Stand: 23.01.2020 17:09 Uhr  - Nordtour

Botanische Vielfalt im Berggarten Hannover

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Der Schmuckgarten vor dem einstigen Bibliotheksgebäude wird zweimal im Jahr neu bepflanzt.

Ein Berggarten im flachen Hannover? Ja, aber statt Bergen dürfen Besucher dort nur einen flachen Hügel erwarten - und eine erstaunliche Pflanzenvielfalt. Denn der Berggarten ist der botanische Garten der historischen Herrenhäuser Gärten und einer der ältesten seiner Art in Deutschland. Auf einer Fläche von rund 120.000 Quadratmetern wachsen mehr als 12.000 verschiedene Pflanzen aus aller Welt. Vier Gewächshäuser sorgen dafür, dass der Garten auch im Winter ein beliebtes Ausflugsziel bleibt.

Noch bis Ende April sind im Berggarten unter freiem Himmel die weltbesten Gartenfotos 2019 zu sehen. Die prämierten Bilder des Wettbewerbs IGPOTY werden in Deutschland nur in Hannover und in Schloss Dyck im Rheinland gezeigt.

Open-Air-Galerie im Tropenhof des Berggartens

Nordtour -

Im Sommer stehen im Tropenhof des Berggartens in Hannover exotische Kübelpflanzen. Jetzt sind dort die schönsten Gartenfotos der Welt zu sehen.

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Themengärten von alpin bis Wüste

Der Berggarten gliedert sich in zahlreiche Themengärten wie den Steingarten mit alpinen Pflanzen und den Pergolagarten mit Kletterpflanzen, einen sumpfigen Moorweiher und das Paradies mit auch im Winter blühender Schneeheide und Rhododendren. Ob Wüsten- oder Steppenpflanzen, mehr als 200 Irisarten und -sorten sowie Hunderte Stauden: Der Berggarten ist ein gepflegtes Idyll für Pflanzenfreunde.

Ein Mausoleum für Könige und Fürsten im Berggarten

Berggarten Hannover

Herrenhäuser Straße 4
30419 Hannover

täglich geöffnet
aktuelle Zeiten und Eintrittspreise auf der Website der Herrenhäuser Gärten

Zwischen mächtigen, mehr als 150 Jahre alten Stileichen steht im hinteren Gartenteil ein Mausoleum. Es wurde um 1845 für Königin Friederike und König Ernst August errichtet und ist heute auch Ruhestätte für acht weitere Mitglieder des Fürstenhauses Hannover. Auf das Mausoleum läuft eine vierreihige Lindenallee zu, die einst eine direkte Verbindung zum Schloss und dem Großen Garten von Herrenhausen bildete. Die Historie des Berggartens begann schon 1704 als Maulbeerplantage.

Schauhäuser mit Orchideen

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Im Orchideen-Haus blüht es auch im tiefsten Winter.

Während im weitläufigen Freigelände die Jahreszeiten über den Rhythmus von Wachstumsphasen, Blüte und Ruhe entscheiden, herrschen in den Gewächshäusern konstante Temperaturen. So blühen im Orchideen-Schauhaus rund ums Jahr 500 bis 800 dieser exotischen Pflanzen. Mit insgesamt rund 25.000 Orchideen aus 3.000 Arten gehört die Sammung des Berggartens zu den größten in Europa.

Die Pflanzenwelt der Kanaren in den Herrenhäuser Gärten

Nebenan gedeihen stattliche tropische und subtropische Gewächse wie Gummibäume, Seerosen und Hibiskus. In den kargen Böden der Wüsten-Schauhäuser fühlen sich Kakteen wohl. Palmen und andere Pflanzen der Kanarischen Inseln füllen ein weiteres Gewächshaus.

Karte: Berggarten der Herrenhäuser Gärten
Hintergrund

Barocke Gartenpracht in Hannover-Herrenhausen

Der Große Garten in Hannover zeigt sich seit mehr als 300 Jahren als perfekter Barockgarten. Mit den umliegenden Landschaftsgärten bildet er ein ideales Ausflugsziel. mehr

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So schön ist der Große Garten in Hannover

Gartenkunst in Vollendung: Hannovers Herrenhäuser Gärten bieten ein einmaliges Ensemble historischer Grünflächen. Im Mittelpunkt steht der Große Garten, ein prächtiger Barockgarten. Bildergalerie

Hannover: Grüne Vielfalt statt grauer Einfalt

Die historischen Herrenhäuser Gärten, moderne Architektur in der City und ein Museum mit 400 Werken von Picasso: Hannover zeigt sich vielfältig, bunt und lebenswert. mehr

Dieses Thema im Programm:

Nordtour | 25.01.2020 | 18:00 Uhr

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