Stand: 26.07.2019 14:53 Uhr  | Archiv

Gesunde Zucchini: Tipps und Rezepte

Gelbe und grüne Zucchini © fotolia.com Foto: pil76
Das Fruchtfleisch und die Blüten der Zucchini enthalten viele wichtige Nährstoffe.

Die Zucchini gehört zu den Kürbisgewächsen. Sie ist ein durch Züchtung entstandener Abkömmling des aus Amerika eingeführten Gartenkürbis. Ihren Siegeszug durch die europäischen Küchen begann die Zucchini in Italien. Jede Pflanze trägt männliche und weibliche Geschlechtsorgane in getrennten Blüten. Ihre Früchte können kugelrund und gelb oder satt grün und um die 15 Zentimeter lang sein.

Zucchini-Blüten sind eine Delikatesse

Die männlichen Blüten lassen sich ernten, ohne dass dadurch Früchte verloren gehen. Allein in den Blüten steckt viel Betacarotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Es schützt Augen und Haut. Außerdem enthalten die Blüten fast doppelt so viel Phosphor wie die Früchte. Phosphor wird zum Aufbau der Zellwände benötigt. Außerdem steckt in Zucchini viel Kalium, das wichtig für den Wasserhaushalt ist. Zucchini-Blüten sind ein bis zwei Tage lagerfähig.

Viel Magnesium und Eisen, wenig Kalorien

Die Zucchini-Früchte enthalten reichlich Magnesium - gut für Muskeln und Nerven - und Eisen, das wichtig für die Blutbildung ist. Vor allem aber enthalten Zucchini fast kein Fett und nur wenig Kohlenhydrate.

Zucchini sind der ideale Sattmacher: Sie liefern viel Masse, aber kaum Kalorien. Zum Vergleich: 200 Gramm Zucchini enthalten nur 40 Kilokalorien, 200 Gramm Rinderhackfleisch 660 Kilokalorien. Um auf die gleiche Kalorienmenge zu kommen, kann man also etwa 16 Zucchini essen.

Da Zucchini sehr schnell Flüssigkeit aufnehmen, gibt man sie nach und nach in die Pfanne. So werden sie schön knusprig.

Vorsicht vor giftigen Bitterstoffen

Von Natur aus enthalten Zucchini giftige Bitterstoffe (Cucurbitacine). Sie wurden aus den Früchten, die heute im Handel angeboten werden, herausgezüchtet. Vorsicht bei selbst angebauten Zucchini, denn es gab bereits Todesfälle durch sogenannte Rückmutationen. Hobbygärtner sollten deshalb Jungpflanzen oder Saat im Fachhandel kaufen und Zucchini keinesfalls selbst vermehren. Giftige Zucchini erkennt man an ihrem sehr bitteren Geschmack.

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Experten zum Thema

Tobias Haack, Gemüse-Gärtner
Moorfleeter Deich 287
22113 Hamburg

Thomas Sampl
Restaurant Hobenköök
Stockmeyerstraße 43
20457 Hamburg
(040) 22 86 55 38
www.hobenkoeoek.de

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Visite | 30.07.2019 | 20:15 Uhr

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