Stand: 30.04.2020 11:33 Uhr

Das Schicksal eines tragischen Retters von Greifswald

von Henning Strüber, Nina Adler
Die Familie verbringt freie Tage häufig an der Ostsee.  Foto: privat
Ein Bild aus unbeschwerten Tagen: Familie Remertz bei einem Ausflug an die Ostsee in den 1930er-Jahren.

Greifswald im April 1945: Die Stadt ist überfüllt mit Flüchtlingen. In den Krankenhäusern und Lazaretten werden 10.000 verwundete Soldaten versorgt. Die Rote Armee steht vor den Toren der Stadt. Anklam und Stralsund versinken in Schutt und Asche. In Demmin und anderen Städten bringen sich Tausende um. Greifswald wird dagegen vor der Zerstörung bewahrt. Eine konspirative Gruppe vereinbart mit der Roten Armee die kampflose Übergabe der Stadt - entgegen dem strikten Verteidigungsbefehl des NS-Regimes. Über das spätere Schicksal der meisten Retter Greifswalds herrscht lange Zeit Schweigen. Auch über das von Stadtrat Siegfried Remertz. Seine Tochter Brigitte Remertz-Stumpff erinnert sich.

Wie ein Wunder kommt es der 89-jährigen Brigitte Remertz-Stumpff heute vor, was sich am 30. April 1945 in Greifswald abspielte, dem Tag, als die Rote Armee einmarschierte. "Stralsund war zerstört, Anklam war zerstört, aber in Greifswald fiel kein einziger Schuss", erinnert sie sich im NDR Fernsehen. Als 13-Jährige beobachtet sie das Geschehen von ihrem sicheren Ausguck auf dem Dachboden des Elternhauses - zusammen mit ihrem Spielkameraden Jürgen, einem Flüchtlingsjungen aus Ostpreußen, der bei den Remertz einquartiert worden war.

"Papi hat geholfen, dass der Krieg vorbei ist"

"Es herrschte eine allgemeine Hektik und Nervosität in der Stadt. Aus den Fenstern der Häuser hingen überall weiße Tücher und Laken." Und dann kamen die Soldaten. "Die waren geradezu übermütig und fast freundschaftlich und fingen an, mit den Leuten zu reden. Sie verlangten nach Fahrrädern. Das war das Begehrteste - Fahrräder." Das bange Warten und Hoffen, die Frage, wie der Einmarsch der Feinde ablaufen würde, weicht großer Erleichterung. Als die 13-jährige Brigitte an diesem Tag abends vorm Einschlafen im Bett liegt, denkt sie bei sich: "Jetzt ist endlich der Krieg vorbei. Und Papi hat dabei geholfen, dass er vorbei ist. Wir hatten das Gefühl, alles wird nun gut - zum ersten Mal." Dann stockt ihre Stimme kurz. "All das Schreckliche mit den Verhaftungen und so kam ja erst später."

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Mitglieder des "Nationalkomitee freies Deutschland" an der Front. © picture-alliance / akg-images Foto: akg-images

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Eine Verschwörung für den Frieden

Papi - das ist ihr Vater Dr. Siegfried Remertz. Nach der plötzlichen Flucht des Oberbürgermeisters Dr. Rickels wird Remertz als sein Stellvertreter amtierendes Stadtoberhaupt. Er gehört einem losen Kreis von Personen aus Stadtverwaltung, Universität und Widerstandszirkeln an. Dazu gehören der Rektor der Universität, Carl Engel, der Direktor der Medizinischen Universitätsklinik, Gerhardt Katsch, der Theologie-Professor und Mitglied der bekennenden Kirche Ernst Lohmeyer sowie Mitglieder des "Nationalkomitees Freies Deutschland". In diesem Komitee hatten sich Kommunisten, Sozialdemokraten und Bürgerliche, darunter der Oberjustizrat Hans Lachmund, seine Frau, die Quäkerin und Pazifistin Margarethe Lachmund, und der Widerständler Hugo Pfeiffer zusammengeschlossen. Sie wollen sich dem fatalistischen Befehl der NSDAP-Kreisleitung zum Kampf bis zum Äußersten widersetzen und organisieren in den Tagen vor dem Einmarsch die kampflose Übergabe der Stadt an die heranrückende Rote Armee.

