Die Bundespolizei warnt vor Taschendieben am Hamburger Hauptbahnhof. Zwei Frauen im Alter von 62 und 65 Jahren seien am Freitag als Diebes-Duo unterwegs gewesen. Als eine 57-Jährige aus Kassel auf den Einstieg in einen abfahrtbereiten ICE wartete, habe die eine Tatverdächtige blitzschnell die Geldbörse aus dem Rucksack der Frau gezogen, die andere verdeckte mit ihrem Körper die Tat. Zwei Zivilfahnder hatten die Frauen zuvor observiert. Die Frau aus Kassel bekam die Geldbörse zurück.
Beim Kupferproduzenten Aurubis ist bei einem erneuten Arbeitsunfall am Freitagnachmittag ein Mann schwer verletzt worden. Der 53-Jährige wurde auf dem Betriebsgelände am Müggenburger Hauptdeich auf der Veddel von einem Krankhaken in 25 Meter Höhe eingequetscht. Das Landeskriminalamt ermittelt inzwischen zur Ursache und zum Hergang des Unfalls. Bei einem Arbeitsunfall im Mai waren bei Aurubus drei Mitarbeiter gestorben, nachdem Stickstoff ausgetreten war.
Die Handballer des HSV Hamburg absolvieren am Sonntag um 15 Uhr in der Alsterdorfer Halle ein Benefizspiel gegen den TuS Finkenwerder. Dessen Halle an der Stadtteilschule Finkenwerder war im Februar komplett abgebrannt. Nun erhält der Klub die Einnahmen aus dem Spiel. Mehr als 1.000 Karten waren bis Sonnabendnachmittag bereits verkauft. Am Freitagabend hatten die HSV-Handballer ihr erstes Testspiel gegen den Zweitligisten Potsdam mit 35:30 gewonnen.
Mit parkenden Autos verdienen Hamburg, Stuttgart und Düsseldorf am meisten Geld. Das hat laut "Welt am Sonntag" eine Umfrage in allen Landeshauptstädten der 16 Bundesländer ergeben. Diese Städte haben demnach im vergangenen Jahr rund 40 Euro pro Einwohner eingenommen - mit Parkgebühren, Anwohnerparkausweisen und Bußgeldern. Insgesamt waren das in Hamburg rund 75 Millionen Euro.
Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen gegen HSV-Innenverteidiger Mario Vuskovic beendet. Laut "Süddeutscher Zeitung" ist es eher unwahrscheinlich, dass sie jetzt noch Anklage erhebt. Es sei nicht der leiseste Dopingverdacht festgestellt worden, heißt es. Das Verfahren vor dem DFB-Sportgericht bleibt davon aber unberührt. Es hatte den 21-Jährigen im März wegen Epo-Dopings für zwei Jahre gesperrt. Dagegen hatte Vuskovic Rechtsmittel eingereicht.