Die Hamburger Polizei hat mehrere mutmaßliche Einbrecherinnen und Einbrecher festgenommen. Im Stadtteil Rotherbaum wurden am Mittwochmittag drei Frauen in der Magdalenenstraße gefasst, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Und bereits am frühen Dienstagmorgen wurde ein 37-Jähriger in der Schwarzenbergstraße in Harburg festgenommen, wo er offenbar Kellerräume aufgebrochen hatte. Möglicherweise ist der Mann für insgesamt 50 Einbrüche verantwortlich.
Der Liedermacher Konstantin Wecker hat wegen eines Sturzes das für kommenden Dienstag geplante Konzert in der Hamburger Laeiszhalle abgesagt. Er sei in Basel gestürzt und habe sich dabei eine Wirbelverletzung zugezogen, teilte der Veranstalter am Donnerstag in Hamburg mit. Das Konzert soll nun auf den 1. Mai 2024 verschoben werden. Die Tickets bleiben gültig.
Ein stark qualmender Wasserkocher auf einem Elektroherd hat in der Nacht zum Donnerstag einen Feuerwehreinsatz in einer Flüchtlingsunterkunft in Bahrenfeld ausgelöst. Nach Mitternacht seien plötzlich mehrere Notrufe bei der Leitstelle eingegangen, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr. Grund dafür sei die starke Rauchentwicklung im ersten Obergeschoss in der Unterkunft für unbegleitete Minderjährige gewesen. Das Feuer löschten die Bewohner schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr. 53 Menschen konnten nach dem Lüften des Hauses wieder in das Gebäude zurückkehren.
Seit Jahren wird über den Ersatz der maroden Köhlbrandbrücke im Hamburger Hafen diskutiuert. Lange Zeit hatte die Hafenverwaltung Hamburg Port Authority (HPA) einen aufwendigen Tunnel als die beste Variante angesehen. Diese würde aber mit mehr als fünf Milliarden Euro auch besonders teuer. Deshalb prüft die Stadt derzeit eine neue, höhere Köhlbrandbrücke. Im Rennen ist aber auch ein abgespeckter Tunnel. Das sagte Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) am Mittwochabend im Hafen-Klub.
Während sich Reisende bei der Deutschen Bahn (DB) ab Januar auf weitere Streiks einstellen müssen, können Metronom-Passagiere jetzt durchatmen. Die Lokführergewerkschaft GDL hat sich im Tarifstreit mit dem DB-Konkurrenten Netinera geeinigt. Und zu der Gruppe gehört auch der Metronom. Laut GDL wird für die Schichtarbeiterinnen und -arbeiter bei Netinera schrittweise die 35-Stunden-Woche eingeführt. Außerdem bekommen alle rund 2.300 Netinera-Beschäftigten einen Inflationsausgleich in Höhe von 1.900 Euro und in zwei Schritten 420 Euro mehr Gehalt im Monat.