NDR Elbphilharmonie Orchester

Live aus der Elphi: Gilbert & Weilerstein

Freitag, 19. Juni 2020, 20:00 bis 22:00 Uhr

Konzertszenen: Das NDR Elbphilharmonie Orchester und Alan Gilbert führen "For Seasons" auf - eine durch Klimadaten variierte Form von Vivaldis "Vier Jahreszeiten". © NDR Foto: Peter Hundert

Live aus der Elphi: Gilbert & Weilerstein

NDR Kultur - NDR Elbphilharmonie Orchester -

Alan Gilbert dirigiert das NDR Elbphilharmonie Orchester wieder in der Elbphilharmonie. Beim Radio-Konzert mit Cellistin Alisa Weilerstein standen Werke von Bartók, Tschaikowsky und Haydn auf dem Programm.

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Cellistina Alisa Weilerstein, die zu den weltweit gefragtesten Cellistinnen ihrer Generation gehört, übernimmt den hochvirtuosen Solopart in Tschaikowskys Rokoko-Variationen.

Endlich kann wieder gemeinsam musiziert werden: Am 19. Juni dirigiert Alan Gilbert das NDR Elbphilharmonie Orchester im Großen Saal der Elbphilharmonie. Auf dem Programm des Abends stehen kleiner besetzte, aber nicht minder großartige Orchesterwerke, die gut mit den Corona-Regeln vereinbar sind. Solistin des Abends ist die amerikanische Star-Cellistin Alisa Weilerstein.

Béla Bartók - zwischen Tradition und Moderne

Béla Bartóks Divertimento für Streichorchester entstand 1939 als letztes Werk in der ungarischen Heimat, bevor Bartók ins US-amerikanische Exil floh. Bartók orientierte sich an der barocken Form des "Concerto grosso". Rhythmische Akzente, volkstümliche Charaktere und dynamische Kontraste verleihen der Musik einen typisch Bartók'schen, zwischen Tradition und Moderne vermittelnden Anstrich.

Tschaikowskys "Rokoko-Variationen"

Etwas Ähnliches, wenn auch mit der Brille eines fest im 19. Jahrhundert verwurzelten, romantischen Komponisten gesehen, schwebte Peter Tschaikowsky mit seinen "Rokoko-Variationen" für Cello und Orchester vor. "Rokoko" war für ihn nicht nur das Sinnbild für einen reinen, eleganten, geistvollen Musikstil, sondern auch für eine sorgenlose, unproblematische Epoche - ganz im Gegensatz zu den Depressionen, die den Komponisten im Winter 1876 plagten.

Joseph Haydn: Meister der klassischen Sinfonie

Zum Schluss des Konzerts ist dann noch ein echtes Original aus jener Epoche zu hören, auf die Bartók und Tschaikowsky so sehnsüchtig zurückblickten: Joseph Haydn, der Meister der klassischen Sinfonie. Seine Werke schaffen die perfekte Verbindung aus kompositorischer Intelligenz und emotionalem Ausdruck, halten die ideale Balance zwischen Drama und Komödie.

Das Programm


Béla Bartók
Divertimento für Streichorchester
Peter Tschaikowsky
Variationen über ein Rokoko-Thema A-Dur op. 33
Joseph Haydn
Sinfonie G-Dur Hob. I:92 "Oxford"

Alisa Weilerstein Violoncello
NDR Elbphilharmonie Orchester
Ltg.: Alan Gilbert

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19.06.2020 20:00 Uhr
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