Stand: 27.03.2020 12:24 Uhr  - NDR Info

Was Sie zum Coronavirus wissen müssen

Die Corona-Pandemie beschäftigt die Menschen in aller Welt. Auch Norddeutschland ist betroffen. Vor allem bei geschwächten und vorerkrankten Menschen kann die Infektion schwere Komplikationen verursachen. In den meisten Fällen verläuft die Infektion aber weitgehend harmlos. Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Wie stark ist Norddeutschland betroffen?

Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 hat sich weltweit ausgebreitet. Auch Norddeutschland ist betroffen. Unsere Karte aller norddeutschen Infektionsfälle wird laufend auf Basis von Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) aktualisiert. Dabei handelt es sich explizit um elektronisch erfasste Fälle:

Die ersten Erkrankungen in Deutschland waren in Bayern nachgewiesen worden. Mitarbeiter eines Unternehmens hatten sich bei einer Kollegin aus China angesteckt.

Wie gefährlich ist eine Infektion mit dem neuen Coronavirus?

Das kann derzeit nicht abschließend beurteilt werden. Das Robert Koch-Institut (RKI) stuft in seiner Risikoeinschätzung die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland seit dem 17. März als hoch ein. Für Risikogruppen wird die Gefährdung inzwischen sogar als "sehr hoch" bezeichnet. Es handele sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. In 80 Prozent der Fälle verlaufe die Krankheit mild bis moderat. Bei einem Teil der Fälle seien die Krankheitsverläufe allerdings schwer, auch tödliche Krankheitsverläufe kämen vor. Insgesamt variiere der Ablauf der Erkrankung stark. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verweist auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach etwa vier von fünf Erkrankungen mild verlaufen.

Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Berliner Charité, bezifferte die Covid-19-Todesrate Anfang März nach den derzeitigen Daten auf 0,3 bis 0,7 Prozent. Von 1.000 Infizierten würden also drei bis sieben Personen sterben, so Drosten. Wahrscheinlich liege die tatsächliche Rate aber darunter. Grundsätzlich sei es problematisch, Fall-Zahlen und -Sterblichkeitsraten verkürzt zu diskutieren, weil man sich auf die gemeldeten Zahlen etwa aus China aus unterschiedlichen Gründen nicht verlassen könne.

Wer ist besonders betroffen?

Bei einem Teil der Betroffenen kann das Coronavirus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündungen führen. Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe:

  • Ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren)
  • Raucher
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herzens und der Lunge
  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
  • Krebspatienten
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem.

Bei Kindern scheint die Krankheit vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen.

Schwangere scheinen der WHO zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen auch schützen die Hust- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Angesichts der Ausbreitung des Virus empfehlen Experten, generell Abstand zu anderen Menschen zu halten. Auf Händeschütteln soll verzichtet werden. Es wird geraten, sich möglichst wenig ins Gesicht zu fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen. Menschen, die Atemwegssymptome haben, sollen zu Hause bleiben.

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Bei der Pflege von Erkrankten schützt sich medizinisches Personal mit Einmalkitteln, Handschuhen und speziellem Mundschutz. Deshalb betont Virologe Christian Drosten, dass private Hamsterkäufe von Atemmasken nicht nur überflüssig seien, sondern sogar die Situation an Krankenhäusern, wo die Atemmasken tatsächlich gebraucht werden, gefährden würden.

Das Tragen eines Mundschutzes im öffentlichen Raum, um sich als Gesunder vor dem Virus zu schützen, halten Experten dagegen für wenig sinnvoll. Zum einen kann kontaminierte Luft von der Seite eindringen, zum anderen müsste er oft ausgetauscht werden, da er durch den Speichel des Tragenden selbst zum feuchten Keimreservoir werden kann. Erkrankte können allerdings andere besser vor einer Tröpfcheninfektion schützen, wenn sie eine Maske tragen. Drosten sagte, es könne überlegt werden, Masken in der Öffentlichkeit als ein Signal der Höflichkeit zu tragen. Allerdings dürften das dann nicht solche Masken sein, die dringend im medizinischen Bereich benötigt würden. "Es darf auf keinen Fall irgendeine Art von Marktkonkurrenz geben." Geeignet seien aber einfache, auch selbst genähte Stoffmasken oder Schals und Tücher, mit denen man den Mund- und Nasenbereich bedecken könne.

