Stand: 31.07.2020 09:30 Uhr

Sonnenbrand: Diese Hausmittel helfen

Eine Frau betrachtet einen Sonnenbrand auf ihrer Schulter. © imago images / Panthermedia
Bei schönem Sommerwetter und zusätzlichem Wind bermerkt man häufig nicht, dass die Haut verbrennt.

Fast jedem ist es schon einmal passiert: Nach einem Tag am Strand, nach Sport im Freien oder einem sommerlichen Spaziergang verfärbt sich die Haut rötlich und beginnt zu brennen oder zu jucken - ein Sonnenbrand. Dieser ist schädlich für die Haut und erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Außerdem ist ein Sonnenbrand oft recht schmerzhaft.

Kühlen mit Wasser, Quark oder Tee

Wichtigste Regel, sobald sich ein Sonnenbrand bemerkbar macht: Raus aus der Sonne - auch, wenn die Haut noch gar nicht gerötet ist, sondern nur leicht brennt. Als nächstes gut kühlen, etwa durch eine kalte Dusche oder mithilfe nasser Handtücher. Auch Umschläge mit kaltem schwarzen Tee oder ausgekühlten Teebeuteln sind gut geeignet. Sehr angenehm ist eine Quarkauflage: Dazu Speisequark in einer dicken Schicht auf die verbrannte Haut auftragen und mit einem Tuch bedecken. Regelmäßig wechseln, wenn der Quark warm ist. Von Umschlägen mit Zitrone, Salz oder Essig raten Ärzte dagegen ab, da sie die Haut zusätzlich reizen.

Kühlpads nicht direkt auf die Haut legen

Sonnencreme wird auf Haut aufgetragen © fotolia Foto: nito
Schmerzlindernde Cremes sind in Apotheken erhältlich.

Betrifft der Sonnenbrand die Haut an Rücken, Brust und Schulter, hilft es, ein nasses T-Shirt überzuziehen. Wer sehr erhitzt ist oder unter Herz-Kreislaufproblemen leidet, sollte allerdings darauf achten, dass das kühlende Wasser nicht zu kalt ist. Das Gleiche gilt für Kühlpads - diese besser in ein Tuch einwickeln, um Erfrierungen zu vermeiden.

In Drogerien sind zudem kühlende Gels und Lotionen erhältlich, etwa mit Aloe Vera. Apotheken bieten ebenfalls wirksame Cremes an, die teilweise zusätzlich die Schmerzen lindern.

Viel Wasser trinken

Nach einem Sonnenbrand sollte man sich etwas Ruhe gönnen und viel trinken, etwa Wasser, kalten Tee oder Fruchtsaftschorle. Die Haut die folgenden Tage nicht mehr der Sonne aussetzen, sondern die betroffenen Stellen immer mit luftiger Kleidung bedecken. In den meisten Fällen heilt ein Sonnenbrand nach etwa einer Woche, die Symptome klingen bereits etwas früher ab.

Bei starkem Sonnenbrand besser zum Arzt

Handelt es sich um einen sehr großflächigen oder starken Sonnenbrand, beispielsweise mit Blasenbildung, sollte man zum Arzt gehen. Gleiches gilt, wenn zusätzlich Fieber, Übelkeit, Schwindel oder starke Kopfschmerzen auftreten. Dann kann es sich nämlich um einen Hitzschlag oder einen Sonnenstich handeln.

VIDEO: Im Test: Sonnencremes für Kinder (5 Min)

Weitere Informationen
Eine junge Frau cremt einem jungen Mann den Rücken ein. © Colourbox Foto: Phovoir

Sonne: Die Haut vor Strahlung schützen

Jeder Aufenthalt in der Sonne erhöht das Hautkrebs-Risiko. Doch mit dem richtigen Schutz vor UV-Strahlung lässt sich der Sommer unbeschwert genießen. mehr

Sonnenbrille und Sonnenschutz vor Meereskulisse © Fotolia.com Foto: el.rudakova

Welche Sonnenbrille schützt richtig?

Eine Sonnenbrille soll die Augen vor gefährlichen UV-A- und UV-B-Strahlen schützen. Welche Modelle bieten ausreichend Schutz? Und worauf kommt es bei Form und Farbe an? mehr

Dieses Thema im Programm:

Markt | 06.08.2018 | 20:15 Uhr

Mehr Gesundheitsthemen

Herdenimmunität: Auf einer grafischen Darstellung stehen drei Menschen immun gegen das Virus gegenüber einer Person, die nicht noch ansteckend ist. © Colourbox

Herdenimmunität: Ausweg aus der Corona-Pandemie

80 bis 85 Prozent der Deutschen müssten geimpft sein, um eine Herdenimmunität gegen das Coronavirus zu erreichen. mehr

Der Virologe Prof. Christian Drosten und die Virologin Prof. Sandra Ciesek (Montage) © picture alliance/dpa, Universitätsklinikum Frankfurt Foto: Christophe Gateau,

Coronavirus-Update: Podcast mit Christian Drosten & Sandra Ciesek

Hier finden Sie alle bisher gesendeten Folgen zum Nachlesen und Nachhören sowie ein wissenschaftliches Glossar und vieles mehr. mehr