Stand: 29.11.2017 10:23 Uhr  | Archiv

Mit der Perspektive spielen

Das Problem kennt wohl jeder, der gern fotografiert: Vor dem wunderschönen Motiv verläuft eine hässliche Straße; parkende Autos oder Müllcontainer stören das stimmungsvolle Landschaftsbild. Oft hilft es, einfach die Kamera-Perspektive zu verändern. Denn meistens fotografieren wir im Stehen aus Augenhöhe. Wer einfach mal in die Hocke geht - oder noch tiefer - kann störende Elemente umgehen. Unterschiedliche Blickwinkel ermöglichen es dem Fotografen, nicht einfach nur die Wirklichkeit abzubilden, sondern sie zu gestalten.

Wirkung von Frosch- und Vogelperspektive

Andere Perspektiven blenden nicht nur unschöne Elemente aus, sie können Motiven außerdem eine neue, interessante Wirkung geben. Aus der Untersicht oder Froschperspektive wirken Objekte größer. Dagegen erscheint aus der Obersicht oder Vogelperspektive vieles kleiner. Zudem werden Strukturen stärker sichtbar. Es gilt also: Bei einem schönen Motiv sollte man viele verschiedene Perspektiven ausprobieren, um das optimale Bild zu finden.

Dieses Thema im Programm:

Der Abenteuerfotograf | 23.12.2017 | 11:30 Uhr

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