Geheime Kapitulationsverhandlungen im brennenden Anklam

Ihr Ziel ist es, den Greifswalder Kampfkommandanten und militärischen Oberbefehlshaber, Oberst Rudolf Petershagen, für ihre Sache zu gewinnen. Ein gefährliches Unterfangen, das konspirativ durchgeführt werden muss, denn es gilt unter Androhung des Todes der Befehl zur Verteidigung bis zum Äußersten. Als der örtliche NS-Kreisleiter zusammen mit einem Großteil der NS-Führungsebene aus Angst vor den nahenden Sowjets das Weite sucht, ist ihre Stunde gekommen. Eine Delegation von Parlamentären - angeführt von Petershagens Stellvertreter Oberst Max Otto Wurmbach - fährt am Abend des 29. April der Roten Armee entgegen und einigt sich in letzter Minute im umkämpften Anklam mit dem Stab der Sowjet-Truppen auf die Bedingungen der Kapitulation. Die 13-jährige Brigitte bekommt von all dem nicht viel mit. Sie kennt zwar die Gerüchte, dass Greifswald kampflos übergeben werden soll und dass ihr Vater irgendwie daran beteiligt ist, aber Genaues weiß sie zu diesem Zeitpunkt nicht. "Unsere Eltern sprachen über solche Dinge nicht mit uns. Damit wir es nicht aus Versehen ausplappern." 

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Ausschnitt der Europa-Karte vom 1. Mai 1945 aus dem "Atlas of the World Battle Fronts in Semimonthly Phases" des United States War Department, 1945, der die Gebietslage in zweiwöchigen Abständen dokumentiert. © This image is a work of a U.S. Army soldier or employee, taken or made as part of that person's official duties. As a work of the U.S. federal government, the image is in the public domain. Foto: United States War Department, General Staff 1945

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Mit Sekt auf den "Herrn Stalin" angestoßen

Am Morgen des 30. April werden die Sprengladungen in der Stadt entschärft und die letzten Volkssturm-Einheiten entwaffnet. Und schon am Vormittag wird die Kapitulation im Greifswalder Rathaus feierlich besiegelt. "Der stellvertretende Stadtkommandant Wurmbach hatte morgens an unserer Haustür geklingelt und meinen Vater mit den Worten: 'Remertz, es geht los', abgeholt." Im Rathaus wird bei der Zeremonie Sekt ausgeschenkt. "Die haben dann angestoßen und auf das friedliche Zusammenleben der beiden Völker Russland und Deutschland angestoßen, die auch kulturell so viel verbindet. Dass das in Zukunft doch besser werde. Und mein Vater hat sehr betont, dass er nicht Genosse Stalin gesagt hat, sondern Herr Stalin. Das fand mein Vater offenbar bemerkenswert. Das war bürgerlich." Die Verständigungssprache zwischen der deutschen und der sowjetischen Delegation war übrigens Französisch. "Es war bekannt, dass gebildete Russen genauso wie gebildete Deutsche damals auch Französisch sprechen konnten", sagt Brigitte Remertz-Stumpff.

Der Frieden in Greifswald hält

Am Nachmittag hängen überall in der Stadt Plakate mit dem Aufruf, die Kapitulationsbedingungen zu befolgen. Darin steht: 1. Es darf nicht geschossen werden. 2. Es darf nichts gesprengt werden. 3. Es darf nicht geplündert werden. Zugleich sichern die Russen zu, dass das öffentliche Leben wie gewohnt weitergehen kann. Unterzeichnet ist der Aufruf von Petershagen als militärischem Befehlshaber und Remertz als stellvertretendem Stadtoberhaupt. "Ich weiß noch, mit welcher Erleichterung wir die Plakate damals gelesen haben und mit welchem Stolz, dass da mein Vater mit Petershagen unterzeichnet hatte." Im Verlauf des ereignisreichen Tages kommt es zwar zu Plünderungen, doch im Großen und Ganzen hält der Frieden. Die Übergabe dürfte Tausenden das Leben gerettet haben. Bei der 13-jährigen Brigitte, ihrer älteren Schwester und der Mutter ist die Erleichterung groß, als der Vater spät abends unversehrt nach Hause kommt.

Ein Held, der nicht Siegfried genannt werden will

Der Aufruf mit den Kapitulationsbedingungen  Foto: privat
Am 30. April hängen überall in Greifswald solche Aufrufe - unterzeichnet von Remertz und Petershagen.

