Moskau: Russland hat Vorbehalte aus dem Ausland gegen seinen Corona-Impfstoff "Sputnik V" zurückgewiesen. Die Kritik sei absolut unbegründet, sagte Gesundheitsminister Muraschko. Einzelheiten zu den Forschungsergebnissen des Gamaleja-Instituts nannte er nicht. Die Moskauer Behörden hatten den Impfstoff gegen Covid-19 gestern zugelassen, obwohl er erst an wenigen Menschen getestet wurde. Der Schritt löste weltweit Kritik aus. Experten bemängeln, dass sich derzeit weder die Wirksamkeit des Mittels noch mögliche Nebenwirkungen fundiert beurteilen lassen. Außerdem wurden die wissenschaftlichen Daten zu dem Impfstoff bislang nicht veröffentlicht. Ungeachtet dessen sollen in Russland in den kommenden Wochen die ersten Lehrer und Ärzte mit "Sputnik V" geimpft werden.

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Kabinett beruft Expertenrat für Klimafragen ein

Berlin: Der Fortschritt beim Klimaschutz in Deutschland soll künftig von unabhängigen Fachleuten überprüft werden. Das Bundeskabinett setzte dazu einen sogenannten Expertenrat für Klimafragen ein, der die Umsetzung der Klimaschutzprogramme der Regierung wissenschaftlich begleiten soll. Umweltministerin Schulze sagte, damit solle sichergestellt werden, dass Deutschland in diesem Bereich weiter vorankomme und seine Ziele erreiche. Die Fachleute überprüfen demnach unter anderem ob und wie stark sich die ergriffenen Maßnahmen auf den Ausstoß von Treibhausgasen auswirken.

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Hongkong stoppt Auslieferungsabkommen

Hongkong: Die chinesische Sonderverwaltungszone hat ihr Auslieferungsabkommen mit Deutschland und Frankreich ausgesetzt. Die beiden Länder hätten die juristische Zusammenarbeit politisiert, teilte die Hongkonger Regierung zur Begründung mit. Damit sei die Grundlage der Kooperation in diesem Bereich beschädigt. Zuvor hatten bereits Deutschland und Frankreich ihrerseits das Auslieferungsabkommen mit Hongkong auf Eis gelegt. Hintergrund ist das umstrittene Sicherheitsgesetz für die chinesische Sonderverwaltungszone. Es erlaubt den Behörden, hart gegen alle Aktivitäten vorzugehen, die nach ihrer Auffassung die nationale Sicherheit Chinas bedrohen. Etliche westliche Staaten werfen Peking vor, mit dem Gesetz die Bürgerrechte in Hongkong auszuhöhlen.

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Wettervorhersage

Heute Nachmittag zumeist sonnig bei 26 bis 35 und an der Ostsee 22 bis 25 Grad. Morgen reichlich Sonne, 28 bis 35 Grad.

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Deutschland und die Welt

Experten befürchten Pleitewelle im Herbst

Die Corona-Pandemie hat die gesamte Weltwirtschaft hart getroffen. Experten rechnen spätestens ab Herbst mit einem Anstieg von Firmenpleiten - auch in Deutschland. mehr

04:01

Sarrazin: "Belarus-Politik der EU war naiv"

Der Osteuropa-Experte der Grünen, Manuel Sarrazin, fordert die Wiedereinführung von Sanktionen gegen Belarus. Dass die EU die Maßnahmen 2016 abgeschwächt habe, sei naiv gewesen. Audio (04:01 min)

03:40

Wie sicher ist der russische Impfstoff?

Präsident Putin hat verkündet, dass Russland einen Impfstoff gegen Corona habe. Der Tübinger Infektiologe Peter Kremsner stellt die Sicherheit des Mittels infrage. Audio (03:40 min)

Niedersachsen

Zwei Frauen getötet: Anklage fordert lebenslang

Im Prozess um den gewaltsamen Tod zweier Frauen in Göttingen fordert die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den Angeklagten. Der 53-Jährige hat die Taten gestanden. mehr

Segler gerettet - Jacht vor Cuxhaven geortet

Seenotretter haben am Dienstagabend vor Cuxhaven sieben Segler von einer Rettungsinsel gerettet. Ihre gesunkene Jacht "Sharki" wurde am Mittwoch per Sonar in 16 Meter Tiefe geortet. mehr

Schleswig-Holstein

Westküstenklinik: Keine weiteren Corona-Infektionen

Nach einem Corona-Fall in der Mitarbeiterschaft am Westküstenklinikum in Brunsbüttel gibt es keine weiteren Infektionen mit dem Coronavirus. Weitere Tests sind aber geplant. mehr

Spitzentreffen zu möglichen Lockerungen im Sport

Vertreter aus Politik und Sport kommen heute zusammen, um über mögliche Lockerungen für Tausende Amateur-Mannschaftssportler in SH zu sprechen. Ihre Ergebnisse zeigt NDR.de im Video-Livestream. mehr

02:58
Schleswig-Holstein Magazin
00:55
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Wittenburg: Kind aus Kita mit Coronavirus infiziert

Ein Kind einer Kindertageseinrichtung in Wittenburg hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Kita muss laut Kreisgesundheitsamt aber nicht geschlossen werden. mehr

Große Lücken bei Medizinchecks an Schulen in MV

Mecklenburg-Vorpommern vernachlässigt offenbar den Gesundheitsschutz bei Schülerinnen und Schülern. Ein Viertel aller Viertklässler hat keine schulärztliche Untersuchung bekommen. mehr

Hamburg

Staatsanwalt zu Tod von UKE-Patient: Keine Anklage

Im April 2019 war ein schwarzer Psychiatrie-Patient nach einer Zwangsfixierung auf dem UKE-Gelände gestorben. Die Staatsanwaltschaft entschied nun: Eine Anklage werde es in dem Fall nicht geben. mehr

Eine Woche Schule: Viele Corona-Verdachtsfälle

An 22 Hamburger Schulen fehlen Schüler oder Lehrkräfte, weil sie mit dem Coronavirus infiziert sind. Dazu gibt es eine Reihe von Corona-Verdachtsfällen, deren genaue Zahl jedoch keiner kennt. mehr