Sendedatum: 03.10.2012 17:30 Uhr  | Archiv

Ost-West-Mütter

Eine Mutter mit Baby auf dem Arm. © picture-alliance Foto: Elina Simonen
Als unter Dreijähriger schon in die Kita oder lieber länger bei Mama bleiben? Die Meinungen darüber gehen in Ost- und Westdeutschland auseinander.

Papa geht arbeiten, Mama bleibt zu Hause bei den Kindern. Das war das Lebensmodell, das sich in Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in den meisten Familien durchsetzte. In der ehemaligen DDR dagegen waren annähernd so viele Frauen erwerbstätig wie Männer. Das war politisch gewollt und wirtschaftlich vonnöten.

Nach wie vor gibt es Unterschiede in Ost- und Westdeutschland

Auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es im Osten und im Westen unterschiedliche Einstellungen und Voraussetzungen, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeht. Aktuelle Studien zeigen: Nur 16 Prozent der ostdeutschen Frauen zwischen 17 und 29 Jahren würden für ihre Kinder aufhören zu arbeiten. In Westdeutschland sind es 37 Prozent. Und: Die Quote der Vollzeitbeschäftigung von Müttern ist im Osten etwa doppelt so hoch wie im Westen.

Die Sendung geht der Frage nach, warum das so ist. Liegt das nur am größeren Angebot von Kinderbetreuungsplätzen im Osten? Oder sind die Frauen in Ost und West nach wie vor geprägt von Jahrzehnte alten und sehr unterschiedlichen Lebensmodellen?

Das NDR Info Frauenforum
Mittwoch, 3. Oktober, 17.30 Uhr
Eine Sendung von Solveig Grahl

Dieses Thema im Programm:

NDR Info | | 03.10.2012 | 17:30 Uhr

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