Stand: 14.03.2017 10:43 Uhr

Rot, gelb oder grün: Paprika ist gesund

Paprika in verschiedenen Farben © BarbaraPheby/fotolia Foto: BarbaraPheby
Paprika ist reich an Vitamin C.

Paprika gehört zur Familie der Nachtschattengewächse. Das Gemüse ist reich an Mineralstoffen wie Kalium, Magnesium und Zink und enthält viel Vitamin A, B und C. Bereits 25 Gramm roter Paprika decken den Tagesbedarf an Vitamin C. Wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe in Paprika wirken antientzündlich, antioxidativ und antiseptisch. Außerdem enthält Paprika viele Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind.

Farbe von Paprika ändert sich mit Reifegrad

Die Farbe von Paprika ändert sich während der Reifung - von Grün über Gelb und Orange bis hin zu Rot. Reife Paprika enthält bis zu sechs Prozent Zucker und schmeckt deshalb besonders süß. Gelbe und orangefarbene Paprika sind mild, grüne Paprika etwas herb. Unabhängig vom Reifegrad wird Paprika gegart meist besser vertragen als roh.

Paprika waschen und schälen

Paprika galt lange Zeit als stark mit Pestiziden belastet. Labortests zeigen, dass mittlerweile beim Anbau offenbar deutlich weniger Chemie eingesetzt wird. Dennoch sollte man die Schoten vor dem Verzehr gut waschen und am besten schälen. Dazu die Paprika 20 Minuten bei 180 Grad im Ofen erwärmen und anschließend mit Frischhaltefolie abdecken, bis sie anfangen zu "schwitzen". Dann lässt sich die Schale einfach abziehen.

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Experten zum Thema

Thomas Sampl, Koch
www.thomas-sampl.de

Dr. Anne Fleck, Fachärztin Innere Medizin und Rheumatologie
www.docfleck.com

Dieses Thema im Programm:

Visite | 14.03.2017 | 20:15 Uhr

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Ernährung

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