In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist die Feuerwehr in Finkenwerder bei einem Brand eines Einfamilienhauses mit etwa 50 Einsatzkräften im Einsatz gewesen. Eine Bewohnerin kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Andere Bewohnerinnen und Bewohner hatten sich selbst in Sicherheit gebracht. Nach etwa drei Stunden war das Feuer gelöscht.
Aus Daten des Statistikamts Nord geht hervor, dass der Anteil der Industrie an Hamburgs Wirtschaft etwas kleiner geworden ist. Vergangenes Jahr haben rund acht Prozent aller Beschäftigten in Hamburg in Industriebetrieben gearbeitet, zum Beispiel im Fahrzeug- oder Maschinenbau. Vor 20 Jahren waren es noch knapp zehn Prozent der Beschäftigten.
Am Mittwoch hat die Metronom Eisenbahngesellschaft einen neuen Ersatzfahrplan angekündigt. Bereits seit Monaten fährt der Metronom nur eingeschränkt, weil es nicht genügend Lokführerinnen und Lokführer gibt. Das bleibt auch bis kurz vor Weihnachten so. Auf den Strecken Hamburg-Uelzen und Hamburg-Bremen werden somit weiterhin weniger Metronomzüge unterwegs sein als üblich.
Am Dienstag hat auf dem Polizeigelände am Bruno-Georges-Platz in Winterhude der kostenlose Kinder-Hit-Tag der Polizei und Feuerwehr Hamburg stattgefunden. Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher war vor Ort. Gemeinsam mit den stellvertretenden Amtsleitern von Polizei und Feuerwehr überreichte er einen symbolischen Spendenscheck an den ambulanten Kinderhospizdienst "Familienhafen Hamburg". Die Spenden wurden während des Kinder-Hit-Tages noch gesammelt. Polizei und Feuerwehr gaben Kindern und Erwachsenen den Tag über Einblicke in ihre vielfältige Arbeit. Vor Ort waren insgesamt rund 10.000 Besucherinnen und Besucher.
Seit zwölf Jahren gibt es in allen Hamburger Bezirken die Jugendberufsagenturen. Hier arbeiten die Agentur für Arbeit, das Jobcenter sowie die Schul- und Sozialbehörde unter einem Dach zusammen. Zukünftig soll es noch früher Beratungsangebote an Schulen und auch Jugendzentren geben, die über berufliche Möglichkeiten informieren. Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer (SPD) verwies am Dienstag in der Landespressekonferenz auf den Erfolg der Angebote: Vor zwölf Jahren gingen nur 25 Prozent der Schulabgängerinnen und -abgänger nach der neunten oder zehnten Klasse direkt in eine Ausbildung. Inzwischen hat sich die Quote auf 44 Prozent verbessert.