Doch wer war dieser Mann, der in den letzten Kriegstagen zu einem der Retter der Stadt wird? Brigitte Remertz-Stumpff schildert ihren Vater als einen nachdenklichen, sanftmütigen Mann, den eher Selbstzweifel als Mut kennzeichnen. Der Name Siegfried habe so gar nicht zu ihm gepasst. Er wird stattdessen Friedel genannt. In einem erhalten gebliebenen Schulheft des 17-Jährigen trägt ein Aufsatz die Überschrift: "Ist der Krieg ein Übel?", erzählt seine Tochter heute. Für Friedel ist die Antwort klar, er ist es. In dem Aufsatz begründet er dies und skizziert Ideen, um künftige Kriege zu vermeiden. Seine Haltung passt nicht in die Zeit, in der militärisch-aggressive Töne weit verbreitet sind. Unter dem Aufsatz stehe keine Note und kein Vermerk. Alle übrigen seien mit einem "gut" benotet. Es heißt, dass die Eltern später in die Schule zitiert worden seien, um die Haltung ihres Kindes zu erklären. Die Interessen des jungen Mannes gelten der Astronomie und Geschichte, seine Liebe Skandinavien. Dennoch entscheidet er sich für ein Jura-Studium und eine Laufbahn in der Kommunalverwaltung. Er promoviert in Greifswald und wird dort nach einem Zwischenspiel als Bürgermeister von Barth sesshaft, als er 1928 für zwölf Jahre Ratsherr und Syndikus der Universität wird. Er heiratet. Kurz darauf werden die beiden Töchter Marie-Luise und Brigitte geboren.

"Die Nazis richten uns zugrunde"

Remertz ist politisch interessiert. Er hat viele gleichgesinnte Freunde unter Arbeitskollegen, aus der Uni und unter den Skandinaviern. Er wird in den 1920er-Jahren Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei DDP. Den Nationalsozialisten steht er eher ablehnend gegenüber, glaubt Brigitte Remertz-Stumpff. Als schwedische Gäste Anfang der 1930er-Jahre bei den Remertz sind und ein Nazi-Fackelzug durch die Straße marschiert, soll Remertz die Vorhänge zugezogen und geschimpft haben: "Die Nazis richten uns zugrunde." So notiert es später eine schwedische Besucherin. Die junge Brigitte bemerkt, dass ihr Vater in diesen Jahren oft bedrückt und in Gedanken versunken ist. Als sie ihn einmal im Rathaus besucht, fragt sie, was das für Risse in seinem Gesicht seien. Es sind Sorgenfalten.

Remertz wird Parteimitglied

In den 1930er-Jahren denkt die Familie auch daran, auszuwandern. Doch Remertz kann sich schließlich doch nicht dazu durchringen. Möglicherweise halten ihn seine mangelnde Entschlussfähigkeit und die Scheu vor einer unsicheren Existenz im Ausland in Greifswald, mutmaßt seine Tochter heute. Remertz-Stumpff erinnert sich noch an den sehnsuchtsvollen Blick ihres Vaters, als sie einmal mit ihm am Hafen steht und gerade ein Schiff nach Schweden ausläuft. Trotz seiner kritischen Haltung zuvor tritt Siegfried Remertz 1941 der NSDAP bei. Gleichzeitig steht er in diesen Jahren in Kontakt mit regimekritischen Bürgern wie etwa den Lohmeyers oder den Lachmunds. Aber Einzelheiten bekommt Remertz-Stumpff damals nicht mit. Die Eltern halten die Politik von ihren Kindern fern.

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Doch die Politik lässt sich nicht fernhalten. Am Abend des 4. Mai sieht Brigitte ihren Vater zum letzten Mal. Am nächsten Morgen geht Remertz wie jeden Tag ins Rathaus - und kommt abends nicht zurück. Statt des Vaters erscheint Lohmeyer bei der Mutter und den beiden Töchtern. Remertz sei im Rathaus vom sowjetischen Geheimdienst verhaftet worden. Kurz zuvor war die Verwaltung von den Siegern übernommen worden. Ein Grund für die Festsetzung und der Aufenthaltsort des Vaters werden der schockierten Familie nicht mitgeteilt. "Es gab gar nichts. Nichts. Auch keinen Bescheid. Da hat meine Mutter sehr, sehr lange für gekämpft, dass wir einen Grund genannt bekommen. Er ist auch nie verurteilt worden."

Tod im Internierungslager Fünfeichen

Gedenkstätte Fünfeichen © CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) Foto: A. Kuhfeldt
Im Oktober 1945 stirbt Siegfried Remertz im Kriegsgefangenenlager Fünfeichen. Heute erinnert dort eine Gedenkstätte an die Opfer.