Welche Symptome ruft das Virus Sars-CoV-2 hervor?

Das Coronavirus löst eine Grippe-ähnliche Erkrankung aus, wobei die Symptome eher unspezifisch sind: Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung führen.

Eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es bislang nicht. Die Symptome können aber mit Medikamenten gemildert werden.

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Wie kann das Virus übertragen werden?

Das neue Coronavirus kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion, also ein Einatmen von Erregern, die ein Erkrankter zum Beispiel beim Husten verteilt. Eine Übertragung ist auch über die Hände möglich, so wie bei der Grippe.

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Dem RKI zufolge gab es Fälle, in denen sich Personen bei Menschen angesteckt haben, die selbst keine, nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten. Zudem können Menschen offenbar auch während der bis zu 14 Tage dauernden Inkubationszeit ansteckend sein.

Darauf, dass sich Haustiere mit dem Virus anstecken, oder die Erreger auf andere übertragen können, gibt es laut WHO keine Hinweise.

Kann das Virus auch über Gegenstände übertragen werden?

Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 kann laut einer US-amerikanischen Laborstudie auf Kunststoff und Edelstahl bis zu 72 Stunden überleben, auf Papier bis zu 24 Stunden. Nach Ansicht deutscher Wissenschaftler sagen die Studienergebnisse allerdings wenig über die Gefahr einer Kontaktinfektion (auch Schmierinfektion genannt) im Alltag aus. Beispielsweise gelangen beim Niesen sehr geringe Virus-Mengen auf Oberflächen, etwa eine Türklinke. Fasst man eine kontaminierte Klinke an, verdünnt sich das Sekret weiter und kommt mit dem sauren Milieu der Haut in Berührung. Dadurch sei die Ansteckungsgefahr geringer als im Test. 

Das gilt laut Experten ebenfalls für aus China importierte Gegenstände wie Spielzeug, Kleidung und Schuhe, aber auch für Lebensmittel. "Nach derzeitigem Wissensstand ist es unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie Lebensmittel die Quelle einer Infektion mit dem Coronavirus sein könnten", sagte Bundesverbraucherschutzministerin Julia Klöckner (CDU). Dennoch sollten Verbraucher beim Umgang damit die allgemeinen Hygieneregeln einhalten. Erhitzen kann das Infektionsrisiko laut Bundesamt für Risikobewertung weiter verringern.

Das Virus kann auch auf Geldscheinen überleben. Ob die Virus-Menge für eine Infektion ausreicht, ist nicht klar. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann kontaktlos bezahlen, zum Beispiel per Girokarte (EC-Karte) oder per Handy (Google Pay, Apple Pay).

Wo melde ich mich, wenn ich befürchte, mich infiziert zu haben?

Das Robert Koch-Institut empfiehlt Menschen, die Atemwegsbeschwerden aufweisen, in folgenden Fällen ärztlichen Rat einzuholen:

  • Wenn sie in den vergangenen zwei Wochen Kontakt zu Menschen hatten, die nachweislich mit dem Coronavirus infiziert sind.
  • Wenn Vorerkrankungen bestehen oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird - also zum Beispiel Atemnot und hohes Fieber auftreten.
  • Wenn sie bei der Arbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf einer Erkrankung haben - zum Beispiel im Krankenhaus oder in der Altenpflege.

Den Betroffenen wird geraten, sich in diesem Fall selbst zu isolieren, bis das Ergebnis des Tests vorliegt. Das heißt, sie sollten möglichst zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Metern Abstand meiden, eine gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen Menschen möglichst einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Nicht jeder, der sich erkältet hat oder krank fühlt, kann sich auf das neuartige Coronavirus testen lassen. Die Tests sind teuer, die Möglichkeiten begrenzt. Grundsätzlich empfiehlt das Robert Koch-Institut nur Tests, wenn Krankheitsanzeichen vorliegen. Es hat auch eine Orientierungshilfe für Ärzte erstellt.

