Küchen- und Reinigungskräfte der Elbkinder-Kitas haben am Donnerstag in Wilhelmsburg demonstriert. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die insgesamt rund 900 Beschäftigten der Branche eine Lohnerhöhung von monatlich 550 Euro auf die Gehaltstabelle - bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Während des Warnstreiks, der bereits vier Wochen dauert, werden die Kinder hauptsächlich von externen Versorgern bekocht, in einigen Kitas sind aber auch die Eltern gefordert.
Ein Mann hat auf dem Weg zum Hamburger Flughafen seinen Koffer im Zug vertauscht. Den falschen Koffer gab er der Bundespolizei. Wenig später fanden die Beamtinnen und Beamten seinen Koffer im Zug, der Richtung Sylt weitergefahren war. Doppeltes Glück: Die Besitzerin des vertauschten Koffers hatte ihren Verlust gemeldet. Die Bundespolizei konnte ihr so ihren Koffer hinterherschicken. Der andere Koffer wartet nun am Flughafen, bis der Mann aus seinem Urlaub zurückkehrt.
Der Gastronom und Hotelier Eugen Block ist im Sorgerechtsstreit in seiner Familie vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht gescheitert. Block hatte eine Entscheidung des Familiengerichts angefochten. Der 83-Jährige hatte so versucht, Kontakt zu den Enkelkindern zu bekommen, die bei ihrem Vater in Dänemark leben. Das Familiengericht hatte sich für nicht zuständig erklärt - das hat das Oberlandesgericht bestätigt, sagte am Donnerstag ein Gerichtssprecher.
Die Hamburger AfD hat erfolgreich gegen den Verfassungsschutz geklagt. Es ging um einzelne Passagen im Verfassungsschutzbericht 2020. Darin hieß es unter anderem, dass etwa 40 Personen aus dem Landesverband dem als rechtsextrem eingestuften "Flügel" zuzurechnen seien und das zwei AfD-Mitarbeiter zur sogenannten Identitären Bewegung gehören würden. Beide Behauptungen wurden nun vom Verwaltungsgericht für rechtswidrig erklärt.
In Hamburg sind im vergangenen Jahr mehr Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Identität angegriffen worden. Das geht aus der Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Demnach hat die Polizei 98 Straftaten im Bereich "sexuelle Orientierung" und "Geschlechtsbezogene Diversität" registriert - im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg um 75 Prozent. Vor allem mehr Bedrohungen, Beleidigungen und Volksverhetzungen sind angezeigt worden. Besonders viele körperliche Angriffe gegen queere Menschen gab es auf St. Pauli.