Glaubenssachen

Christus in der Ulme

Sonntag, 07. November 2021, 08:40 bis 09:00 Uhr

Fjodor Dostojewski © picture-alliance / akg-images

Der Glaube im Werk von Dostojewski
Von Jan Ehlert

Fjodor Dostojewski © picture-alliance / akg-images
Wie sah Dostojewski seinen Glauben?

"Wenn mir jemand bewiesen hätte, dass Christus außerhalb der Wahrheit steht, so würde ich es vorziehen, bei Christus und nicht bei der Wahrheit zu bleiben", schrieb der russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski im Jahr 1854. Dieser unbedingte Christusglaube hat sich tief in sein Werk eingeschrieben: In Form von Lew Myschkin, dem Protagonisten des Romans "Der Idiot", aber auch in seiner berühmten Parabel "Der Großinquisitor". Und gleichzeitig gibt es die Zweifler und Häretiker, wie Iwan Karamasow oder Stawrogin in "Dämonen". Wie sah Dostojewski seinen Glauben? Eine literarische Spurensuche zum 200. Geburtstag.

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