Wie sie erst später über Bekannte erfahren, wird Remertz im ehemaligen deutschen Kriegsgefangenenlager Fünfeichen bei Neubrandenburg inhaftiert. Die Sowjets hatten es als Internierungslager übernommen. "Unsere Hoffnung war, dass er wiederkommt. Bis weit nach meiner Konfirmation bin ich davon nicht losgekommen", sagt Remertz-Stumpff. Doch ihr Vater kommt nicht mehr zurück. Zwei Briefe aus der Haft sind seine letzten Lebenszeichen. Er stirbt am 10. Oktober 1945. Aber das finden die Remertz erst nach dem Ende der DDR heraus. "Die sind da einfach eingegangen, weil die nichts zu essen hatten. Die kriegten gar nichts zu essen. Das muss ganz schlimm gewesen sein." Auch andere Mitglieder des konspirativen Kreises kommen bald zu Tode. Engel überlebt die Haft in Fünfeichen ebenfalls nicht, Lohmeyer wird wegen seiner früheren Tätigkeit als Militärkommandant zum Tode verurteilt und im September 1946 hingerichtet. Für Mutter Remertz und ihre beiden Töchter brechen schwere Zeiten an. Neben dem Schmerz über den Verlust des Vaters plagen sie Existenzängste, weil die Zahlung der Pensionsbezüge des Vaters eingestellt werden.

Petershagen erlangt einen gewissen Ruhm

In späteren Jahren erlangt die Geschichte von der kampflosen Übergabe Greifswalds in der DDR und weiteren Staaten des Ostblocks eine gewisse Bekanntheit. Dabei steht Petershagen stets im Fokus. Dazu dürfte das von ihm verfasste Buch "Gewissen in Aufruhr" über seine Sicht der Ereignisse im Frühjahr 1945 in Greifswald enorm beigetragen haben. Mehr als 150.000 Exemplare werden verkauft. 1961 wird aus dem Stoff ein fünfteiliger DEFA-Film für das DDR-Fernsehen gedreht mit Erwin Geschonneck in einer Hauptrolle. Für sein Mitwirken an dem Film bekommt Petershagen den Väterländischen Verdienstorden in Silber. Er wird in Greifswald Ehrenbürger, Ehrensenator der Universität und Straßen-Namensgeber. Die Geschichte vom Berufssoldaten, Ritterkreuzträger und Stalingradkämpfer, der zum Friedensaktivisten wird, lässt sich auch propagandistisch nutzen. In einem Nachwort zum Buch wird Petershagen von einem Greifswalder Historiker als ein "Patriot des neuen Deutschlands, der Deutschen Demokratischen Republik" gelobt, der "auf dem Weg, den ihm sein Gewissen vorschrieb, konsequent weitergeschritten" sei.

Ein Tabu, das erst nach 1990 fällt

Die Gedenktafel im Rathaus von Greifswald © Stadtarchiv Greifswald Foto: Stadtarchiv Greifswald
Im Greifswalder Rathaus erinnert heute eine Gedenktafel an die Retter der Stadt.

Dagegen wird über das Schicksal der übrigen Retter der Mantel des Schweigens geworfen. "In der DDR-Zeit war das ein Tabu-Thema", so Remertz-Stumpff. "Der war in Fünfeichen gewesen und damit von der Bildfläche verschwunden. Diskutieren konnte man darüber überhaupt nicht." Trotzdem hätten viele um die Geschichten der Retter gewusst. "Mein Vater war ja nicht der Einzige, der verhaftet worden ist. Es waren ja viele Leute, die irgendwie in Amt und Würden standen, plötzlich weg", sagt Brigitte Remertz-Stumpff. Erst seit 1990 werden auch die übrigen Retter und ihre tragischen Schicksale vermehrt in den Blickpunkt des offiziellen Gedenkens gerückt. Stadt, Universität, Kirche und Zeitungen stellten auch Engel, Katsch, Remertz, Schmidt, Lachmund und Lohmeyer bei Veranstaltungen oder in Publikationen in den Vordergrund. Katsch und Lohmeyer sind Namensgeber für eine Straße und einen Platz, Katsch ist zudem mit Wurmbach Ehrenbürger Greifswalds. An alle zusammen erinnern zwei Tafeln im Rathaus-Foyer. Eigentlich wollte die Stadt mit mehreren Veranstaltungen an den 75. Jahrestag der Ereignisse erinnern. Aber wegen der Corona-Schutzmaßnahmen wurden sie abgesagt. Allerdings gibt das Stadtarchiv ein Buch mit Beiträgen zur kampflosen Übergabe heraus, zu dem auch Brigitte Remertz-Stumpff beigetragen hat.  

Brigitte Remertz-Stumpff lebt heute in einem Seniorenheim in Berlin. Sie ist dankbar dafür, dass sie die Geschichte ihres Vaters erzählen kann. Sie hofft, dass künftigen Generationen solch "schlimmen Zeiten" erspart bleiben - "wenn alles drunter und drüber geht und keine Rechte mehr gelten."


30.04.2020 11:33 Uhr

Hinweis der Redaktion: Im Vergleich zu einer früheren Version dieses Beitrages haben wir jetzt deutlicher gemacht, dass es sich bei der Einschätzung der politischen Haltung Remertz‘ um die Sichtweise seiner Tochter handelt.

 

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