Stand: 19.06.2021 09:40 Uhr

Schule und Kita: Das sind die Regeln in Niedersachsen

Schüler schreiben in einem Unterrichtsraum vom Gymnasium Mellendorf in der Region Hannover ihre Abiturklausur im Fach «Geschichte». © picture alliance/dpa Foto: Moritz Frankenberg
Die meisten Schulen in Niedersachsen sind mit der neuen Corona-Verordnung wieder in den Präsenzunterricht gewechselt. (Themenbild)

Ein Großteil der Schulen in Niedersachsen ist seit Ende Mai mit der neuen Corona-Verordnung ins Szenario A gewechselt - in den Präsenz- und Regelbetrieb. Auch Kitas befinden sich wieder im Regelbetrieb - unter Beachtung von Hygieneanforderungen. Was gilt wann - und für wen? Ein Überblick.

Kindergarten, Krippe, Kindertagespflege

Die Einrichtungen können ins Szenario A - also Regelbetrieb unter Beachtung von Hygieneanforderungen - wechseln, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 50 liegt. Der zuständige Landkreis oder die zuständige kreisfreie Stadt legt dann per Allgemeinverfügung fest, dass ab dem übernächsten Tag das Szenario A gilt. Bei einer Inzidenz unter 35 entfällt die Pflicht zu einer Mund-Nasen-Bedeckung. Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt über 50, gilt in Kindertagesstätten das Szenario B - eingeschränkter Regelbetrieb. Das heißt: Die Kitas sind für alle Kinder geöffnet, die Gruppen dürfen sich aber nicht mischen. Übersteigt die Inzidenz die 165-Marke an drei aufeinanderfolgenden Tagen, muss der Landkreis oder die kreisfreie Stadt per Allgemeinverfügung einen Wechsel in das Szenario C ankündigen. Dieses gilt dann zwei Tage später. Dann sind die Einrichtungen im Notbetrieb und es wird maximal die Hälfte der Kinder einer Gruppe betreut.

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