Stand: 24.08.2020 14:39 Uhr  | Archiv

Pangastritis: Wenn der Magen entzündet ist

Grafik eines Magens © Fotolia.com Foto: psdesign1
Eine entzündete Magenschleimhaut kann die Lebensqualität massiv beeinträchtigen.

Als Pangastritis wird eine chronische Entzündung der gesamten Magenschleimhaut bezeichnet. Die Symptome entsprechen denen anderer Gastritis-Formen. Dazu gehören Schmerzen im Oberbauch, Blähungen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitverlust und Völlegefühl nach dem Essen.

Risikofaktoren für eine Pangastritis sind Infektionen mit dem Bakterium Helicobacter pylori, häufiger Schmerzmittelgebrauch, übermäßiger Alkoholgenuss, chronischer Stress und bestimmte Autoimmunerkrankungen. Die Diagnose wird nach einer Magenspiegelung mit Entnahme von Gewebeproben gestellt.

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Experten zum Thema

Dr. Eike Burmester, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Proktologie
Ärztliche Leitung Endoskopie und Sonografie
Sana Kliniken Lübeck
Kronsdorfer Allee 71-73
23560 Lübeck
www.sana.de

Prof. Dr. Hartmut Merz, Pathologe
Maria-Goeppert-Straße 9 a
23562 Lübeck 
www.haematopathologie-luebeck.de

Dr. Jürgen Passarge, Facharzt für Allgemeinmedizin (ehem.)
Roeckstraße 25
23568 Lübeck 

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Visite | 25.08.2020 | 20:15 Uhr

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Infektion

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