Coronavirus-Live-Ticker: Drei weitere Tote in Wolfsburg

Das von zahlreichen Corona-Fällen betroffene Wolfsburger Pflegeheim meldet drei weitere Tote. Auch in einem Altenheim in Wildeshausen gibt es viele Infektionen. Weitere Infos im NDR.de Live-Ticker. mehr

Mehr als 40 Corona-Fälle in Wildeshauser Altenheim

In einer Seniorenresidenz in Wildeshausen ist fast die Hälfte der Bewohner und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die Krankheitsverläufe sind bislang durchgehend leicht. mehr

Corona-Hilfe: NBank bewilligt 2,6 Millionen Euro

Vor wenigen Tagen stürzte noch der Server ab, doch jetzt läuft es offenbar besser mit den Corona-Soforthilfen für Firmen: 2,6 Millionen Euro hat die NBank bislang bewilligt. mehr

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Echo des Tages

18:05 - 19:00 Uhr

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MELDUNGEN| 18:00 Uhr

Hilfe für Solo-Selbstständige unterwegs

Berlin: Die Umsetzung der Soforthilfen des Bundes für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte durch die Länder steht. Gemeinsam mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Finanzen erklärten die Länder, alle Beteiligten hätten sich auf eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung geeinigt. Damit könnten in den kommenden Tagen die Anträge auf Soforthilfe bei den Ansprechpartnern in den Ländern gestellt werden. Die Auszahlung solle schnell und unbürokratisch erfolgen. Bundeswirtschaftsminister Altmaier betonte, die vom Bund bereitgestellten Haushaltsmittel von bis zu 50 Milliarden Euro können ab morgen von den Ländern abgerufen werden.

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Walter-Borjans mahnt in Corona-Krise

Berlin: Der SPD-Vorsitzende Walter-Borjans hat vor den Folgen von Stillstand und Isolierung in Deutschland wegen der Corona-Krise gewarnt. Die Verantwortlichen wüssten um die existentielle und psychische Belastung für die Bürgerinnen und Bürger, die mit jedem weiteren Tag des Stillstands verbunden ist, sagte Walter-Borjans der Funke Mediengruppe. Vereinsamung, existentielle Not und zunehmende häusliche Gewalt könnten niemanden kalt lassen. Deshalb sei die schnellstmögliche Rückkehr zur Normalität das Ziel aller. Der SPD-Chef verteidigte aber zugleich das vorläufige Festhalten an den angeordneten Schutzmaßnahmen. Die Spitze der Infektionswelle stehe uns noch bevor, betonet Walter-Borjans.

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von der Leyen verteidigt sich gegen Söder-Kritik

Brüssel: EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hat sich gegen Kritik des bayerischen Ministerpräsidenten Söder an ihrer Amtsführung in der Corona-Krise verteidigt. Von der Leyen betonte, sie erhalte von den EU-Staats- und Regierungschefs viel Anerkennung. Dies gelte sowohl für ihr Grenzmanagement in Europa als auch für die rasche Ermöglichung milliardenschwerer Staatshilfen. Dies komme vielen Unternehmen auch in Bayern zugute. CSU-Chef Söder hatte der EU-Kommission Untätigkeit vorgeworfen. Im "Spiegel" sagte Söder, es sei merkwürdig still in Brüssel. Derzeit müssten alle Fragen wie etwa die zum Grenzverkehr bilateral geklärt werden.

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DGB kritisiert Klöckner in Erntehelfer-Diskussion

Berlin: Der DGB hat in der Diskussion um fehlende Erntehelfer in der Landwirtschaft Arbeitsschutzstandards und den gesetzlichen Mindestlohn angemahnt. Die Landesvorsitzende aus NRW, Weber, kritisierte, die von Bundesministerin Klöckner eingerichtete Plattform zur Vermittlung von Aushilfskräften. Dort sei zunächst der Eindruck erweckt worden, dass die Standards und der Mindestlohn in der Corona-Krise nicht gelten würden. Das geht aus einem Brief von Weber an das Verbraucherministerium in Düsseldorf hervor, der der "Neuen Westfälischen" vorliegt. Klöckner dringt auch darauf, arbeitslose Asylbewerber insbesondere aus Osteuropa in der Landwirtschaft einzusetzen. Grund ist das Einreiseverbot für Erntehelfer und Saisonarbeiter.

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Empörung über Mietzahlungsstopp

Berlin: Adidas-Vorstandschef Rorsted hat angekündigt, der Sportartikelkonzern wolle privaten Vermietern seiner Läden weiter Miete zahlen. Rorsted sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die meisten eigenen Geschäfte würden von großen Immobilienvermarktern und Versicherungsfonds angemietet. Diese hätten für den vorläufigen Stopp der Zahlungen überwiegend Verständnis gezeigt, so der Vorstandschef. Zuvor hatte das Zurückhalten von Miete für Ladengeschäfte großer Unternehmen eine Welle der Empörung ausgelöst. Mehrere Bundesminister, der Deutsche Mieterbund und der Eigentümerverband Haus & Grund kritisierten das Vorgehen. Bekannte Handelsunternehmen hatten die Zahlungen für ihre Filialen eingestellt, nachdem diese wegen der Coronavirus-Ausbreitung schließen mussten. Darunter waren Handelsketten wie Deichmann und H&M sowie Adidas.

