Die Pläne für den Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge im Grindelviertel kommen einen großen Schritt voran. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat beschlossen, dass sich der Bund mit gut 13 Millionen Euro am Architekturwettbewerb beteiligt. Dafür stark gemacht haben sich unter anderem die beiden Hamburger SPD-Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi (SPD) und Niels Annen (Grüne). Gerade in diesen Zeiten wolle man das jüdische Leben in Hamburg stärken und noch sichtbarer machen, sagte Hakverdi.
In Westmecklenburg hat die Polizei den Fahrer eines Lastwagens mit vermutlich 20 gestohlenen Fahrrädern aus Hamburg gefasst. Die Fahrräder sind rund 10.000 Euro wert und sollten vermutlich im Ausland verkauft werden. Der entscheidende Hinweis kam von einem der Bestohlenen, dessen Rad nahe Hamburg entwendet worden war. Im Rad des Mannes war ein GPS-Ortungsgerät verbaut.
Die Hochbahn beginnt zum Jahresende mit dem Bau eines neuen Betriebshofs in Meiendorf. Die Anlage soll Platz für 130 Elektro-Busse schaffen und in drei Jahren fertig sein. Weil in Hamburg künftig nur noch E-Busse fahren sollen, muss dafür die Infrastruktur der Hochbahn umgestellt werden. Ursprünglich sollte der Betriebshof schon in einem halben Jahr fertig sein, jedoch verzögerten Einwände von Anwohnenden die Baugenehmigung.
In Hamburg können die Klausuren für das juristische Staatsexamen künftig elektronisch geschrieben und geprüft werden. Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) und Schleswig-Holsteins Justizministerin Kerstin von der Decken (CDU) haben am Donnerstag die neuen Räume an der Dammtorstraße vorgestellt, in denen Platz für 150 Prüflinge ist. Die ersten Probeklausuren werden dort kommende Woche geschrieben. Der normale Prüfungsbetrieb soll Anfang kommenden Jahres starten. Knapp eine halbe Million Euro sind in das Projekt geflossen.
An der Außenalster gibt es seit Donnerstag eine neue Gedenktafel. Sie erinnert an Max Brauer, der unweit des Hotels Atlantic wohnte. Der frühere SPD-Bürgermeister hat Hamburg nach 1945 wieder aufbauen lassen. Max Brauer gründete auch die Wohnungsbaugesellschaft SAGA und engangierte sich für die Staatsoper.