Wer sind die Ansprechpartner bei einem Corona-Verdacht?

Ansprechpartner sind die Hausärzte (telefonische Anmeldung!) und der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117. Wer Kontakt zu einem nachweislich Infizierten hatte, sollte das zuständige Gesundheitsamt anrufen. In Notfällen (zum Beispiel Atemnot) sollen sich die Betroffenen an den Notruf 112 oder eine Rettungsstelle wenden.

Das Bundesgesundheitsministerium hat eine Coronavirus-Hotline eingerichtet. Die Telefonnummer lautet (030) 34 64 65 100. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beantwortet im Internet Fragen rund um das neuartige Coronavirus.

In den norddeutschen Bundesländern gibt es ebenfalls Telefon-Hotlines. Hier die Nummern:

  • Niedersachsen: (0511) 450 5555
  • Hamburg: (040) 428 284 000
  • Schleswig-Holstein: (0431) 797 000 01
  • Mecklenburg-Vorpommern: (0385) 588 5888

Wie wird auf eine Coronavirus-Infektion getestet?

Für den Test auf eine Coronavirus-Infektion wird den Patienten mit einem Tupfer ein Rachenabstrich entnommen oder etwas von dem, was sie hochhusten - sogenannte respiratorische Sekrete, wie der Virologe Christian Drosten von der Charité in Berlin erklärt.

Ärzte und medizinisches Personal sollen bei der Probenentnahme - egal ob in einer Praxis, im Gesundheitsamt oder bei einem Hausbesuch - Schutzkleidung (Kittel, Handschuhe, Schutzbrille, Atemmaske) tragen. So lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (Degam). Die Probe wird danach - in drei Schichten verpackt - in ein Labor geschickt und kann dort ausgewertet werden. Der Patient sollte in der Zwischenzeit in einem Zimmer isoliert werden, bis der Verdacht abgeklärt ist.

Die reine Auswertung eines Tests dauert nach Angaben der Berliner Charité etwa vier bis fünf Stunden - hinzu kommt der Verwaltungsaufwand, also etwa der Transport ins Labor. Vor aktuell beworbenen Schnelltests, die ein Ergebnis binnen einer Stunde versprechen, warnt der der Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie. Anders als bei den üblichen Tests handele sich dabei nicht um einen Erreger-, sondern einen Antikörpernachweis. Antikörper seien bei Virusinfektionen aber frühestens eine Woche nach Erkrankungsbeginn nachweisbar, in der Regel sogar erst nach 14 Tagen.

Die Kosten für den Test auf eine Coronavirus-Infektion übernehmen die Krankenkassen, wenn der Arzt den Test als notwendig eingestuft hat.

Häusliche Quarantäne - was muss ich beachten?

Wenn ein begründeter Verdacht besteht, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, ist die Anordnung einer Quarantäne möglich. Das ist bei Menschen möglich, die engen Kontakt zu einem mit dem Virus Infizierten hatten oder die aus einer Risikoregion zurückkehren. Die Quarantäne anordnen dürfen die deutschen Gesundheitsämter für Einzelpersonen oder für Gruppen.

Auch wenn keine Symptome spürbar sind, muss man bei amtlich angeordneter Quarantäne 14 Tage lang zu Hause bleiben muss. In dieser Zeit dürfen Betroffene auf keinen Fall die Wohnung verlassen oder Besuch empfangen. So weit es geht, muss der Kontakt zu anderen im Haushalt lebenden Personen verhindert werden. Das Gesundheitsamt entscheidet im Einzelfall, ob auch diese Personen unter Quarantäne gestellt werden.

