Stand: 28.05.2019 09:36 Uhr

Jo-Jo-Effekt: Warum Diäten scheitern

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Wer abnehmen möchte, sollte sein Gewicht dauerhaft kontrollieren.

Den Jo-Jo-Effekt erleben die meisten, die eine Diät machen: Nach dem Abnehmen legen sie innerhalb von zwei bis vier Jahren wieder an Gewicht zu. Nach Erkenntnissen von Ernährungswissenschaftlern gibt es dafür vor allem zwei mögliche Erklärungen - den gesunkenen Energieverbrauch des Körpers und die Tendenz zum ursprünglichen Gewicht.

Eine Frauenzeitschrift mit Ernährungs-und Abnehmtipps.

Jo-Jo-Effekt: Warum Diäten scheitern

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Viele Diäten scheitern, weil nach dem Abnehmen der Jo-Jo-Effekt eintritt. Warum legen die meisten wieder an Gewicht zu? Und wie lässt sich der Jo-Jo-Effekt verhindern?

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Grundumsatz des Körpers sinkt durch Diät

Eine Ursache für den Jo-Jo-Effekt ist der niedrigere Grundverbrauch an Kalorien während einer Diät. Der Körper kommt mit weniger Kalorien aus, um das Überleben zu sichern. Dadurch wird es schwierig, weiter abzunehmen: Um das niedrigere Gewicht zu halten, muss sich der Kalorienverbrauch dauerhaft an den niedrigeren Grundumsatz anpassen.

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Jo-Jo-Effekt bei Diäten verhindern

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Viele Diäten scheitern, weil nach dem Abnehmen der Jo-Jo-Effekt eintritt. Wie sich die Gewichtszunahme verhindern lässt, erklärt Ernährungsmedizinerin Dr. Birgit Schilling-Maßmann. Video (05:21 min)

Körper tendiert zum ursprünglichen Gewicht

Eine weitere Ursache für den Jo-Jo-Effekt ist die Tendenz zum Ausgangsgewicht. Wird Essen knapp, etwa durch eine Diät, legt der Körper Reserven an. In der Steinzeit war dieser Mechanismus wichtig für das Überleben. Warum der Körper auch heute noch auf diese Weise Polster anlegt, können Wissenschaftler derzeit nicht erklären.

Jo-Jo-Effekt vermeiden

Der Jo-Jo-Effekt lässt sich vermeiden, indem man kontrolliert isst und sich viel bewegt. Hilfreich dabei:

  • Kontrolle: Wer sich regelmäßig wiegt und bei einer Gewichtszunahme schnell reagiert, kann den Jo-Jo-Effekt verhindern.

  • Rhythmus: Regelmäßig nicht mehr als drei Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen, dabei möglichst auf einfache Kohlenhydrate verzichten. Lebensmittel mit komplexen Kohlenhydraten, zum Beispiel in Vollkornprodukten, beugen dem gefürchteten Heißhunger vor.

  • Verhaltenstraining: Grund für Übergewicht ist oft eine gestörte Kontrollfunktion im Gehirn. Wenn Betroffene ihr Essverhalten ändern, können sie oft dauerhaft abnehmen. Eine Möglichkeit ist achtsames Essen.

  • Bewegung: Schon leichte körperliche Aktivität wie Spazierengehen aktiviert den Stoffwechsel und verhindert, dass durch eine Diät Muskelmasse abgebaut wird.

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Experten zum Thema

Dr. Birgit Schilling-Maßmann, Ernährungsmedizinerin
Praxis Leeden - Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin
Ostlandweg 4
49545 Tecklenburg
www.adipositaszentrum.praxis-leeden.de

Prof. Dr. Andreas F. H. Pfeiffer
Arbeitsgruppe Klinische Ernährung
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam Rehbrücke (DIfE) und
Abteilung für Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin
Charité - Campus Benjamin Franklin (CBF)
Hindenburgdamm 30
12203 Berlin
www.dife.de
endokrinologie.charite.de

Dr. Stefan Kabisch, Studienarzt
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE)
Außenstandort Charité CBF
Studienambulanz Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Charité-Campus Benjamin Franklin (CBF)
Hindenburgdamm 30
12203 Berlin
(030) 450-51 44 39 (AB)
www.dife.de

Weitere Informationen
Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e. V.
www.bdem.de

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Visite | 28.05.2019 | 20:15 Uhr

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