Stand: 11.01.2019 16:16 Uhr

Forsythien: Schöne Blüten - wertlos für Insekten

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Wenn die Forsythie blüht, ist es Zeit für den Rosenschnitt.

Wenn sich die leuchtend gelben Blüten der Forsythie öffnen, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Frühling gekommen ist. Je nach Region und Witterung blüht die auch als Goldglöckchen bekannte Pflanze ab Mitte März. Für viele Gärtner ist die Blüte der Forsythie zudem ein untrügliches Zeichen dafür, dass sie ihre Rosen schneiden können. Forsythien gelten als sogenannte Zeigerpflanzen des phänologischen Kalenders. Dieser ist nicht in vier Jahreszeiten, sondern in zehn Phasen unterteilt. Die Forsythienblüte dokumentiert den Beginn des Erstfrühlings.

Forsythie für die meisten Insekten wertlos

Forsythien zählen zu den beliebtesten Gartenpflanzen. Allerdings sind die Hybriden für naturnahe Gärten nicht empfehlenswert: Sie bilden nur selten Pollen oder Nektar und sind deshalb für Insekten wie Bienen und Hummeln als Nahrungslieferant wertlos. Als Alternative bietet sich beispielsweise die Scheinhasel an. Wer sich dennoch für die ursprünglich aus Asien stammende Pflanze entscheidet - oder als Ausgleich insektenfreundliche Pflanzen setzt - hat eine pflegeleichte und absolut winterharte Blühpflanze.

Forsythien pflanzen: Der richtige Standort und Boden

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Je sonniger der Standort ist, desto reicher fällt die Blüte der Forsythie aus.

Forsythien benötigen einen sonnigen Standort. Je schattiger ihr Platz ist, desto weniger blühen sie und auch der Blattwuchs ist weniger dicht. An den Gartenboden stellen Forsythien keine besonderen Ansprüche. Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist das zeitige Frühjahr, sobald der Boden frostfrei ist. Beim Einpflanzen sollte bei sandigem Untergrund reichlich Kompost ins Pflanzloch gegeben werden. So wird Gießwasser besser gespeichert und die Pflanzen haben zum Anwachsen ausreichend Nährstoffe. Nach dem Einpflanzen schützt eine zusätzliche Schicht Rindenmulch die Erde vom dem Austrocknen. Bei anhaltender Trockenheit im Sommer sollten Forsythien rechtzeitig mit Wasser versorgt werden. Es kann sonst passieren, dass sie im folgenden Jahr weniger Blüten tragen, da diese schon im Sommer für die nächste Saison angelegt werden.

Beliebt als Heckenpflanze

Forsythien werden etwa zwei bis drei Meter hoch und werden in vielen Gärten als Heckenpflanze eingesetzt. Im Frühling setzen die Blüten farbenfrohe Akzente, im Sommer bieten die grünen Blätter einen guten Sichtschutz. Wer viele Meter Hecke pflanzen möchte, empfindet die Forsythienhecke im Sommer womöglich als etwas trist, denn weder Form noch Blätter der Forsythie sind besonders markant. Eine Möglichkeit ist es, sie mit anderen Pflanzen zu kombinieren - etwa mit Wildbeerensträuchern, Koniferen oder Sträuchern, die auch Vögeln Nahrung bieten.

Regelmäßiger Schnitt erhält Blühfreudigkeit von Forsythien

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Der beste Zeitpunkt zum Schneiden der Forsythie ist nach der Blüte.

Damit Forsythien über die Jahre immer wieder reichlich Blüten bilden und im unteren Teil nicht verkahlen, benötigen sie einen regelmäßigen Rückschnitt, am besten jährlich, spätestens aber nach drei Jahren. Der beste Zeitpunkt dafür ist direkt nach der Blüte. Bei diesem sogenannten Auslichtungs- beziehungsweise Erhaltungsschnitt werden ältere, stark verästelte Triebe bis zu einem starken jüngeren Trieb oder einer kräftigen Knospe zurückgeschnitten. Zudem sollten regelmäßig Triebe, die älter als drei Jahre sind, direkt an der Basis entfernt werden. Wachsen Forsythien als Hecke, kann man mit dem Schneiden einen Monat länger warten, damit sie kräftig austreiben können. Alle Pflanzenteile sind gering giftig. Es ist empfehlenswert, beim Schneiden Handschuhe zu tragen.

Forsythien durch Stecklinge und Steckhölzer vermehren

Wer Forsythien vermehren möchte, kann das ganz einfach mit zwei geeigneten Methoden tun: entweder durch Steckhölzer oder Stecklinge. Steckhlölzer werden am Ende der Vegetationsphase geschnitten, also im Herbst. Stecklinge schneidet man dagegen im Sommer.

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