Sendedatum: 22.04.2011 17:30 Uhr  | Archiv

...und plötzlich Witwe

"Diese Endgültigkeit ist brutal"

Eine Bank und ein Baum im Nebel © dpa/picture-alliance
Nach dem Tod des geliebten Partners wieder nach vorne blicken zu können, dauert mitunter jahrelang.

Barbara Busse verlor ihren Mann vor zwei Jahren, plötzlich und unerwartet. Sie war damals 60 Jahre alt. "Einen solchen Schmerz kannte ich nicht", sagt sie in der Rückschau. "Ich habe diesen Tod lange nicht realisieren können, ich habe immer im Unterbewusstsein gedacht, das ist ein Versehen, der kommt wieder".

Den Tod des geliebten Lebenspartners zu verkraften gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Leben. Früher begleiteten die trauernde Witwe gesellschaftliche und religiöse Rituale. Heute ist sie weitgehend alleingelassen, Freunde und Nachbarn der Trauernden fühlen sich oft hilflos und ziehen sich zurück.

Das abrupte Ende des gemeinsamen Weges

Ein Wechselspiel von gegensätzlichen Stimmungen und Gefühlen. Sie muss seinen Nachlass regeln und ein Leben abschließen, das nur zum Teil ein gemeinsames Leben war. Drei Frauen erzählen, wie es ihnen ergangen ist. Zwei, drei, vier Jahre brauchten sie, um wieder einigermaßen in ihrem Leben Fuß zu fassen.

Das Frauenforum am Karfreitag um 17.30 Uhr auf NDR Info.

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | | 22.04.2011 | 17:30 Uhr

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