Stand: 21.01.2013 14:46 Uhr  | Archiv

Emsland: CDU verliert auch in der Hochburg

Der SPD-Kandidat für das Amt des Innenministers, Boris Pistorius (SPD), spricht in Hannover (Niedersachsen) zu Journalisten. © dpa - Bildfunk Foto: Peter Steffen
Der bisherige Osnabrücker Oberbürgermeister Boris Pistorius (SPD) wird voraussichtlich neuer Innenminister unter Stephan Weil. (Archiv)

Die CDU hatte bei der Landtagswahl im Emsland und in der Region um Osnabrück auf Kontinuität gesetzt: In neun der zwölf Wahlkreise der Region traten dieselben Kandidaten an wie schon bei der erfolgreichen Landtagswahl 2008. Ein Konzept, das aufging - wenn auch nicht überall. Doch der Landkreis Osnabrück ging, wie bei der letzten Wahl, an die CDU.

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Verluste bis zu neun Prozent

Auch in den Landkreisen Emsland, Grafschaft Bentheim und Diepholz lösten die CDU-Direktkandidaten ihr Ticket nach Hannover. Insgesamt mussten die Christdemokraten aber teilweise hohe Verluste einstecken. Mit ihren Zweitstimmen wählten offenbar viele CDU-Anhänger die FDP - für die CDU bedeutete das Verluste von bis zu neun Prozent.

Jeder fünfte Osnabrücker wählt grün

In der Stadt Osnabrück wählte fast jeder fünfte Osnabrücker grün - womit die Stadt sogar den Landestrend übertrifft. Und: Von ihrem Oberbürgermeister Boris Pistorius müssen sich die Osnabrücker wohl verabschieden. Er soll Innenminister im Kabinett von Stephan Weil werden. Die FDP hat einen ihrer Schwerpunkte traditionell im Landkreis Diepholz - dort holte sie starke 14,5 Prozent. Das sind rund zwei Prozentpunkte mehr im Vergleich zur vergangenen Wahl.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Osnabrück | 21.01.2013 | 08:30 Uhr

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