Unter dem Motto "Lasst uns für Frieden beten" haben Hamburger Imame am Freitagabend zum Friedensgebet eingeladen. Auf dem Jungfernstieg neben der Reesendammbrücke trafen sich etwa 100 Menschen, um für Frieden im Nahen Osten zu beten. Die Imame, die geistlichen Oberhaupte der islamischen Gemeinschaft, wollten mit der Aktion ein gemeinsames Zeichen für Frieden und Verständigung setzen. Dem Rat islamischer Gemeinschaften in Hamburg, der Schura, waren dabei Friedensgebete aller Religionen willkommen.
Zweitliga-Tabellenführer FC St. Pauli hat ein Testspiel gegen den Ligarivalen Eintracht Braunschweig mit 1:2 (1:0) verloren. Nach dem Führungstor der Hamburger durch Marcel Hartel in der 36. Minute traf der lange verletzte Stürmer Luc Ihorst am Freitag in der zweiten Halbzeit noch zweimal für die Niedersachsen (69./86.). Die Eintracht steht in der Tabelle der 2. Fußball-Bundesliga nur auf dem vorletzten Platz.
Im Hamburger Stadtteil St. Pauli ist am Freitagmittag ein Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle geflüchtet. Zunächst mit seinem Auto, welches er dann aber stehen ließ, um zu Fuß weiter zu flüchten. Der Autofahrer konnte entkommen, sein Wagen wurde aber sichergestellt. Bei der Suche kam auch ein Polizei-Hubschrauber zum Einsatz.
Die Hamburger Ärztekammer hat dazu aufgerufen, Juden-Hass entschieden entgegenzutreten. In den vergangenen Wochen hätten Ärztinnen und Ärzte viele antisemitische Äußerungen gehört, sagt Kammerpräsident Pedram Emami. Die Ärztekammer setzt sich für Toleranz und Vielfalt ein - unter anderem mit einer Anlaufstelle gegen Diskriminierung.
In Westmecklenburg hat die Polizei den Fahrer eines Lastwagens mit vermutlich 20 gestohlenen Fahrrädern aus Hamburg gefasst. Die Fahrräder sind rund 10.000 Euro wert und sollten vermutlich im Ausland verkauft werden. Der entscheidende Hinweis kam von einem der Bestohlenen, dessen Rad nahe Hamburg entwendet worden war. Im Rad des Mannes war ein GPS-Ortungsgerät verbaut.