Familienhilfe
Eine Sendung von Gisela Jaschik
Viele Mütter stehen gleich nach der Geburt vor der Frage, wann und in welchem Umfang sie wieder arbeiten werden. Entscheidend dabei sind die Betreuungsmöglichkeiten: Gibt es einen geeigneten Hortplatz für unter Dreijährige in der Nähe, kann eine Tagesmutter engagiert werden - und soll das Kind überhaupt schon früh in fremde Hände gegeben werden?
Nicht selten hilft nur eine familiäre Lösung. Eltern oder Schwiegereltern springen dauerhaft als Babysitter ein und hüten ihre Enkel. Nebenbei versorgen sie noch den Haushalt, kochen und holen die älteren Geschwister aus dem Kindergarten ab.
Ohne Oma und Opa geht es oft nicht
Mehr als ein Drittel aller Kinder unter sechs Jahren werden nach einer Studie des Deutschen Jugendinstituts mindestens einmal wöchentlich mehrere Stunden von Oma und Opa versorgt. Liegt die Arbeitszeit der Mutter außerhalb der Hort-Öffnungszeiten, springen bei rund der Hälfte der unter 14-Jährigen regelmäßig die Großeltern ein. Ein Ergebnis, das auch die kürzlich veröffentlichte Allensbach-Studie "Monitor Familienleben" bestätigt. Danach sind für mehr als die Hälfte der jungen Eltern - speziell der Mütter - Job und Familie nur deshalb zu vereinbaren, weil sich die Großeltern um ihre Enkel kümmern.
Für die jungen Familien ist das eine unbezahlbare Hilfe. "Ohne Oma würden wir es nicht schaffen", lautet das Fazit einiger Eltern, die in der Sendung von ihren Erfahrungen berichten.
