Am S-Bahnhof Friedrichsberg in Dulsberg hat ein Mann am Donnerstag Schottersteine geworfen und wollte damit offenbar Bahn-Mitarbeitende treffen. Laut Bundespolizei hat das bei mehr als 60 Zügen zu Ausfällen und Verspätungen geführt. Demnach war der 27-Jährige beim Fahren ohne Fahrschein erwischt worden, anschließend sprang er offenbar nach dem Verlassen der Bahn auf die Gleise und warf die Steine.
Die beliebten Märchenschiffe an der Außenalster zur Weihnachtszeit wird es in diesem Jahr nicht geben, weil eine Bäckerei als Partner fehlt. Das bestätigte Brigitte Engler vom City Management. Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuerst darüber berichtet. Im nächsten Jahr soll es die Angebote aber wieder geben, sagte Engler im Gespräch mit NDR 90,3. "Dann werden wir wieder das volle Programm haben". Bis zu 29.000 Kinder waren in der Weihnachtszeit vor Corona auf die Märchenschiffe gekommen. Mit einer neuen Bäckerei soll die Tradition nun im kommenden Jahr fortgeführt werden.
Der Hamburger Gapelstaplerhersteller Jungheinrich hat seit Jahresbeginn deutlich beim Umsatz und Gewinn zugelegt. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei rund 340 Millionen Euro, ein Plus von knapp 30 Prozent. Allerdings spürt Jungheinrich nach eigenen Angaben inzwischen, dass sich die Konjunktur in Europa und den USA abkühlt. Die Zahl der Neubestellungen geht zurück. Jungheinrich hat weltweit rund 20.000 Beschäftigte, allein in Hamburg und Norderstedt sind es mehr als 5.000.
In Heimfeld soll eine Frau Opfer eines Sexualdeliktes geworden sein. Die 29-Jährige sei nach derzeitigen Erkenntnissen am Dienstagvormittag auf dem Weg zu einer Schule gewesen, als sie von zwei Männern angesprochen worden sei, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Die Unbekannten hätten die Frau auf das Schulgelände gedrängt. Einer habe die 29-Jährige festgehalten, während der andere sich an ihr vergangen habe. Später erstattete das Opfer Anzeige bei der Polizei. Die Ermittler suchen nun Zeuginnen und Zeugen.
Nach einem Verkehrsunfall im Mai vergangenen Jahres mit einer Schwerverletzten hat das Amtsgericht am Donnerstag einen Radfahrer vom Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung freigesprochen. Laut Anklage soll der 53-Jährige eine Radfahrerin auf dem Harvestehuder Weg so dicht überholt haben, dass die heute 57-Jährige stürzte. Weil es keine Zeugen gab und sich die Frau nicht mehr erinnern konnte, gab es einen Freispruch.