Eine Schubkarre mit mehreren Beerensträuchern steht vor einem Zaun.  Foto: Udo Tanske

Eine Hecke aus Wildbeerensträuchern pflanzen

Stand: 07.04.2021 17:12 Uhr

Eine Hecke aus Wildbeerensträuchern bietet Sichtschutz und ist hübsch anzusehen. Der Mensch und viele Insekten profitieren von ihr. Gärtner Peter Rasch zeigt, wie heimische Sorten gedeihen.

Wer über einen natürlichen Sichtschutz in seinem Garten nachdenkt und dabei gleich noch etwas für Vögel und andere Tiere tun möchte, dem sei eine Hecke aus Wildbeerensträuchern ans Herz gelegt. Diese dient einerseits als Abgrenzung, andererseits fliegen im Frühjahr Insekten wie Bienen und Hummeln gern die Blüten an. Außerdem gedeiht an der Hecke am Ende des Sommers bis in den Winter hinein leckeres Naschobst.

Diese heimischen Wildbeeren eignen sich als Sichtschutz

Beeren stecken voller Vitamine und Mineralien und sind bei Menschen und Vögeln gleichermaßen beliebt. Folgende heimische Sträucher eignen sich auch als Heckenpflanze:

Darauf kommt es beim Einpflanzen an

Bevor es ans Einpflanzen geht, die Töpfe so arrangieren, dass ein stimmiges Gesamtbild entsteht. Wichtig ist, dass sowohl zwischen den Sträuchern als auch zur Grundstücksgrenze ein Meter Abstand besteht. Vor dem Einpflanzen die Wurzelballen ordentlich wässern. Dafür den Pflanztopf am besten in einem Eimer mit Wasser stellen - und zwar so lange, bis keine Luftblasen mehr entstehen. Gepflanzt werden die Sträucher so tief, dass sie eine Ebene mit dem Gartenboden bilden. Die Erde rund ums Pflanzloch festtreten und anschließend einen Gießrand rund um die Pflanzen herstellen. Dieser sollte zehn Liter fassen können - so viel Wasser benötigen die Beerensträucher.

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Dieses Thema im Programm:

Nordmagazin | 03.05.2018 | 19:30 Uhr

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