Nach dem Senatsbeschluss zum umstrittenen Einstieg der Reederei MSC beim Hafenlogistiker HHLA hat die Gewerkschaft ver.di zu einer Demonstration aufgerufen. Ziel des Protests am kommenden Mittwoch sei es, die ablehnende Haltung gegenüber der Privatisierung nachdrücklich zu unterstreichen. Ver.di warnt seit Monaten vor möglichen negativen Auswirkungen auf die Beschäftigten. Der Senat hat den Einstieg am Dienstag beschlossen, die Bürgerschaft muss noch zustimmen.
Ein 76 Jahre alter Mann ist am Sonnabend in Rahlstedt offenbar bei Baumpflegearbeiten von der Leiter gestürzt und ums Leben gekommen. Passanten hatten den Mann am Rand der Weißenseestraße gefunden und die Rettungskräfte alarmiert. Diese konnten nur noch den Tod des 76-Jährigen feststellen.
Bei einem Verkehrsunfall in der Hafencity ist am späten Sonnabendnachmittag ein Mann schwer verletzt worden. Der 34-jährige Fußgänger wurde von einem Auto angefahren. Die beiden Pkw-Insassen und eine Ersthelferin erlitten laut Polizei einen Schock. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar.
Polizei, Feuerwehr und Mitarbeitende der DLRG haben am Sonnabendmorgen am Fischmarkt eine Leiche aus der Elbe geborgen. Nach Angaben der Polizei handelt es sich um einen 46-Jährigen. Die Todesursache ist noch unklar und soll mit einer Obduktion festgestellt werden. Die Polizei geht jedoch von einem Tod ohne Fremdeinwirkung. Die Einsatzkräfte waren gegen 10.05 Uhr alarmiert worden, nachdem Passanten eine leblose Person in der Elbe treibend gesehen hatten.
Die Nachricht vom Tod des russischen Oppositionellen Alexej Nawalny ist auch in Hamburg mit Bestürzung aufgenommen worden. Zahlreiche Menschen legten am Freitag vor dem geschlossenen Generalkonsulat der Russischen Föderation am Feenteich Blumen und Grabkerzen nieder. Unter dem Motto "Nawalny did not die, he was killed" ("Nawalny ist nicht gestorben, er wurde umgebracht") demonstrierten am Freitagabend nach Angaben der Polizei rund 100 Menschen auf dem Jungfernstieg. Auch Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zeigte sich bestürzt: "Der Tod von Alexej Nawalny ist erschütternd und zeigt einmal mehr, wie Demokratie und Menschenrechte in Russland missachtet werden. Umso wichtiger ist unsere Unterstützung der Ukraine in ihrem Kampf um Freiheit", schrieb Tschentscher auf der Plattform X.