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Hochwasser an deutscher Ostseeküste

Lübeck: Eine Sturmflut hat an der deutschen Ostseeküste für Hochwasser gesorgt. Wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie mitteilte, wurden in zahlreichen norddeutschen Städten am Vormittag Werte von über 1 Meter 40 gemessen. Darunter waren Flensburg, Kiel, Travemünde und Wismar. Besonders stark stieg das Wasser mit 1 Meter 57 in Lübeck. In einigen Städten musste die Polizei ausrücken, weil etwa Autos auf überfluteten Straßen geparkt waren.

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Wettervorhersage

Abends noch lange sonnig und trocken, in Südniedersachsen zeitweise Schauer. Abendtemperaturen 2 bis 6 Grad. Nachts gering bewölkt oder klar, später von den Küsten her Regen- oder Schneeschauer, Tiefstwerte plus 2 bis minus 6 Grad, Glättegefahr. Morgen einige Schauer, oft mit Schneeregen. Zeitweise auch sonnig bei Temperaturen von 4 bis 8 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag viel Sonne und trocken, 4 bis 8 Grad.

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Deutschland und die Welt

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Chaos auf dem Markt für Schutzkleidung

In der Corona-Krise versuchen offenbar Firmen, die Not von Kliniken auszunutzen, an Schutzkleidung zu kommen. WDR, NDR und SZ zeigen, wie vor allem mit Atemschutzmasken versucht wird, Geschäfte zu machen. extern

Kommentar: Starkes Parlament muss nicht groß sein

Die Coronavirus-Krise stellt auch die Politik vor große Herausforderungen. Was aber könnte lehrreich sein? Antworten auf diese Frage im NDR Info Wochenkommentar von Stephan Richter. mehr

Coronavirus-Podcast: Alle Folgen in der Übersicht

Professor Christian Drosten, der Leiter der Virologie an der Berliner Charité, liefert im Coronavirus-Update Expertenwissen. Hier finden Sie alle Folgen zum Nachlesen und Nachhören. mehr

Niedersachsen

Rehburg-Loccum: Festnahme nach Feuer in Asylunterkunft

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rehburg-Loccum hat die Polizei einen 27-Jährigen festgenommen. Er steht im Verdacht, das Feuer am Sonnabend gelegt zu haben. mehr

Verunglückter Gastank hat Dörpen erreicht

Der im Februar bei Sögel verunglückte Gastank ist am Sonntag nach Dörpen weitertransportiert worden. Die Fahrt verlief problemlos und dauerte weniger als sechs Stunden. mehr

05:12
Hallo Niedersachsen
02:50
Hallo Niedersachsen

Schleswig-Holstein

Hochwasser an Ostseeküste: Keine größeren Schäden

Die Wasserstände an der Ostseeküste sind am Sonntag wegen einer Sturmflut erhöht gewesen. In Lübeck lag der Wert kurzzeitig bei 1,57 Metern über dem mittleren Hochwasser. Größere Schäden gab es keine. mehr

Mehr als 1.000 Corona-Infizierte im Land

Das Land Schleswig-Holstein meldet jeden Tag aktuelle Corona-Zahlen. Demnach gibt es derzeit 1.007 bestätigte Fälle. Die Kreise sind unterschiedlich betroffen. 117 Menschen sind oder waren im Krankenhaus. mehr

03:00
Schleswig-Holstein Magazin

Solidarität in der Kieler Gastroszene

Schleswig-Holstein Magazin
03:18
Schleswig-Holstein Magazin

Mecklenburg-Vorpommern

Große Rückholaktion: SundAir setzt alle sieben Flieger ein

Derzeit läuft die größte Rückholaktion für gestrandete Deutsche in der Geschichte der Bundesrepublik. Auch daran beteiligt ist die vergleichsweise kleine Stralsunder Airline SundAir. mehr

Hochwasser: Straßen in Hafennähe in Wismar überspült

In Wismar sind die Wasserstände im Zuge des Hochwassers an der Ostsee rund 1,4 Meter höher als normal ausgefallen. Einige Straßen wurden überspült. Größere Schäden blieben aus. mehr

Hamburg

Coronavirus: 2.078 Fälle in Hamburg

In Hamburg gibt es inzwischen 2.078 bestätigte Coronavirus-Fälle. Nach Angaben des Senats vom Sonntag sind das 143 mehr als am Vortag. Vier Menschen starben bislang. mehr

UKE behandelt Corona-Patienten aus Frankreich

Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf werden jetzt zwei Corona-Patienten aus Frankreich behandelt. Laut Gesundheitsbehörde wurden sie mit einem Flugzeug in die Hansestadt gebracht. mehr