30 Jahre Einheit - 30 Jahre Neuland MV

Am 3. Oktober 1990 - nur ein knappes Jahr nach dem Fall der Mauer - tritt die frühere DDR der Bundesrepublik bei. Die Teilung Deutschlands ist damit nach viereinhalb Jahrzehnten beendet. Fünf neue Bundesländer entstehen - darunter Mecklenburg-Vorpommern. Für die Ostdeutschen ändert sich damit alles. Ihr Alltag ist plötzlich in jeder Hinsicht Neuland - vom Einkauf bis zur Wahlkabine. Wie sah ihr Weg zur Einheit aus? Was folgte in den darauffolgenden Jahren für Ostdeutschland? Und wie blicken Ost und West heute auf den Einigungsprozess?

3. Oktober 1990: Als Deutschland wieder eins war

329 Tage nach dem Mauerfall ist die Wiedervereinigung 1990 vollendet: Am 3. Oktober tritt die DDR der Bundesrepublik bei - der Tag der Deutschen Einheit. Um das Datum gab es viel Streit. mehr

Ost und West heute

30 Jahre Mauerfall: Beim Tennis gibt's noch eine Grenze

Egal ob auf dem Land oder in der Stadt: Im Osten Deutschlands gibt es etwa gleich viele Fußballplätze wie im Westen, aber deutlich weniger Tennisplätze. Warum ist das so? mehr

Deutsche Einheit: Ost-West-Vergleich

Vor der zentralen Feier in Kiel hat sich NDR.de gefragt: Wie steht es um die Deutsche Einheit? Hier sind einige Antworten zur Entwicklung von Ost und West - grafisch aufbereitet. mehr

Warum sind Ostdeutsche keine Uni-Präsidenten?

Keine einzige Universität wird von einem oder einer Ostdeutschen geleitet. Bundeskanzlerin Merkel findet das seltsam. Aber wie kommt es zu diesem Phänomen - so lange nach dem Mauerfall? mehr

Umfrage: Kaum DDR-Nostalgie im Nordosten

Der Großteil der Menschen in MV sieht sich 30 Jahre nach der Wende wirtschaftlich besser aufgestellt. Lohnunterschiede zwischen Ost und West bleiben aber ein Ärgernis. mehr

Der Weg zur Einheit

Kavelstorfer heben DDR-Waffenlager aus

Am 2. Dezember 1989 entdecken Bewohner von Kavelstorf bei Rostock ein Waffenlager der DDR. Mit ihrer Entdeckung befördern sie den Waffenhandel der DDR ans Tageslicht. mehr

Letzte DDR-Volkskammer: Die Demokratie lernt laufen

Als am 18. März 1990 die erste und letzte freie Wahl in der DDR stattfindet, ist die Wahlbeteiligung rekordverdächtig hoch: 93 Prozent. Das Ergebnis aber überrascht und läutet das Ende der DDR ein. mehr

D-Mark für alle: Zwischen Silvester- und Katerstimmung

Für viele Ostdeutsche erfüllt sich am 1. Juli 1990 ein Traum: Die Währungsunion tritt in Kraft, die D-Mark kommt ins Portemonnaie. Doch für die Ost-Wirtschaft hat die "harte" Mark auch harte Folgen. mehr

Die D-Mark kommt im Wartburg - Währungsunion in Boizenburg

Mit dem Wartburg kamen die ersten zwei Millionen D-Mark im Sommer 1990 in der Genossenschaftsbank in Boizenburg an. Zwei Stunden nach Öffnung der Schalter wird das Geld bereits knapp. mehr

Der kurze Traum von der "Mecklenburgischen Volks-Zeitung"

Die neue Pressefreiheit sorgt 1990 für einen Gründer-Boom bei Zeitungsmachern - auch in Rostock. Doch nach nur wenigen Monaten ist schon wieder Schluss: Am 5. September erscheint die letzte Ausgabe. mehr

Das Ende der NVA in Mecklenburg-Vorpommern

Mit dem Ende der DDR wurde 1990 auch die Nationale Volksarmee aufgelöst. Die ehemaligen NVA-Stützpunkte unter anderem in MV wurden geschlossen. Ein Blick auf die Entwicklung und das, was übrig blieb. mehr

Die Treuhand

Das Ost-Unternehmen als Notlösung für die Treuhand

12.000 volkseigene DDR-Betriebe soll die Treuhand, die sich am 16. Juli 1990 konstituiert, in die neue Zeit führen. Doch Investoren sind zurückhaltend. Greifenfleisch etwa findet eine andere Lösung. mehr

Ackerland: Der größte Irrtum der DDR-Bilanz

Äcker und Wälder gehörten in der DDR zum Volkseigentum. Einen eigenen Wert hatten sie laut marxistischer Theorie allerdings nicht. Das ändert sich in der neuen Marktwirtschaft schlagartig. mehr

Inside Treuhand: Die überforderte Behörde

Am 1. März 1990 gründete die vorletzte DDR-Regierung die "Anstalt zur treuhänderischen Verwaltung des Volkseigentums". Doch auch 30 Jahre später bleibt die Arbeit der Treuhand umstritten. mehr

Link

Datenrecherche: Warum die Treuhand das Land spaltet

In nur vier Jahren stellte die Treuhand die Wirtschaft eines ganzen Landes auf den Kopf. Was aus den ostdeutschen Betrieben geworden ist, zeigt eine Datenrecherche des MDR. extern

Videos: Die Treuhand in MV

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Nordmagazin

Das neue Mecklenburg-Vorpommern

Schwerins harter Kampf um den Hauptstadt-Titel

Am 27. Oktober 1990 fällt die Entscheidung: Schwerin wird Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern. Monatelang war zuvor zwischen Rostock und Schwerin um den Status gerungen worden. mehr

Spannung bei erster freier Landtagswahl

Am 14. Oktober 1990 wählen die Bürger in Mecklenburg-Vorpommern den ersten freien Landtag. Die Stimmung im Land ist schwer berechenbar, der Ausgang bis zuletzt offen. mehr

Wie Mecklenburg-Vorpommern zum NDR kam

3. Oktober 1990: Deutschland feiert die Wiedervereinigung. Gleichzeitig wird hinter den Kulissen eifrig um die Erweiterung des NDR Sendegebiets gerungen. mehr

Dossiers

Die Geschichte der DDR

Wie kam es zur Gründung der DDR? Wie sah der Alltag im Arbeiter- und Bauernstaat aus? Und was führte schließlich zum Mauerfall und zur Wiedervereinigung? mehr

Grenzenlos: Der Mauerfall 1989

Massenfluchten und Montagsdemos bringen im Herbst 1989 das DDR-Regime ins Wanken. Am 9. November fällt überraschend die Mauer in Berlin. Das Dossier zu einer bewegten Zeit. mehr

Mehr Geschichte in Video und Audio

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Hamburg Journal

Norddeutsche Geschichte