Stand: 12.02.2018 09:00 Uhr  | Archiv

Was hilft gegen Muskelkater?

Training nach einer längeren Pause oder ungewohnte Bewegung können zu Muskelkater führen. Dabei entstehen kleine Risse in der Muskulatur, die 12 bis 36 Stunden nach der Belastung zu Entzündungen im Muskel führen und den typischen Schmerz verursachen. Ein leichter Muskelkater ist ein positiver Trainingseffekt und nicht schädlich: Die Muskulatur wird angeregt, sich auf stärkere Belastungen vorzubereiten, und wächst. Ist man nach dem Training zwei bis drei Tage gar nicht belastbar, wurde der Muskel jedoch zu stark verletzt.

So entsteht Muskelkater

Muskelkater nur nach bestimmten Bewegungen

Ob Muskelkater entsteht, hängt von der Art der Bewegung ab:

  • Bei konzentrischen Bewegungen werden Teile der Muskulatur aufeinander zubewegt, sodass sich der Muskel verkürzt. Das ist zum Beispiel beim Treppenhochsteigen und beim Bizeps-Training mit einer Hantel der Fall. Konzentrische Bewegungen führen nicht zu einem Muskelkater.
  • Bei exzentrischen Bewegungen wird der Muskel während der Bewegung länger und spannt sich gleichzeitig an. Ein typisches Beispiel ist das Herabsteigen einer Treppe. Dabei kann Muskelkater entstehen, vermutlich weil wenige Muskelfasern aktiviert werden und jede Faser einer relativ großen Belastung ausgesetzt ist.

Was gegen Muskelkater hilft

Bei Muskelkater hilft Entspannung, zum Beispiel in der Sauna. Denn durch die Wärme erweitern sich die Gefäße, mehr Heilstoffe können eindringen. Bei Massagen raten Experten zur Vorsicht. Auch Schmerzmittel sind keine gute Wahl: Sie stören den Muskelaufbau, können Herz und Magen schaden. Erst weitertrainieren, wenn die Schmerzen verschwunden sind. Dann das Training langsam steigern, damit sich die Muskeln an neue Herausforderungen gewöhnen können.

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