Stand: 26.03.2019 08:18 Uhr

Ausgleichsübungen bei körperlicher Arbeit

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Die Bewegungs-Docs Christian Sturm (l.) und Helge Riepenhof erstellen ein Übungsprogramm.

Bei vielen Menschen in handwerklichen Berufen hinterlässt die harte Arbeit körperliche Spuren. Beschwerden an Rücken, Knie oder Schulter sind häufige Folgen. Schweres Heben und Tragen, verdrehtes Stehen oder stundenlanges Knien belasten den Bewegungsapparat. Muskeln und Bänder müssen eine Menge leisten - fast wie bei Profisportlern.

Weniger Beschwerden durch einfache Übungen

Sportler bereiten ihre Muskeln auf die Beanspruchung vor und pflegen sie. Das hilft, bessere Leistungen zu erzielen und sich vor Überlastung zu schützen. Ein muskuläres Ungleichgewicht bedeutet immer ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Durch Verbesserung der Rumpfkraft und der Symmetrie lässt sich auch schwere körperliche Arbeit leichter bewältigen. Sportarzt Dr. Helge Riepenhof und Rehabilitationsmediziner Dr. Christian Sturm empfehlen, morgens vor der Arbeit die Muskeln warm zu machen - eine Mischung aus Training und Aktivierung. Abends sollte man dehnen, um die Muskeln zu entspannen.

Aufwärmen vor der Arbeit

Der Tag startet mit fünf Übungen, um die Muskulatur aufzuwärmen und Rumpf, Knie und Schultern zu stärken. Wer es schafft, dies in seinen Alltag einzubauen, beugt Rückenschmerzen effektiv vor.

Physiotherapeutin Svea Köhlmoos zeigt Übungen für den Rumpf

Dehnen nach der Arbeit

Nach der Arbeit sollten die Muskeln, die extrem beansprucht wurden, entspannen, damit sich weder Überlastungs- noch Verspannungsschmerzen einstellen. Dehnung ist dafür das A und O. Denn wenn der Muskel kalt wird, zieht er sich zusammen.

Rückenschmerzen vermeiden

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Rückenschonend Lasten heben: Training für die Profis vom Bau mit Bewegungs-Doc Helge Riepenhof.

Rückenschmerzen sind oft ein Signal dafür, dass der Trainingszustand der Muskeln der Beanspruchung (noch) nicht gewachsen ist oder dass man einseitig - falsch - belastet hat. Ein klares Zeichen, Kräftigungsübungen und Ausgleichssport ernst zu nehmen.

Tipps zum Umgang mit schweren Lasten

Enorm wichtig ist kluges Heben und Tragen, um Rückenschmerzen vorzubeugen:

  • Gewicht gut verteilen, nicht auf einer Körperseite tragen.
  • Schweres nicht in verdrehter Haltung weiterreichen.
  • Sehr Schweres möglichst zu zweit heben!
  • Wenn es sich nicht vermeiden lässt: Die Schwerlast mit geradem Rücken, nah am Körper und aus den Knien heraus heben. So wirken die Muskeln von Beinen, Gesäß, Bauch und Rücken zusammen und stemmen die Last gemeinsam.

Bewegungs-Coaching im Betrieb
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Die Bewegungs-Docs

Fit und schmerzfrei durch den Arbeitstag

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Ein Dachdeckerbetrieb, viele Krankheitsbilder: Der Job fordert die Menschen auf der Baustelle, aber auch die im Büro. Mit Yoga, Dehn- und Käftigungsübungen machen die Docs sie fit. Video (23:37 min)

Dieses Thema im Programm:

Die Bewegungs-Docs | 25.03.2019 | 21:00 Uhr

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