Unter überwiegend friedlichem Protest hat die Polizei begonnen, den von Klimaaktivisten besetzten Braunkohle-Ort Lützerath zu räumen. Bis zum Nachmittag zeigte sich ein Sprecher sehr zufrieden mit dem Verlauf. Am frühen Morgen war es zu Beginn der Räumung nur vereinzelt zu Rangeleien sowie Stein- und Pyrotechnikwürfen gekommen. Einige Klimaschützer verließen freiwillig das Gelände im Rheinischen Braunkohlerevier. Andere wollen nach Angaben der Initiative "Lützerath lebt" weiter Widerstand leisten und beklagten einen überharten Einsatz der Polizei.
Link zu dieser MeldungWirtschaftsminister Habeck hat die Räumung des besetzten Braunkohle-Dorfes Lützerath in Nordrhein-Westfalen verteidigt. Die Siedlung, wo keiner mehr wohnt, sei das falsche Symbol, so der Grünen-Politiker. Habeck ergänzte: Seine politische Arbeit sei auch darauf gerichtet, den Kohleausstieg bis 2030 zu erreichen. Und der Kompromiss zur Räumung schaffe dafür mehr Rechtssicherheit, diene also letztlich dem Klimaschutz. Der Energiekonzern RWE will die unter Lützerath gelegene Braunkohle abbaggern. Im Gegenzug soll der Kohleausstieg in NRW acht Jahre früher als ursprünglich geplant erfolgen.
Link zu dieser MeldungNach den Silvester-Krawallen soll es eine "konzertierte Aktion" gegen Jugendgewalt geben. Das hat Berlins Regierende Bürgermeisterin Giffey angekündigt. Außerdem hat sie Ausgaben in Millionenhöhe für die Sozialarbeit in Aussicht gestellt. Giffey war zuvor zu einem Gipfeltreffen mit Experten zusammengekommen. Danach nannte die SPD-Politikerin vier konkrete Punkte: intensivere Sozialarbeit mit Elternhäusern, mehr außerschulische Jugendsozialarbeit, neue "Orte für Jugendliche" und konsequente Strafverfolgung. Bis zu einem weiteren Treffen am 22. Februar sollen Konzepte ausgearbeitet werden.
Link zu dieser MeldungPolen will Leopard-Kampfpanzer an die Ukraine liefern. Dies solle im Rahmen einer internationalen Koalition geschehen, die sich derzeit bilde, sagte Polens Präsident Duda bei einem Besuch in der westukrainischen Stadt Lwiw. Die Bundesregierung will unterdessen bei ihrer Haltung bleiben, der Ukraine keine Leopard-Kampfpanzer zur Verfügung zu stellen. Das sagte Regierungssprecher Hebestreit auf Anfrage. Es gebe mit der angekündigten Lieferung von deutschen Schützenpanzern schon einen weiteren Schritt bei der militärischen Unterstützung.
Link zu dieser MeldungDer Präsident des Robert-Koch-Instituts, Wieler, wird sein Amt auf eigenen Wunsch niederlegen. RKI und Gesundheitsministerium teilten mit, Wieler werde das Institut zum 1. April verlassen. Er wolle sich neuen Aufgaben in Forschung und Lehre widmen. Wieler steht seit März 2015 an der Spitze des RKI und erlangte in der Coronapandemie bundesweite Bekanntheit. Er vertrat in der Debatte um Schutzmaßnahmen eine härtere Haltung, was ihm unter anderem von der FDP auch Kritik einbrachte.
Link zu dieser MeldungAuch in den Weltmeeren verursacht der Klimawandel immer neue Temperaturrekorde. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Advances in Atmospheric Sciences" veröffentlicht hat. Demnach war 2022 in den Ozeanen das heißeste Jahr seit Beginn der Messungen. Die Studienautoren betonten, dass die Meere fast die ganze überschüssige Wärme absorbieren, die der Mensch verursacht. Das führe zu häufigeren Stürmen und anderen Wetterextremen sowie verheerenden Hitzewellen für Tiere und Pflanzen im Meer.
Link zu dieser MeldungVor dem Außenministerium in der afghanischen Hauptstadt Kabul hat es offenbar einen Selbstmordanschlag gegeben. Ein Sprecher der regierenden islamistischen Taliban sagte, durch eine Explosion sei eine noch unbekannte Zahl an Menschen ums Leben gekommen. Ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur AFP berichtete von mindestens 20 Opfern, die verletzt oder getötet worden seien. Hintergründe sind noch nicht bekannt.
Link zu dieser MeldungMeist aufgelockert und nur noch vereinzelt Schauer. Temperaturen 6 bis 9 Grad. In der Nacht teils locker, teils dicht bewölkt und von Westen her aufkommender Regen. Tiefstwerte 7 bis 4 Grad. An der Nordsee Sturmböen. Morgen wechselnd, oft stark bewölkt und neben trockenen Abschnitten zeitweise Regen. Höchstwerte 7 bis 12 Grad. Starke bis stürmische Böen. Die weiteren Aussichten: Am Freitag windiges Schauerwetter, 7 bis 10 Grad. Am Sonnabend viele Wolken und vermehrt Regen, 6 bis 9 Grad und windig.
Link zu dieser Meldung