Während der amtlich angeordneten Quarantäne muss ein Symptom-Tagebuch geführt werden, und das Gesundheitsamt meldet sich täglich per Telefon. Wer sich nicht an die Auflagen des Gesundheitsamtes hält, kann laut Infektionsschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder einer Geldbuße belegt werden.

Die Gesundheitsbehörden empfehlen zudem Reisenden, die aus den vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten zurückreisen oder einreisen, dringend, sich für die Dauer von 14 Tagen in die freiwillige häusliche Isolation zu begeben.

Ist man nach überstandener Infektion immun?

Covid-19-Patienten bilden nach einer Infektion mit dem Virus Antikörper. Darauf weise auch eine Studie mit Affen hin, sagte der Virologe Christian Drosten im NDR Info Podcast Coronavirus-Update. "Etwas anderes haben wir auch nicht erwartet aufgrund von Erfahrungen mit anderen Coronaviren, wie den Erregern von Sars oder Mers", hatte Isabella Eckert von der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsklinikum Genf bereits zuvor gesagt. "Wir wissen allerdings noch nicht, wie lange diese Immunität anhält. Wenn man eine Analogie zu den anderen Coronaviren annimmt, könnte man von einem Zeitraum von ein paar Jahren ausgehen: Bei Sars beispielsweise sind Antikörper drei bis fünf Jahre nachweisbar."

Was müssen Arbeitnehmer beachten?

Wer Sorge hat, sich im Job mit dem neuartigen Virus anzustecken, darf nicht ohne Weiteres zu Hause bleiben. "Das kann als Arbeitsverweigerung ausgelegt werden", sagt Kaarina Hauer, Rechtsexpertin bei der Arbeitnehmerkammer Bremen. Das könne im Zweifel ein Kündigungsgrund sein.

Wenn das Unternehmen wegen Corona dicht macht, bekommen die Angestellten trotzdem weiter ihr Gehalt. Der Arbeitgeber kann sich die Personalkosten später vom Gesundheitsamt zurückholen.

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Welche Reisebeschränkungen gibt es?

Das RKI benennt auf seiner Homepage internationale und nationale Risikogebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann.

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Das Auswärtige Amt warnt inzwischen vor allen nicht notwendigen, touristischen Reisen in das Ausland, denn es sei mit starken und weiter zunehmenden drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr sowie weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantäne-Maßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens zu rechnen. "Das Risiko, dass Sie Ihre Rückreise aufgrund der zunehmenden Einschränkungen nicht mehr antreten können, ist in vielen Destinationen derzeit hoch."

An deutschen Flughäfen dürfen Bürger ohne europäischen Pass inzwischen nicht mehr einreisen. Die Bundesregierung setzt damit einen Beschluss der EU-Staats- und Regierungschefs um. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, sollen demnach Nicht-EU-Bürger vorerst nicht in die Europäische Union gelassen werden. Ausnahmen gelten für Länder wie Großbritannien, Norwegen, Island und die Schweiz.

Was ist das neue Coronavirus?

Sars-CoV-2 ist die offizielle Bezeichnung für das neue Virus, das eine schwere Lungenerkrankung (genannt Covid-19) auslösen kann. Der zunächst 2019-nCoV genannte Erreger tauchte erstmals in China auf und gehört zu den Coronaviren. Auch bei uns gebe es schon seit Jahrzehnten Coronaviren, sagte Jonas Schmidt-Chanasit, Professor am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg, im Interview mit NDR Info: "Es gibt Hunderte verschiedener Coronaviren." Harmlose Typen führten oft nur zu leichten Erkältungen.

Die neue Virus-Variante ist eng verwandt mit dem Sars-Erreger, der 2002 und 2003 eine Pandemie auslöste. Weltweit erkrankten damals rund 8.000 Menschen an dem Sars-Erreger - etwa jeder zehnte Patient starb. Die WHO sprach damals von einer Pandemie. In Deutschland waren neun Menschen mit dem Sars-Erreger infiziert, gestorben ist davon keiner.

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Dieses Thema im Programm:

NDR Info | Aktuell | 13.03.2020 | 14:00 Uhr

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